Schiffspodcast - Dani fährt Schiff

Schiffspodcast - Dani fährt Schiff

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Schiffspodcast - Dani fährt Schiff episodes

  • Er gibt den Schiffen eine Stimme
    • Remo Rey ist Geschäftsführer der Schweizerischen Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh)
    • Seit Frühling ist er auch Präsident des VSSU, des Verbandes der Schweizer Schifffahrtsunternehmen
    • Der Verband vertritt die Interessen der Schifffahrt gegenüber Politik und Gesellschaft
    • Rey spricht über die Herausforderungen der Branche: lange Ausbildungen, hohe Kosten und umstrittene Angebote

    Ein Schiff ist kein Postauto: Das erklärt Remo Rey zum Beispiel im Bundeshaus. Als Präsident des Branchenverbands VSSU vertritt er die Anliegen der Schweizer Schifffahrt gegenüber der Politik, dem Tourismus oder der Öffentlichkeit. «Es ist wichtig, dass man gemeinsam hinstehen und seine Bedürfnisse anbringen kann», sagt Rey im Schiffpodcast und erzählt, wie er in das Amt gestartet ist und was ihm dabei wichtig ist.

    Der Verband der Schweizer Schifffahrtsunternehmen arbeitet eher im Hintergrund. «Ein zentraler Teil ist die Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Verkehr, wo Gesetze und Verordnungen vorbereitet werden.», sagt Rey und stellt weitere Aufgaben des Verbands vor. Dazu gehören die aktuellen Herausforderungen in der Schifffahrt:

    Lange Ausbildungen erschweren die Personalplanung. Aktuell fahren nicht alle Schiffe in der Schweiz, weil Schiffsführerinnen oder Maschinisten fehlen. Remo Rey erläutert, wo die Ausbildung vereinfacht wird und warum sie dennoch lange dauern muss. Er zeigt auf, wie er als Geschäftsführer der Schifffahrtsgesellschaft URh mit dieser Herausforderung umgeht.

    Manche Schiffe bleiben in der Werft, weil das Geld für Reparaturen fehlt. Remo Rey erklärt, warum die Schifffahrt teuer ist und dass Schiffsbetriebe auf die Unterstützung der Gesellschaft angewiesen sind. Vor allem Investitionen in klimafreundliche Motoren übersteigen oft die finanziellen Möglichkeiten der Unternehmen. Im Schiffspodcast wird aufgezeigt, wie Schiffe eine Region attraktiver machen.

    Viel Kritik einstecken muss die Schifffahrt wegen einer exklusiven Luxusfahrt für kleine Gruppen, die auf dem Vierwaldstättersee angeboten wird. Im Schiffspodcast verteidigt Remo Rey das Angebot und wirbt für frische Ideen. Solche Angebote seien notwendig, um Aufmerksamkeit zu erzeugen, sagt Rey. «Die Schifffahrt muss im Gespräch bleiben». Mit klassischen Kursfahrten sei das kaum zu schaffen.

    Wir nehmen den Schiffspodcast auf dem 100 Jahre alten Motorschiff Konstanz auf, das heute vorab als Hotelschiff dient. Remo Rey erzählt von der Suche nach einer Verwendung für das eher kleine Schiff und wie es ihm ans Herz gewachsen ist. Er spricht auch über das zweite historische Schiff der URh-Flotte: Das Motorschiff Stein am Rhein und seinen Sulzer Zweitaktmotor 6 TW 24 und welche Herausforderungen sich stellen, ihn zu erhalten.

    Zur Schifffahrt ist Remo Rey eher zufällig gekommen. Davor war er Tourismusdirektor in Winterthur. «Die Schifffahrt vereint vieles, was mir wichtig ist: Gastgeber sein, Gastronomie, touristisches Angebot – aber auch neue Herausforderungen wie Finanzierung und Investitionsplanung», sagt der Betriebsökonom. Nach elf Jahren ist er noch immer mit Begeisterung dabei.

