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Im Frühjahr 2025 beschloss die Synode in Hannover, dass Betroffene sexualisierter Gewalt künftig direkt vor der Synode sprechen dürfen – ein wichtiger Fortschritt. Doch schon damals fragten wir uns, welche Wege die Kirche finden würde, um diesen Beschluss am Ende doch nicht vollständig umzusetzen. Und tatsächlich hat sie nun eine Einschränkung eingeführt: Betroffene dürfen nur noch unter Ausschluss der Öffentlichkeit vor der Synode sprechen. Zudem dürfen sie sich gegenseitig nicht zuhören.
Begründet wird der Ausschluss der Öffentlichkeit mit dem angeblichen Schutz der Betroffenen. In den Vorgesprächen mit der Kirche war dieses Vorgehen allerdings anders vereinbart worden.
In dieser Episode berichten insgesamt fünf Betroffene sexualisierter Gewalt in der Evangelischen Landeskirche Hannovers, warum sie vor der Synode sprechen möchten – und wie sie es bewerten, dass ihnen dies nun ausschließlich hinter verschlossenen Türen gestattet wird.
By Jakob Feisthauer und Katharina KrachtIm Frühjahr 2025 beschloss die Synode in Hannover, dass Betroffene sexualisierter Gewalt künftig direkt vor der Synode sprechen dürfen – ein wichtiger Fortschritt. Doch schon damals fragten wir uns, welche Wege die Kirche finden würde, um diesen Beschluss am Ende doch nicht vollständig umzusetzen. Und tatsächlich hat sie nun eine Einschränkung eingeführt: Betroffene dürfen nur noch unter Ausschluss der Öffentlichkeit vor der Synode sprechen. Zudem dürfen sie sich gegenseitig nicht zuhören.
Begründet wird der Ausschluss der Öffentlichkeit mit dem angeblichen Schutz der Betroffenen. In den Vorgesprächen mit der Kirche war dieses Vorgehen allerdings anders vereinbart worden.
In dieser Episode berichten insgesamt fünf Betroffene sexualisierter Gewalt in der Evangelischen Landeskirche Hannovers, warum sie vor der Synode sprechen möchten – und wie sie es bewerten, dass ihnen dies nun ausschließlich hinter verschlossenen Türen gestattet wird.