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Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
DVAG auf Rekordkurs
Die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) hat im Geschäftsjahr 2023 erneut einen Rekordgewinn vermeldet. Demnach kletterte der Jahresüberschuss um 12,5 Prozent und lag damit bei 271,9 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss bei Europas größtem Allfinanzvertrieb wuchs damit zum neunten Mal in Folge. Der Umsatz wuchs auf 2,31 Milliarden Euro, was ein Plus von 4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet.
Allianz startet neue PKV-Tarifserie
Die Allianz Private Krankenversicherung (APKV) startet mit einer neuen Tarifserie in der privaten Krankenvollversicherung: Ab dem 01. Mai lösen die neuen Krankenvolltarife mit dem Namen “MeinGesundheitsschutz” die bisherigen “Aktimed”-Tarife ab. Für das neue Angebot im Baukastenprinzip seien Bedürfnisse von Kunden und Vertrieben einbezogen worden. Bei der neuen Produktlinie sollen zwei Leistungsniveaus mit je drei Selbstbehaltsstufen und drei Zahnschutz-Varianten zur Auswahl stehen. Überdies gäbe es umfangreiche Familienleistungen, ein Vorsorgeprogramm, Wechseloptionen sowie bis zu 40 Prozent Beitragsrückerstattung.
Münchener Verein schafft Fachbereich Lebensversicherung
Zum 1. April 2024 richtet der Münchener Verein den neuen Fachbereich Lebensversicherung ein. Ziel ist es, die Lebensversicherungssparte zu stärken und die Position am Markt weiter auszubauen. Thomas Klemm, bisher Teamleiter im Fachbereich IT, übernimmt die Leitung des neuen Fachbereichs. Der 52-Jährige Wirtschaftsmathematiker ist seit April 2018 Teil des Versicherers.
Fonds Finanz-Messe lockt fast 6.000 Besucher an
Mit 5.700 Besuchern, rund 150 Ausstellern und circa 120 Fachvorträgen zieht die MMM-Messe der Fonds Finanz eine positive Bilanz. Erstmals wurde mit dem Newcomer Forum ein Angebot speziell für Neueinsteiger geschaffen. Hier konnten sich Neulinge über das Berufsbild des Maklers informieren und sowohl von Best Practices als auch wertvollen Tipps von erfolgreichen Vermittlern profitieren.
Ammerländer Versicherung macht weniger Gewinn
Die Ammerländer Versicherung hat im Geschäftsjahr 2023 die gebuchten Bruttobeitragseinnahmen um 11,63 Prozent auf rund 90,21 Millionen Euro steigern können. Der Gewinn nach Steuern fiel mit 466.000 Euro allerdings um 984.000 Euro geringer aus als im Vorjahr.
Die Stuttgarter verleiht bAV-Preis 2024: Bewerbungsphase hat begonnen
Die Stuttgarter Lebensversicherung a.G. verleiht in diesem Jahr bereits zum 13. Mal in Folge den „Stuttgarter bAV-Preis“. Die Versicherungsgruppe ruft in ihrer jährlichen Ausschreibung Absolventen auf, ihre hervorragenden Hochschularbeiten in der betrieblichen Altersversorgung (bAV) einzureichen. Einsendeschluss ist der 12. April 2024. Die Preisverleihung findet am 24. April 2024 im Rahmen des 19. Alumnitreffens der bAV-Betriebswirte in Ulm statt.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Rentenerhöhung zum 1. Juli 2024
Nach den nun vorliegenden Daten des Statistischen Bundesamtes und der Deutschen Rentenversicherung steigen die Renten in den alten und neuen Ländern zum 1. Juli 2024 um 4,57 Prozent. In diesem Jahr wirkt sich der Nachhaltigkeitsfaktor demografiebedingt mit -0,16 Prozentpunkten dämpfend auf die Rentenanpassung aus, weshalb das Rentenniveau ohne Haltelinie unter 48 Prozent sinken würde. Da der Beitragssatz in der allgemeinen Rentenversicherung unverändert geblieben ist, wirkt sich der sogenannte Beitragssatzfaktor in diesem Jahr nicht auf die Rentenanpassung aus.