     

    Links
    Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein URh
    https://www.urh.ch/

    Spenden für MS Stein am Rhein
    https://www.urh.ch/blog/erhalt-ms-stein-am-rhein

    Der VSSU
    https://schweizer-schifffahrt.ch/

    Weitere Folge des Schiffspodcasts mit der URh
    https://schiffspodcast.ch/episodes/so-wird-der-tag-der-offenen-werft-organisiert

    Inhaltsverzeichnis
    0:15      Einleitung
    2:05      100 Jahre MS Konstanz
    5:15      MS Stein am Rhein
    9:25      Neuer Präsident VSSU
    13:10   Aufgaben des VSSU
    9:15      Gemeinsame Ausbildung
    22:10   Personalmangel
    33:00   Niedrigwasser
    37:25   Finanzierung der Schifffahrt
    41:20   Luxusangebote
    46:05   Remo Rey persönlich

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    Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt.

    47 min
  • Sommer-Spezial: Gummiboot-Tipps von der Expertin

    «Schlauchbootfahren ist ein wunderschönes Naturerlebnis», sagt Autorin Iwona Eberle im Schiffspodcast. Sie nimmt uns mit auf eine gemächliche Fahrt über glitzernde Flüsse, vorbei an Auen, Burgen und Baumlandschaften. Es wird klar, warum gerade das Schlauchboot ein ideales Fortbewegungsmittel ist, um die Schweiz neu zu entdecken.

    Der Gummibootführer ist ein Herzensprojekt von Iwona Eberle. Im Buch stellt sie 22 Flusstouren vor, die für Anfänger wie Fortgeschrittene geeignet sind. Sie erzählt im Schiffspodcast, wie sie per Luftbild neue Routen sucht, die Flüsse zuerst mit dem Velo abfährt und jede Tour mehrmals testet. Schliesslich werden noch Fotos mit Models gemacht.

    Wichtig ist die richtige Ausrüstung. Die Buchautorin sagt, worauf man beim Kauf eines Schlauchbootes achten sollte. Ausserdem erklärt sie, was weiter gebraucht wird, zum Beispiel stabile Paddel oder Schwimmwesten. Im Schiffspodcast erfährst Du, welchen Fehler Anfänger am häufigsten machen.

    Für Einsteiger eignen sich viele Routen. Zum Beispiel auf dem Linthkanal von Giessen bis in den Zürichsee. Wer es ein bisschen wilder mag, kann sich auf die Reuss wagen – von Bremgarten nach Gebenstorf, vorbei an unverbauten Ufern und über steiniges Flussbett. Iwona Eberle zeigt, wie vielfältig Flusstouren in der Schweiz sein können.

    Neben dem Gummibootführer hat Iwona Eberle zwei Badeführer geschrieben: Einen für das Tessin und einen für die Westschweiz. Dort stellt sie abgelegene, naturbelassene Badeplätze vor – oft mit Wasserfällen, türkisblauen Becken und meist ganz ohne Infrastruktur.

    Ihre erste Gummibootfahrt führte Iwona Eberle direkt auf eine anspruchsvolle Strecke – und weckte ihre Neugier. Als sie merkte, dass es keine passende Literatur dazu gab, begann sie selbst zu recherchieren, bis sie beschloss, selber ein Buch zu schreiben. Im Schiffspodcast erzählt sie, wie daraus eine grosse Leidenschaft und eine Menge Arbeit geworden ist.

     

    Links
    Gummiboot-Führer im Salamanderverlag
    https://www.salamanderverlag.ch

    Fotograf Christoph Hurni bei Flickr
    https://www.flickr.com/photos/40826712@N00/

    Gummiboot-Regeln der SLRG
    https://www.slrg.ch/de/unterwegs-mit-dem-gummiboot-oder-stand-paddle-sup-das-muessen-sie-beachten

     

    Inhaltsverzeichnis

    1:20      Einleitung
    2:40      Faszination Gummibootfahren
    7:55      Gummibootführer
    8:30      Gummiboot
    12:40   Weitere Ausrüstung
    15:40   Der Fotograf
    19:15   Schwimmwesten
    22:20   Gummibootfahren mit Kindern
    23:30   Route für Anfänger
    26:00   Regeln der SLRG
    27:15   Eine anspruchsvollere Tour
    29:05   Baden ohne Gummiboot
    30:00   Persönlich
    32:50   Neue Strecke finden
    33:55   Badeplätze finden
    39:50   Verabschiedung

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    41 min
  • Pinsel weg, Steuer her: Iren Rysers Weg zur Schiffsführerin

    Auf den Schiffen im Berner Oberland steht wieder eine Frau im Steuerhaus: Iren Ryser hat die Prüfung zur Schiffsführerin nach nur zwei Saisons auf See gemeistert. Sie ist aktuell die einzige Frau in dieser Position im Berner Oberland. Im Schiffpodcast gibt sie Einblicke in die Prüfungsphase, in ihren Alltag auf dem Schiff und erzählt, wie sie sich in der männerdominierten Branche behauptet.

