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Heute betrachten wir "Change Management". Aber lassen Sie uns das Thema nicht zu trocken angehen. In ernsthaften Organisationen ist effektives Change Management unverzichtbar. Wir diskutieren, was Veränderung bedeutet, wie man sie begleitet und welche bewährten Praktiken es gibt. Denn Change ist keine Voodoo-Wissenschaft, sondern eine Kunst, die wir verstehen können.
Menschen mögen Veränderung, aber sie schützen sich vor unvorbereiteten Veränderungen, die Bedrohungen darstellen. Die Bewältigung von Change bedeutet, dass wir die Bedrohlichkeit reduzieren und die Menschen darauf vorbereiten.
Das ADKAR-Modell ist ein effektives Werkzeug dafür, indem es Awareness, Desire, Knowledge, Ability und Reinforcement adressiert. Doch viele Organisationen vernachlässigen oft die nötige Begleitung von Veränderungen aus Zeitmangel oder Sättigung. Dabei sind klare Rollen und Unterstützung der Führungskräfte entscheidend für den Erfolg.
Es geht nicht darum, viele Veränderungen gleichzeitig anzustoßen, sondern darum, sie angemessen zu begleiten. Nur so verhindern wir, dass Organisationen lernen, dass Veränderungen schlecht sind, und schaffen eine Kultur der Veränderungsstabilität.
Viel Spaß beim hören.
Die heutige Podcast-Episode begrüßen wir Gitta Peyn als Gast.
Sie zeigt, dass durch den Zusammenfall von Algorithmisierung, Digitalisierung, Globalisierung und Vernetzung ein Imagesprung erfolgt ist. Dies führt zu einer anderen Komplexität, in der Menschen lernen müssen, anders zu denken. KI-Programme und -Produkte tragen dazu bei, dass sich gesellschaftliche Muster stärker verändern, was drastische Auswirkungen auf Politik, Wirtschaft und Wissenschaft hat.
Gitta erklärt weiter, wie man systemisch denkt und die Kybernetik nutzt, um komplexe Entscheidungssysteme zu analysieren und universelle Merkmale zu identifizieren. Sie zeigt auf, wie sich Konfliktmediation auf drei Arbeitsschritte reduzieren lässt, und erläutert den Unterschied zwischen Kompliziertheit und Komplexität sowie die Bedeutung der Emergenz.
Es wird betont, dass Beratung und Coaching sich anpassen müssen, um das Wissen in die Organisationen zu bringen und vor Ort eine Reflexion zu ermöglichen. In einer Zeit, in der die Welt komplexer wird, ist es wichtig, dass alle lernen, systemisch zu denken und Komplexität zu reduzieren, um die Herausforderungen zu bewältigen. Dabei betont sie auch die Relevanz von Systemik und den Einfluss von Luhmann.
Gitta schließt mit der Anmerkung, dass es in einer Welt, in der Hochbegabung oft als "zu intelligent für diese Welt" betrachtet wird, entscheidend ist, dass die Gesellschaft ein besseres Verständnis dafür entwickelt und diese Potenziale angemessen nutzt.
Viel Spaß beim hören!
Wo ihr Gitta Peyn finden könnt:
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/gittapeyn-formwelt/
Homepage: https://www.formwelt.io/
Heute geht es um die Dekonstruktion, eine Kernkompetenz, um gesund und erfolgreich mit den Herausforderungen unserer Zeit umzugehen. Blinden Trends zu folgen birgt Gefahren, daher ist es wichtig, nicht auf vermeintliche Lösungen hereinzufallen.
Dekonstruktion bedeutet, das gewünschte Zukunftsbild zu hinterfragen, Alternativen zu suchen und die Umsetzung rückwärts zu planen. Mit Interviews, Kreativworkshops und Szenariomodellierung arbeiten wir daran, schnell Ergebnisse zu erzielen und die Beteiligten aktiv einzubeziehen.
Viel Spaß beim hören.
In dieser Woche haben wir eine besondere Episode für Sie vorbereitet. Wir werden die Geschichte eines Unternehmens erkunden, das leider seine Türen schließen musste. Das Unternehmen, das wir heute betrachten, heißt Kellerkinder. Es war eine Agentur, die sich auf die Back-End-Entwicklung für E-Commerce-Agenturen spezialisiert hatte und einen hervorragenden Ruf in der Branche genoss. Doch trotz seiner erfolgreichen Vergangenheit konnte es nicht den sich ändernden Marktbedingungen standhalten.
