
Sign up to save your podcasts
Or


Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Munich Re plant Dividenden-Sprung und Aktienrückkauf
Der Vorstand der Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft plant, der Hauptversammlung eine Dividende für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von 15,00 Euro je Aktie vorzuschlagen. Dies entspräche einem Anstieg um 29,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Aufsichtsrat wird seine Entscheidung zur Dividendenplanung des Vorstands treffen, sobald die endgültigen Geschäftszahlen für das Jahr 2023 vorliegen. Die Dividendenzahlung steht unter dem Vorbehalt der Beschlussfassung durch die Hauptversammlung.
Viele Makler setzen auf mehr als einen Pool
Ein Maklerpool allein scheint vielen Maklern noch immer nicht auszureichen. Demnach sind 35,5 Prozent der freien Vermittler an zwei Pools oder Verbünde angeschlossen, 17,5 Prozent verfügen über drei und 10,2 Prozent sogar über vier oder mehr Anbindungen. Trotzdem bemerkenswert ist, dass jeder Dritte (31,8 Prozent) bereits über nur eine einzige Anbindung verfügt. Im Durchschnitt werden derzeit 2,0 Pools oder Verbünde genutzt. Dies ist ein Resultat des 16. AfW-Vermittlerbarometers.
Hochwasser: Mehr als 300.000 Adressen in Deutschland sind bedroht
Hunderttausende Gebäude in Deutschland stehen in ausgewiesenen Hochwassergebieten. Das ist das Ergebnis einer neuen Auswertung im Auftrag des GDV. Demnach liegen rund 323.000 Adressen in einem vorläufig gesicherten oder amtlich festgesetzten Überschwemmungsgebiet bzw. in sogenannten Hochwassergefahrenflächen. Diese Gebäude sind Wohnhäuser, gewerbliche Bauten, landwirtschaftliche oder öffentliche Gebäude.
Alteos überarbeitet E-Bike & Fahrrad-Versicherung
Alteos hat den Versicherungsschutz der E-Bike- und Fahrrad-Versicherung erweitert. So sollen im Premiumschutz beispielsweise Sturzschäden an Helmen oder Schutzkleidung sowie die Mietkosten für ein Ersatzrad bei Diebstahl oder Totalschaden versichert sein. Überdies seien die Angebote für Neukunden nun täglich kündbar.
Warum Unternehmen auf KI-gestützte Cybersicherheit setzen
Phishing und Social-Engineering-Angriffe (41 Prozent), interne Bedrohungen durch unbeabsichtigte oder böswillige Handlungen von Mitarbeitern (32 Prozent) sowie Ransomware-Angriffe (29 Prozent) sind Hauptgründe, warum sich Unternehmen für eine Investition in KI-gestützte Cybersicherheit entschieden haben. Um Risiken, die durch Phishing oder unbeabsichtigtes Handeln von Mitarbeitern entstehen, entgegenzuwirken, haben KI-Investitionen in den Bereichen Cloud-Sicherheit (56 Prozent), E-Mail-Sicherheit (55 Prozent) und Netzwerksicherheit (47 Prozent) Priorität. Das geht aus einer Umfrage der Software-Bewertungsplattform Capterra hervor.
MetallRente wächst
Das Versorgungswerk MetallRente ist im vergangenen Jahr weiter gewachsen. Zum Jahresende gehörten insgesamt rund 1,08 Millionen Verträge zur kapitalgedeckten Altersvorsorge und zur Arbeitskraftabsicherung zum Bestand. Das entspricht einem Gesamtzuwachs von rund 2,8 Prozent. Der Bestand an MetallRente-Verträgen zur betrieblichen Altersvorsorge hat 2023 um 4,2 Prozent zugelegt. Im Jahr 2023 verzeichnete MetallRente 62.616 Neuverträge zur betrieblichen und privaten Altersversorgung. Die Neubeiträge beliefen sich auf 76,42 Millionen Euro. Damit sind sie im Vergleich zum Vorjahr erneut gewachsen (um 1,6 Prozent).
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
R+V Gruppe lässt Beitragseinnahmen wachsen
Die Beitragseinnahmen der R+V Gruppe kletterten 2023 um 1,5 Prozent auf 19,8 Milliarden Euro. Im deutschen Erstversicherungsgeschäft bewegte sich der Versicherer der genossenschaftlichen Finanzgruppe mit 15,6 Milliarden Euro auf dem Vorjahresniveau. Die Aktive Rückversicherung verzeichnete einen Umsatzanstieg von 5,6 Prozent auf 3,1 Milliarden Euro und befindet sich damit nach einer Konsolidierung des Portfolios auf ertragsorientiertem Wachstumspfad.
VBL bekommt neuen Verwaltungsratsvorsitz
Gabriele Gröschl-Bahr verabschiedete sich nach dem 16. Januar 2024 aus dem Verwaltungsrat des Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL) in die Rente. Als Mitglied des Verwaltungsrats hatte sie seit März 2017 auch das Amt des alternierenden Vorsitzes inne. Ihr Nachfolger in beiden Ämtern ist Detlef Raabe. Mit Wirkung zum 19. Januar 2024 wurde der Diplom-Verwaltungswirt und Diplom-Jurist erneut in den Verwaltungsrat berufen. Nun haben die Verwaltungsratsmitglieder aus dem Kreis der Versicherten Raabe zudem zum alternierenden Vorsitzenden gewählt.
