Software Testing & Qualität - Testautomatisierung, KI & Agilität

Warum Webkomponenten testen, wenn man die UI testen kann? - Felix Wunderlich


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Wie ein offenes Team neue Ansätze für Softwaretests findet

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“Der Hauptpunkt ist tatsächlich, dass wir bei jedem noch so kleinen Change sicher sein können, dass unsere UI als Gesamtes immer noch so funktioniert, wie sie aus Nutzerperspektive funktionieren muss.” - Felix Wunderlich

In dieser Episode spreche ich mit Felix Wunderlich über das Testen von Webkomponenten im Vergleich zu UI-Tests. Felix arbeitet bei der Volkswagen AG und teilt im Gespräch seine Erfahrungen mit UI Testing als Ansatz, der die Nutzerperspektive besser abbildet und die Effizienz steigert. Wir diskutieren die Verwendung von Tools wie Cypress und Playwright, um Frontend-Anwendungen isoliert zu testen. Felix berichtet von den Herausforderungen und Erfolgen bei der Implementierung dieses Ansatzes und gibt Einblicke in zukünftige Entwicklungen im Testumfeld.

Felix Wunderlich ist passionierter Softwareentwickler mit einer besonderen Vorliebe für funktionale Programmierung, Testing und komplexe Probleme. Er studierte Informatik mit Schwerpunkten Software Engineering, IT-Sicherheit und Human Computation an der LMU München. Seit 2018 arbeitet er als Softwareingenieur im Software Development Center der Volkswagen AG in Wolfsburg.

Highlights:

  • UI-Tests mit gemockten API-Responses ersetzen bei Felix Wunderlichs Team sowohl Komponententests als auch die meisten End-to-End-Tests und liefern 280 Tests in unter drei Minuten auf einer 16-Gigabyte-VM.
  • Wer das Frontend gegen definierte Mock-Responses isoliert testet, prüft die gesamte Anwendung aus Nutzerperspektive, ohne Backend, Datenbank oder Testdatenmanagement hochfahren zu müssen.
  • Playwright erlaubt es, HTTP-Requests im Browser-Kontext abzufangen und sofort mit vorbereiteten Antworten zu ersetzen, was parallele Testläufe und browserübergreifende Prüfungen in unterschiedlichen Viewport-Größen ermöglicht.
  • Das größte Setup-Risiko liegt nicht im Testkonzept selbst, sondern in fehlender Zentralisierung: CSS-Selektoren, Request-Definitionen und Response-Fixtures müssen von Anfang an an einem Ort gesammelt werden, sonst zieht jede kleine UI-Änderung Dutzende Testanpassungen nach sich.
  • Danke an die Community-Partner des Podcasts:Alliance for Qualification | ASQF | Austrian Testing Board | dpunkt.verlag | German Testing Board | German Testing Day | GI Fachgruppe TAV | Heise | HANSER Verlag | ISTQB | iSQI GmbH | oop | QS-TAG | SIGS-DATACOM | skillsclub | Swiss Testing Board | TACON Credits: Sound | Grafik

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    Software Testing & Qualität - Testautomatisierung, KI & AgilitätBy Richard Seidl - Experte für Software-Entwicklung und Testautomatisierung