VoloMuPo

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By Museumsstiftung Post und TelekommunikationSociety & Culture
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VoloMuPo episodes

  • #10 - Einen (Museums)Podcast produzieren
    Jedes Museum braucht einen Podcast. Punkt. Es steht außer Frage, dass ein solches Statement in einem Museumspodcast fallen muss. Aber wie kommt man an diesen Punkt? Was braucht es, um ein solches Vorhaben umzusetzen und wie aufwendig kann das sein?
    Lasst uns darüber mal reden…
    00:00:45 – Begrüßung
    Willkommen zur bereits zehnten Episode des VoloMuPo. Heute mit zwei neuen Gästen und einem Thema, das von Tag 1 an auf der Agenda stand.
    00:01:40 – Das heutige Thema
    Diese Episode wird ein wenig meta und ist schon fast eine Podcast-Crossover-Produktion. Wir stellen uns die Frage wie Podcasts ins Museum kommen und mit welchem Aufwand dies verbunden ist. Dazu habe ich mir zwei Museumspodcast-Kollegen eingeladen, die nicht nur von ihren Erfahrungen berichten, sondern auch den ein oder anderen Tipp anzubieten haben.
    00:02:15 – Marius Wittke (Staatliche Graphische Sammlung München)
    Marius ist wissenschaftlicher Volontär bei der Staatlichen Graphischen Sammlung in München. Gemeinsam mit seiner Volontariats-Kollegin Ilka Mestemacher haben sie den Podcast Neu:gierig im Museum initiiert, eine Mischung aus Krimi, Geschichte und Kunstgeschichte.
    00:04:15 – Matthias Stier (Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin)
    Matthias ist zwar kein Volontär mehr, aber wo es um Museumspodcasts geht, ist er nicht wegzudenken. Wenn er nicht gerade gemeinsam mit Martha und Jörg vom museumbug der Berliner Museumslandschaft auf den Zahn fühlt, ist er im Deutschen Technikmuseum Berlin anzutreffen.
    00:06:00 – Wie kommen Museen an ihren Podcast?
    Die Karten liegen also auf dem Tisch: Drei Museumspodcasts mit unterschiedlichen Ansätzen und Themen. Aber wie kam es dazu? Wir berichten kurz, wie wir zum Podcasten gekommen sind.
    00:08:35 – Neu:gierig im Museum
    Neu:gierig verbindet die Themen Kriminalität und (Kunst)Geschichte. Hier werden Kunstwerke und Artefakte aus Münchner und Bayerischen Museen vorgestellt, die sich mit Verbrechern, Verbrechen und allem, was dazugehört auseinandersetzen.
    00:12:45 – museumbug
    museumbug, das sind Martha, Jörg und Matthias, die gemeinsam Berliner Museen besuchen und sich anschließend in lauschiger Atmosphäre über ihren Besuch unterhalten. Offen, ehrlich und sympathisch werden Ausstellung analysiert und bewertet.
    00:16:20 – Hören in Museen
    Audioformate sind in Museen nichts Neues. Audio-Guides oder Hörstationen gibt es schon lange. Doch das Thema Podcast ist in Museen noch ein wenig unbekannt oder man wagt sich nur zaghaft daran. Hören gehört aber ohne Zweifel zu den Bestandteilen eines Museums, warum also nicht mittels eines Podcasts?
    00:36:30 – Was braucht es zur Produktion
    Nun aber die entscheidenden Fragen: Was braucht es überhaupt zum eigenen Podcast? Hier steht vorerst die Entscheidung, wie groß und aufwendig man produzieren möchte. Möchte man makellose Studioqualität oder darf es auch mal haken und knacken? Wer soll produzieren? Und natürlich – wie immer – kommt die Frage nach dem lieben Geld dazu. Werfen wir mal einen Blick darauf: Von der Idee über die Technik und bis zur Vollendung.
    01:14:30 – Warum brauchen Museen einen Podcast?
    In den letzten Jahren sind bereits in vielen Museen Podcast entstanden, es dürfen aber gerne mehr werden. Warum? Das sagen wir euch in drei brennenden Appellen alle Häuser da draußen – und natürlich an deren Volontär*innen.
    01:19:30 – Letzter Werbeblock/Podcastempfehlungen und Verabschiedung
    Und abschießend – as usual – der letzte Werbeblock, diesmal mit Podcastempfehlungen. Vielen Dank an Marius und Matthias fürs Dabeisein. Hört unbedingt bei den beiden rein und freut euch auf die kommende Episode des VoloMuPos.
    Zu Gast: Marius Wittke (Staatliche Graphische Sammlung München), Matthias Stier (Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin)
    Redaktion/Produktion: Christian Bihn
    Intro- und Outro-Musik: “Hau ab!” von der CD: „Bruders große Reise“, mit freundlicher Genehmigung von S...
    1 hr 25 min
  • #09 - Sammlung und Provenienz
    Zu den wohl wichtigsten Aufgaben eines Museums zählt das Sammeln und Bewahren. Das zeigt sich vor allem daran, wenn man sich vor Augen führt, wie viele Objekte in den Sammlungen und Depots schlummern. Aber wie wird entschieden nach welchen Kriterien gesammelt wird? Was passiert, wenn ein Objekt in die Sammlungen aufgenommen wird? Und was verbirgt sich eigentlich hinter dem Begriff der Provenienz?
