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By Dimitri @urban-digital.deBusinessManagement
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Urban Digital episodes

  • #25 Bauturbo in der Praxis – Marc Hodapp im Dialog mit Heidrun Hendricks und Stephan Weber am ZIA-Stand

    Wie wird aus einem Grundstück schneller Wohnraum? Am Stand des ZIA auf der Smart Country Convention 2026 diskutiert Marc Hodapp (urbanistic) mit Heidrun Hendricks (BImA) und Stephan Weber (Vizepräsident der Bundesarchitektenkammer) über Bauturbo, Stadtqualität und digitale Planung.


    Es geht um fehlende Informationen vor dem Bauantrag, um Ämterrunden, in denen auch entschieden wird, um Jours fixes, die Verbindlichkeit schaffen, und um die Frage, wann 3D-Modelle Abstimmungen beschleunigen und wann sie mehr versprechen, als man schon weiß.


    Verlinkungen aus der Folge


    • Video und Artikel zur Folge: https://urban-digital.de/bauturbo-praxis-heidrun-hendricks-stephan-weber/
    • urbanistic: https://urban-digital.de/akteur/urbanistic/
    • Smart Country Convention: https://www.smartcountry.berlin
    31 min
  • #24 Von E-Government zur digitalen Dividende: Wie Bad Salzuflen Verwaltung zukunftsfähig ausrichtet – Lena Sargalski

    In dieser Folge spreche ich live von der Smart Country Convention mit Lena Sargalski, Chief Digital Officer der Stadt Bad Salzuflen, über zehn Jahre Verwaltungsdigitalisierung in einer Mittelstadt, von der ersten E-Government-Stelle bis zur Frage, wo KI messbaren Nutzen stiftet.


    Bad Salzuflen ist eine Mittelstadt mit rund 55.000 Einwohnerinnen und Einwohnern in Ostwestfalen-Lippe. Seit 2022 hat die Stadt eine eigene Digitalstrategie, aus den Modellprojekten Smart Cities wurde sie nicht gefördert.


    Wir sprechen darüber, wie sich digitale Verwaltung und digitale Stadtentwicklung zusammendenken lassen, warum nicht jede Stadt eine eigene App braucht, warum Kommunen einen Rückkanal zu Land und Bund brauchen, wie die 17 Kommunen im Kreis Lippe zusammenarbeiten und warum KI dort eingesetzt werden sollte, wo sie eine digitale Dividende bringt.


    Verlinkungen aus der Folge


    • LinkedIn-Profil von Lena Sargalski: linkedin.com/in/lena-sargalski-744634230
    • Digitalstrategie der Stadt Bad Salzuflen: stadt-bad-salzuflen.de
    • Kolumne von Lena Sargalski bei Tagesspiegel Background: „Wer nur Erledigtes zählt, steuert noch nicht"
    52 min
  • #23 Sieben Jahre Bliggit: Warum eine Stadt-App auf Kurzvideos setzt – Holger Hammes im Gespräch

    In dieser Folge spreche ich mit Holger Hammes, CEO der Bliggit GmbH aus Wuppertal, über sieben Jahre regionale Stadt-Plattform, den aktuellen Video-Feed-Release und die Frage, wie eine Stadtplattform und -App im Zeitalter von KI und Social Media noch relevant bleibt.


    Das Wuppertaler Unternehmen Bliggit ist 2018 aus dem Umfeld der lokalen Sparkasse und Stadtwerke gestartet, begleitet von der estländischen Firma Nortal. Die Plattform ist heute in Wuppertal, in Saarlouis und demnächst in Radevormwald live.


    Die Kernidee: eine regionale Plattform, die Freizeitplanung, Alltagsunterstützung und Cockpit-Features (Blitzer, Abfall, Tanken/Laden, Katastrophen-Warnungen) unter einem Dach bündelt, mit konsequenter Kundenfokussierung als Erfolgsfaktor. Das neue Alleinstellungsmerkmal ist der regionale Video-Feed, der aus User-Feedback entstanden ist und heute eine beliebte Funktion in der App darstellt.