Vorstandswechsel bei der Alte Leipziger Bauspar AG
Die häufigsten Schäden an Fahrrad und E-Bike sind nicht abgesichert
Insurtech Xaver will mit europäischem Rentenprodukt durchstarten
Ecclesia Gruppe bündelt Immobilien-Kompetenz
Herzenssache wird Versicherungspartner der Barmenia
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Versicherungsbetrug: Jede zehnte Schadenmeldung ist verdächtig
Rund zehn Prozent der Schäden, die Versicherungen gemeldet wurden, sind verdächtig und prüfwürdig. Das zeigt eine Sonderauswertung von über 600.000 Schadenmeldungen aus drei Jahren vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Untersucht wurden knapp 200.000 Einbrüche bis zu einer Schadenhöhe von 50.000 Euro, die den Hausratversicherern gemeldet wurden.
Assekurata: Dr. Frank Grund kehrt zurück
Die Assekurata Assekuranz Rating-Agentur GmbH freut sich über die Rückkehr von Dr. Frank Grund in ihr Rating-Komitee. Der erfahrene Versicherungsexperte bringt nach seiner Tätigkeit als Exekutivdirektor für Versicherungs- und Pensionsfondsaufsicht bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ab dem 1. April 2024 seine Expertise wieder in das urteilsgebende Organ der Assekurata ein.
Versicherungen kommen Kundenwunsch nicht nach
Nur gut ein Fünftel (22 %) der deutschen Autofahrer wurde von ihrer Kfz-Versicherung über nachhaltige Vertragsoptionen informiert, und bei der Reparatur ihres Fahrzeugs hatte weniger als ein Viertel (24 %) die Wahl zwischen neuen und gebrauchten Teilen. Europaweit sind es immerhin knapp ein Drittel (32 %). Zu diesen Ergebnissen kommt eine Umfrage von Solera, einem Unternehmen, das im Bereich Fahrzeug-Lebenszyklus-Management und Schadenregulierung tätig ist.
Rechtsschutz für Bauherren: Tarifvergleich vorgelegt
Das Versicherungsportal transparent-beraten.de hat einen Tarifvergleich von Rechtsschutzversicherungen für Bauherren vorgelegt. Bewertet werden sowohl Privatrechtsschutzversicherung mit Zusatzbaustein “Bauherren-Rechtsschutz” als auch eigenständige Bauherren-Rechtsschutzversicherungen der drei Anbieter für dieses Produkt in Deutschland. Am besten wurde das Angebot der ÖRAG bewertet. Es folgen ARAG und DEURAG.
Munich Re: Neuer Chefstratege
Zum 1. März hat Tobias Farny den Posten des Chief Strategy Officers bei Munich Re übernommen. Das berichten übereinstimmend mehrere Medien. Farny verantwortete zuletzt die Bereiche 'Greater China' und 'Cyber Insurance'. Er tritt die Nachfolge von Rolf Heintzeler an, der eine berufliche Auszeit nimmt.
Baugenehmigungen für Wohnungen im Januar 2024: -23,5 % zum Vorjahresmonat
Im Januar 2024 wurde in Deutschland der Bau von 16.800 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 23,5 % oder 5.200 Baugenehmigungen weniger als im Januar 2023. Im Vergleich zum Januar 2022 sank die Zahl der Baugenehmigungen sogar um 43,4 % oder 12.900. In den Ergebnissen sind sowohl die Baugenehmigungen für Wohnungen in neuen Gebäuden als auch für neue Wohnungen in bestehenden Gebäuden enthalten.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
HUK Coburg: Nummer 1 beim Haftpflicht-Vertragszuwachs
Den ersten Platz beim Haftpflicht-Vertragszuwachs 2022 sichert sich die HUK Coburg. Drei Konzerntöchter treten hierfür: bei der HUK24 verbessert sich der Vertragsbestand auf 716.932 Verträge. Bei der HUK-Coburg Allgemeine klettert der Bestand auf 1.958.280 Verträge. Und bei der HUK-Coburg VVaG klettert der Bestand auf 2.063.603 Verträge.
Versicherer: Innendienst wächst, Außendienst schrumpft
Die Versicherungsbranche zählte zum Jahresende 2023 rund 206.800 Mitarbeiter. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl um 1,3 Prozent gestiegen. Die Zahl der Innendienstmitarbeiter erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 1,9 Prozent auf 167.400. Dem entgegen kennt der Trend im angestellten Außendienst nur eine Richtung: nach unten. Von 39.700 Außendienst-Beschäftigten in 2013 sank die Zahl auf 28.800 Außendienstlern in 2023. Das geht aus den Statistiken des Arbeitgeberverbandes der Versicherer (AGV) hervor.