    Lasst uns darüber mal reden…
    -Beschreibung folgt-
    Zu Gast: Sophia Bokop (Museum Natur und Mensch Freiburg), Yagmur Karakis (Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt Köln), Martin Nadarzinski (Badisches Landesmuseum Karlsruhe)
    Redaktion/Produktion: Christian Bihn
    Intro- und Outro-Musik: “Hau ab!” von der CD: „Bruders große Reise“, mit freundlicher Genehmigung von Stephan Völker (www.stephan-voelker.de)
    Ein Projekt der Museumsstiftung Post und Telekommunikation
    1 hr 50 min
  • #08 - Über Museen schreiben
    Eines der größten Aufgabengebiete im Museum ist mit
    Sicherheit die Öffentlichkeitsarbeit - im Grunde alles, was nach außen strahlt.
    Und wenn man sich diese mal etwas genauer anschaut, stellt man schnell fest,
    dass es dabei um mehr geht als nur Pressemitteilungen und Newsletter. Was zählt
    alles dazu? Wie hat sich Öffentlichkeitsarbeit verändert und was könnte man
    noch alles ändern?
    Lasst uns darüber mal reden…
    00:00:45 – Begrüßung
    In der letzten Episode waren meine Kolleg:innen aus dem
    Museum für Kommunikation Berlin zu Gast, d.h. heute begrüße ich wieder Gäste an
    anderen Häusern. Heute mit dabei sind Anne und Karo und wir unterhalten uns
    über das Aufgabengebiet der musealen Öffentlichkeitsarbeit.
    00:01:40 – Das heutige Thema
    Was ist eigentlich Öffentlichkeitsarbeit? Dahinter verbergen
    sich diverse Aufgaben, die den Zweck verfolgen das Museum nach außen zu
    präsentieren. Wie genau das aussehen kann, wollen wir heute besprechen.
    00:02:25 – Anne Lulu Fetscher (Franckesche Stiftungen Halle/Saale)
    Anne ist wissenschaftliche Volontärin bei den Franckeschen
    Stiftungen in Halle/Saale, dort ist sie vor alle im Bereich des Archivs
    anzutreffen. Außerdem ist Anne Sprecherin im AK Volontariat Mitteldeutschland.
    00:03:20 – Karoline Seck (Ludwiggalerie Schloss Oberhausen)
    Karo war bis vor kurzem wissenschaftliche Volontärin in der
    Ludwiggalerie Schloss Oberhausen, wo sie hauptsächlich in der Öffentlichkeits-
    und Pressearbeit eingesetzt war. Nach vorherigen Stationen im Presse- und
    Fernsehbereich, hat es sie letztlich in die Museumswelt verschlagen.
    00:05:20 – Zwei Fragen an meine Gäste
    Franckesche Stiftungen und Ludwiggalerie. Was hat man
    darunter zu verstehen. Anne erläutert uns, was sich hinter den Stiftungen
    verbirgt und Karo berichtet uns, dass mit Galerie nicht immer nur
    Kunstausstellungen gemeint sein müssen. Und ganz nebenbei freue ich mich über
    den Begriff Pädagogium.
    00:12:00 – Was ist Öffentlichkeitsarbeit?
    Nun aber zum Thema: Wir lösen den Begriff der
    Öffentlichkeitsarbeit ein wenig auf. Was fällt alles unter diesen Begriff und
    welche Arbeiten sind damit verbunden? Und wie definieren manche Häuser diesen
    Begriff?
    00:24:20 – Es menschelt im Museum
    Wer arbeitet eigentlich im Museum? Diese Frage stellen sich
    sicherlich einige und auch so manches Museum hat schon den Versuch unternommen,
    die Frage zu beantworten. Doch wie soll man das angehen und wie möchte man sich
    präsentieren? Eine Aufgabe vor der viele Häuser stehen, vor allem dann, wenn es
    um die Kommunikation mit den Besucher*innen in den sozialen Medien geht. Wie
    will man mit den Leuten reden und wie viel will man preisgeben? Für uns jedoch
    steht fest: Es ist kein Makel zu zeigen, dass es hinter den Museumspforten auch
    menschelt.
    00:41:00 – Die Sache mit der Digitalisierung
    Museen sind manchmal etwas träge, wenn es um das Thema
    Digitalisierung geht. Dabei kommen verschiedene Faktoren ins Spiel: zu wenig
    Arbeitskraft, fehlende Arbeitskraft und manchmal auch das fehlende Wissen über
    digitale Strategien. So können sich manche Projekte dann doch ein wenig ziehen.
    Jedoch Anreiz genug, dass Volontär*innen hierbei frischen Wind mit in die
    Häuser holen.
    00:48:45 – Websites
    Es gilt die Faustregel: ein Museumsbesuch beginnt bei der
    Website. Diese sollte neben den Grunddaten wie Adresse, Öffnungszeiten und
    Preise, auch erste Einblicke in das Museum geben. Was wird ausgestellt? Gibt es
    momentan eine Wechselausstellung? Umso wichtiger ist eine übersichtliche und
    moderne Internetpräsenz, die auch gepflegt werden muss, damit nach Jahren sich
    keine Datenleichen anhäufen. Aber auch das Thema Barrierefreiheit beginnt bei
    der Website, ein Thema, das in einer Episode noch näher behandelt werden soll.
    01:02:45 – Experimentelles // Wünsche
    Challenges, Memes, TikTok? Es
    gibt unzählige Wege, wie man öffentlich auftreten könnte und damit verbunden
    auch immer die Frage: Möchte man diese...
    1 hr 26 min
  • #07,5 - ON AIR. 100 Jahre Radio
    Kurz vor Heiligabend im Jahr
    1920 sendeten Reichspostmitarbeiter vom Sender Königs Wusterhausen die erste
    öffentliche Radiosendung in Deutschland aus. Damit legten sie den Grundstein
    für nunmehr 100 Jahre Radiogeschichte. Zum Jubiläum 2020 eröffnete das Museum
    für Kommunikation Berlin eine Wechselausstellung, die sich der bewegten
    Geschichte annimmt. Wie ist die Ausstellung entstanden und wie hat man sein
    eigenes Hörverhalten bei der Entstehung neu entdeckt?