    Verlinkungen aus der Folge


    • LinkedIn-Profil von Holger Hammes: www.linkedin.com/in/holger-hammes-94ab9b1a9
    • Bliggit GmbH: bliggit.de
    • LinkedIn-Seite von Bliggit: linkedin.com/company/bliggit
    41 min
  • #22 Software-Update aus München: Wie urbanistic mit Urban Space Center die frühe Stadtplanung modernisiert – Marc-Christian Hodapp im Gespräch

    In dieser Folge spreche ich mit Marc-Christian Hodapp, Mitgründer der urbanistic GmbH, über den Release ihres Urban Space Centers und darüber, wie die neue Software die frühen Phasen von Stadtplanung, Bauleitplanung und Machbarkeitsstudien verändern kann.

    Das Münchener Unternehmen urbanistic wurde Anfang 2020 aus einer Forschungslinie an der TU München heraus gegründet und hat sich seither als Design Decision Support-Lösung für Architekten, Stadtplaner und Kommunen etabliert.Die Kernidee: 3D-Stadtmodelle auf Knopfdruck, § 34 BauGB-Prüfung, Abstandsflächen mit Geländeverschneidung, Baurecht-Kennzahlen und Zielkonflikt-Abwägung in einer Anwendung, die bewusst auf intuitive Bedienbarkeit setzt statt auf CAD- oder GIS-Vorkenntnisse.

    Das neue Urban Space Center bringt einen modularen Aufbau, deutsche Cloud-Server mit optionalem lokalem Betrieb, neue Workspaces für diverse Themen wie Baurecht und Stellplatznutzung, bessere Import-/Export-Schnittstellen (IFC, DWG, DXF) und einen Webviewer, mit dem sich Modelle per Link an Kommunen, Fachplaner oder Bewohner teilen lassen.Wir sprechen außerdem darüber, warum sich urbanistic bewusst gegen rein generative KI entschieden hat, wie ein System-of-Systems-Ansatz Zielkonflikte simultan sichtbar macht und warum die Wiederherstellung von Augenhöhe zwischen Planern und Kommunen für Marc-Christian Hodapp das eigentliche Kernthema ist.Verlinkungen aus der Folge:

    • LinkedIn-Profil von Marc-Christian Hodapp
    • LinkedIn-Seite von urbanistic
    • Urban Digital EXPO Digitaler Zwilling


    41 min
  • #21 Vom Telefonbuch in den digitalen Zwilling – Christian Baumert und Dr. Ilja Radusch

    Was passiert, wenn eine der bekanntesten deutschen Verzeichnismarken auf jahrzehntelange Fahrzeugforschung trifft? Ich spreche mit Christian Baumert, Geschäftsführer der Berliner pdm solutions, und Dr. Ilja Radusch, Leiter der Abteilung Smart Mobility am Fraunhofer FOKUS.

    Das Berliner Technologieunternehmen pdm solutions betreibt seit November 2025 die Marken „Das Telefonbuch", „Gelbe Seiten" und „Das Örtliche" unter einem Dach und bringt mit ihren Anwendungen annähernd 30 Millionen Visits pro Jahr auf die Straße. In der aktuellen Zusammenarbeit mit Fraunhofer FOKUS werden diese POI-Verzeichnisse zur Datengrundlage für Verkehrssicherheit im Fahrzeug: In Berlin warnt der Prototyp SADAS straßengenau vor Schulen und Kindergärten, unterscheidet Haupt- und Nebeneingang und berücksichtigt Fahrtrichtung und Uhrzeit.

    Wir sprechen darüber, warum ein System-of-Systems-Ansatz jeder Zentralplattform überlegen ist, wie KI erstmals die Übersetzung zwischen den Datenwelten übernimmt, und was Physical AI und Agentic AI mit dem Auto von morgen und mit der Long-Tail-Verwaltungspraxis von übermorgen zu tun haben.

