Was die Welt zusammenhält – Der Infrastruktur-Podcast von NeulandQuartier

Was die Welt zusammenhält – Der Infrastruktur-Podcast von NeulandQuartier

By Ilka Wild, Ingo SeeligmüllerBusiness
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Was die Welt zusammenhält – Der Infrastruktur-Podcast von NeulandQuartier episodes

  • #25 Gabriele Peschken (GDWS) über Wasserstraßen, die unsichtbaren Wege der Infrastruktur

    Straßen und Schienen sehen wir täglich. Wasserwege dagegen verlaufen oft ganz selbstverständlich durch unsere Landschaft – und bleiben dabei weitgehend unsichtbar. Dabei sind sie ein wichtiger Teil unserer Infrastruktur und unverzichtbar für den Transport großer Gütermengen.

    Doch wie hält man ein weit verzweigtes Netz aus Wasserstraßen, Schleusen, Wehren und Brücken dauerhaft funktionsfähig? Wo muss saniert, wo modernisiert und wo ausgebaut werden? Und welche Rolle spielen dabei veränderte Bedingungen wie Trockenheit und Hochwasser?

    Darüber sprechen wir in Folge 25 von „Was die Welt zusammenhält“ mit Gabriele Peschken, Abteilungsleiterin Grundlagen und Technik bei der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS).

    Ein Gespräch über eine Infrastruktur, die man häufig erst dann wahrnimmt, wenn sie nicht mehr funktioniert – und darüber, was nötig ist, damit unsere Wasserwege auch in Zukunft leistungsfähig bleiben.

    28 min
  • #24 Dr. Maik Piehler (Stadtwerke Leipzig) über RE:FILL: Industrielle Abwärme für Leipzigs Wärmewende

    Die Wärmewende beginnt nicht nur auf Dächern und in Heizkellern, sondern auch dort, wo bisher ungenutzte Energie entsteht. Denn Fernwärme wird zunehmend wichtig bei der Versorgung der Kommunen. In dieser Folge von „Was die Welt zusammenhält“ geht es um RE:FILL – ein Infrastrukturprojekt, das industrielle Abwärme aus Leuna künftig für die Wärmeversorgung Leipzigs nutzbar machen soll.

    Gemeinsam mit Dr. Maik Piehler, Geschäftsführer der Leipziger Stadtwerke, sprechen Ilka Wild und Ingo Seeligmüller darüber, wie die Wärme über eine rund 19 Kilometer lange Trasse nach Leipzig gelangt, welche Bedeutung das Projekt für die kommunale Wärmewende hat und warum RE:FILL weit mehr ist als ein klassisches Leitungsbauprojekt.

    Eine Folge über intelligente Infrastruktur, regionale Partnerschaften und die Frage, wie aus industrieller Abwärme ein wichtiger Baustein für eine klimafreundliche und sichere Wärmeversorgung werden kann.

    30 min
  • #23 Claudia Lorenz (ZVEI) über die digitale Infrastruktur der Energiewende: warum Smart Meter so wichtig sind

    Die Energiewende verändert unser Energiesystem grundlegend: Strom wird zunehmend dezentral erzeugt, Verbrauch und Einspeisung werden dynamischer – doch das Stromnetz muss mit dieser Entwicklung Schritt halten. Eine entscheidende Rolle spielt dabei die digitale Infrastruktur.

    In dieser Folge von „Was die Welt zusammenhält“ sprechen Ilka Wild und Ingo Seeligmüller über Smart Meter – intelligente Messsysteme, die als Schnittstelle zwischen Erzeugung, Verbrauch und Netzsteuerung gelten. Welche technischen, regulatorischen und gesellschaftlichen Herausforderungen gibt es? Und weshalb sind Smart Meter ein zentraler Baustein für eine stabile und effiziente Energiewende?

    Zu Gast ist Claudia Lorenz, Senior Managerin für innovative Lösungen im Bereich Energienetze beim ZVEI e. V.. Gemeinsam werfen sie einen Blick auf die Chancen der Netzdigitalisierung und diskutieren, wie Transparenz, Daten und intelligente Steuerung die Energieversorgung der Zukunft ermöglichen können.

    30 min
  • #22 Engelbert Lücke-Daldrup und Annette Ehlers:Sport-Infrastruktur und Stadtentwicklung - Olympia-Bewerbung als Bau-Turbo für Kommunen

    Stadien, Schienen, Stadtquartiere: Wenn das olympische Feuer entzündet werden soll, geht es hinter den Kulissen längst nicht mehr nur um Medaillen, sondern um nachhaltige Bauprojekte und smarte Mobilität. Eine Olympia-Bewerbung gilt oft als der ultimative „Bau-Turbo“ für Kommunen. Projekte, die normalerweise Jahrzehnte dauern würden, entstehen plötzlich in Rekordzeit. Doch was bleibt übrig, wenn die Athleten abgereist sind oder eine Bewerbung scheitert? In dieser Folge von „Was die Welt zusammenhält“ blicken wir auf das Zusammenspiel von Sport-Infrastruktur und moderner Stadtentwicklung. Gemeinsam mit Prof. Dr. Engelbert Lütke Daldruo und Anette Ehlers diskutieren wir, ob Olympia wirklich als Katalysator für eine lebenswertere Stadt dienen kann oder ob der Zeitdruck zulasten der Nachhaltigkeit geht. 