Arag überarbeitet Unfall- und funktionale Invaliditätsversicherung
Erstmalig verzichtet die neue Generation des Unfall-Schutzes der Arag im Basis-Tarif auf Gesundheitsfragen bis zum 67. Lebensjahr – innerhalb bestimmter Summengrenzen bei der Invalidität und Rente. Darüber hinaus werden im Alter innerhalb der Unfallversicherung keine Summenkürzungen mehr vorgenommen. Ab sofort ist in allen Tarifen mit den Progressionsmodellen 225, 350 oder 500 Prozent eine Plus-Progression inbegriffen. Durch sie erhält der Kunde bereits ab einem Invaliditätsgrad von 75 Prozent immer 100 Prozent seiner Invaliditätsleistung.
DEGAV gegründet
Die Deutsche Gesellschaft für alternative Vergütungskonzepte mbH teilt ihre Gründung mit. Die in Berlin ansässige DEGAV ist darauf spezialisiert, Versicherungsvermittlerinnen und -vermittlern den Weg zu alternativen Vergütungskonzepten zu ebnen. An der Spitze des Unternehmens stehen Geschäftsführerin Handan Isik und Geschäftsführer Dirk Erfurth. Mitgründer und aktive Unterstützer sind Rechtsanwalt Norman Wirth und der Vertriebscoach Jörg Laubrinus.
Geschäftsführerwechsel bei PremiumCircle
Marc Pirmin Gorr ist mit sofortiger Wirkung zum Geschäftsführer der PremiumCircle Deutschland GmbH bestellt worden. Der 27-Jährige wird damit gemeinsam mit seinem Vater Claus-Dieter Gorr, Geschäftsführender Gesellschafter, den Generationenwechsel sowie den Ausbau des Dienstleistungsspektrum verantworten. Hendrik Scherer wurde zeitgleich als Geschäftsführer abberufen. Er wird sich im Schwerpunkt künftig auf die Geschäftsführung und den damit verbunden Auf- und Ausbau der GVM Versicherungsmakler GmbH konzentrieren.
Neodigital: Geschäftsführer geht
Neodigital Geschäftsführungsmitglied Alexander Fechner steigt nach dreieinhalb Jahren bei dem Neoversicherer aus. Das berichtet procontra unter Berufung auf ein Schreiben an Vertriebspartner.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Allianz mit Rekordergebnis
Die Allianz hat das gesamte Geschäftsvolumen im vergangenen Jahr um 5,5 Prozent auf 161,7 Milliarden Euro steigern können. Das operative Ergebnis stieg um 6,7 Prozent auf 14,7 Milliarden Euro. Der bereinigte Jahresüberschuss der Anteilseigner erhöhte sich auf 9,1 Milliarden Euro. Der auf die Anteilseigner entfallende Jahresüberschuss stieg auf 8,5 Milliarden Euro, was ein Anstieg um 33 Prozent ist.
Verdi mit neuer Verhandlungsführerin für die Assekuranz
Bei der Vereinte Dienstleistungs-Gewerkschaft (Verdi) hat zum 1. November 2023 Katharina Wesenick die Leitung der Bundesfachgruppe Versicherungen übernommen. Die gelernte Fremdsprachen-Korrespondentin war zuletzt für die Bereiche Transport und Luftfahrt verantwortlich. Als Verhandlungsführerin für die Versicherungswirtschaft löst sie Martina Grundler ab, die diese Rolle seit 2014 inne hatte. Das berichtet der AGV - Arbeitgeberverband der Versicherungs-Unternehmen in Deutschland e.V..
Allianz startet Rückkaufprogramm und setzt auf höhere Dividenden
Die Allianz SE hat ein neues Rückkaufprogramm für eigene Aktien beschlossen. Dessen Volumen beträgt bis zu eine Milliarde Euro. Der Rückkauf soll zwischen Anfang März 2024 bis zum 31. Dezember 2024 durchgeführt werden. Die Allianz SE wird die gekauften Aktien einziehen. Überdies werde der Konzern seine Dividendenpolitik ändern. Die regelmäßige Ausschüttung soll von 50 Prozent auf 60 Prozent des (auf Anteilseigner entfallenden) Jahresüberschusses erhöht werden. Für das Geschäftsjahr 2023 werde eine gegenüber dem Vorjahr von 11,40 Euro auf 13,80 Euro pro gewinnberechtigte Aktie erhöhte Dividende vorgeschlagen.
SV Sparkassenversicherung löst Pensionskasse auf
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungs-Aufsicht (Bafin) hat der Pensionskasse der SV SparkassenVersicherung Lebensversicherung Aktiengesellschaft Versicherungsverein a.G. die Erlaubnis entzogen. Der Widerruf erfolgte aufgrund Verzichts auf die Erlaubnis seitens des Unternehmens. Zuletzt habe das Unternehmen nur noch „einige 100 Verträge“ im Bestand gehabt. Daher sie die Verwaltung zu aufwendig gewesen. Die Verträge würden auf die SV Sparkassenversicherung Lebensversicherung AG übertragen. Das berichtet das Fachportal "Versicherungsjournal".