    Lasst uns darüber mal reden…
    00:00:45 – Begrüßung
    Willkommen bei der 7,5. Episode des VoloMuPo und damit zur
    zweiten Episode, in der ich mir Kolleg*innen aus der Museumsstiftung Post und
    Telekommunikation in den Podcast hole. Beim letzten Mal war Frankfurt
    vertreten, also steht heute Berlin auf der Gästeliste.
    00:01:20 – Heute zu
    Gast
    Heute dabei sind Johanna, Anne und Florian, die gemeinsam
    die Wechselausstellung ON AIR. 100 Jahre Radio kuratiert haben bzw. daran
    beteiligt waren.
    00:02:15 – Johanna
    Geßner (Museum für Kommunikation Berlin)
    Johanna kennt ihr aus der ersten Episode. Sie hat im März
    2020 ihr wissenschaftliches Volontariat im Berliner Haus begonnen und stieg
    dabei in die Planung von ON AIR mit ein. Mittlerweile hat sie ihren
    Arbeitsplatz vom Museum in der Leipziger Straße in das Sammlungsdepot in
    Berlin-Tempelhof verlegt und wirkt dort an den Vorbereitungen für das
    125-jährige Jubiläum der Sammlung des Reichspostmuseums im kommenden Jahr mit.
    00:03:00 – Anne-Sophie
    Gutsche (Museum für Kommunikation Berlin)
    Anne ist, wenn man so will, Johannas Vorgängerin als
    Volontärin in Berlin. Nach dem Ende ihres wissenschaftlichen Volontariats,
    arbeitet sie nun als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Berliner Haus und
    unterstützt dabei Florian als Co-Kuratorin der Wechselausstellung ON AIR.
    00:03:40 – Florian
    Schütz (Museum für Kommunikation Berlin)
    Florian ist schon lange in der Museumsstiftung dabei. Sein
    Volontariat absolvierte 2014-2016 ebenfalls im Berliner Haus. Seit 2016
    kuratiert er als wissenschaftlicher Mitarbeiter Wechselausstellungen. Aktuell
    in der Planung ist eine Ausstellung zur Streit- und Debattenkultur.
    00:06:45 – Das
    heutige Thema
    Wir werfen einen Blick auf die Wechselausstellung ON AIR,
    die im Oktober 2020 eröffnet wurde. ON AIR blickt zurück 100 Jahre Radiogeschichte
    in Deutschland und nimmt dabei die erste öffentliche Rundfunkübertragung 1920
    zum Anlass. Wie lief die Planung trotz erschwerter Pandemiebedingungen und
    welche Kniffe, Highlights und Ausblicke bietet die Ausstellung?
    00:16:40 – Expertisen
    Grundwissen zum Thema Rundfunk liegen bei fast allen vor. Es
    gibt einen Sender, der elektromagnetische Wellen aussenden, die von einem
    Empfänger wieder in Töne umgewandelt werden. Spätesten ab dem Punkt, an dem man
    mehr in die Materie einsteigen muss, gelangt man auch mal an seine Grenzen des
    Verständnisses: Röhren, Trägerwelle, Frequenzbereiche usw. werden in einem
    Geschichtsstudium eher selten thematisiert. Hier greift die Expertise von außen
    aber auch von innerhalb der Museumsstiftung.
    00:21:00 – Zielgruppen
    // Planung
    Wechselausstellungen sollen immer eine breite Zielgruppe
    ansprechen und demnach auch ihre Themen verständlich vermitteln können. So
    sollen sie für Themeneinsteiger*innen, aber auch Expert*innen interessant sein.
    Das nicht alles behandelt werden kann, liegt in der räumlichen Begrenzung einer
    jeden Ausstellungsfläche. Eine Ausstellung zu produzieren bedeutet also auch
    immer Reduktion.
    00:30:00 – Wohin geht’s
    mit dem Radio?
    Ohne Frage hat das Radio unser Hörverhalten geprägt und
    prägt es auch noch weiter. Man vertraut den Nachrichten im Radio. Es läuft
    nebenbei, bei der Arbeit oder Autofahren. Und selbst Audioinhalte wie Hörspiele
    und Podcasts haben ihre Ursprünge beim Radio. Es wird also nicht allzu bald
    verschwinden. Stellt sich also die Frage, wie es weitergehen könnte. Werden
    Radiosendungen womöglich bald als 360° Audio ausgespi...
    1 hr 27 min
  • #07 - Arbeitskreise und -gruppen
    Die Wahrscheinlichkeit,
    dass man für sein wissenschaftliches Volontariat in eine andere Stadt ziehen
    muss, ist recht groß. Da fällt die Suche nach Anschluss womöglich etwas schwer.
    Auf der Suche nach anderen Volontär*innen und „Leidensgenoss*innen“, stellen
    Arbeitskreise und –gruppen eine gute und vernetzte Möglichkeit dar, während des
    Volontariats Kontakte zu knüpfen und ins Gespräch zu kommen. Aber was machen
    die Arbeitskreise und –gruppen?
    Lasst uns darüber mal reden…
    00:00:00 – Vorwort
    Beim Podcasten schleichen sich manchmal kleine technische
    Probleme ein, gerade dann, wenn man sich mit mehreren Leuten an verschiedenen
    Orten zusammenschließt. Leider ist die Episode ein wenig verflucht, was die
    Technik betrifft. Aber das macht den VoloMuPo an sich aus, dass er nicht immer
    völlig reibungslos läuft. Wir hatten dennoch Spaß an der Aufnahme und wollen
    euch natürlich daran teilhaben.