Wir hatten die Gelegenheit, mit dem Geschäftsführer der Kellerkinder zu sprechen, um zu verstehen, was passiert ist. Mio erklärt, dass das Geschäftsmodell, das einst solide und profitabel war, nicht mehr mit den neuen Anforderungen und Trends der Branche Schritt halten konnte. Die steigende Popularität von Plug-and-Play-Lösungen und die wachsende Nachfrage nach Full-Service-Agenturen machten ihre Dienstleistungen überflüssig.
Trotz aller Bemühungen, sich anzupassen und neue Märkte zu erschließen, sah sich Kellerkinder letztendlich gezwungen, alle Mitarbeiter zu entlassen und den Betrieb einzustellen. Diese Geschichte verdeutlicht die Herausforderungen, mit denen Unternehmen konfrontiert sind, wenn sie sich in einem sich ständig verändernden Umfeld behaupten müssen. Es zeigt auch, wie wichtig es ist, flexibel zu bleiben und frühzeitig auf sich abzeichnende Veränderungen zu reagieren, um das Überleben und den Erfolg eines Unternehmens zu sichern.
Wo ihr Mio finden könnt:
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/miode/
In dieser Podcast-Episode untersucht Holger die Bedeutung von "Konsent" als Alternative zum traditionellen Konsens in der Entscheidungsfindung für moderne Organisationen. Er betont, dass der herkömmliche Konsensprozess oft langwierig, ineffizient und zermürbend sein kann. Im Gegensatz dazu ermöglicht der Konsent-Ansatz eine schnellere Entscheidungsfindung, indem Einwände integriert werden, während die endgültige Entscheidung von derjenigen Person getroffen wird, die für die jeweilige Rolle zuständig ist.
Durch Konsent wird die Verantwortlichkeit klarer verteilt, da diejenigen, die für bestimmte Aufgabenbereiche zuständig sind, auch die entsprechenden Entscheidungen treffen. Dies führt zu einer agileren Arbeitsweise und verhindert, dass Entscheidungen durch endlose Diskussionen verzögert werden. Jedoch erfordert die Umstellung auf den Konsent-Ansatz eine klare Moderation und die Bereitschaft, traditionelle Denkweisen zu überwinden.
Viel Spaß beim Hören.
In dieser Podcast-Episode von widmet sich die Holger dem Thema New Work Dekadenz. Dabei geht es um die Gefahr, den eigentlichen Unternehmenszweck aus den Augen zu verlieren, während man sich auf vermeintliche Luxusgüter wie Workations konzentriert. Anhand eines Beitrags einer bekannten LinkedIn-Influencerin wird verdeutlicht, dass es nicht ausreicht, nur die coolen Aspekte des Arbeitsplatzes zu schätzen, sondern dass Mitarbeiter auch Leistung erbringen müssen.
Es wird diskutiert, wie in manchen Unternehmen der Fokus auf den sogenannten Purpose den wirtschaftlichen Erfolg überlagert, was langfristig zu Problemen führen kann. Ein Beispiel aus der Vergangenheit illustriert, wie Mitarbeiter in bestimmten Branchen niedrigere Gehälter akzeptieren, nur weil der Job als "cool" gilt.
Es wird betont die Wichtigkeit einer klaren Priorisierung und dass der wirtschaftliche Erfolg die Grundlage für Annehmlichkeiten wie Workations bildet. Die Rolle der Führungskräfte wird als entscheidend angesehen, um den Fokus auf die Wertschöpfung zu halten und das Team zu motivieren, am gemeinsamen Purpose zu arbeiten.
Viel Spaß beim Hören.
In dieser besonderen Gastfolge habe ich heute die Freude, Jule Jankowski zu begrüßen. Jule ist nicht nur Podcast-Host des Good Work Podcasts, der jetzt Teil des Brand Eins Netzwerks ist, sondern auch Autorin ihres Buches "Zwischen Alt und Neu liegt Gut". Als systemische Organisationsentwicklerin hat sie sich intensiv mit Themen wie Kundenforschung und Verhaltensweisen in Organisationen auseinandergesetzt, bevor sie sich entschied, ihren eigenen Weg zu gehen.
In einem spannenden Gespräch teilt Jule ihre persönliche Reise vom der Luftfahrtindustrie zur systemischen Organisationsentwicklung. Sie beschreibt den mutigen Schritt, sich aus den festen Strukturen eines Großkonzerns zu lösen, um ihren eigenen Weg zu finden. Dabei spricht sie auch über die Herausforderungen und Chancen, die der Wandel in der Arbeitswelt mit sich bringt.
Jule reflektiert über die Bedeutung von Aufmerksamkeit und Fokus in einer Welt voller Ablenkungen und informiert darüber, wie sich die Arbeitskultur im Laufe der Jahre verändert hat. Sie geht auf die Frage ein, ob es tatsächlich so etwas wie Generationskonflikte gibt und wie Organisationen mit den verschiedenen Bedürfnissen und Ansichten ihrer Mitarbeiter umgehen können.