Versicherer begrüßen AI Act – kritisieren jedoch Hochrisikoeinstufung
Das Europäische Parlament hat dem vorläufigen Gesetzestext zur Regulierung Künstlicher Intelligenz (KI) zugestimmt. Die Versicherer begrüßen die Entscheidung, kritisieren allerdings die Zuordnung von bestimmten Anwendungen bei Lebens- und Krankenversicherungen zum Hochrisikobereich.
Rückversicherer sucht Schiffskapitäne und Hacker als Mitarbeiter
„Wir stellen unter anderem Mathematiker, Juristinnen, Geologen, Architektinnen, Ingenieure, Datenanalystinnen, KI-Experten, Medizinerinnen, Agrarwissenschaftler, Klimawissenschaftler, Hackerinnen und Kapitäne ein“, so Achim Kassow, Personalchef bei Munich Re, im Handelsblatt. Die Kapitäne bräuchte man beispielsweise für die Konzeption von Schiffsversicherungen. 40 Prozent der Belegschaft sind erst seit fünf Jahren im Unternehmen. In den nächsten fünf Jahren werde man weitere 50 Prozent der Belegschaft ersetzen müssen – sowohl aufgrund von Ruhestand als auch von Fluktuation. „Innerhalb von zehn Jahren bauen wir das Unternehmen also einmal komplett um“, fasst Kassow zusammen.
Tod vorgetäuscht: Haftstrafe für Angeklagten
Ein Paar täuschte den Tod des Mannes in der Ostsee vor und wollte vier Millionen Euro von Versicherungen kassieren. Sie flogen auf. Den Lebensversicherungen reichte, anders als vom Angeklagten zunächst angenommen, die Todesmeldung nicht aus. Sie wollten auch eine Sterbeurkunde oder Bestätigung seines Todes vom Amtsgericht. Das aber dauert mindestens sechs Monate. Zur Auszahlung der 13 Risiko-Lebens- und Unfallversicherungen kam es also gar nicht. Der 56-jährige Ehemann erhielt drei Jahre und zwei Monate Haft. Seine gleichaltrige Ehefrau wurde zu zwei Jahren Gefängnis auf Bewährung verurteilt. Über den Fall berichtete u.a. das ZDF.
Weihnachtshochwasser kostet Versicherungen 200 Millionen Euro
Das Weihnachtshochwasser soll in Nord- und Mitteldeutschland zu versicherten Schäden von schätzungsweise 200 Millionen Euro geführt haben. Davon geht der Gesamtverband der Versicherer (GDV) aus.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Sparer änderten Geldanlage in der Inflation
Jüngere und mittlere Altersgruppen haben sich während der stark gestiegenen Inflation in den Jahren 2022 und 2023 verstärkt Gedanken über ihre Geldanlage gemacht. Eine Änderung der Geldanlageform war die zweithäufigste Reaktion auf die Inflation in Finanzbelangen. Von allen Befragten hatten 32 Prozent dies schon umgesetzt oder planten einen solchen Schritt. Knapp die Hälfte von ihnen erklärte, nun langfristiger zu sparen. Allerdings nur ein gutes Drittel legt nun auch sicherer als bisher an. Das ergab die jüngste Studie des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) mit dem Titel „Wenn der Euro an Wert verliert“.
DFV erreicht Profitabilitätsziel
Die DFV Deutsche Familienversicherung AG hat im Geschäftsjahr 2023 den Versicherungsumsatz um sieben Prozent auf 118 Millionen Euro gesteigert. Das Neu- und Mehrgeschäft in der Erstversicherung habe 19 Millionen Euro betragen und liege damit um fast 30 Prozent über Plan. Die gebuchten Bruttobeiträge wachsen um 4,8 Prozent auf 192 Millionen Euro, einschließlich des in 2021 aufgenommenen Rückversicherungsgeschäfts, das aber nicht gewachsen ist. Dadurch sei ein Konzernergebnis vor Steuern von fünf Millionen Euro erwirtschaftet worden. In der Konzernmutter konnte nach HGB ein Gewinn vor Steuern von 7,8 Millionen Euro erzielt werden.
blau direkt bringt Aktivitäten-Feed ins MVP
Das Maklerverwaltungsprogramm Ameise bekommt einen Aktivitäten Feed. Makler sollen in Echtzeit alle wichtigen Ereignisse zu ihren Vorgängen innerhalb des MVP in einer übersichtlichen Darstellung einzusehen können. Ein zentraler Bestandteil ist hierbei die Anzeige aller verarbeiteten Dokumente, die über die BiPRO-Schnittstellen von den Gesellschaften bereitgestellt werden. So können künftig beispielsweise Kunden-Aktivitäten innerhalb der Endkunden-App angezeigt werden. Auch Aktualisierungen bei der Meldung eines Schadenfalls sollen künftig integriert sein.