    00:01:25 – Begrüßung
    Die mittlerweile siebte Episode des VoloMuPo steht an und heute
    zu einem ganz besonderen Thema. So besonders, dass wir die Episode in der nicht
    üblichen 4er-Konstellation angehen.
    00:02:00 – Heute zu
    Gast
    Normalerweise berichten meine Gäste von ihren Erfahrungen
    aus den Museen, in denen sie ihr Volontariat begehen. Dieses Mal spielen die
    Museen eher eine Nebenrolle. Heute begrüße ich Henriette Mühlmann, Sprecherin
    des Arbeitskreises Volontariat im Deutschen Museumsbund, Lisa Ströer,
    Sprecherin im AK Volontariat Mitteldeutschland und Dominik Olbrisch, Sprecher
    in der AG Volontariat Berlin und Brandenburg.
    00:02:40 – Das heutige
    Thema
    Man merkt es sicher schon an den Ämtern meiner Gäste, heute
    dreht sich alles um die Arbeit der Arbeitskreise und –gruppen, in denen sich
    Volontär*innen vernetzen und austauschen können, aber auch um die Aufgaben der
    Sprecher*innen und so manche Hürden, die es zu bewältigen gibt.
    00:04:40 – Henriette
    Mühlmann (AK Volontariat im Deutschen Museumsbund)
    Henriette hat ihr wissenschaftliches Volontariat im
    Europäischen Hansemuseum in Lübeck im März 2021 abgeschlossen und ist noch bis
    Ende April Sprecherin im Bundes-AK. In dieses Amt wurde sie im März 2020 auf
    der Bundesvolontariatstagung in Dresden gewählt.
    00:06:10 – Lisa
    Ströer (AK Volontariat Mitteldeutschland)
    Lisa ist wissenschaftliche Volontärin in der Gedenk- und
    Bildungsstätte Andreasstraße in Erfurt. Lisa vertritt als eine von vier
    Sprecherinnen den AK Volontariat Mitteldeutschland, der die Bundesländer
    Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen umfasst.
    00:08:44 – Dominik
    Olbrisch (AG Volontariat Berlin & Brandenburg)
    Ebenso wie Henriette hat Dominik sein wissenschaftliches Volontariat
    im März 2021 abgeschlossen. Dieses hat er im Mies van der Rohe Haus in Berlin
    absolviert. Dominik ist Sprecher in der AG Volontariat Berlin und Brandenburg.
    00:11:30 – Auf
    „Abwegen“
    Aus dem Ruhrgebiet nach Berlin, von Mitteldeutschland in den
    Norden, von Niedersachsen nach Thüringen oder von Rhein-Main nach Franken. Mit
    dem wissenschaftlichen Volontariat ist oftmals auch ein Umzug verbunden und so
    kann es auch passieren, dass es einen von einem Ende der Republik ans andere
    Ende verschlägt. Um hier Anschluss zu finden oder in einer fremden Stadt
    Kontakte zu knüpfen, bieten sich die Arbeitskreise und –gruppen an.
    00:13:20 – Aufgaben
    von AKs und AGs
    Was machen eigentlich die AKs und AGs? Und wie unterscheiden
    sich möglicherweise die Aufgabenfelder in den einzelnen Regionen und Ebenen?
    Henriette, Lisa und Dominik geben Einblicke und zeigen auch, dass die räumliche
    Nähe zueinander immer eine wichtige Rolle spielt.
    00:31:00 – Auffindbarkeit
    // Kürze des Volos
    Sicherlich ein Problem, dass in vielen Bereichen anzutreffen
    ist. Oftmals ist nicht bekannt, welche Vernetzungsangebote existieren, was
    natürlich die Auffindbarkeit erschwert. Entweder erhält man den Tipp von
    Bekannten oder man tritt üb...
    1 hr 23 min
  • #06 - Medien, Technologie, Internet
    Museum + Objekt + Vitrine:
    Fertig? Weit verfehlt! Technologien und Medienvielfalt in der Ausstellung und
    auch Innovationen im Digitalem. Museen sind schon lange mehr als nur staubige
    Ausstellungshallen. Technologisierung und Digitalisierung spielen in kleinen
    Heimatmuseen bis zu großen Häusern gleichermaßen eine Rolle. Welche
    Möglichkeiten gibt es? Und wie sehen mögliche Umsetzungen aus?
    Lasst uns darüber mal reden…
    00:00:45 – Begrüßung
    Wir sind mittlerweile bei Episode 6 angelangt und so viel
    sei verraten: Damit sind wir bei weitem noch nicht am Ende angekommen. An
    dieser Stelle ein riesiges Dankeschön an alle Volontär*innen, die bisher bei
    diesem Projekt mitgewirkt haben und wir freuen uns schon auf alle, die da noch
    kommen werden.
    00:01:41 – Heute zu
    Gast
    Heute meldet sich der PS.SPEICHER
    aus dem niedersächsischen Einbeck. Heute spricht Christian Bihn mit Cäcilia
    Plata und Constanze Klein. Beide absolvieren seit Sommer 2020 ihr
    wissenschaftliches Volontariat in einer der größten Fahrzeugsammlungen Europas.
    Ein Paradies für alle PS-Liebhaber*innen.
    00:03:07 – Was ist
    der PS.SPEICHER?
    Der PS.SPEICHER ist in einem denkmalgeschützten ehemaligen
    Kornspeicher untergebracht. Auf sechs Etagen wird hier eine Zeitreise durch 200
    Jahre Mobilitätsgeschichte präsentiert. Egal ob zwei, drei oder vier Räder. In
    weiteren Depots präsentiert der PS.SPEICHER seine umfassende Sammlung.