    Verlinkungen aus der Folge:

    • LinkedIn-Profil von Christian Baumert: de.linkedin.com/in/christian-baumert-425b2759
    • LinkedIn-Profil von Dr. Ilja Radusch: linkedin.com/in/radusch
    • pdm solutions: pdm-solutions.com/de
    • Fraunhofer FOKUS – Smart Mobility: fokus.fraunhofer.de/de/asct.html
    49 min
  • #20 Vom Schulstreik zur Beteiligungsplattform bei CrowdInsights: Lukas Wolf über KI, knappe Kassen und die Substanzfrage der Bürgerbeteiligung

    Lukas Wolf ist mit der Beteiligung großgeworden. Klassensprecher in Essen, Landesschülervertretung NRW, mittendrin im Schulstreik und Kopfnoten abgeschafft. Heute, knapp zwanzig Jahre später, verantwortet er als Geschäftsführer von CrowdInsights die Entwicklung einerBeteiligungsplattform für Kommunen.

    Wir steigen mit seiner Beteiligungsbiografie ein undarbeiten uns dann durch die Praxis: die Top-3-Hindernisse aus CrowdInsights' eigener Bürger-Umfrage (Zeit, komplizierte Verfahren, Wirkungs-Zweifel), wie ein Verwaltungs-Workflow tatsächlich abläuft, was KI bei der Auswertung bringt und wo Originaltreue wichtig bleibt, wie viel digitale ZwillingeBürgerbeteiligung verträgt, und welche Quick Wins in der Haushaltskrise wirklich tragen.

    • LinkedIn-Profil von Lukas Wolf: linkedin.com/in/wolf-lukas
    • CrowdInsights: Beteiligungsplattform fürKommunen: crowdinsights.de
    44 min
  • #19 PilotInnCities: Wie agiles Pilotieren Smart-City-Lösungen in die kommunale Fläche bringt – Georg Würffel und Johannes Röder

    In dieser Folge spreche ich mit Georg Würffel und Johannes Röder vom Zentrum für Digitale Entwicklung über das Interreg-Projekt PilotInnCities. Wir reden über agiles Pilotieren als kompakte Methode aus Helsinki, über vier sehr konkrete Smart-City-Use-Cases im Landkreis Wunsiedelund über die Frage, wie sich kleine Open-Call-Piloten als Brücke zwischen dem MPSC-Erbe und der kommunalen Anwendungs-Praxis nach dem Förderende einsetzenlassen.

    Weiterführende Links:

    • Zentrum für Digitale Entwicklung (ZDE): digitaleentwicklung.de
    • Projekt PilotInnCities, Actionplan undMethodology zum Download: digitaleentwicklung.de/news/interreg-projekt-pilotinncities
    • URBIS Smart City Meetup, Brno (Brünn): bvv.cz/en/urbis
    • Donau-Fest-Tage Ulm: donaufest.de
    • opencode.de — Open-Source-Plattform deröffentlichen Verwaltung: opencode.de
    • Interreg Danube Region Programme: interreg-danube.eu
    44 min
  • #18 Stadtklima in Echtzeit: Wie meteoblue Städte misst, modelliert und in digitale Zwillinge bringt

    Stadtklima in Echtzeit: Wie meteoblue Städte misst, modelliert und in digitale Zwillinge bringt. Wenn Städte ihr Klima messen wollen, müssen sie zuerst entscheiden, welches Klima sie überhaupt vor der Tür haben.

    Genau zu diesem Punkt habe ich in der aktuellen Folge mit Nico Bader von meteoblue gesprochen. Nico kümmert sich seit über sechs Jahren um das Thema Stadtklima, von hochauflösenden Windsimulationen über Starkregen- und Hochwassermodellierung bis zur Luftqualität. Was die meisten unterschätzen: Welche Klimagefahr in einer Stadt dominiert, hängt stark von der Größe, der Lage und der Versiegelung ab. Hitze ist ein Großstadtthema, Starkregen trifft Mittelgebirgsgemeinden, Stürme sind eigentlich ein Herbstthema, nicht ein Sommerthema.

    Im Gespräch geht es um die Zusammenarbeit von meteoblue mit der Stadt Zürich, ein Messnetz, das ursprünglich als wissenschaftliches Innosuisse-Projekt mit der Hochschule Winterthur startete und heute als laufender Service mit dem städtischen Amt für Umwelt- und Gesundheitsschutz weiterläuft. Nico erklärt, warum das ursprüngliche Messnetz später bewusst ausgedünnt wurde, wie meteoblue Städte im Workshop-Format an die richtige Sensorplatzierung heranführt, und wie aus Mess- und Modelldaten am Ende eine Wärmeinselkarte für die Klimaanpassungsplanung wird.