Vermittlungsausschuss stoppt Änderungspläne für Kfz-Versicherungspflicht
Der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat hat eine geplante Versicherungspflicht für langsam fahrende Fahrzeuge wie Gabelstapler, Landmaschinen, Aufsitzrasenmäher, Schneeräumer und andere selbstfahrende Arbeitsmaschinen abgewendet. Das berichtet der Vermittlungsausschuss auf seiner Webseite. Die vorgesehene Versicherungspflicht für bestimmte selbstfahrende Arbeitsmaschinen und Stapler soll nunmehr entfallen.
QBE setzt auf Wachstum in Deutschland
Der australische Industrieversicherer QBE konnte seinen Gewinn im Kalenderjahr 2023 von 587 Millionen US-Dollar auf 1,36 Milliarden US-Dollar steigern. Ein Katalysator innerhalb des Konzerns war die Sparte QBE International, zu der auch der deutsche und europäische Markt zählt. Der Geschäftsbereich konnte seine Einnahmen aus gezeichneten Bruttoprämien sogar um rund 17 Prozent auf 8,8 Milliarden US-Dollar steigern. „Wir sind natürlich sehr zufrieden mit den Konzernzahlen und wollen den Rückenwind auch in Deutschland nutzen.“, sagte Andrea Brock, General Managerin von QBE-Deutschland.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Vermittlerverband fordert von Bundestag klares Signal
Der Bundesverband Finanzdienstleistung AfW hat eine Stellungnahme an die Mitglieder des Finanzausschusses des Bundestages gerichtet. Darin wird unter anderem die Überbetonung von Honorarberatung und ein Provisionsverbot, das EU-rechtswidrig ist und sich für Versicherungsmakler als partielles Berufsverbot darstellt, die fehlerhafte Ausgestaltung eines Best-Interest-Tests sowie unrealistische Zeitpläne thematisiert. „Wir erwarten uns ein klares Signal des Bundestages in Richtung Bundesregierung zur Unterstützung bei diesem Thema für die Branche und besonders auch für die Kunden. Zustimmung zu einem erwiesen rechtswidrigen Vorschlag der EU-Kommission, basierend auf ideologischen Fantasien und nicht auf überzeugender Empirik, darf es durch Deutschland nicht geben“, so der Geschäftsführende Vorstand des AfW, Norman Wirth.
LKH bekommt neuen Gesamtvertriebsleiter
Oliver Contala (34) hat zum 1. Januar 2024 die Leitung des Gesamtvertriebes der Landeskrankenhilfe (LKH) übernommen. Der studierte Betriebswirt war zuletzt Direktor bei der R+V Versicherung.
Positive Aktienkultur verbreitert sich
Das Vertrauen der Bevölkerung in Aktienanlagen nimmt zu. Das geht aus dem Deutschen Geldanlage-Index des DIVA hervor. Demnach habe sich die Stimmung in der Bevölkerung zu aktienbasierten Geldanlagen auf gutem Niveau weiter stabilisiert. So liegt der Indexwert in der Winterbefragung mit 30,3 Punkten weit im positiven Bereich und sogar noch ein wenig über dem der vergangenen Befragungen im Sommer 2023 (29,5 Punkte) und im letzten Winter (28,9 Punkte). Während Jüngere weit überdurchschnittliche Indexwerte ausweisen, also Aktien positiver sehen, liegen sie spiegelbildlich bei den Älteren darunter.
Finanzieller Engpass betrifft immer mehr Haushalte
55 Prozent der Deutschen klagen, dass sie über weniger Einkommen verfügen. Immerhin jeder Zweite musste in den vergangenen sechs Monaten auf seine Ersparnisse zurückgreifen. In jedem fünften Haushalt sind die Rücklagen gänzlich aufgebraucht. Laut einer Umfrage der Schufa hat jeder Dritte zuletzt die Zahlung von Rechnungen bis zur Zahlungsfrist oder darüber hinaus hinausgezögert. Außerdem gaben drei Viertel der Befragten an, dass sie derzeit beim Konsum ganz bewusst weniger Geld ausgeben. 20 Prozent haben sich bereits Geld bei Verwandten oder Freunden leihen müssen, zudem nahmen ebenso viele staatliche Hilfe in Anspruch.
Die beliebtesten Anlageklassen der Deutschen
Welche Anlageklassen bei Verbrauchern besonders beliebt sind, wurde im Rahmen des Deutschen Geldanlage-Index des DIVA gefragt. Zinsabhängige Geldanalgen liegen dabei auf Platz 1. 31 Prozent der Befragten finden sie aktuell am attraktivsten. Auf Platz 2 sind Aktien und Aktienfonds mit 28,5 Prozent, Immobilien liegen mit 20,1 Prozent auf Platz 3 und Gold sowie Edelmetalle sind mit 18,7 Prozent Schlusslicht. Vor einem halben Jahr war die Reihenfolge noch ganz anders: Aktien lagen auf Platz 1 (31,1 Prozent), zinsabhängige Anlagen auf Platz 2 (25,7 Prozent), Gold auf Platz 3 (22,9 Prozent) und Immobilien auf Platz 4 (20,3 Prozent).