    00:07:47 – Ein
    schwärmender Historiker
    Christian kann seine Freude nicht verheimlichen. Schließlich
    kommt man, wenn man in der Opel-Stadt Rüsselsheim geboren wurde, an Technik-
    und Industriegeschichte vorbei. Kombiniert man das mit einer Sonderausstellung
    zu Opel-Automobilen, die im PS.SPEICHER gezeigt wird, erhält man einen
    überglücklichen Historiker.
    00:10:10 – Das
    heutige Thema
    Aber worum geht es in der heutigen Episode? Wir unterhalten
    uns über ein Thema, dass wirklich jedes Museum betrifft. Es geht um Medien und
    Technologien, die in der Museumsarbeit und Ausstellungen verwendet werden sowie
    Internetauftritte und der Bandbreite an Möglichkeiten, die darin zu finden
    sind, Wissen zu vermitteln.
    00:15:50 – Ausstellungsgestaltung
    für alle Altersgruppen
    Museen wollen natürlich alle Alters- und
    Gesellschaftsgruppen ansprechen, daher spielt die Ausstellungsgestaltung
    bereits eine große Rolle, um Zielgruppen für das ausgestellte Thema zu
    gewinnen. Für jedes Thema gibt es natürlich Liebhaber*innen, die man schnell
    überzeugen kann, aber erst, wenn für jeden etwas dabei ist, kann eine
    Ausstellung wirklich erfolgreich sein.
    00:18:09 – Beacon-Technologie
    Viele Museen setzen auf Audioguides, die man sich an der
    Museumskasse ausleihen kann. Diese decken eine Vielfalt an Medieninhalten ab.
    Sie können eine zusätzliche Inhaltsebene darstellen, Fremdsprachenführungen
    ermöglichen oder den inklusiven Zugang zur Ausstellung ermöglichen, z.B. durch
    Führungen in Leichter und Einfacher Sprache. Cäcilia berichten von der
    Beacon-Technologie, die das Eingeben von Zahlenkombinationen oder Scannen von
    QR-Codes erübrigt. Beacons starten Medieninhalte bereits beim Betreten eines
    Raums, sogar auf dem eigenen Smartphone.
    00:22:40 – Digitale
    Ansätze, Internet und Social Media
    Auch Museen kommen an der Digitalisierung nicht vorbei.
    Facebook, Instagram und Twitter zählen mittlerweile zur Grundausstattung jedes
    Hauses. Wie diese sozialen Medien jedoch genutzt werden, ist von Haus zu Haus
    unterschiedlich. Mal experimentell, mal zurückhaltender.
    00:38:06 – Fahrzeug-Nostalgie
    Klar ist, dass der PS.SPEICHER vor allem bei Technik-Freaks
    punkten kann. Aber das muss nicht heißen, dass man die Funktion von jedem
    Schräubchen an einem Motor kennen muss. Einmal in einen Oldtimer seine Runden
    drehen, kann schon ins Schwärmen bringen. Selbst eine verregnete Ausfahrt zum
    südhessischen Kornsand auf einem knapp 70 Jahre alten Moped mit sperriger
    Gangschal...
    1 hr 13 min
  • #05 - Freilichtmuseen
    Eine wissenschaftliches
    Volontariat zwischen Fachwerkhäusern und Museumstieren? In Freilichtmuseen ist
    so etwas möglich. Hier treffen klassische Museumsarbeit auf hautnahe
    Vermittlungsangebote zu längst vergangenen Lebenswelten. Wie sieht ein
    Volontariat in einem Freilichtmuseum aus? Und was haben Reenactments und ein
    Schlachtfest damit zu tun?
    Lasst uns darüber mal reden…
    00:00:45 – Begrüßung
    Willkommen zur fünften Episode des VoloMuPo. Heute werfen
    wir einen Blick auf eine besondere Museumsart und wie dort ein
    wissenschaftliches Volontariat aussehen kann.
    00:01:18 – Heute zu
    Gast
    Heute mit dabei sind Nicole Naumann, wissenschaftliche
    Volontärin im Freilichtmuseum am
    Kiekeberg bei Hamburg und Jonas Blum, wissenschaftlicher Volontär im Fränkischen Freilandmuseum Bad Windsheim.
    00:02:29 – Nicole
    Naumann (Freilichtmuseum am
    Kiekeberg)
    Nicole hat es von Süddeutschland in den hohen Norden
    gezogen. Seit Februar 2020 ist sie Volontärin am Kiekeberg. Sie ist vor allem
    im Bereich Agrargeschichte eingesetzt und verbringt ihren Arbeitstag zwischen
    Schreibtisch, Feld und Ställen.
    00:03:38 – Jonas Blum
    (Fränkisches Freilandmuseum Bad Windsheim)
    Jonas ist seit Juli 2019 im fränkischen Bad Windsheim.
    Passend zu seinem Studium begleitet er den Aufbau einer historischen Synagoge
    auf dem Museumsgelände und hilft fleißig an der Entwicklung der Dauer- und
    Sonderausstellungen.
    00:05:15 – Das
    heutige Thema
    Wir schauen uns Freilichtmuseen als eine besondere Form von
    Ausstellungen etwas genauer an. Welche Unterschiede gibt z.B. zu einem
    klassischen Haus? Kommenden im Freilichtmuseum Methoden zum Einsatz, die im
    klassischen Ausstellungshaus vielleicht nicht funktionieren? Und wie wirkt sich
    das auf die Arbeit von wissenschaftlichen Volontär:innen aus?
    00:12:53 – Living
    History // Vermittlungskonzepte
    Der wohl größte Vorteil von Freilichtmuseen ist die
    Erlebbarkeit vergangener Lebenswelten. In rekonstruierten Gebäuden können
    Objekte in einer natürlicheren Atmosphäre präsentiert und thematisiert werden,
    als es z.B. in einem klassischen Ausstellungshaus der Fall wäre. Hinzu kommt
    die Einbindung von Living History, d.h. das Nachstellen von Dorf- und
    Handwerksalltag. Feldarbeit, Schmiedearbeit oder sogar ein Schlachtfest machen
    Vergangenheit auf mehreren Ebenen erlebbarer, als die bloße Präsentation der
    notwendigen Werkzeuge und Materialien.
