Offene Lagen können einen starken Drang erzeugen, Gespräche, Entscheidungen oder die eigene Entwicklung vorschnell zu einem Ende zu bringen. Das ersehnte Ergebnis soll dann die Unsicherheit beruhigen.
Geduld bedeutet hier weder Aufschub noch Passivität. Sie hält die eigene Mitte, bis eine Sache ihren Umriss zeigt. Worte dürfen erst fallen, wenn sie tragen, und Zusagen erst gelten, wenn sie würdig sind. So bleibt das Urteil frei vom Griff nach dem Ersten.
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Von der inneren Regierung: ruhige Betrachtungen über Maß, Fassung und verantwortete Lebensführung.
Die Kunst der Selbstregierung
Kapitel:
0:00 Macht zieht nicht an der Welt
1:06 Ich drängte Gespräche zu einem Ende, das mir gefiel
2:06 Es gab Zeiten, in denen ich still blieb und nicht griff
3:00 Geduld ist Macht, weil sie nicht bitten muss
4:01 Er bleibt, bis die Sache ihren Waren umriss zeigt
5:02 Man lässt Worte erst fallen, wenn sie tragen
6:00 Geduld ist ein Schutz, vor dem Handel um Anerkennung
6:59 Kapitel 8