    Was ursprünglich mit einem kurzen Einsatz als Malerin in der Werft begann, entwickelte sich schnell zu einer Berufung. Innerhalb kürzester Zeit stieg Iren von der Matrosin zur Schiffsführerin auf. Ihre Geschichte zeigt, was sie auch anderen jungen Frauen rät: «Chancen packen, wenn sie sich bieten.»

    «Während drei Monaten hatte ich kein Leben mehr», fasst Iren die Vorbereitung auf die theoretische Prüfung zusammen. Nach Feierabend musste sie mindestens eine Stunde lang lernen und sich die Antworten auf 900 Fragen einprägen. Im Schiffspodcast werden drei der Fragen besprochen. Iren erzählt von der theoretischen Prüfung, die ganze vier Stunden lang dauert.

    Die praktische Prüfung ist nicht weniger anspruchsvoll. Iren musste nicht nur zeigen, dass sie das Schiff beherrscht, sondern auch, dass sie in Notfällen richtig reagiert. Dazu gehört zum Beispiel das berühmte Mann-über-Bord-Manöver. «Besonders hektisch wird es, wenn ein Feuer auf dem Schiff ausbricht.» Iren zählt im Schiffspodcast auf, was sie in einem solchen Fall alles unternehmen muss.

    «Am Anfang hatte ich ein mulmiges Gefühl, mit dem Schiff an die Ländte zu fahren», erzählt Iren. Obwohl sie mit den kleinsten Schiffen der Flotte lernt, sind diese mit bis zu 40 Metern ungefähr so lang, wie zwei Gelenkbusse. Mit zunehmender Übung wurde alles einfacher. Heute kann es Iren kaum erwarten, im kommenden Frühjahr ein grösseres Schiff zu steuern.

    Links
    BLS bls-schiff.ch

    Inhaltsverzeichnis
    1:25      Einleitung
    2:25      Schiffspatente
    6:55      Ausbildung zur Matrosin
    8:10      Theoretische Prüfung
    14:15   Hornen
    18:05   Praktische Prüfung
    22:30   Als Frau auf dem Schiff
    26:40   KI in der Schifffahrt
    29:20   Arbeit als Matrosin
    31:45   Die Kunst des Ländten
    38:10   Verabschiedung

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    Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt.

    39 min
  • Musik an Bord: Vom Arbeitslied zum Tiktok-Hit

    Wir sorgen für passende Stimmung an Bord und entdecken die Welt der Shantys. Während wir sie heute zur Unterhaltung hören oder singen, hatten diese Lieder früher eine andere, ernstere Bedeutung. Sie waren auch deutlich kürzer. Rainer H. Porschien vom Basler Seemannschor Störtebekers erklärt uns die Hintergründe. 

    Viele kennen das Lied «Der Wellermann», ein traditionelles Walfängerlied aus Neuseeland. Während der Corona-Pandemie erlebte es durch eine Version von Nathan Evans ein Comeback. Rainer erzählt, wie der Hype um das Shanty die Störtebekers beeinflusst hat.

    Shantys sind alles andere als ein Relikt der Vergangenheit – auch heute entstehen neue Lieder. Rainer stellt einige moderne Shantys vor, darunter Stücke von der Band Santiano, El Pony Pisador und den Dreadnoughts. Dabei sind auch bekannte Lieder, die regelmässig im Radio laufen und deren Verbindung zur Seefahrt nicht offensichtlich ist.

