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Wie bleibt eine Gesellschaft in Krisenzeiten handlungsfähig? Und was bedeutet Führung, wenn jede Minute zählt?
Darüber sprechen Johannes zu Eltz, katholischer Priester und ehemaliger Stadtdekan von Frankfurt, und Peter Smeets, Rechtsanwalt in Frankfurt, im Diskurs mit Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft. Sie geben uns Einblicke, wie Zuhören, gute Argumente und die Suche nach Lösungen weiterhelfen können – für die Schönheit der Vernunft. Informativ, unterhaltsam, klug. Die fünfte Folge von “Vernunft nochmal!” widmet sich der Frage, wie eine Gesellschaft in Krisenzeiten handlungsfähig bleibt. Markus Röck, Branddirektor der Stadt Frankfurt, erzählt, wie Haupt- und Ehrenamt zusammenwirken, warum Führung vor allem Selbstwirksamkeit bedeutet und weshalb Einsatzkräfte immer öfter angegriffen werden. Er zeigt, wie wir der Angst vor Krieg, Blackout und Hitze mit Vorbereitung begegnen können – und was jede und jeder Einzelne tun kann: die Nachbarn kennenlernen.
Zentrale Aussagen
Die Frankfurter Feuerwehr verbindet Haupt- und Ehrenamt zu einem schlagkräftigen System und ist damit ein Vorbild in Sachen Resilienz.
Gastgeber
Ein Priester und ein Rechtsanwalt, seit Jahren im Dialog.Johannes zu Eltz (römisch-katholischer Priester, Domkapitular des Bistums Limburg, ehemaliger Stadtdekan von Frankfurt am Main) und Peter Smeets (Rechtsanwalt in eigener Kanzlei in Frankfurt am Main) sprechen mit wechselnden Gästen über die großen Fragen unserer Zeit.
Eine Audioproduktion von VOX-OVER
Können Bürgerräte und mehr direkte Demokratie das Vertrauen in unsere Politik zurückgewinnen? Und was macht eigentlich gute Führung aus?
Zentrale Aussagen
Der Bundestag bildet die Gesellschaft immer weniger ab: Junge Menschen und Arbeitnehmer:innen sind kaum vertreten, Akademiker deutlich überrepräsentiert. Der "Cultural Backlash" spaltet die Gesellschaft in "Anywheres" und "Somewheres" – global vernetzte Eliten und ortsgebundene Mehrheit, deren Werte auseinanderdriften. Die Demokratiekrise ist kein deutsches Sonderproblem, sondern zeigt sich ähnlich in den USA, Frankreich und Großbritannien. Plebiszite sind riskant, weil sie in Deutschland derzeit vor allem von Populisten als Instrument des Misstrauens genutzt würden. Bürgerräte können das Parlament sinnvoll ergänzen – aber nur mit echtem Befassungszwang und sorgfältiger Ausgestaltung, nicht als Ersatz für Repräsentation. Führung bedeutet mehr als Verwaltung: Orientierung geben, Mut zur Veränderung zeigen, notfalls das eigene Amt riskieren. Wachsende Zukunftsangst und ein schwächelndes westliches Vorbild lassen manche am liberalen Gesellschaftsmodell zweifeln. Künstliche Intelligenz verändert Machtverhältnisse rasant – und die Gesellschaft ist darauf kaum vorbereitet.
Gastgeber
Ein Priester und ein Rechtsanwalt, seit Jahren im Dialog. Johannes zu Eltz (römisch-katholischer Priester, Domkapitular des Bistums Limburg, ehemaliger Stadtdekan von Frankfurt am Main) und Peter Smeets (Rechtsanwalt in eigener Kanzlei in Frankfurt am Main) sprechen mit wechselnden Gästen über die großen Fragen unserer Zeit. Wie können wir im Gespräch zu mehr Verständigung und Orientierung finden? Darüber sprechen wir un unserem Podcast „Vernunft nochmal!“ mit Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft. Sie geben uns Einblicke, wie Zuhören, gute Argumente und die Suche nach Lösungen weiterhelfen können – für die Schönheit der Vernunft.
Eine Audioproduktion von VOX-OVER
Braucht die Vernunft einen Gott? Wie hilft uns ein Denker von vor 250 Jahren im Zeitalter der KI? Darüber sprechen Johannes zu Eltz, katholischer Priester und ehemaliger Stadtdekan von Frankfurt, und Peter Smeets, Rechtsanwalt in Frankfurt, im Diskurs mit Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft. Sie geben uns Einblicke, wie Zuhören, gute Argumente und die Suche nach Lösungen weiterhelfen können – für die Schönheit der Vernunft. Informativ, unterhaltsam, klug. Kant starb vor über 200 Jahren – und ist doch aktueller denn je. Kant-Experte Prof. Marcus Willaschek zeigt, warum Kant nicht nur Philosoph, sondern auch Naturwissenschaftler war – seine fast vergessene Nebularhypothese erklärte die Entstehung der Sonnensysteme. Es geht um Rousseaus Einfluss auf seine Ethik, den kategorischen Imperativ beim Klimawandel, seine Widersprüche beim Lügenverbot – und seine blinden Flecken bei Kolonialismus und Frauenrechten. Am Ende steht die Frage, ob eine gerechte Welt ohne Gott denkbar ist.
