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Wenn Du eine Sache wirklich versenkst, so kann das eine sichere Basis sein, die fortan trägt. Ein Beispiel.
Ein kleiner Pfad im neuen Jahr, drei Orte für Dich.
Das Schlimme blockiert das Schöne. Zugang entsteht, wenn man zum „Grund“ geht und erdende Erfahrungen macht, wodurch starre Muster sich lösen. Schwere Traumata brauchen Stabilisierung und Therapie, wandelbare Probleme jedoch führen zu Kreativität.
Krisen gehören zur menschlichen Entwicklung. Sie sind etwas völlig Normales. Und doch fühlt es sich in einer Krise so an, als ob etwas in uns zerbricht, als ob etwas in uns sterben muss, damit das Neue möglich wird. Um durch die Krise zu navigieren, kann eine paradoxe Intervention hilfreich sein, die Freiraum schafft: Nimm bewusst die Angstverkrampfung wahr, die in deinem Körper existiert und verstärke sie noch ganz sachte. Schau, wie Dein Körper darauf reagiert.
Der Moment des Schmerzes darüber, dass etwas nicht so ist, wie wir denken, ist nur kurz. Durchleben wir den Schmerz, so wächst aus ihm wie aus einer Knospe ein flowiges Freudegefühl, das uns voranträgt in eine neue Art von Handlung. Es kommt darauf an, genießerisch zu verlangsamen, um diese Energie auch wirklich nutzen und umsetzen zu können.
Es gibt eine zweite Welle der Kritik: Nachdem die Kritik der Menschen, die dich daran hindern wollen, deinen Weg zu gehen, abebbt, kann eine Welle der inneren Kritik folgen. Diese scheint intimer und ist schwieriger zu durchschauen.
Auch wenn Therapie noch so gut ist - bestimmte Dinge vermag sie nicht zu vollbringen. Kenne die Grenzen dessen, was möglich ist, wenn Du in Therapie, Beratung oder Coaching gehst oder wenn Du selbst in einem dieser Berufsfelder tätig bist.
Draußen am Lagerfeuer erkennst du, dass die Mechanismen und Funktionen der Gesellschaft keine Substanz haben. Sie werden durchscheinend.
Ein Leben in und mit der Natur bedeutet auch, mitzufühlen, wenn die Natur aus ihrer eigenen inneren Rhythmik heraus beschließt, Materie absterben zu lassen. Wie fühlt sich dieser Moment für Dich an?
Erschöpfung beginnt da, wo wir aufhören, die Zähne zusammenzubeißen und weiter Leistung zu erbringen. Körperliche Empfindungen sind Müdigkeit, Frieren, vielleicht auch das Gefühl, krank zu werden. Kommst du mit der Erschöpfung wie mit einer Emotion in Kontakt, so kann sich das anfühlen, wie Wasser aus einem tiefen Brunnen zu schöpfen, das dich erfrischt und zu dir selbst führt.
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