    Wir tauchen ein in die Geschichte des Basler Seemannschors Störtebekers, dessen Wurzeln bis ins Jahr 1962 zurückreichen. Der Name Störtebekers erinnert an den gefürchteten Seeräuber aus Hamburg, der vier Liter Bier in einem Zug getrunken haben soll. Rainer klärt auf ob die Sänger das auch können. Wie viele andere Chöre haben auch die Störtebekers heute Probleme mit dem Nachwuchs.

    Im Schiffspodcast verrät Rainer seine persönliche Verbindung zur Seefahrt und berichtet von seiner besonderen Begegnung mit Freddy Quinn, dem bekannten Schlagersänger und Seefahrtromantiker.

    In einem zweiten Teil lernen wir Silvia kennen. Sie begleitet die Störtebekers auf dem Akkordeon und ist die einzige Frau in der Gruppe. Wie sie damit umgeht, erzählt sie im Schiffspodcast. Tommy erklärt, warum er bei einem ersten Versuch nicht bei den Störtebekers mitmachen durfte und warum er jetzt doch noch mitsingen darf.

    Website Störtebekers mit Terminen und Beispielliedern
    https://stoertebekers-basel.ch

    Playlist mit einigen vorgestellten Shantys
    https://open.spotify.com/playlist/6G6Ru5Y1u2ahitXZjjI7l6?si=Sn2FnXEPR8a9QCHol0s8RQ

    Beispiele moderner Shantys

    • Santiano, Es gibt nur Wasser
    • Nathan Evans, Wellermann
    • The Longest Johns, Bones in The Ocean
    • El Pony Pisador, Bully in the Alley
    • The Dreadnoughts, Randy Dandy-Oh
    • Nathan Evans, Told You So

    Inhaltsverzeichnis
    0:00 Begrüssung
    1:35 Was Shantys sind
    5:30 Themen von Shantys
    8:30 Moderne Shantys
    9:15 Santiano
    11:10 Wellermann
    13:25 Dreadnoughts
    13:55 Told you so
    16:10 Störtebeker

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    Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt.

    42 min
  • Wie Lilian Bitterli junge Leute aufs Schiff bringt

    Auf Instagram beantwortet Lilian gemeinsam mit ihrer Kollegin Lorena Zuschauerfragen zur Schifffahrt. Im Schiffspodcast erzählt sie, zu welchem Thema besonders viele Fragen gestellt werden. Neben diesem «Question Sunday» teilt sie regelmässig Eindrücke vom Alltag auf dem Schiff.

    Im Sommer startet Lilian ihren Arbeitstag mit einem Kaffee in der Werft. Oft endet er dort mit einem Schwatz mit anderen Nautikerinnen und Nautikern der Zürichsee Schifffahrtsgesellschaft. Was Lilian dazwischen auf dem Schiff erlebt, erzählt sie im Schiffspodcast.

    Der Einstieg in die Schifffahrt beginnt bei der ZSG als Matrose und führt über den Deckchef (Kassierin) entweder nach oben ins Steuerhaus (Schiffsführerin) oder nach unten in den Maschinenraum (Maschinistin). Im Schiffspodcast erklärt Lilian, warum ihr die Entscheidung schwer fällt.

    Eine Hürde für Junge sieht Lilian darin, dass sie zuerst einen handwerklichen Beruf erlernen müssen. Sie findet es besser, wenn man eine Lehre als Matrose machen könnte, ähnlich, wie es auf dem Rhein bereits der Fall ist.

    Lilian selber hat Malerin gelernt, bevor sie bei der Schifffahrt angefangen hat. Sie erzählt von ihrer Arbeit im Winter in der Werft und welche Rolle das Dampfschiff dabei gespielt hat.

    Ihre Leidenschaft für die Schifffahrt hat Lilian vom Pontoniersport. Das ist eine traditionelle Wassersportart, die es so nur in der Schweiz gibt. Dort hat sie auch das Motorbootfahren gelernt und war total begeistert davon.

     

    Links

    Zürichsee-Schifffahrtsgesellschaft
    https://www.zsg.ch

    Question Sunday auf Instagram
    https://www.instagram.com/zuerichseeschifffahrt
    oder @zuerichseeschifffahrt

     

    Inhaltsverzeichnis

    0:05      Einleitung
    1:45      Question Sunday
    5:40      Alltag auf dem Schiff
    8:15      Die dritte Saison
    13:35   Junge zur Schifffahrt bringen
    15:20   Malerin
    18:20   Pontoniere
    21:30   Mustang Club
    22:30   Verabschiedung

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    Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt.