Rechtsschutzversicherungen mit guter Entwicklung
Im Rating von Franke und Bornberg wurden die Private Rechtsschutzversicherung untersucht. Das Ergebnis zeigt eine große Auswahl an Tarifen mit der Note „sehr gut“ (FFF), allerdings schaffen nur sieben Prozent der Tarife die Bestnote FFF+ „hervorragend“. Acht von 122 Familien-Tarifen (6,6 Prozent) erhalten 2024 die Bestnote FFF+ („hervorragend“). Die Noten F („mangelhaft“) oder F- („ungenügend“) werden jeweils nur einmal vergeben. Beim Single-Rating können neun Tarife die Bestnote FFF+ erreichen. Die Noten F („mangelhaft“) oder F- („ungenügend“) werden fünf beziehungsweise nur einmal vergeben.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Versicherungsmakler erhöhen durchschnittlichen Gewinn
Immer mehr Vermittlerbüros erzielen Gewinne über 300.000 Euro pro Jahr und erhöhen somit den durchschnittliche Gewinn auf 79.000 Euro. Es bleibt aber dabei, dass 50 Prozent der Vermittler nur einen Gewinn von 50.000 Euro und darunter haben. Im Durchschnitt gaben freie Vermittler im November 2023 an, einen Umsatz in Höhe von 243.000 Euro und einen Gewinn von rund 79.000 Euro zu erzielen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der durchschnittliche Umsatz damit um 40.000 Euro (+ 20 Prozent) und der durchschnittliche Gewinn um 4.000 Euro (+ 5,3 Prozent). Dies ist ein Ergebnis des 16. AfW-Vermittlerbarometers.
wefox installiert Chief Risk Officer
Das Insurtech wefox ernennt Dominik Ulrich zum Chief Risk Officer (CRO). Der 43-Jährige übernimmt ab sofort die Verantwortung über die Risikosteuerung des wefox Versicherungsträgers sowie die Risikomanagementstrategien aller europäischen Entitäten der wefox Holding AG. Als Mitglied des erweiterten Executive Committee berichtet er an wefox Group CEO Julian Teicke. Zuvor war Dominik Ulrich Leiter der internen Revision bei wefox sowie in Führungspositionen der Zurich Insurance Group tätig. Die Position des Group CRO wurde im Zuge seiner Beförderung neu geschaffen.
Versicherer verzeichnen Knick im Baukreditgeschäft
Die Zinswende hat zu einem deutlichen Rückgang im Immobilienfinanzierungsgeschäft der Lebensversicherer geführt. Die von ihnen ausgezahlten Kredite betrugen 2023 rund 7,8 Milliarden Euro und damit knapp zwölf Prozent weniger als ein Jahr zuvor (8,8 Milliarden Euro), wie neue Zahlen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) zeigen. Noch deutlicher zeigt sich dies in der Entwicklung der Darlehenszusagen. Das Volumen der von den Versicherern bewilligten, aber noch nicht ausgezahlten Kredite ging von neun Milliarden Euro im Jahr 2022 auf fünf Milliarden Euro zurück – ein Minus von 44 Prozent.
BVK wirbt für Unterstützung der Vermittlerinteressen gegenüber der EU
Der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) nahm am 21. Februar an der öffentlichen Anhörung des Bundestags „Kapitalmarkt für Kleinanleger attraktiver machen“ als einer von zehn Sachverständigen auf Einladung der FDP teil. Im Rahmen dessen sprach sich der Verband für eine Klarstellung im Artikel 30 Absatz 5 der RIS aus, um „unnötige Diskussionen in diesem Bereich zu vermeiden, drohende Provisionsverbote für Makler zu verhindern und damit letztlich den Zugang zum Finanzmarkt für EU-Bürger nicht einzuschränken“, so der BVK-Sachverständige Dr. Eichele. Außerdem sei „der Zeitplan unrealistisch und nicht umsetzbar“.
Covomo verbaut Nammert-Bootsversicherungen
Das Frankfurter Unternehmen Covomo Versicherungsvergleich GmbH und der Spezialmakler Nammert aus Königs Wusterhausen kooperieren im Vertrieb von Versicherungsprodukten rund ums Boot. Im Rahmen dessen werden die Produkte des Assekuradeurs aus den Bereichen der Bootshaftplicht, -kasko, -rechtsschutz und -unfallversicherung in das Vergleichsportal aufgenommen. Somit erhalten alle an Covomo angeschlossenen Vertriebspartner, wie Versicherungsmakler und Maklerpools, Zugriff auf die Tarifrechner.