Inter kooperiert mit Kliniknachsorge
Vollversicherte der Inter mit psychischen Erkrankungen haben ab sofort die Möglichkeit, die Nachsorgeprogramme von mentalis für 12 Monate kostenfrei zu nutzen. Durch die Teilnahme soll der Behandlungserfolg aus (teil-)stationären Aufenthalten langfristig sichergestellt werden. Dabei wird eine therapeutische App mit psychologischen Telefongesprächen kombiniert – und das sofort zugänglich und ohne Wartezeit für die Patienten.
Rating Risikolebensversicherung 2024
Auf der Suche nach den besten Risiko-Lebensversicherungen 2024 hat Franke und Bornberg 112 Tarife von 60 Gesellschaften nach 38 Kriterien analysiert. 26 Tarife und Tarifvarianten und damit fast ein Viertel der Angebote qualifizieren sich für die Bestnote FFF+ „hervorragend“. Die zweithöchste Bewertung FFF „sehr gut“ erreichen nur zehn Tarife. Ungefähr die Hälfte aller Produkte werden mit FF „gut“ bewertet. Die Gruppe der Minderleister (F+, F und F-) ist mit 4,46 % gegenüber dem Erstrating deutlich geschrumpft.
LKH bietet Telemedizin an
Durch eine Kooperation mit MD Medicus können Versicherte der LKH Landeskrankenhilfe V.V.a.G. in der Krankenvollversicherung und in einer Beihilferestkostenversicherung telemedizinische Leistungen in Anspruch nehmen. Die telemedizinische Beratung erfolgt für die Versicherten ohne weitere Kosten. Kunden in der betrieblichen Krankenversicherung (bKV) können Telemedizin ebenfalls beanspruchen – ohne Anrechnung auf das Budget.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Berufsunfähigkeitsversicherung: 12 Anbieter überzeugen im Stabilitäts-Rating
Das Ratinghaus Franke und Bornberg hat erneut die Berufsunfähigkeitsversicherer einem Stabilitätsrating unterzogen. Dabei wird nicht allein der bisherige Geschäftsverlauf unter die Lupe genommen, sondern es werden auch Parameter angeschaut, die Aufschlüsse über die zukünftige Stabilität des BU-Geschäfts erlauben. Insgesamt überzeugen 12 Versicherer, die besten Wertungen erreichten: Nürnberger, LV 1871, Inter und Provinzial Rheinland. Die ausführliche Analyse finden Sie unter https://www.versicherungsbote.de/id/4913880/BU-Acht-Berufsunfahigkeitsversicherer-uberzeugen-im-Stabilitatsrating/
Aufwärtstendenz bei Indexpolicen
Für Indexpolicen lief das Jahr 2023 wieder besser, nachdem das Indexjahr 2022 historisch schwach war. Zwar gingen laut Assekurata auch 2023 die Versicherten bei einem Drittel der Indexstichtage leer aus, andererseits lag die Rendite aber in knapp der Hälfte der Fälle zwischen zwei und vier Prozent, in Einzelfällen sogar darüber. Über alle einbezogenen Anbieter von Index-Policen liegt die laufende Verzinsung für die Indexbeteiligung durchschnittlich bei 2,82 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr (2,53 Prozent) ist sie um 29 Basispunkte gestiegen.
Versicherer zwiegespalten wegen Gesetzestext zur Regulierung Künstlicher Intelligenz
Das Europäische Parlament hat gestern dem vorläufigen Gesetzestext zur Regulierung Künstlicher Intelligenz (KI) zugestimmt. Die Versicherer begrüßen die Entscheidung, kritisieren allerdings die Zuordnung von bestimmten Anwendungen bei Lebens- und Krankenversicherungen zum Hochrisikobereich. Konkret geht es dabei um Systeme, mit denen die Risiken von Einzelpersonen bewertet werden oder Preise gestaltet werden. „In diesen Bereichen werden der Branche neue Verpflichtungen auferlegt, obwohl das Schutzniveau durch bestehende Vorschriften schon enorm hoch ist.“, so GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen.
