Vorträge (Brocken)

Vorträge (Brocken)

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Vorträge (Brocken) episodes

  • Negative Sozialphilosophie
    Vortrag von Andreas Oberprantacher (Institut für Philosophie, Universität Innsbruck) zum Thema „Entfremdung“ (gehalten am 12. März 2010 in Wien, im Rahmen der von Burkhard Liebsch konzipierten Tagung „Negative Sozialphilosophie“ am IWK). Der Vortrag bietet zunächst einen Überblick über die Frühgeschichte der Entfremdungsthese bei Hegel, Marx und Engels. In einem zweiten Schritt wird die gegenwärtige Krise der Entfremdungsthese als Ausdruck neoliberaler Praktiken verstanden. In einem dritten Schritt versucht Oberprantacher, die Entfremdungsthese unter Berücksichtigung post-essenzialistischer Perspektiven neu zu formulieren. Sendungsgestaltung: Christoph Nothdurft
    1 hr 2 min
  • Arnold Berleant: Sinn und Sinnlichkeit
    Der Doyen der Umwelt- und Sozialästhetik war erstmals zu Gast in Wien.
    Der US-amerikanische Philosoph Arnold Berleant war Ehrengast bei der internationalen Tagung „Hospitality and Mental Health“ an der Sigmund Freud Privatuniversität Wien. In seinem Vortrag legte der Begründer der environmental aesthetics die Grundzüge seines Denkens dar.
    Berleant erläuterte die für ihn zentralen Begriffe der Sensibilität und des engagement und grenzte sich von Kant, Gadamer und den zeitgenössischen Naturästhetikern ab.
    Arnold Berleant wurde 1932 in Buffalo, New York, geboren, lehrte an der Long Island University und ist Past President der International Association of Aesthetics.
    Eine Sendung von Mădălina Diaconu mit Kompositionen von Arnold Berleant.
    Gesendet am 18.10.2017
    59 min
  • Das Freie Zirkulieren des Wortes Agieren und Handeln: Zur philosophischen Weiterführung eines Begriffs mit Hilfe der Gruppenpsychoanalyse.
    Wie kann man den Handlungsbegriff unter Einbeziehung des Unbewussten weiterdenken und was kann die philosophische Begriffsbildung zur Entwicklung einer auch gruppen/psychoanalytisch relevanten Handlungstheorie beitragen?
    Alice Pechriggl ging zur Beantwortung dieser Fragen in ihrem Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe der Neuen Wiener Gruppe | Lacan Schule SEKTION ÄSTHETIK | LOGIK auf einige methodologische Aspekte ihres Buches "Agieren und Handeln. Studien zu einer philosophisch-psychoanalytischen Handlungstheorie" (Transkript 2018) ein.
    Dabei hat sie die Prozessontologie in den Vordergrund gestellt, die dem Unbewussten besser Rechnung zu tragen verspricht. Und „vier Phasen des Vollzugs“ vorgestellt: mise en scène, mise en acte, mise en sens, mise en abîme.
    Elisabeth Schäfer hat den Vortrag aufgezeichnet und mit einigen Anmerkungen versehen.
    Alice Pechriggl, Philosophin und Gruppenpsychoanalytikerin, Professorin am Institut für Philosophie der Universität Klagenfurt, https://uni-klu.academia.edu/Pechriggl
    Playlist / Zusatzinfo:
    Les Tricoteuses, aus: Tricotage / Danielle Palardy Roger & Joelle Leandre 2000 Label: Ambiances Magnétiques
    52 min
  • Deleuze und die Logik des Wahnsinns
    Im Rahmen der Vortragsreihe „Wahn“ am Institut für Wissenschaft und Kunst hielt Marc Rölli (TU Darmstadt) im Jänner 2009 einen Vortrag mit dem Titel „Logik des Wahnsinns?“, in dem es vor allem um Gilles Deleuze und die Bedeutung des Wahnsinns für das Denken bzw. für die Philosophie ging.
    Gesendet am 13.5.2009
    1 hr
  • „Andere Arbeit“: Tagungsbericht
    Die Tagung "Andere Arbeit" fand am IFK, dem Internationalen Forschungsforum Kulturwissenschaften, vom 22.-24.Jänner 2020 in Wien statt. Sie hören eine gekürzte Fassung des Eröffnungsvortrages, gehalten von Ulrike Herrmann: Das Ende des Kapitalismus. Was die Klimakrise für die Zukunft der Arbeit bedeutet. Im zweiten Teil folgt der Vortrag von Julia Friedrichs: Eine Klasse für sich. Was wird aus der Arbeitsgesellschaft, wenn Chancen und Vermögen mehr und mehr vererbt werden?
    Gesendet am 28.10.2020
    55 min
  • Es gibt keinen gerechten Krieg
    Bernhard Waldenfels, einer der bekanntesten deutschen Phänomenologen, hielt 2002, ein Jahr nach dem Anschlag in New York, einen Vortrag „Gewalt, Opfer, Verletzung. Humanismus und Terror nach dem 11. September“. Seine Überlegungen haben nichts von ihrer Aktualität eingebüßt. Die Annahme, Gewalt sei roh und blind, gehört zu den verharmlosenden Klischees einer sich ihrer selbst allzu sicheren, […]
    53 min
  • Das Unreduzierbare
    Der französische Philosoph Jean-Luc Marion hielt am 11.September 2012 einen Vortrag im Wiener Institut für die Wissenschaft vom Menschen:
    http://www.iwm.at/index.php?option=com_events&task=view_detail&Itemid=&agid=326&year=2012&month=09&day=11
    Gesendet am 26.9.2012
    1 hr 3 min
  • Dan Zahavi: Scham als soziales Gefühl
    Dieser Vortrag wurde von Dan Zahavi am 03. Okt. 2013 am Institut für Philosophie der Universität Wien gehalten.
    Organisiert von der "Werkstatt Phänomenologie" und dem FB "Philosophie in einer globalen Welt" in Kooperation mit der ÖGPhänomenologie.
    Zwei thematisch nahestehende Veröffentlichungen sind online verfügbar unter:
    2012
    Zahavi, D.: "Self, consciousness, and shame." In D. Zahavi (ed.): The Oxford Handbook of Contemporary Phenomenology. Oxford. Oxford University Press, 2012, 304-323.
    http://cfs.ku.dk/staff/zahavi-publications/Shame-OUP-Proofs.pdf/
    2010
    Dan Zahavi: "Shame and the exposed self. " In J. Webber (ed.): Reading Sartre: On Phenomenology and Existentialism. London: Routledge, 2010, 211-226.
    http://cfs.ku.dk/staff/zahavi-publications/Sartre_-_Shame.pdf/
    1 hr 29 min
  • Die unsichtbare Ideologie der Post-Demokratie. Claude Lefort und die Kritik der Allsagbarkeit. Ein Vortrag von Felix Trautmann
    Im Rahmen der vom Institut für Wissenschaft und Kunst (IWK) veranstalteten Tagung zum Thema „Postdemokratie und die Verleugnung des Politischen“ hielt Felix Trautmann (Basel/Frankfurt/M.) im November 2012 einen Vortrag mit dem Titel „Die unsichtbare Ideologie der Post-Demokratie. Claude Lefort und die Kritik der Allsagbarkeit“.
    Redaktion: Gerhard Unterthurner
    1 hr