Herzenssache setzt auf Emil-Software
Der Oldtimer-Spezialist Herzenssache und der Softwarehersteller Emil gehen eine langfristige Partnerschaft ein. Im Rahmen dessen werde der Assekuradeur künftig die SaaS-basierte Versicherungsplattform von Emil nutzen. Dadurch werde das gesamte Kfz-Versicherungsportfolio künftig in der Cloud verwaltet.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Arbeitnehmer oft sorglos beim Thema Cyber-Security
Obwohl das Bedrohungspotenzial durch Cyberattacken zunimmt, wird das Risiko nach wie vor unterschätzt. So hält laut einer im Auftrag von Lufthansa Industry Solutions (LHIND) durchgeführten Befragung jeder zweite Mitarbeiter in Deutschland einen Cyberangriff auf sein Unternehmen für unwahrscheinlich. Gleichzeitig räumen die mehr als 1.000 befragten Arbeitnehmer ein, dass die eigene Unachtsamkeit sowie fehlendes Wissen die größten Schwachstellen im Kampf gegen Cyberkriminalität sind.
Jeder dritte Vermittler wünscht sich mehr Informationen zu ESG
Das Qualifikationsniveau der Vermittlerschaft im Bereich Nachhaltigkeit hat sich sehr verbessert, ist aber immer noch ausbaufähig. So fühlt sich jeder dritte Befragte (34 Prozent) nicht ausreichend zum Thema Nachhaltigkeit informiert. Die Mehrheit (54 Prozent) hält sich für ausreichend auf dem Laufenden in Sachen ESG. Immerhin zwei Drittel der Vermittler (66 Prozent) haben bereits ein mindestens mehr als ein einstündiges Grundlagenwebinar zur Nachhaltigkeit in der Versicherungs- oder Finanzanlagenvermittlung absolviert. Das sind Ergebnisse aus dem 16. AfW-Vermittlerbarometer.
ConceptIF erweitert Führungsteam
Die ConceptIF PRO & BIZ Underwriting GmbH, Assekuradeur der ConceptIF Group AG für das private und gewerbliche Komposit-Versicherungsgeschäft, erweitert zum 1. Januar 2024 mit Wolfgang Pranghe ihre Geschäftsführung. Der 55-Jährige ist seit März 2022 für das Unternehmen tätig, zuletzt in der Funktion des Marketing-Leiters. In seiner neuen Funktion wird sich Pranghe verstärkt um den Ausbau digitaler Vertriebsprozesse kümmern.
Axa startet Online-Vertrieb von Reiseversicherungen
Axa Partners Deutschland hat seine neue E-Commerce-Lösung zur Axa Reiseversicherung gelauncht. Über diese Plattform sollen Reisende den passenden Schutz online buchen können. Bislang war das ausschließlich direkt über die Agenturen möglich.
Die Bayerische und RideLink kooperieren
Die Bayerische und RideLink arbeiten künftig zusammen. Während der Anbieter von Motorradtracking-Lösungen seinen Kunden die Motorradversicherung aus dem Hause des Münchener Versicherers ans Herz legen soll, will dieser nach dem Abschluss den Kunden die RideLink-Jahresgebühr erstatten oder ihnen kostenlos die Premium-Version der App anbieten.
Enzo startet Wohngebäudeversicherungstarif mit IoT-Sensor
Der Assekuradeur Enzo bringt einen neuen Wohngebäudeversicherungstarif auf den Markt, der exklusiv in Kombination mit einem IoT-Sensor erhältlich ist. Durch die kontinuierliche Überwachung des Leitungssystems durch KI-Technologie sollen potenzielle Wasserschäden frühzeitig erkannt und umgehend gemeldet werden. Dadurch sollen größere Schäden verhinder werden und gleichzeitig die Schadensbehebung effizienter werden. Risikoträger des Tarifs ist die Gothaer Allgemeine Versicherung AG.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Riester-Rente: Bestandsverlust bleibt überschaubar
Die Zahl der förderfähigen Riester-Renten ist im dritten Quartal 2023 erneut gesunken. 15,59 Millionen Verträge zählte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) Ende September 2023. Innerhalb von neun Monaten bedeutet das einen Bestandsverlust von 1,9 Prozent. Der größte Verlierer der Zulagenrente im Jahr 2023 sind Versicherer. Denn Policen über Versicherungen verloren 213.000 Verträge. Bei Bankspar-Angeboten sank die Zahl der Verträge von 529.000 auf 515.000. Die Zahl beim Wohn-Riester rutschte von Januar bis September um rund 43.000 Verträge auf nun 1,61 Millionen Verträge. Bei Riester-Renten über Investmentfonds sackte die Zahl der Policen um 36.000 Verträge auf nun 3,16 Millionen ab.
GDV veröffentlicht neue Musterbedingungen für die Cyberversicherung
Der GDV hat seine unverbindlichen Musterbedingungen für die Cyberrisikoversicherung überarbeitet. „Seit der Erstveröffentlichung im Jahr 2017 hat sich der Cyberversicherungsmarkt sehr dynamisch entwickelt, zudem haben sich auch manche Rahmenbedingungen verändert”, sagt GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen. Die Neufassung sieht Änderungen und Klarstellungen unter anderem im Zusammenhang mit mobilem Arbeiten, externen Dienstleistern, Kriegen und staatlichen Angriffen sowie bei den Obliegenheiten vor.