    23 min
  • Modellbau extrem: Ein Besuch in der Bömmel-Werft

    Waldenburg im Kanton Basel-Land ist eher für seine Eisenbahn als für Schiffe bekannt. Es gibt dort aber eine krasse Werft, die man kennen sollte.

    Weitab vom Rhein, in der Region Waldenburg, befindet sich die Bömmel-Werft von Dominic Faggiani, einem Modellbauer der Extreme. Gerade baut er an seinem jüngsten Schiff: einem 3,8 Meter langen Schlepper. Andere seiner Modelle führen den Schiffspodcast auf den Oberalppass, ins Basler Hafenmuseum, bis nach Duisburg und zu weitere Stationen in Europa.

    Der Schlepper Bömmel ist ein typisches Modell von Dominic Faggiani. Mit fast vier Metern Länge und mehr als einem Meter Breite ist es schon ziemlich gross, um noch als Modell zu gelten. Dominic kann sich ans Steuer setzen und die «Bömmel» selbst fahren oder vom Ufer aus fernsteuern. Sie ist mit einem Pod, einem Bugstrahler, einem funktionierenden Echolot und vielen Extras wie Beleuchtungen, Radar und Markierbojen ausgestattet. Und doch ist sie kein typisches Modell für Dominic, weil sie kein historisches Vorbild hat.

    Dominic hat sich als Restaurator von historischen Schiffen einen Namen gemacht. So hat er zum Beispiel das grosse Hafenmodell von 1939 im Basler Hafenmuseum aufgefrischt. Im Schiffspodcast erzählt er, warum ihm ein Tänzer dabei gute Dienste geleistet hat. Er erklärt auch, warum Modellschiffe, die geschützt in Vitrinen stehen, mit der Zeit trotzdem Schaden nehmen.

    Seine Begeisterung für die Schifffahrt hat Dominic von seinem Stiefvater, der Schiffer auf dem Rhein war. Manchmal kam es vor, dass Dominic die Schule geschwänzt hat und stattdessen nach Basel zum Hafen fuhr. Im Schiffspodcast erzählt er, warum er keinen nautischen Beruf erlernt hat und wie er zum Modellbau kam.

    Seine Modelle und noch viele mehr kann man am 3. und 4. Mai 2025 in Waldenburg anschauen. Dominic organisiert dort mehr oder weniger im Alleingang ein Schaufahren mit internationalen Ausstellern. Im Schiffspodcast erzählt er, was ihn dazu motiviert. Gleichzeitig ist es eine Gelegenheit, einmal mit der heutigen Waldenburgerbahn zu fahren.

    Links

    Bömmel-Werft
    https://www.bömmel-werft.ch

    Hafenmuseum Basel
    https://hafenmuseum.ch/

    Remise Waldenburgerli
    https://www.waldeburgerli.ch/

    Inhalt

    1:25 Modellschiff Bömmel 
    6:39 Waldenburgbahn
    11:45 Schaufahren Waldenburg
    17:20 Die Bömmel-Werft
    22:15 Modellbau
    26:30 3D-Druck
    30:35 Einkommen
    31:10 Swiss Miniature
    32:40 Hafenmuseum Basel
    37:50 Hafenmodell
    41:45 Dominic persönlich
    48:25 Echte Schiffe
    49:00 Arbeit mit Jugendlichen
    54:05 Verabschiedung

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    55 min
  • So wird der Tag der offenen Werft organisiert

    Wir besuchen die Werft der URh bei Schaffhausen und blicken hinter die Kulisse der Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein. Das tolle dabei: Ihr könnt das am Wochenende der offenen Werft am 5. und 6 April 2025 ebenfalls tun.

    Es riecht nach frischer Farbe. Die Zierlisten des Motorschiffs Stein am Rhein leuchten rot. Irgendwo läuft ein Radio. Man muss aufpassen, wo man hintritt und was man anfasst. Alltag in einer Schiffswerft. Bald wird es hier ganz anders aussehen. Was es braucht, um eine Werft für die Öffentlichkeit herzurichten, erzählt Oberkapitän Urs Thaler im Schiffspodcast.