    Als Baubürgermeister und Olympiabeauftragter der Stadt Leipzig hat Prof. Dr. Lütke Daldrup die Stadtentwicklung in Leipzig in dieser Zeit stark geprägt. Infrastrukturthemen und Stadtentwicklungsprojekte haben auch seine anschließende Zeit als Staatsekretär im Bundesbauministerium und in der Senatsverwaltung geprägt. Als erfahrener Infrastruktur-Manger konnte er den neuen Flughafens BER Flughafen Berlin Brandenburg „Willy Brandt“ im Oktober 2020 als Geschäftsführer eröffnen.

    Anette Ehlers hat die Leipziger Olympiabewerbung in den Jahren 2002/2003 aktiv mitbegleitet. Als selbstständige Juristin und Mediatorin mit Verwaltungserfahrung begleitet Sie seither zahlreiche Bau- und Stadtentwicklungsprojekte in Leipzig und darüber hinaus. Sie ist zudem Vizepräsidentin des Unternehmerverbands Sachsen und Gründungsvorstand des Vereins „Gold for Leipzig“, einer Initiative von engagierten Leipzigerinnen und Leipzigern aus Sport, Wirtschaft und Kultur, die Leipzig als Austragungsort sportlicher Großereignisse – wie olympischen und Paralympischen Spielen - vorantreiben.

    34 min
  • #21 Dr. Niko Bosnjak (OGE) über CCS und CO₂-Pipelines – Warum CO₂-Transport Teil der grünen Infrastruktur werden könnte

    Klimaschutz heißt nicht nur vermeiden – sondern auch umgehen mit dem, was sich nicht vollständig verhindern lässt.
    Industrieprozesse wie Zement, Kalk oder Chemie werden auch in Zukunft CO₂ emittieren. Die Frage ist also: Was passiert mit diesem CO₂?

    Carbon Capture and Storage, kurz CCS, rückt damit wieder in den Fokus – und mit ihm eine neue Infrastrukturfrage:
    Brauchen wir künftig CO₂-Pipelines, so selbstverständlich wie Gas- oder Wasserstoffleitungen?

    In dieser Folge sprechen wir mit Dr. Niko Bosnjak, Leiter Kommunikation und Politik beim Fernleitungsnetzbetreiber OGE, der Open Grid Europe, die in Deutschland ein überregionales Transportnetz für Erdgas und zukünftig auch Wasserstoff betreibt.
    Er verantwortet dort die Themen Wasserstoff, Carbon Management und grüne Transformation – und ist damit nah dran an einer Infrastruktur, die gerade erst entsteht.

    Wir sprechen über die geplante CO₂-Pipeline, über Akzeptanz, Regulierung und die Rolle von CCS auf dem Weg zur Klimaneutralität.

    31 min
  • #20 Ernst-Ferdinand Wilmsmann (MIG) über Mobilinfrastruktur– Ist Mobilfunk Daseinsvorsorge?

    Wo Menschen sind, muss Mobilfunk sein.
     Ob Arbeiten, Lernen, Notruf oder Teilhabe am gesellschaftlichen Leben – mobile digitale Infrastruktur ist längst eine Grundvoraussetzung für unseren Alltag. Und doch gibt es sie nicht überall gleichermaßen.

    Weiße Mobilfunkflecken, langwierige Genehmigungen, Widerstände vor Ort – der flächendeckende Ausbau ist komplex, teuer und politisch sensibel. Die zentrale Frage lautet deshalb: Ist Mobilinfrastruktur heute Teil der Daseinsvorsorge – und wenn ja, wer trägt die Verantwortung dafür?

    Darüber sprechen wir in dieser Folge mit Ernst-Ferdinand Wilmsmann, Geschäftsführer der Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft, kurz MIG.
    Die MIG setzt das Mobilfunkförderprogramm des Bundes um, schließt Versorgungslücken und kümmert sich dort, wo der Markt allein nicht weiterkommt.