Kfz-Versicherung: Wie hoch Beitragsanpassungen hätten sein müssen
In der Kfz-Sparte wäre allein für das Jahr 2023 eine Beitragsanpassung von zehn Prozent erforderlich gewesen, um aus der Verlustzone herauszukommen. Um einen Gewinn von fünf Prozent zu erzielen, hätten diese Anpassungen zwischen 14 Prozent und 17 Prozent liegen müssen. Das geht aus Berechnungen des Analysehauses Assekurata hervor.
Roland Rechtsreport 2024: Hohes Vertrauen in Justiz
67 Prozent der Deutschen haben ein hohes Vertrauen in den deutschen Rechtsstaat. Gleichzeitig üben die Bürger aber auch deutliche Kritik an der Justiz und fordern Verbesserungen ein. Mehr als drei Viertel der Befragten bemängeln, dass Verfahren in Deutschland zu lange dauern (82 Prozent) und Gerichte zunehmend überlastet sind (77 Prozent). Auch nehmen viele Menschen eine Ungleichbehandlung vor deutschen Gerichten wahr: 62 Prozent glauben, dass ein bekannter Anwalt die Chancen vor Gericht auf ein günstiges Urteil erhöht. Das geht aus dem Roland Rechtsreport 2024 hervor.
Ein Fünftel der Eltern haben keine Privathaftpflichtversicherung
Die private Haftpflichtversicherung gehört zu den essenziellen Versicherungen für Familien. Dennoch haben 19 Prozent der Eltern in Deutschland diesen wichtigen Versicherungsschutz nicht. Das ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag von Check24.
Dr. Nils Reich, CEO AXA Global Health, wird auf der InsureNXT 2024 eine Keynote mit dem Arbeitstitel „Versicherung in turbulenten Zeiten - muss sich die Branche neu erfinden?“ halten, und darüber haben wir im Podcast ausführlich gesprochen.
Dabei erklärt er bspw., warum er nicht an den vollständig durchdigitalisierten Vertrieb glaubt, sondern vielmehr davon überzeugt ist, dass "der menschliche Kontakt und die persönliche Betreuung bis 2030 zunehmen" werden.
Außerdem sprechen wir darüber, warum Kunden bei Echtzeit-Schadensabwicklung skeptisch sind, warum die AXA Krankenversicherung in Japan von der Regierung ein Gütesiegel für ihre Aktivitäten im betrieblichen Krankenversicherungsumfeld erhalten hat, und er verrät, wo er im Vorstands-Alltag regelmäßig ChatGPT einsetzt.
Über all das und vieles mehr sprechen wir im Exklusiv-Interview zur Zukunft der Versicherungsbranche im Jahr 2030.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Generali mit Rekordergebnis und erhöhter Dividende
Der Generali-Konzern hat im Jahr 2023 die gebuchten Beiträge um 5,6 Prozent auf 82,5 Milliarden Euro steigern können. Das operative Ergebnis erreichte 6,9 Milliarden Euro und damit 7,9 Prozent mehr als 2022. Gleichzeitig sei das Konzernergebnis um 14,1 Prozent gestiegen und liege nun bei 3,57 Milliarden Euro. Die Solvency-II-Kapitalquote lag zum Jahresende 2023 bei 220. Die Dividende soll von 1,16 auf 1,28 Euro steigen. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor.
blau direkt bedient sich bei Policen Direkt
Die blau direkt Gruppe erweitert ihr Mergers & Acquisitions Team mit Efstratios Bezas, Aleksandar Antonovic und Adrian Radoicic. Die Verstärkung holt sich das Lübecker Unternehmen beim Wettbewerber Policen Direkt Versicherungsvermittlung GmbH.
BU-Versicherer zeigen sich überwiegend krisenfest
Acht Anbieter landen beim BU-Stabilitätsrating vom map-report auf einem Platz in der Spitzengruppe. Dazu zählen LV 1871, Inter, Provinzial Rheinland, Europa, BL die Bayerische, Continentale, Volkswohl Bund und Allianz. Mit der Ergo Vorsorge, Generali, HDI und Nürnberger stellten sich nur vier weitere Versicherer dem noch deutlich umfangreicheren BU-Unternehmensrating von Franke und Bornberg, bei dem Einblick in interne Kennzahlen und Prozesse genommen wird.