    Außerdem reden wir über Datensouveränität: Bei meteoblue laufen die Messwerte alle zehn Minuten in eine eigene Datenbank, von der die Stadt sich bedient, oder umgekehrt holt meteoblue die Daten aus der städtischen Datenplattform. Beide Wege sind etabliert. Den Bogen schließt die Frage, wie diese Klimadaten in digitale Zwillinge einfließen: meteoblue versteht sich als Datenprovider, der stündliche Modelldaten als Schicht in 3D-Stadtmodelle und Smart-City-Dashboards liefert.

    Kapitelmarken werden nach Live-Schaltung aus dem Audio ergänzt.

    🎧 Jetzt reinhören:

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    • Apple Podcasts
    20 min
  • #17 Stadtentwicklung im Digitalen Zwilling – Wie Halle (Saale) Stadtplanung, Klima und Wirtschaft zusammen denkt

    HAL-Plan macht es vor: Seit 2023 wird in Halle (Saale) auf Basis von Buildplace ein digitaler Zwilling aufgebaut, der Stadtentwicklung neu denkt.


    Auf dem Modellprojekte Smart Cities Kongress hatte ich die Chance, mit Albert Steinbach (Stadt Halle (Saale)) und Max Rudolph (Buildplace) darüber zu sprechen:

    Was bedeutet die Entwicklungs-Community rund um HAL-Plan? Welche Herausforderungen löst sie, auch intern in der Verwaltung? Wo stehen wir im Jahr 2030 mit urbanen digitalen Zwillingen?

    8 min
  • #16 Von der Stadtplanung zur IoT-Sensorik mit Jan-Philipp Exner, ZENNER International

    In dieser Folge spreche ich mit Dr. Jan-Philipp Exner, Stadtplaner und bei ZENNER International für die strategische Projektentwicklung Smart City Strategie verantwortlich.

    Wir reden über das Selbstverständnis der Smart-City-Community, über das, was hängen bleibt, wenn die Modellprojekte Smart Cities (MPSC) auslaufen, und über die Frage, wie Smart City und Infrastrukturwirtschaft endlich zusammenfinden.

    Themen der Folge:

    • Von der Raum- und Umweltplanung zu Zenner: Wie Jan-Philipps Weg in die Messsystem-Welt entstanden ist und warum er das als Stadtplaner spannend findet.
    • Was die Firma Zenner heute leistet: 120 Jahre Messtechnik (Wasser-, Wärme-, Gaszähler) plus IoT-Plattform plus LoRaWAN-Konnektivität, vom Sensor bis zur Datenübergabe an kommunale Datenplattformen.
    • Eindrücke vom Hessen-Kongress Digitale Städte und Digitale Regionen in Marburg und von der IPSC-Konferenz in Kaiserslautern (Fraunhofer IESE, DFKI, RPTU).
    • Wie die Smart-City-Community nach dem MPSC-Förderende aussieht und wo die Verschränkung mit der Infrastrukturwirtschaft fehlt.
    • Jan-Philipps Rolle bei der LoRa Alliance Smart Cities Working Group und die Übersichts-Infografik, die dort entstanden ist.

    Weiterführende Links:

    • LinkedIn-Profil von Jan-Philipp Exner: linkedin.com/in/jan-philipp-exner
    • Zenner IoT Solutions: zenner-iot.com
    • LoRa Alliance Smart Cities Working Group – Use-Case-Infografik: 2023 Smart Cities Infographic
    • IPSC – Interdisziplinäre Perspektiven auf die Smart City (Fraunhofer IESE, Kaiserslautern): iese.fraunhofer.de
    • Hessen-Kongress Digitale Städte und Digitale Regionen – Programm: smarte-region-hessen.de
    • Smart Country Convention 2026 (13.–15. Oktober, Berlin): smartcountry.berlin
    53 min

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