    27 min
  • #19 Robert Seehawer (AquaVentus) über die Verbindung von Windkraft und Wasserstoff in der Nordsee
    Wind und Wasser – nirgendwo liegen diese Elemente so nah beieinander auf dem Meer - wie vor Helgoland. Auf der Insel in der Nordsee weht nicht nur der Wind, dort entstehen auch Ideen für eine neue Form der Energieversorgung. Die Offshore-Initiative AquaVentus zeigt, wie sich Windkraft und Wasserstoff intelligent verbinden lassen. Statt den Strom über weite Kabel an Land zu transportieren, wird er direkt vor Ort genutzt, um Wasser in Wasserstoff zu verwandeln. Robert Seehawer, Geschäftsführer von AquaVentus, spricht mit Ingo Seeligmüller darüber, wie diese Vision Wirklichkeit werden kann. Es geht um Infrastruktur auf hoher See, um politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen – und um die Frage, wie wir Energie mit Molekülen und Elektronen künftig denken müssen. AquaVentus steht für eine Idee, die weit über die Küsten hinausreicht: Energie dort zu gewinnen, wo sie entsteht, und sie so nutzbar zu machen, dass sie unsere Zukunft trägt.


    29 min
  • #18 Benedikt von Imhoff (dpa) über Nachrichten-Agenturen als Informations-Infrastruktur – Nachrichten, Netze, Nachrichtenwert

    Verlässliche Informationen sind genauso wichtig wie Strom und Wasser – Man möchte, ja, man muss wissen, was in unserer Welt passiert. 

    Informationen durchziehen unsere Gesellschaft wie unsichtbare Leitungen. Sie verbinden Politik und Öffentlichkeit, Wirtschaft und Wissenschaft, Medien und Menschen. 

    Nachrichtenagenturen wie die dpa sind genau dafür da: Sie halten den Informationsfluss aufrecht – rund um die Uhr, im In- und Ausland, jenseits von Schlagzeilen und Clicks. Nachrichtenagenturen sind ein wichtiger Teil unserer Informations-Infrastruktur.

    Heute sprechen wir mit Benedikt von Imhoff, Leiter des Ressorts Wirtschaft bei der Deutschen Presse-Agentur, der dpa.
    Er nimmt uns mit hinter die Kulissen eines Systems, das selten im Rampenlicht steht – aber dafür sorgt, dass wir wissen, was in der Welt geschieht.
    Wir sprechen über Informationslogistik in Krisen, über Faktenchecks, Fake News, die Rolle von KI – und über die Frage, ob Objektivität heute noch möglich ist.

    31 min
  • #17 Silvio Löderbusch (REMONDIS) über Entsorgungsinfrastruktur – Die stille Grundlage unseres Alltags

    Warum eine funktionierende Abfallwirtschaft mehr ist als nur Müllabfuhr

    Wenn wir über Infrastruktur sprechen, denken viele an Energie oder den öffentlichen Nahverkehr. Doch eine der wichtigsten Säulen unseres gesellschaftlichen Lebens bleibt oft im Hintergrund: die Entsorgungsinfrastruktur. 
    Sie sorgt dafür, dass unsere Städte lebenswert bleiben, Produktionsprozesse reibungslos laufen – und Krisen nicht zur Katastrophe werden.

    Was passiert, wenn der Müll nicht mehr abgeholt wird? Wer garantiert, dass gefährliche Abfälle sicher entsorgt werden? Und wie wird aus Abfall ein Rohstoff für morgen?

    In dieser Folge sprechen wir mit Silvio Löderbusch, Geschäftsführer der REMONDIS Production GmbH, 
    über die unsichtbare, aber unverzichtbare Rolle der Entsorgung in unserer Industriegesellschaft.
    Wir diskutieren, warum Entsorgungsinfrastruktur ein zentraler Standortfaktor ist, welche Risiken bei Überlastung drohen – und wie die Branche in Zeiten von Digitalisierung, Urbanisierung und Klimawandel vor der nächsten großen Transformation steht.

    29 min
  • #16 Thomas Puls (IW) über Infrastruktur im Koalitionsvertrag: Rückgrat für Wirtschaft und Gesellschaft?

    Brücken, Bahnen, Breitband – das sind die Baustellen der neuen Bundesregierung. Und kaum ein Wort kommt im Koalitionsvertrag der Bundesregierung so häufig vor wie das Wort ‚Infrastruktur'. Ganze 57 Mal fällt der Begriff – doch was steckt dahinter? Und wie viel davon wird tatsächlich Wirklichkeit?

    Mit einem Sondervermögen von 500 Milliarden Euro verspricht die Bundesregierung einen gewaltigen Investitionsschub. Doch zwischen politischer Vision und baulicher Umsetzung klaffen oft tiefe Gräben.

    Wie der Koalitionsvertrag die Herausforderungen von Verkehr, Stromnetzen und Genehmigungsprozessen adressiert – und was davon realistisch ist –, 

    darüber sprechen wir heute mit Thomas Puls, Senior Economist für Verkehr und Infrastruktur beim Institut der deutschen Wirtschaft (IW). 

    Er ordnet ein, was Infrastruktur heute leisten muss, welche Reformen wirklich greifen könnten – und ob es für die große Transformation mehr politischen Mut oder mehr gesellschaftlichen Konsens braucht.

    31 min

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