Insgesamt bietet diese Podcast-Folge einen faszinierenden Einblick in die Gedankenwelt einer erfahrenen Organisationsentwicklerin und Autorin, die sich leidenschaftlich für eine nachhaltige und positive Veränderung in der Arbeitswelt einsetzt.
Wo ihr Jule Jankowski finden könnt:
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/julejankowski/
Good Work Podcast: https://goodwork-salon.de/
Buch: https://www.amazon.de/Zwischen-Alt-liegt-zukunftsf%C3%A4hige-Arbeitskultur/dp/3800669331
Heute sprechen wir über "Interne Mobilität" in Unternehmen. Interne Mobilität bedeutet, Mitarbeitende innerhalb der Organisation zu bewegen, anstatt sie zu verlieren. Zwei Beispiele zeigen, wie Unternehmen durch gezielte interne Mobilität gewinnen.
Ein Service Desk hat sein Geschäftsmodell angepasst und ist nun Plattform für Rekrutierung und Ausbildung. Ein Beratungsunternehmen schuf einen internen Marktplatz, der Mitarbeitenden erlaubt, flexibel innerhalb der Organisation zu wechseln.
Die Herausforderung liegt in der menschlichen Tendenz, Menschen auszutauschen. Statt dessen sollten wir sie entwickeln und intern mobilisieren. Führungskräfte sollten sich als Teil eines gemeinsamen Führungsteams sehen.
Eure Aufgabe: Identifiziert Personen an falschen Stellen und überlegt, ob Entwicklung oder interner Wechsel möglich ist. Interne Mobilität macht Organisationen veränderungsstabiler und effizienter.
Danke fürs Zuhören! Abonniert den Podcast, teilt ihn und besucht www.veränderungsstabil.de für Feedback.
Heute betrachten wir die Methode "Radikale Offenheit" von Kim Scott, die in ihrem Buch "Radical Candor" vorgestellt wird. Diese Methode ermöglicht Organisationen, Kritik konstruktiv und respektvoll zu äußern.
Die Fähigkeit zur "Radikalen Offenheit" ist entscheidend für veränderungsstabile Organisationen. Konfliktfähigkeit, gepaart mit einer klaren und direkten Kommunikation, fördert eine Kultur des konstruktiven Feedbacks. In unserem Modell unterscheiden wir vier Quadranten, wobei "Radikale Candor" im oberen rechten Quadranten steht.
Führungskräfte spielen eine Schlüsselrolle, indem sie in der Lage sind, direktes Feedback zu geben, ohne die zwischenmenschlichen Beziehungen zu gefährden. Diese Kritikkultur ermöglicht ein konstruktives Lernen und verbessert die Organisation insgesamt.
Vielen Dank fürs Zuhören. Abonniert den Podcast und besucht www.veränderungsstabil.de für mehr Informationen. Feedback ist stets willkommen.
Diagramm: https://tinyurl.com/23u3wjsl
In dieser Ausgabe freuen wir uns besonders, Gabriel Rath, einen New Work Experten, Podcast-Host und Eisbademeister, begrüßen zu dürfen. Gemeinsam diskutieren wir über New Work, Trends in der Arbeitswelt und Gabriels Erfahrungen im "New Work Chat" Podcast.
Die vielseitige Perspektive von Gabriel, der nicht nur in der Sparkassenwelt agiert, sondern auch als ehemaliger Rapper und Charity-Aktivist im Bereich Eisbaden aktiv ist, bringt frischen Wind in die Diskussion. Dabei betonen wir die Bedeutung von Agilität in großen Organisationen wie der Sparkasse und reflektieren über die Herausforderungen und Chancen in der heutigen Arbeitswelt.
Die Zeitreise-Frage wirft einen Blick auf die Entwicklungen im Jahr 2024, von der digitalen Vernetzung bis zu gesellschaftlichen und politischen Trends. Gabriel teilt seine Perspektive als Vater von drei Mädchen und betont die positiven Möglichkeiten, die die Arbeitswelt bietet.
Die Diskussion über Podcasting als Medium, insbesondere über Gabriels Erfahrungen mit dem "New Work Chat" Podcast, bringt zusätzliche Einblicke in die Welt des Audiojournalismus und der agilen Kommunikation.
Insgesamt bietet diese Episode einen inspirierenden Einblick in die Themen New Work, Agilität und persönliches Wachstum, garniert mit Gabriels einzigartigem Hintergrund aus Hiphop, Eisbaden und Charity-Aktivitäten.
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