    00:28:57 – Besucher:innenwahrnehmung
    Jedoch sollte dabei nicht der Eindruck eines heimeligen
    Idylls entstehen. Oftmals ist ein historisches Reenactment in Form von Living
    History eine Gratwanderung zwischen historisch-korrekter Darstellung und
    nostalgischer Romantisierung. Nicole und Jonas berichten darüber, wie man einem
    solchen Idyll entgegenwirken kann.
    00:36:10 – Jüdische
    Geschichte in Ausstellungen // Synagoge in Bad Windsheim
    Die Rekonstruktion einer Synagoge im Freilandmuseum Bad
    Windsheim führt uns zu einem kleinen Exkurs 
    zur Art und Weise, wie jüdische Geschichte in Museen dargestellt wird.
    Wie kann eine rekonstruierte Synagoge eingesetzt werden, um das alltägliche
    jüdische Leben in einer Gemeinde darzustellen? Und welche verknüpft man das mit
    religiösen Gemeinden in der Gegenwart.
    00:44:30 – Führungen
    im Freilichtmuseum
    Wie sieht eigentlich eine Führung durch ein Freilichtmuseum
    aus? Welche Themen können behandelt werden und welche Rolle spielen praktische
    Erfahrungen dabei? Natürlich darf auch die versöhnliche Antworte der
    Museumspädagogik „Inhalt der Führung ist von der Gruppe abhängig“ nicht fehlen.
    00:51:00 – Das Tier
    und Wir
    Zu Freilichtmuseen gehören in der Regel auch Museumstiere,
    egal ob historische oder regionale Rassen. Und die müssen selbstverständlich
    auch versorgt werden. Ein Themenfeld, dass im klassischen Museum ausbleibt und
    ein Highlight nicht nur für Besucher:innen, sondern auch die Mitarbeiter:inne.
    01:01:30 – Letzter
    W...
    1 hr 7 min
  • #04,5 - Back to Future
    Es ist nun genau ein Jahr her, dass die Museen in
    Deutschland zum ersten Mal ihre Türen schließen mussten. Seitdem hat die
    Pandemie alles fest im Griff und trotzdem lief in den Museen die Arbeit weiter,
    schließlich gehört es auch zum Tagesgeschäft, Wechselausstellungen
    vorzubereiten und auf Wanderschaft zu schicken. Aber wie kann so etwas
    geschehen, zwischen Abstandsregeln, Maskenpflicht und Reisebeschränkungen?
    Lasst uns darüber mal reden…
    00:00:45 – Begrüßung
    00:01:10 – Heute zu Gast
    Heute zu Gast sind Caroline Dörr, wissenschaftliche Volontärin im Museum für Kommunikation Frankfurt, die ihr bereits aus der ersten Episode kennt und Tine Nowak, ebenfalls aus dem Frankfurter Haus.
    00:01:50 – Das heutige Thema
    Nach einem Jahr Pandemie werfen wir einen kleinen Blick zurück. Wie hat sich die Arbeit in den Museen verändert oder hat sie sich überhaupt allzu sehr geändert. Vor allem schauen wir auf die Wechselausstellung Back to Future, die im Museum für Kommunikation Frankfurt entstanden ist und deren Eröffnung dem Lockdown im November 2020 zum Opfer gefallen ist.
    00:02:30 – Caroline Dörr (Museum für Kommunikation Frankfurt)
    Caroline steht am Ende ihres wissenschaftlichen Volontariats. In ihren zwei Jahren im Frankfurter Haus standen unter dem Stern des Ausstellungsprojekts Back to Future, dass sie als Co-Kuratorin begleiten durfte.
    00:03:55 – Tine Nowak (Museum für Kommunikation Frankfurt)
    Tine ist zwar keine Volontärin mehr, sondern Ausstellungsmanagerin im Museum für Kommunikation in Frankfurt, aber trotzdem ist ihr das Volontariat nicht fremd, schließlich hat sie es auch im Frankfurter Haus absolviert. Nun kümmert sich um alle Belange, die bei der Produktion, Verwaltung und Weitergabe von Wechselausstellungen anfallen.
    00:05:00 – Back to Future
    Die Welt von Morgen, schon heute! So könnte man Back to Future zusammenfassen und doch ist da noch mehr. Die Ausstellung wirft einen Blick auf Zukunftsvisionen, moderne wie auch historische und greift dabei nicht nur auf wissenschaftliche Erkenntnisse zurück, sondern auch diverse Beispiele aus Film und Literatur.
    00:13:55 – Besuch per Zeit-Slot
    Seit März 2021 sind erste Museumsöffnungen wieder möglich, wenn es die Situation ergibt, d.h. aber auch Besuche nur mit Anmeldung und Zeit-Slot. Das Museum für Kommunikation in Nürnberg hat zum Zeitpunkt der Aufnahme bereits wieder geöffnet und Frankfurt arbeitet auf eine baldige Öffnung hin (Anm. Die Nürnberger Museen mussten zum 16.3. wieder schließen).
    00:19:35 – Tagesgeschäft im Lockdown
    Selbst hinter verschlossenen Museumstüren wird gearbeitet, auch wenn keine Besucher:innen in den Ausstellungsräumen anzutreffen sind. Fleißig wird an digitalen Angeboten gefeilt und Ausstellungen erarbeitet und für die Weitergabe vorbereitet, nun jedoch mit einigen Einschränkungen.