Jungmakler Award wird neu ausgerichtet
Die bbg Betriebsberatungs GmbH führt strukturelle Änderungen beim Jungmakler Award durch. So soll es künftig kein Höchstalter mehr als Teilnahmebedingung geben. Auch werde ein differenziertes Bewertungsverfahren eingeführt. Demnach solle eine Scorecard zehn Kriterien mit unterschiedlichen Gewichtungen im Digital- und Bundescasting aufweisen. Darüber hinaus sei der Ausbau des Mentoring-Angebots geplant. Bewerber sollen dadurch gezielter an die Kernthemen und Fähigkeiten herangeführt werden, die in der heutigen Finanzbranche von entscheidender Bedeutung sind.
FondsKonzept sieht bei KundenApp Marktvorsprung
Die FondsKonzept AG hat die FinanceApp aktualisiert. Die KundenApp soll künftig das finanzielle Gesamtengagement zusammenfassen und damit eine detaillierte, risikobewertete Einsicht in Depots, Konten und Versicherungsverträge ermöglichen. Nach der ersten Einführung im Jahr 2011 soll das Update den angebundenen Partner erneut einen Marktvorsprung gewährleisten.
Vermittlerverband fordert Bundestag zu klarem Signal gegen Retail Investment Strategy auf
Auf Antrag der CDU/CSU-Bundestagsfraktion wird am 21.02.2024 der Entwurf der Retail Investment Strategy der EU-Kommission im Finanzausschuss des Bundestages diskutiert. Der Votum Verband Unabhängiger Finanzdienstleistungs-Unternehmen in Europa e.V. fordert die Bundesregierung in einem Positionspapier auf, klare Position zu beziehen und den Entwurf der EU-Kommission abzulehnen. Diese solle einen gänzlich neuen Entwurf erarbeiten, um unter anderem eine höhere Finanzmarktbeteiligung der Kleinanleger zu erreichen.
Robo-Advisor starten 2024 solide
Robo-Advisor haben im Echtgeld-Test von Brokervergleich.de im Januar 2024 durchschnittlich ein Plus von 0,7 Prozent eingefahren. Bei den 24 untersuchten Anlagerobotern reichte die Performance im letzten Monat von -0,6 bis +2,00 Prozent, wobei 20 Anbieter im Plus landeten. Die besten Resultate erzielten Minveo und Smavesto. Beide Online-Vermögensverwaltungen erreichten +2,0 Prozent. Weitere vier Anbieter schafften es, ebenso wie das Spitzen-Duo, die Benchmarks hinter sich zu lassen: Estably sowie die ICM-Investmentbank mit je +1,7 Prozent, Solidvest (+1,6 Prozent) und Fidelity Wealth Expert (+1,3 Prozent).
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Sammeln ist mehr als nur eine Liebhaberei
Knapp jeder dritte Deutsche (30 Prozent) frönt einer Sammelleidenschaft. Besonders beliebt ist hierzulande das Sammeln von Münzen (40 Prozent), Briefmarken (21 Prozent), Deko-Objekten (19 Prozent), Schmuck (19 Prozent), Spielzeug (17 Prozent) und Kunst (16 Prozent). Jeder fünfte Bundesbürger (21 Prozent) sammelt in erster Linie zum Spaß; für immerhin jeden zehnten (zehn Prozent) ist es eine Form der Geldanlage. Wer mit der Anlage Gewinn erwirtschaften möchte, investiert besonders häufig in Münzen (43 Prozent). Das ist das Ergebnis einer Postbank-Umfrage.
Kreditnachfrage sinkt weiter
Die Nachfrage im Kreditgeschäft ist weiter rückläufig. Während für 2022 noch 62,2 Prozent der Befragten, die eine größere Anschaffung planten, dafür einen Kredit in Erwägung zogen, sind es für 2024 gerade mal 36,1 Prozent und damit noch weniger als im Vorjahr (2023: 43,2 Prozent) - ein erneuter Rückgang um 7,1 Prozentpunkte. Etwa jeder zweite Deutsche will 2024 für große Anschaffungen lieber auf Ersparnisse zurückgreifen (48,1 Prozent). Das zeigt eine Umfrage im Auftrag der norisbank.
Wegeunfälle mit dem Fahrrad nehmen zu
Die gesetzliche Unfallversicherung zeigt sich besorgt: Unfälle mit dem Fahrrad auf dem Weg von oder zur Arbeit nehmen stark zu. 2013 gab es 22.530 Wegeunfälle mit dem Fahrrad – 2022 sind es bereits 37.120. Der Anteil an den gesamten Wegeunfällen ist im selben Zeitraum von 12 auf 21 Prozent gestiegen. Inzwischen ist somit mehr als jeder fünfte Wegeunfall ein Unfall mit dem Fahrrad. Auch die Unfälle mit dem E-Bike oder Pedelec haben sich von 2019 bis 2022 mehr als vervierfacht.
Stiftung Warentest untersucht Photovoltaik-Versicherungen
Unter 80 Tarifen, mit denen sich Photovoltaik-Anlagen von Privatpersonen umfassend versichern lassen, fand die Stiftung Warentest nur 33 Tarife, die den von ihr definierten Mindestschutz bieten. Üblicherweise muss dieser Schutz über einen Zusatzbaustein zur Wohngebäudeversicherung vereinbart werden. Diese umfassende Absicherung kostet zusätzlich ab 35 Euro im Jahr. Eine separate PV-Versicherung gibt es ab 65 Euro.