Teilzeitarbeiter häufiger psychisch erkrankt
Mehr als drei von zehn Deutschen (31 Prozent) sagen, dass sie aktuell unter Depressionen, Angststörungen, Essstörungen, Zwangsstörungen oder anderen psychischen Erkrankungen leiden. Berufstätige bezeichnen sich zu 29 Prozent als betroffen. Während Vollzeit-Arbeitnehmer (26 Prozent) weniger häufig als die Gesamtbevölkerung sagen, dass sie aktuell unter einer mentalen Erkrankung leiden, sind Angestellte in Teilzeit deutlich häufiger betroffen (39 Prozent). Zu diesem Ergebnis kommt der vierte Axa Mental Health Report.
Kompass dehnt Akademie-Angebot aus
Das Insurtech Kompass Group AG weitet seine Live-Calls im Rahmen der Elite Finanzberater Akademie aus. Wöchentliche Videokonferenzen mit ausgewiesenen Branchen-Experten vermitteln Teilnehmern der Akademie praxisnahes Wissen und behandeln konkrete Anwendungsfälle. Die Live-Calls begleiten unter anderem Tino Scraback, Leiter Dealmanagement bei der Kompass Group und Michael Glorius, Geschäftsführer der one2marketing GmbH und Spezialist für Onlinemarketing. Auch Vorträge externer Experten rund um die Themen Finanzberatung und Unternehmertum sind geplant.
Ostangler will in Österreich neue Märkte erschließen
Die Ostangler Brandgilde (OAB) hat gemeinsam mit anderen Versicherungsunternehmen die Vereint VAG Assekuradeur GmbH in Österreich gegründet. Dadurch sollen die Ostangler sowie Vermittler neue Märkte erschließen können.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
HDI Global bekommt zwei neue Vorstandsmitglieder
Dr. Barbara Klimaszewski-Blettner und Dr. Dirk Höring werden mit Wirkung zum 1. April 2024 neue Vorstandsmitglieder der HDI Global SE. Klimaszewski-Blettner wird die Verantwortung für das Geschäft in Deutschland sowie das globale Schadenmanagement übernehmen. Höring wird hingegen als Chief Underwriting Officer für die Feuerversicherung, Technische Versicherungen, Transportversicherungen und HDI Risk Consulting zuständig sein. Ziel der Bündelung des globalen Schadenmanagements auf Vorstandsebene ist, den Kundenfokus zu stärken, einschließlich der damit verbundenen Schadenservices, und weltweite Prozesse zu optimieren.
Mehrumsatz der Privatversicherten steigt
Im Jahr 2022 lag der Mehrumsatz, der im Gesundheitswesen durch die Behandlung von Privatversicherten erwirtschaftet wird, bei 12,33 Milliarden Euro. Das sind rund 650 Millionen Euro mehr als im Jahr davor. Der größte Anteil daran entfiel mit 6,95 Milliarden Euro auf die ambulant-ärztliche Versorgung. Die Mehreinnahmen lagen je Arztpraxis durchschnittlich bei 63.121 Euro. Die Bedeutung der Privatversicherten für niedergelassene Ärzte zeigt sich auch darin, dass 20,4 Prozent ihrer Gesamteinnahmen auf PKV-Versicherte entfallen – und dies bei einem Versichertenanteil von 10,3 Prozent. Das geht aus einer WIP-Studie hervor.
VPV geht mit Stuttgarter Kickers in die Verlängerung
Die SV Stuttgarter Kickers und VPV Versicherungen setzen die langjährige Partnerschaft fort. Der offizielle Versicherungspartner und Trikotrücken-Sponsor wird auch in den kommenden Spielzeiten den Verein unterstützen.
Münchener Verein startet arbeitnehmerfinanzierte betriebliche Krankenversicherung
Die Münchener Verein Krankenversicherung a.G. bietet ab sofort neben der arbeitgeberfinanzierten betrieblichen Krankenversicherung (bKV) GemeinsamGesund den Abschluss der arbeitnehmerfinanzierten Variante an. Mit der Variante HandwerkGesund hat der berufsständische Versicherer für das Handwerk eine Lösung bereits für Kleinbetriebe mit mindestens drei Mitarbeitern entwickelt. In den Budget-Tarifen gibt es keine Wartezeiten. In der arbeitnehmerfinanzierten Variante verzichten sie in den ersten drei Monaten auf eine Gesundheitsprüfung – auch für Familie/Partner.