Zentrale Aussagen
Kant war laut Willaschek kein Pazifist: Das höchste politische Gut sei der Friede, doch ein Staat dürfe sich mit Waffengewalt gegen ungerechte Aggression verteidigen – wie etwa die Ukraine gegen Russland. Beim Lügenverbot weicht Willaschek bewusst von Kant ab: Eine Lüge, die einem Schutzwürdigen hilft und niemandem schadet, müsse nicht nur entschuldigt, sondern gerechtfertigt sein. Kants eigener Satz dazu: "Alles, was ich sage, halte ich auch für wahr. Aber nicht alles, was ich für wahr halte, muss ich auch veröffentlichen." Zum Umgang mit KI zitiert Willaschek einen Guardian-Artikel: "Forget Python, read Plato" – kritisches Denken im Sinne Kants sei gerade im Umgang mit halluzinierender KI unverzichtbar. Auch die Postulatenlehre – Gott als Garant der Gerechtigkeit – überzeugt Willaschek nicht restlos. Und obwohl Kant spät den Kolonialismus scharf kritisierte, blieb er blind für Widersprüche in eigenen Äußerungen über Frauen und Juden: "Da müssen wir mit Kant gegen Kant argumentieren."
Gastgeber
Johannes zu Eltz (römisch-katholischer Priester, Domkapitular des Bistums Limburg, ehemaliger Stadtdekan von Frankfurt am Main) und Peter Smeets (Rechtsanwalt in eigener Kanzlei in Frankfurt am Main).
Eine Audioproduktion von VOX-OVER
Warum noch ein Podcast? Wie viel Vernunft braucht unsere Zeit?
Zentrale Aussagen
Für Johannes zu Eltz steht am Anfang ein Satz von Walther von Wietzlow, dem früh verstorbenen Präsidenten der Frankfurter Polytechnischen Gesellschaft: "Es kann überhaupt nie genug Vernünftigkeit geben." Vernünftigkeit sei der Boden, auf dem die Säulen einer Gesellschaft stehen können, in der er leben möchte. Peter Smeets beschreibt seinen Antrieb als Herzblut, Lust an der Debatte und den Wunsch, den täglichen Zumutungen der Unvernunft eine Lösung entgegenzusetzen. Vernunft heißt für beide: nachdenken, um gute Entscheidungen zu treffen, Probleme zu lösen, Konflikte zu bewältigen statt sie zu umgehen oder aufzubauschen, und das eigene Leben bewusst zu gestalten. Ideologien, Vorurteile und irrationales Denken seien der Feind der Vernunft – sie verweigern Fakten zugunsten von Illusionen. Genau dagegen wollen zu Eltz und Smeets mit ihrem Podcast angehen: im Gespräch bleiben, für die Schönheit der Vernunft werben und, weniger pathetisch gesagt, Information, Bildung, Unterhaltung und gelegentlich Trost in einer unvernünftigen Welt bieten.
Gastgeber
Johannes zu Eltz (römisch-katholischer Priester, Domkapitular des Bistums Limburg, ehemaliger Stadtdekan von Frankfurt am Main) und Peter Smeets (Rechtsanwalt in eigener Kanzlei in Frankfurt am Main).
Eine Audioproduktion von VOX-OVER
Wie können wir im Gespräch zu mehr Verständigung und Orientierung finden? Darüber sprechen Johannes zu Eltz, katholischer Priester und ehemaliger Stadtdekan von Frankfurt, und Peter Smeets, Rechtsanwalt in Frankfurt, im Diskurs mit Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft. Sie geben uns Einblicke, wie Zuhören, gute Argumente und die Suche nach Lösungen weiterhelfen können – für die Schönheit der Vernunft. Informativ, unterhaltsam, klug. Die erste Folge von "Vernunft nochmal!" widmet sich der Frage, warum sich die Welt heute so viel konfliktreicher anfühlt als noch vor wenigen Jahrzehnten – und ob dieser Eindruck trügt oder stimmt. Prof. Dr. Nicole Deitelhoff ordnet ein, wie sich Krisen und Kriege heute überlagern statt sich abzulösen, warum das liberale Weltordnungsprojekt der 1990er Jahre gescheitert ist, was Donald Trump daraus gemacht hat, und weshalb Demokratie gerade vom Konflikt und nicht vom Konsens lebt. Am Ende geht es ganz konkret darum, was jede und jeder Einzelne im Alltag beitragen kann.
Zentrale Aussagen
Die Zahl und Grausamkeit gewaltsamer Konflikte nimmt seit dem Ende des Kalten Krieges tatsächlich zu – das ist kein verzerrter Eindruck, sondern durch Zahlen belegt.Krisen lösen sich heute nicht mehr ab, sie türmen sich aufeinander – von Finanzkrise über Pandemie bis zu den Kriegen in der Ukraine und im Nahen Osten.Das liberale Projekt der 1990er Jahre scheiterte nicht an seiner Idee, sondern daran, dass aus Hoffnung Überheblichkeit wurde – man redete über andere, statt sie mitzunehmen.Demokratie lebt vom Widerspruch: "Wenn in der Demokratie alle Ja sagen, dann wird man misstrauisch."Das gute Argument muss nicht überzeitlich gültig sein – es muss im Hier und Jetzt überzeugen.Gemeinsam großzügig sein: Deitelhoffs eigene Generation (50+) sollte bereit sein, mehr beizutragen, weil sie die Gewinnerin der Nachkriegszeit war.Im Alltag hilft oft nur eines gegen die allgegenwärtige Gereiztheit: mit einem Lächeln statt mit Wut reagieren.
Gastgeber
Ein Priester und ein Rechtsanwalt, seit Jahren im Dialog.Johannes zu Eltz (römisch-katholischer Priester, Domkapitular des Bistums Limburg, ehemaliger Stadtdekan von Frankfurt am Main) und Peter Smeets (Rechtsanwalt in eigener Kanzlei in Frankfurt am Main) sprechen mit wechselnden Gästen über die großen Fragen unserer Zeit.
Hinweis: Die kurze Ansage zu Beginn und am Ende dieser Folge wurde mittels KI erzeugt.
Eine Audioproduktion von VOX-OVER
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