    Das Motorschiff Stein am Rhein mit Baujahr 1956 wurde im Winter umfassend renoviert. Die Böden und Treppen wurden erneuert, die Wände des Salons aufgefrischt. Zudem wurde die periodische Schalenkontrolle durchgeführt. Beim Entfernen des Bodens kamen unerwartete Schäden zum Vorschein, die einen Mehraufwand verursachten – ein typisches Problem bei Schiffen, wie Oberkapitän Urs Thaler erzählt.

    Das Motorschiff Konstanz ist das älteste Schiff der URh-Flotte und wird in diesem Sommer 100 Jahre alt. Zum Jubiläum gibt es erstmals seit langem die Möglichkeit, mit dem «Konstanzerli» zu fahren. Im Schiffspodcast lernst du auch die anderen Schiffe der Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein kennen.

    Wir lernen die URh besser kennen: Vanessa Tschan sagt, warum die Fahrt auf dem Rhein zu den schönsten Flussfahrten Europas gehört. Sie stellt die Highlights entlang der Strecke vor, zum Beispiel das Seemuseum Kreuzlingen, der Arenenberg oder der Munot in Schaffhausen.

    Links

    • Tag der offenen Werft:
      https://www.urh.ch/ausfluege-tage-der-offenen-werft
    • Flottensternfahrt ab Steckborn und weiteren Stationen (URh):
      https://www.urh.ch/flottensternfahrt
    • Flottensternfahrt ab Konstanz, Meersburg, Hagnau (BSB):
      https://www.bsb.de/de/bodensee-erlebnisse/veranstaltungen/flottensternfahrt
    • Flottensternfahrt ab Romanshorn (SBS):
      https://bodensee-schiffe.ch/erlebnisfahrten/flottensternfahrt-2/
    • Flottensternfahrt ab Bregenz (VL):
      https://www.vorarlberg-lines.at/de/eventfahrten/erlebnisfahrten/flottensternfahrt

    Inhaltsverzeichnis

    1:30      Begrüssung
    6:40      URh vorstellen
    8:50      Passagiere
    11:05   Schönste Stromfahrt Europas
    15:40   Schiffe
    16:10   Personal
    16:25   Marketing
    25:00   Tag der offenen Werft
    30:00   Sternfahrt
    33:15   Der Oberkapitän
    36:50   Vorfreude auf den Saisonstart
    39:30   Verabschiedung

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    42 min
  • Wetter, Werbung und Wirtschaft: Was den Schiffchef beschäftigt

    Im Schiffspodcast blickt Jan Cermak, Leiter der BLS-Schifffahrt, auf sein erstes Jahr im Amt zurück. Er spricht über die Höhepunkte und Herausforderungen in seiner Amtszeit, über die Bedeutung des Marketings und den Wandel in der Schifffahrt.

    Was unterscheidet Schweizer Gäste von Internationalen? Jan Cermak erklärt, warum Märkte wie China, Korea oder Südostasien so wichtig sind, um die Schiffe auch in der Nebensaison auszulasten – und welche Rolle schlechtes Wetter dabei spielt.

    Er erzählt von den Dampfschiffen und wie wichtig sie als Leuchttürme sind. Er sagt aber auch, warum wir moderne Schiffe brauchen, und spricht von neuen Motoren, von einem neuen Schiff und einer neuen Werft. Man bekommt einen Einblick in die Balance zwischen Tradition und moderner Tourismusstrategie.

    Jan Cermak erzählt, wie er von der Traditionsbäckerei Kambly in die Schifffahrt gewechselt hat. Er sagt auch, was ich da überrascht hat und was sein schönster Moment im ersten Jahr war.

    Links
    www.bls-schiff.ch

    Inhaltsverzeichnis
    0:15      Einleitung
    1:05      Begrüssung
    5:30      Marketing
    8:00      Fernmärkte
    16:45   Seepass
    20:35   Dampfschiffe
    27:30   Herausforderungen
    35:20   Klima
    39:05   Verabschiedung

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    37 min
  • Kulinarisch auf Kurs: Ein Blick in die Schiffsküche

    Wer ein Restaurant auf einem Schiff führt, muss einzigartige Hürden überwinden. Die Gäste kommen alle auf einmal, in den Schiffsküchen ist wenig Platz und die Nachfrage schwankt je nach Wetter und Saison. Wie man diese Herausforderungen meistert, weiss zum Beispiel Christian Theiler. Er leitet die Schiffsgastronomie auf dem Thuner- und Brienzersee.

