
Sign up to save your podcasts
Or


Wechselkennzeichen sagt euch nichts? Wir haben die Erklärung für das „W“.
„W“ auf dem Nummernschild: Das steckt hinter dem WechselkennzeichenAuf der Straße gesehen haben es wahrscheinlich nur die Wenigsten. Aber wer doch einmal darüber stolpert, dürfte von dem Anblick des Wechselkennzeichens (oben im Bild) irritiert sein. Hinter dem ungewöhnlichen Nummernschild verbirgt sich aber eine eigentlich praktische Sonderregelung – zumindest in manchen Fällen.
Denn das „W“ signalisiert dem Beobachter, dass es sich beim fraglichen Nummernschild um ein Wechselkennzeichen handelt. Dabei ist der Name Programm: Das Nummernschild kann zwischen zwei Fahrzeugen hin und her gewechselt werden. Wer mehrere Autos oder Motorräder besitzt, kann so etwas Geld sparen, zwei Fahrzeuge teilen sich dann einfach ein Kennzeichen.
Dabei gibt es allerdings einige Regeln zu beachten (Quelle: ADAC):
Wer ein Wechselkennzeichen nutzt, muss es – wie der Name sagt – wechseln, um damit zwei Fahrzeuge nutzen zu können. Dafür ist das Kennzeichen zweigeteilt. Der fordere Teil enthält die europäische Flagge, und die Länderkennung D für Deutschland sowie die Ortskennung, bei der die Fahrzeuge zugelassen sind – von A für Augsburg bis ZZ für den Burgenlandkreis. Es folgen die Kennzeichnung mit „W“ als Wechselkennzeichen sowie das Wappen des jeweiligen Bundeslands und eine Buchstabenfolge. Die TÜV-Plakette findet sich anders als bei gewöhnlichen Kennzeichen hier nicht. Diesen Teil des Kennzeichens könnt ihr entfernen und von Fahrzeug zu Fahrzeug wechseln.
Der zweite Teil ist der fahrzeugspezifische. Hier finden sich die letzte Ziffer des Nummernschilds und die TÜV-Plakette. Denn beide Fahrzeuge müssen für den Verkehr tauglich sein und brauchen jeweils individuelle Plaketten.
Außerdem können hier, wie bei gewöhnlichen Kennzeichen, noch andere spezifische Buchstaben folgen, wie ein H für Oldtimer oder das E für Elektrofahrzeuge. Ihr könnt nämlich etwa auch einen Verbrenner und ein E-Auto mit einem gemeinsamen Wechselkennzeichen nutzen. Außerdem ist in kleiner Schrift auch der Rest des vollständigen Kennzeichens angegeben.
Vorteil des Wechselkennzeichens gegenüber etwa einem Saisonkennzeichen ist, dass ihr beide Fahrzeuge ganzjährig fahren könnt. Ihr solltet aber wissen, dass ihr mit einem Wechselkennzeichen keine Steuervorteile zu erwarten braucht.
Günstiger kann es trotzdem werden, als beide Fahrzeuge einzeln zuzulassen. Denn viele Versicherer bieten Sondertarife für mit Wechselkennzeichen genutzte Fahrzeuge an, sodass ihr hier ein gewisses Sparpotenzial habt. Letztlich kommt es aber auf die individuelle Situation an, ob sich ein solches Wechselkennzeichen lohnt. Wenn ihr die Fahrzeuge häufig wechselt, solltet ihr den Mehraufwand beim hin und her wechseln nicht außer Acht lassen.
By Wechselkennzeichen sagt euch nichts? Wir haben die Erklärung für das „W“.
„W“ auf dem Nummernschild: Das steckt hinter dem WechselkennzeichenAuf der Straße gesehen haben es wahrscheinlich nur die Wenigsten. Aber wer doch einmal darüber stolpert, dürfte von dem Anblick des Wechselkennzeichens (oben im Bild) irritiert sein. Hinter dem ungewöhnlichen Nummernschild verbirgt sich aber eine eigentlich praktische Sonderregelung – zumindest in manchen Fällen.
Denn das „W“ signalisiert dem Beobachter, dass es sich beim fraglichen Nummernschild um ein Wechselkennzeichen handelt. Dabei ist der Name Programm: Das Nummernschild kann zwischen zwei Fahrzeugen hin und her gewechselt werden. Wer mehrere Autos oder Motorräder besitzt, kann so etwas Geld sparen, zwei Fahrzeuge teilen sich dann einfach ein Kennzeichen.
Dabei gibt es allerdings einige Regeln zu beachten (Quelle: ADAC):
Wer ein Wechselkennzeichen nutzt, muss es – wie der Name sagt – wechseln, um damit zwei Fahrzeuge nutzen zu können. Dafür ist das Kennzeichen zweigeteilt. Der fordere Teil enthält die europäische Flagge, und die Länderkennung D für Deutschland sowie die Ortskennung, bei der die Fahrzeuge zugelassen sind – von A für Augsburg bis ZZ für den Burgenlandkreis. Es folgen die Kennzeichnung mit „W“ als Wechselkennzeichen sowie das Wappen des jeweiligen Bundeslands und eine Buchstabenfolge. Die TÜV-Plakette findet sich anders als bei gewöhnlichen Kennzeichen hier nicht. Diesen Teil des Kennzeichens könnt ihr entfernen und von Fahrzeug zu Fahrzeug wechseln.
Der zweite Teil ist der fahrzeugspezifische. Hier finden sich die letzte Ziffer des Nummernschilds und die TÜV-Plakette. Denn beide Fahrzeuge müssen für den Verkehr tauglich sein und brauchen jeweils individuelle Plaketten.
Außerdem können hier, wie bei gewöhnlichen Kennzeichen, noch andere spezifische Buchstaben folgen, wie ein H für Oldtimer oder das E für Elektrofahrzeuge. Ihr könnt nämlich etwa auch einen Verbrenner und ein E-Auto mit einem gemeinsamen Wechselkennzeichen nutzen. Außerdem ist in kleiner Schrift auch der Rest des vollständigen Kennzeichens angegeben.
Vorteil des Wechselkennzeichens gegenüber etwa einem Saisonkennzeichen ist, dass ihr beide Fahrzeuge ganzjährig fahren könnt. Ihr solltet aber wissen, dass ihr mit einem Wechselkennzeichen keine Steuervorteile zu erwarten braucht.
Günstiger kann es trotzdem werden, als beide Fahrzeuge einzeln zuzulassen. Denn viele Versicherer bieten Sondertarife für mit Wechselkennzeichen genutzte Fahrzeuge an, sodass ihr hier ein gewisses Sparpotenzial habt. Letztlich kommt es aber auf die individuelle Situation an, ob sich ein solches Wechselkennzeichen lohnt. Wenn ihr die Fahrzeuge häufig wechselt, solltet ihr den Mehraufwand beim hin und her wechseln nicht außer Acht lassen.