Neben dem Beruf zu gründen, wirkt auf den ersten Blick sicher: Das Einkommen bleibt stabil, das Risiko überschaubar, der Übergang kontrollierbar. In der Praxis scheitern viele nebenberufliche Geschäftsmodelle jedoch nicht an fehlender Zeit, sondern an fehlender Beweisbarkeit.
In dieser Folge geht es darum, was zuerst geprüft sein muss, bevor aus einer Idee ein tragfähiges Geschäftsmodell werden kann. Warum Sichtbarkeit, Website und Prototyp oft zu früh kommen. Und weshalb Problem, Zielkunde, Zahlungsbereitschaft, Kundenzugang und Wiederholbarkeit die eigentlichen Grundlagen eines sauberen Unternehmensaufbaus sind.
Ein gutes Geschäftsmodell beginnt nicht mit Aktivität. Es beginnt mit der Frage, ob ein wirtschaftlich relevantes Problem existiert, ob die richtige Zielgruppe erreicht werden kann und ob daraus später ein System entsteht, das nicht dauerhaft an der eigenen Arbeitszeit hängt.
Wer neben dem Beruf nur baut, erzeugt oft ein zusätzliches Projekt. Wer zuerst beweist, schafft die Grundlage für ein Unternehmen.
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