    In der Hauptsaison arbeiten 95 Personen in den Küchen und in den Restaurants auf den Thuner- und Brienzersee-Schiffen, viele mit befristeten Verträgen. «Wir machen im Hochsommer sechsmal mehr Umsatz als in den Wintermonaten», erklärt Theiler. Um einige Mitarbeiter das ganze Jahr anstellen zu können, werden im Winter in Thun und Interlaken stationäre Restaurantschiffe betrieben. Theiler verrät, warum die Schiffe «Ufem Fluss» und «Ar Aare» zu einer Herzensangelegenheit geworden sind.

    Im Winter kümmert sich Christian Theiler um die Personalrekrutierung. «Gerade nach der Corona-Pandemie war es schwierig, genug Leute zu finden», sagt er. Die Gastronomie habe es versäumt, die Branche attraktiver zu gestalten. Aber es werde nachgeholt, zum Beispiel mit besseren Anstellungsbedingungen oder mehr Wertschätzung für die Mitarbeiter.

    Zu den Besonderheiten der Schiffsgastronomie gehört auch, dass manche Gerichte an Land vorbereitet und an Bord fertiggestellt werden. Das erfordert eine ausgeklügelte Logistik. Theiler betont dabei, dass der Fokus auf Frische und Qualität der Speisen liegt. Er erklärt, wie die Speisekarte entsteht und wie es gelingt, ein ausgewogenes Angebot für unterschiedliche Gäste zu schaffen, das von den klassischen Eglifilets und den obligaten Pommes-Frites bis zu vegetarischen und veganen Gerichten reicht.

    Thema im Schiffspodcast sind die drei Hauptbereiche der Schiffsgastronomie: Kursfahrten, Charterfahrten und kulinarische Sonderfahrten. Während Kursfahrten als öffentliches Verkehrsmittel fungieren und ein breites Angebot bereitstellen, sind Charterfahrten und Sonderfahrten wie Fondue- oder Grillabende profitabler und die Organisation einfacher, da sie besser planbar sind und entsprechend weniger Lebensmittelverschwendung verursachen.

    Christian Theiler verbindet mit seinem Job nicht nur sein kulinarisches Fachwissen als gelernter Koch, sondern auch seine Liebe zum Wasser. Bereits als Kind segelte er regelmässig, und diese Nähe zum See ist heute ein wichtiger Teil seiner Arbeit. Abschliessend blickt er positiv auf die kommende Saison, freut sich über Neuerungen bei der Infrastruktur und die Weiterentwicklung des gastronomischen Angebots.

    Links

    Restaurantschiff «Uf em Fluss», MS Brienz in Interlaken Ost
    https://www.bls-schiff.ch/de/ufem-fluss-restaurantschiff-interlaken

    Restaurantschiff «Ar Aare», MS Stadt Thun in Thun
    https://www.ar-aare-thun.ch/

    Schiffcatering Thuner- und Brienzersee
    https://www.bls-schiff.ch/de/gastronomie/schiffcatering-thuner-und-brienzersee

     

    Kulinarische Fahrten auf ausgewählten Schweizer Seen:

    Léman, CGN
    https://www.cgn.ch/de/unsere-rundfahrten.html?departure_stations=all_stations&season=all_seasons&cgn_type%5B%5D=Gourmet

    Vierwaldstättersee, SGV
    https://www.lakelucerne.ch/de/ihr-schifffahrts-erlebnis/angebote-tickets/kulinarische-schifffahrten/

    Bodensee, SBS und BSB
    https://bodensee-schiffe.ch/kursschifffahrt-fahrplaene/gastronomie/
    https://www.bsb.de/de/bodensee-erlebnisse/genussfahrten

    Zürichsee, ZSG
    https://www.zsg.ch/de/erlebnisschiffe

    Greifensee, SGG
    https://www.sgg-greifensee.ch/de/Kulinarische-Erlebnisfahrten.3.html