    00:23:40 – Ausstellungseröffnungen in der Pandemie
    Im Oktober eröffnete das Museum für Kommunikation Nürnberg die Wechselausstellung #neuland, pünktlich fünf Tage vor dem zweiten Lockdown. Frankfurt traf es noch härter: Die Eröffnung von Back to Future fiel in den November, somit war eine Eröffnung mit Publikum und vor allem Besucher:innen in der Ausstellung selbst nicht möglich.
    00:41:25 – Museum medial
    Mit der Pandemie mussten sich die Museen umorientieren, um, trotz geschlossener Türen, weiterhin ihre Inhalte weitergeben zu können. So wurde sie geplant und ein wenig ungeplant immer medialer und digitaler. Sicherlich zwei Eigenschaften und Erfahrungen, die auch in einer post-Pandemiezeit von Vorteil sein können.
    00:45:00 – Mobilität der Zukunft
    Kurz vor Schluss gibt Caroline noch einen kleinen Einblick in den Ausstellbereich von Back to Future, den sie kuratiert hat. Fortbewegung in der Zukunft, vom Flugtaxi zum Hyperloop ist alles dabei. Mehr wird aber nicht verraten, schließlich ist die Ausstellung auch bald vor Ort zu erleben.
    00:55:30 – Aus-/Rückblick auf...
    1 hr 6 min
  • #04 - Der Weg ins Volontariat
    Frisch von der Uni hinein ins Berufsleben. Eigentlich ein
    logischer Schritt, bei dem soweit keine Fragen aufkommen sollten. Wie sieht es
    aber aus, wenn man eine Tätigkeit im Museum anstrebt? Gibt es eine Ausbildung,
    einen Werdegang, den es einzuhalten gibt? Darum soll es in dieser Episode
    gehen.
    Wir sprechen über Bewerbungen, Voraussetzungen und was man
    alles mitbringen muss, um erfolgreich ins Volontariat zu starten. Was
    studieren? Was beachten?
    Lasst uns darüber mal reden…
    00:00:45 – Begrüßung
    Willkommen zur vierten Episode des VoloMuPo. Diesmal wird es
    interessant für alle, die planen, selbst den Weg in die Museumslandschaft
    einzuschlagen.
    00:01:10 – Heute zu
    Gast
    Heute zu Gast sind Tanja Bah, wissenschaftliche Volontärin
    im Museum für Hamburgische Geschichte, und Julia Heimlich, wissenschaftliche
    Volontärin im Küstenmuseum Wilhelmshaven.
    00:02:40 – Tanja Bah
    (Museum für Hamburgische Geschichte)
    Tanja steht am Ende ihres zweijährigen Volontariats in
    Hamburg. Angestellt wurde sie als Volontärin für kulturelle Vielfalt und
    Migration. Sie berichtet von ihrem Weg aus dem Ruhrgebiet über Bristol in die
    Hansestadt.
    00:04:08 – Julia Heimlich
    (Küstenmuseum Wilhelmshaven)
    Julia hat das erste Viertel ihres Volontariats bereits
    geschafft und blickt auf weitere kommende Monate im Küstenmuseum Wilhelmshaven.
    Auch aus dem Ruhrgebiet und mit einem kurzen Stopp im LWL-Museum für
    Archäologie in Herne, verschlug es sie an die Nordseeküste.
    00:05:13 – Das
    heutige Thema
    Im VoloMuPo unterhalten sich wissenschaftliche
    Volontär:innen über alle Bereiche, die ihre Arbeit betrifft. Aber wie kommt man
    eigentlich ins wissenschaftliche Volontariat? Welche Voraussetzungen gibt es
    und worauf gilt es zu achten? Darüber wollen wir uns heute unterhalten,
    Erfahrungen austauschen und Tipps geben, für all diejenigen, die mit dem
    Gedanken spielen, nach dem Studium in die Museumsarbeit einzusteigen.
    00:07:00 – Studium
    Für die Arbeit im Museum ist ein Studium unumgänglich. Aber
    was studieren? Gibt es ein Must-Have? Ganz im Gegenteil! Eine Vielzahl an
    Studiengängen qualifiziert bereits für die Arbeit im Museum, auch einige, die
    vorerst nicht wirklich mit dem Museum zu tun haben. Wir berichten von unseren
    eigenen Studien und wie unterschiedlich diese bereits sind.
    00:17:50 – Was ist
    eigentlich ein Küstenmuseum? // Museumsarten
    Was die Museen für Kommunikation machen, sollte in der
    vierten Episode bereits herausgekommen sein. Was das Museum für Hamburgische
    Geschichte thematisch behandelt logischerweise auch. Was ist aber ein
    Küstenmuseum? Julia gibt da einen guten Einblick und schafft damit eine
    wunderbare Überleitung zu der Vielfalt der Museumsarten und deren fachlichen Voraussetzungen.
    00:20:05 –
    Themenfremd? Egal!
    Zwei Ruhrpottlerinnen in Norddeutschland? Ein Südhesse in
    Mittelfranken? Mit dem wissenschaftlichen Volontariat ist nicht nur oftmals
    eine geografische Neuorientierung, sondern auch manchmal eine fachliche. Aber
    selbst wenn man themenfremd in ein Museum eintritt, muss das nichts
    hinderliches bedeuten. Fachfremdheit bringt auch neue Impulse in ein Haus, von
    denen letztlich beide Seiten profitieren. Und am Ende stellt man doch fest,
    dass bürgerliche Kultur, Fischkutter und Briefkästen genauso interessant sein
    können wie Fördertürme und Industriekultur.
    00:28:45 – Bewerbung
    // Lebenslauf
    Wer ins wissenschaftliche Volontariat einstiegen möchte,
    muss sich auf Stellen bewerben und das kann sich durchaus auch mal hinziehen.
