Gott hat uns Menschen dazu geschaffen, mit anderen zusammen zu sein = Gemeinschaft zu haben. Gemeinschaft kann uns aber sowohl gut tun, als auch schlecht tun. Paulus schreibt, wie echte und gute Gemeinschaft aussehen soll, und was dazu nötig ist. Und wer unser Vorbild darin ist und uns hilft.
Philipperbrief, Kapitel 2
2 Macht meine Freude dadurch vollkommen, dass ihr eines Sinnes seid, einander verbunden in ein und derselben Liebe, einmütig und auf das eine bedacht! 3 Tut nichts zum eigenen Vorteil, kümmert euch nicht um die Meinung der Leute. Haltet vielmehr in Demut einander in Ehren; einer achte den andern höher als sich selbst! 4*† Habt nicht das eigene Wohl im Auge, sondern jeder das des andern.
5 Seid so gesinnt, wie es eurem Stand in Christus Jesus entspricht:
6* Er, der doch von göttlichem Wesen war,
hielt nicht wie an einer Beute daran fest,
Gott gleich zu sein,
7 sondern gab es preis
und nahm auf sich das Dasein eines Sklaven,
wurde den Menschen ähnlich,
in seiner Erscheinung wie ein Mensch.
8 Er erniedrigte sich
und wurde gehorsam bis zum Tod,
bis zum Tod am Kreuz.
9 Deshalb hat Gott ihn auch über alles erhöht
und ihm den Namen verliehen,
der über allen Namen ist,
10* damit im Namen Jesu
sich beuge jedes Knie,
all derer, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind,
11 und jede Zunge bekenne,
dass Jesus Christus der Herr ist,
zur Ehre Gottes, des Vaters.
Zürcher Bibel (Zürich: Genossenschaft Verlag der Zürcher Bibel beim Theologischen Verlag Zürich, 2007), Phil 2,2–11.