    Walensee
    https://walenseeschiff.ch/de/angebot/eventschiffe.html

     

    Inhaltsverzeichnis

    1:45 Begrüssung
    3:45 Christians Arbeit
    4:55 Schiffcatering Thuner- und Brienzersee
    6:30 Arbeit im Winter
    7:25 Schiffsrestaurant Ufem Fluss in Thun
    10:40 Wie eine Speisekarte entsteht
    11:45 Schiffsrestaurant Ar Aare in Interlaken
    14:15 Schiffsgastronomie im Sommer
    19:00 Unterschiede zum stationären Restaurant
    20:35 Produktionsküche in Thun
    23:20 Synergien der beiden Seen
    26:00 Fachkräftemangel
    29:00 Ausblick auf die neue Saison

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    34 min
  • Wo der Samichlaus mit dem Polizeiboot kommt

    Die Schiffseelsorge ist einzigartig in der Schweiz. Jede zweite Woche besuchen der Diakon Uwe Weinhold und sein Kollege Alex Wyss die Basler Rheinhäfen. Die beiden haben ein offenes Ohr für die Binnenschiffer und auch für die anderen Menschen, die in den Häfen arbeiten. Religion steht dabei nicht im Vordergrund. Es geht eher um Lebenshilfe. Manchmal gibt der Diakon sogar Ausflugstipps.

    Im Schiffspodcast erzählt Uwe Weinhold von traurigen, aber auch von schönen Begegnungen auf den Schiffen, von Schicksalsschlägen, Weihnachtsfeiern und Osterbräuchen – und wie er selbst mit den vielen Problemen auf der Welt umgeht.

    «Alle Menschen kommen in den Himmel», davon ist Uwe Weinhold überzeugt. Die Hölle gäbe es ausschliesslich auf der Erde - und da sei sie menschengemacht. Im Schiffspodcast erklärt Weinhold, warum man von Gott nicht erwarten darf, dass er den russischen Angriff auf die Ukraine beendet.

    Die Schiffseelsorge an den Basler Rheinhäfen hat ihre Wurzeln in der Wirtschaftskrise zwischen den Weltkriegen. Damals strandeten zahlreiche Schiffer in Basel, ohne Geld und ohne Arbeit. Die Kirche hat damals vorab materielle Hilfe geleistet. Uwe Weinhold erzählt von den grossen Veränderungen seit damals.

    Manchmal ärgert es Weinhold, wenn er ein Schiff nach der Seelsorge wieder verlassen muss. Gerne würde er selbst mitfahren, bis nach Holland. Bei der Berufswahl stand Schiffsführer in der engeren Auswahl. Er ist ein grosser Schifffan und sagt: «Das Wasser war mir schon immer nah.»

    Links

    • Schiffseelsorge
      https://www.rkk-bs.ch/pastoralraum/spezialseelsorge/schifferseelsorge
      Spendenkonto: CH58 0076 1644 6858 22002, Vermerk Schifferseelsorge
    • Hafenmuseum
      https://hafenmuseum.ch/
    • Schiffspodcast aus der Hafenzentrale
      https://schiffspodcast.ch/episodes/besuch-im-tower-der-basler-rheinhafen

    Inhaltsverzeichnis

    1:40      Was ein Schiffseelsorger macht
    3:10      exklusiv in Basel
    5:10      Schiffseelsorge international
    8:30      Erste Schiffseelsorge in Hamburg
    10:45   Geschichte Schifferseelsorge Schweiz
    19:00   Schifferweihnacht
    26:15   Alltag als Schiffseelsorger
    32:40   Woher er die Kraft nimmt
    36:40   Veränderung bei der Schifffahrt
    39:20   Samichlaus im Polizeiboot
    44:00   Schiffstaufe
    45:10   Schiffsbibel
    46:50   selbst Schifffahren?
    52:55   Verabschiedung

     

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    Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt.

    57 min

About Schiffspodcast - Dani fährt Schiff

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Mensch über Bord! Und alles, was sonst noch so auf unseren Schiffen passiert, hörst Du im Schiffspodcast. Volle Fahrt voraus!

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