    Was gilt es bei einer Bewerbung zu beachten? Worauf wird ein besonderer Fokus
    gelegt und welches Pfund könnt ihr in diesem ganzen Prozess ausspielen?
    00:38:10 –
    Rechtliches // Voraussetzungen
    Es gibt leider keine allgemein-verbindlichen Regelungen für
    das wissenschaftliche Volontariat, aber dennoch sind die Ausbildungsbedingungen
    bundesweit vergleichbar. Der Grund dafür ist eine Empfe...
    1 hr 39 min
  • #03 - Ausstellungen (um)planen
    Die Dauerausstellung ist das Herzstück eines jeden Museums.
    Hier treffen die Ergebnisse von wissenschaftlicher Recherche und Provenienzforschung
    auf Besucher:innen jeder Altersgruppe. Doch wie es der Name verrät, ist eine
    Dauerausstellung für einen längeren Zeitraum angelegt – zwar nicht für die
    Ewigkeit, aber dennoch kann sie für mehrere Jahre unverändert stehen bleiben,
    bis sie entweder in Teilen überarbeitet oder in einem Rutsch komplett neu
    konzipiert wird. Dennoch schlummern in den Sammlungen der Museen und in den
    Köpfe ihrer Mitarbeit:innen unzählige Ideen und Themen, die nur darauf warten,
    in einer Ausstellung präsentiert zu werden.
    Hier kommen Wechselausstellungen ins Spiel, die für diese
    Ideen einen Entfaltungsraum bieten. Oftmals nur für einige Monate konzipiert,
    stoßen sie neue Impulse und Diskurse an, präsentieren Objekte, die bis dahin
    über Jahrzehnte in den Sammlungen auf ihren großen Moment gewartet haben. Sie
    können experimentell, bahnbrechend oder auch ganz schlicht sein. Aber was
    braucht es alles dafür? Wie wird aus einer Idee eine fertige Ausstellung?
    Lasst uns darüber mal reden…
    00:00:45 - Begrüßung
    Willkommen zur dritten Episode des VoloMuPo! Mit zwei neuen
    Gästen werfen wir den Blick auf eine der schönsten Arbeiten, die man im Museum
    machen kann.
    00:01:10 - Heute zu Gast
    Heute berichten Linda Günther und Christopher Hölzel von
    ihren Erfahrungen aus dem Volontariat und den Ausstellungen, an denen sie
    mitgewirkt haben.
    00:04:10 - Linda Günther (Museen Böttcherstraße
    Bremen)
    Linda ist seit August 2019 wissenschaftliche Volontärin in
    den Museen Böttcherstraße in Bremen. Diese umfassen das Ludwig Roselius Museum
    und das Paula Modersohn-Becker Museum und präsentieren Kunstwerke vom
    Mittelalter bis in die Moderne.
    00:04:40 - Christopher Hölzel (Vorderasiatisches
    Museum Berlin)
    Christopher hat sein wissenschaftliches Volontariat im
    Januar 2020 begonnen. Dieses vollbringt er im Vorderasiatischen Museum im
    Pergamonmuseum auf der Berliner Museumsinsel zwischen Pergamonaltar und
    Ischtar-Tor.
    00:05:40 - Das heutige Thema
    Wir sprechen heute über eine der schönsten Aufgaben, die man
    im Museum machen kann: Das Konzipieren und Produzieren von Ausstellungen bzw.
    deren Umplanung angesichts unerwarteter Ereignisse. Besonders
    Wechselausstellungen, die nur auf eine kurze Laufzeit ausgelegt sind, bieten
    Museen die Möglichkeit nicht nur ihre weitreichenden Sammlungsbestände zu
    präsentieren, sondern auch neue Vermittlungswege auszuprobieren oder einen
    zeitaktuellen Ansatz zu einem Diskurs zu schaffen. Wie eine solche Planung von
    der Idee bis zur Umsetzung aussehen kann, betrachten wir an zwei
    Wechselausstellungen, die in Bremen und Berlin produziert wurden.
    00:07:35 - Berührend – Annäherung an ein
    wesentliches Bedürfnis
    Vom 19. September 2020 bis zum 28. Februar 2021 zeigt das
    Paula Modersohn-Becker Museum eine Ausstellung zum Thema Berührungen. Ein
    Thema, das gerade in Zeiten von Hygienemaßnahmen und Social Distancing immer
    mehr an Bedeutung gewinnt. Berührend ist hier Doppeldeutig gemeint: Neben der
    körperlichen Berührung soll vor allem die seelische Berührung im Fokus stehen.
    Mit den Augen soll gefühlt werden, schließlich sind Museumsobjekte zum Anfassen
    immer noch eine Seltenheit, gerade in Kunstausstellungen. Wie man sich dennoch
    diesem Thema annähern kann, erläutert Linda, die gemeinsam mit dem Direktor Dr.
    Frank Schmidt diese Ausstellung kuratiert hat.
    00:32:45 - Eigene Sammlungen
    Oftmals für Besucher:innen verborgen, sind Sammlungen wahre
    Schatzkammern für Museen, denn die Objekte, die man in den Dauerausstellungen
    findet, machen in der Regel nur einen kleinen Teil der Gesamtzahl aus, auf die
    man theoretisch zurückgreifen kann. Wechselausstellung bieten dazu die
    Möglichkeit auch lange eingelagerte Objekte – wenn auch nur für kurze Zeit –
    zum Vorschein zu bringen. Je nachdem, wie gut d...
    1 hr 9 min

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Das wissenschaftliche Volontariat ist so etwas wie die "Ausbildung" zum Museumsmenschen. Innerhalb von zwei Jahren erhält man Einblicke in alle Bereiche der Museumsarbeit. Vom Sammeln und Bewahren hin…