Autofahrer in diesen Bundesländern legen am meisten Kilometer zurück
Autofahrer aus Mecklenburg-Vorpommern sind die größten Kilometersammler Deutschlands. Im Schnitt legen die Fahrer aus dem nördlichen Bundesland 12.181 km im Jahr zurück und damit als einziges Bundesland über 12.000 km. Ebenfalls viele Kilometer fahren Autofahrer aus Schleswig-Holstein (Ø 11.897 km) und Sachsen-Anhalt (Ø 11.696 km). Verbraucher aus den Stadtstaaten Hamburg und Berlin fahren hingegen am wenigsten. Berliner kommen auf eine jährliche Fahrleistung von 9.171 km. Das sind 3.010 km bzw. 25 Prozent weniger als bei Autofahrer aus Mecklenburg-Vorpommern. Das geht aus einer Check24-Auswertung hervor.
Walter Riester: „Es könnte deutlich über 50 Millionen geförderte Sparverträge geben“
Im Interview mit procontra wünscht sich Walter Riester, Bundesarbeitsminister a.D., dass die Riester-Rente obligatorisch wird und für alle Menschen direkt gilt. Also nicht zwischen Förderfähigen, deren Ehepartnern usw. unterschieden wird. „Hätte es dafür 1999 eine Mehrheit gegeben, bestünden heute deutlich über 50 Millionen geförderte Sparverträge“, sagt Riester im Interview.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Morgen & Morgen veröffentlicht Rating zur Unfallversicherung
Das Analysehaus Morgen & Morgen hat die Tariflandschaft im Bereich der Unfallversicherung untersucht. Neu sei die Ausdifferenzierung der Gliedertaxen sowie die vermehrte Aufnahme der Corona Schutzimpfung in die Bedingungen. Die Tarife liegen überwiegend auf einem hohen bis sehr hohen Bedingungsniveau. Von 290 Tarifkombinationen erhalten 135 die Bestbewertung von fünf Sternen, 65 sind mit vier Sternen hoch bewertet. 40 Tarifkombinationen zeigen sich mit drei Sternen durchschnittlich. Die letzten beiden Ränge belegen 48 Tarifkombinationen mit zwei Sternen und 2 Tarifkombinationen mit nur einem Stern.
Stimmung in der Versicherungsbranche hellt sich auf
Der vom Münchner Ifo-Institut ermittelte Geschäftsklima-Index für den Sektor der Versicherungswirtschaft stieg im vierten Quartal 2023 um 4,9 auf 5,5 Punkte. Er liegt damit aber immer noch unter dem langfristigen Mittelwert von 12,4 Punkten. Auch die Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate sind leicht gestiegen. Vor allem die Lebensversicherer schätzen ihre aktuelle Lage deutlich besser ein. Die Erwartungen sanken zwar etwas im Vergleich zum Vorquartal, liegen aber weiter über ihrem langfristigen Durchschnitt. In der Schaden- und Unfallversicherung stieg der Saldo für das Geschäftsklima um 11,7 Punkte und liegt mit 6,9 Punkten wieder im positiven Bereich. Die Beurteilung der aktuellen Lage hat sich dabei kaum verbessert.
myLife mit weniger Neugeschäft bei Einmalbeträgen
Die myLife Lebensversicherung AG hat in einem von Volatilität und wieder aufkommender Zins-Konkurrenz geprägten Geschäftsjahr 2023 eine insgesamt positive Bilanz gezogen. Demnach konnte das Unternehmen zum dritten Mal in Folge bei den Beitragseinnahmen die Marke von 300 Millionen Euro überschreiten. Bei den Einmalbeträgen gab es dagegen einen leichten Rückgang im Neugeschäft. Im laufenden Jahr 2024 werden weitere Wachstumsimpulse erwartet. So solle unter anderem die myLive Investmentplattform einen vollständigen Relaunch erhalten.
hepster startet Partnerschaft mit Elektronikverleiher AVAD und Flexvelop
Bei dem österreichischen Serviceanbieter AVAD können Unternehmen IT-Ausstattung und Elektronik-Geräte, wie Laptop, Handy, Tablet, Dockingstation, PC, Monitor, Kopfhörer, Touchdisplays und Kameras mieten. Das Hamburger Unternehmen Flexvelop kombiniert hingegen Leasing, Miete und Finanzierung in einer Lösung, um Unternehmen einen einfachen Zugang zu ihrem gewünschten Equipment zu gewährleisten; von Büro- bis Gastronomieausstattung. Beide Unternehmen setzen dabei seit Februar 2024 auf Versicherungslösungen von hepster.