Hannoversche mit neuer Sterbegeldversicherung
Die Hannoversche hat eine neue Sterbegeldversicherung auf den Markt gebracht. Diese unterscheidet zwischen einem Basis-, Plus- und Exklusiv-Tarif. Beim Abschluss wird auf Gesundheitsfragen verzichtet. Dafür können Kunden zu Vertragsbeginn eine Wartezeit zwischen 12 und 36 Monaten vereinbaren, nach der die Versicherungsleistung bei Tod ausgezahlt wird. Innerhalb der festgelegten Wartezeit erfolgt die Auszahlung der Versicherungsleistung nur bei Unfalltod. Andernfalls werden in der Wartezeit die bis dahin eingezahlten Beiträge ausgezahlt. Das Höchsteintrittsalter beträgt 80 Jahre.
rhion.digital startet neue Haftpflichtpakete
Der Versicherer Rhion.digital hat der Bauherren-, Gewässerschaden- sowie Haus- und Grundbesitzer-Haftpflichtversicherung jeweils ein Update verpasst.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Altersarmut ist das bedrohlichste Zukunftsszenario für Frauen
Die Angst vor Altersarmut ist bei Frauen am größten: Mit 48 Prozent sieht jede zweite Frau das Thema Altersarmut als sehr bedrohlich an und 36 Prozent halten es für bedrohlich. Weitere Themen, die Frauen als sehr bedrohlich einschätzen, sind Inflation, geopolitische Krisen sowie die Kosten für Energie. Das zeigt eine Umfrage von J.P. Morgan Asset Management.
Rente: Zahlungen zur Vermeidung von Abschlägen erreichen Rekordwert
Gemäß Daten der Deutschen Rentenversicherung (DRV) stieg 2022 die Summe der Sonderbeiträge, die von Versicherten für diesen Zweck entrichtet wurden, auf knapp 1,1 Milliarden Euro. Im Jahr 2021 betrugen die Einnahmen der gesetzlichen Rentenversicherer aus Sonderbeiträgen etwa 750 Millionen Euro.
AfW begrüßt die Pläne der Bundesregierung zur Einführung des Generationenkapitals
Der Bundesverband Finanzdienstleistung AfW begrüßt die Pläne der Bundesregierung zur Einführung des sogenannten Generationenkapitals. Damit wird die bisher über Beiträge und Steuermittel finanzierte gesetzliche Rente um einen kapitalgedeckten Teil erweitert. Nötig ist das, weil die derzeitige Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung durch den demografischen Wandel an seine Grenzen stößt.
Üppiges Lohnplus für Oliver Bäte
Der Aufsichtsrat ist hochzufrieden mit der Arbeit von Oliver Bäte. Von der guten Performance der Allianz im Geschäftsjahr 2023 profitiert der Manager persönlich vor allem auf finanzieller Ebene. Er kommt auf 7,5 Millionen Euro Gehalt für das abgelaufene Geschäftsjahr. Das sind zehn Prozent mehr als 2022, berichtet Versicherungswirtschaft-heute.
JDC Group mit zweistelligem Umsatzwachstum
Die JDC Group AG hat im Geschäftsjahr 2023 den Umsatz um zehn Prozent auf 171,7 Millionen Euro steigern können. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg im Jahr 2023 damit um 30,6 Prozent auf 11,7 Millionen Euro. Der Geschäftsbereich Advisortech konnte den Umsatz um rund 14 Prozent auf rund 151 Millionen Euro verbessern. Das EBITDA erhöhte sich um rund 26 Prozent auf 11,9 Millionen Euro. Der Umsatz im Geschäftsbereich Advisory fiel um 4,3 Prozent auf 33,2 Millionen Euro. Das EBITDA stieg dagegen auf 3,1 Millionen Euro nach 2,6 Millionen Euro im Vorjahr.
InterRisk regelt Vorstandsnachfolge
Roman Theisen, der langjährige Vorstand der InterRisk Gesellschaften, wird im Januar 2025 in den Ruhestand treten. Der Aktuar und ehemalige Wirtschaftsprüfer soll von Florian Sallmann beerbt werden. Er leitete bisher den Maklervertrieb der Generali Deutschland und war Vorstand der Dialog Lebens- und Sachversicherung.
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