BVK ist Sachverständiger in Bundestagsanhörung
Der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) nimmt an der öffentlichen Anhörung des Bundestags „Kapitalmarkt für Kleinanleger attraktiver machen“ am 21. Februar von 15:00 bis 16:30 Uhr teil. Diese Anhörung findet im Rahmen des Antrags der CDU/CSU-Fraktion (BT-Drucksache 20/9496) im Finanzausschuss des Bundestages statt. Der BVK ist auf Vorschlag der FDP einer von neun eingeladenen Sachverständigen und wird insbesondere die Sichtweise der Versicherungsvermittler zur EU-Kleinanlegerstrategie darlegen.
WTW rotiert in der Geschäftsführung
Die Sparte Corporate Risk & Broking von WTW bekommt Zuwachs in der Geschäftsführung und strukturiert in diesem Zuge ihren Kundenservice um. Stefan Sowietzki kommt zum 1. April 2024 von der AXA XL. Der 55-Jährige wird Head of Client Management & Sales DACH und verantwortet die Beratung und Betreuung von Mittelstands- und Großkunden. Welf Hermann, Head of Sales and Affinity, scheidet zum Jahresende aus dem Unternehmen aus, um sich einer neuen Herausforderung am Markt zu stellen.
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind:
Die fünf häufigsten Gründe für Rechtsstreit
Welche Themen landen besonders häufig beim Anwalt? Eine aktuelle Auswertung der R+V Rechtsschutzversicherung für das Jahr 2023 zeigt: Am häufigsten wurden vertragliche Streitigkeiten registriert. Sie machten 26 Prozent der Fälle aus. Zweithäufigster Grund: Schadenersatzansprüche (18 Prozent). Auf Rang drei folgen Streitfälle im Arbeitsrecht gemeinsam mit Ordnungswidrigkeiten und Strafsachen im Straßenverkehr mit je 13 Prozent. Mit 10 Prozent auf Rang fünf landen Streitigkeiten um Immobilien.
Zwei Drittel befürchten Altersarmut
Zwei von drei Deutschen haben Bedenken, im Ruhestand arm zu sein. Bei Frauen (72 Prozent) ist diese Angst etwas ausgeprägter als bei Männern (61 Prozent). Das geht aus der neuesten #NDRfragt-Umfrage zum Thema: "Reicht die Rente?" hervor. Ein Fünftel derer, die den Ruhestand noch vor sich haben, gibt an, nicht fürs Alter vorsorgen zu können, weil das Geld zu knapp ist. Und auch jeder Fünfte unter den Befragten, die schon im Ruhestand sind, sieht sich selbst als arm an – bei Frauen (22 Prozent) ist das etwas häufiger der Fall als bei Männern (18 Prozent).
4 von 5 Autofahrern nutzen KI-unterstützte Fahrzeuge
Das Saarland hat den höchsten Anteil an Fahrzeugen (88,9 Prozent), die KI-Komponenten besitzen, oder teilweise von KI gesteuert werden. Damit liegt man im Saarland um 16,36 Prozent höher als in Brandenburg, wo der geringste Anteil an KI-assistierten Autos gemeldet wurde (72,53 Prozent). Der Bundesdurchschnitt liegt bei 81,1 Prozent. Damit besitzen 4 von 5 Autos auf deutschen Straßen KI-Komponenten, also die überwiegende Mehrheit im Schnitt. Das geht aus einer Umfrage von Allianz Direct hervor.
Bei Werbung für Kfz-Versicherung läuft viel im November
Im Werbemarkt für Kfz-Versicherungen belaufen sich die Spendings auf rund 111 Millionen Euro. Im Fünf-Jahres-Vergleich fällt der absolute Volumenpeak auf das Jahr 2020, seitdem sinken die Spendings. In der aktuellen Periode beträgt das Minus zum Vorjahr 18 Prozent. Die durchschnittliche Anzahl Werbetreibender veränderte sich innerhalb der fünf betrachteten Jahre nur wenig. Sie liegt aktuell bei 29 Anbietern pro Monat. Übers Jahr gesehen sind insgesamt 65 Marken werblich aktiv. Die Werbeaktivitäten für Kfz-Versicherungen konzentrieren sich stark auf den November. Ganze sieben der zehn Topwerber legen ihren Jahrespeak auf diesen Monat.
Corify überzeugt Pantaenius und AFC
Die Hypoport-Tochter corify hat mit dem Versicherungsmakler Pantaenius und dem Flottenversicherungsdienstleister AFC zwei prominente Kunden gewonnen. Beide Unternehmen nutzen ab sofort die standardisierte Risikobeschreibung von corify. Pantaenius und AFC sind bereits langjährige Anwender von corifys Maklerverwaltungsprogramm oasis.
SDK-Produkte erhalten Auszeichnung für Nachhaltigkeit
Auch in der Versicherungsbranche bekommt das Thema Nachhaltigkeit einen immer höheren Stellenwert. Dies gilt nicht nur für die Kapitalanlagen, sondern auch mit Blick auf die Versicherungsprodukte. Die Süddeutsche Krankenversicherung a. G. (SDK) hat ihre Firmenkundenangebote von der concern GmbH in einem Wirkungsrating auf Nachhaltigkeit untersuchen lassen, wurde mit der Note „Gut“ bewertet. Damit erhält sie das Nachhaltigkeitssiegel.
From the publisher's feed

105 Listeners

43 Listeners

86 Listeners

8 Listeners