05.10.1885: Die russische Tänzerin, Schauspielerin und Choreografin Ida Rubinstein wird geboren. Strawnisky bezeichnete sie einmal als "dämlichste Frau in der Kunstwelt, der er jemals begegnet sei". Für andere dagegen war sie die Traumfrau der 1920er-Jahre.
04.10.1804: Eigentlich widmete Ludwig van Beethoven die Sonate dem Geiger George Bridgetower. Doch nach der Uraufführung kam es zum Streit. Kurzerhand widmete Beethoven sie nun dem Franzosen Rodolphe Kreutzer. Der allerdings spielte das Werk kein einziges Mal.
02.10.1860: Sie sind sich zum ersten Mal in einem Opernhaus begegnet: Zar Alexander II. und Prinzessin Marie von Hessen und bei Rhein. Als das große Opernhaus in Sankt Petersburg eröffnet wird, wird es auf Wunsch des Zaren nach seiner geliebten Frau benannt.
01.10.1875: Bereits elf Jahre hat das erste Münchner Laienorchester bereits auf dem Buckel, als Franz Strauss die Leitung der Wilden Gungl übernimmt. Behutsam führt er das Orchester auf seinen heutigen Weg.
28.09.1918: Ein Erzähler, sieben Musiker und Pantomime - so konzipierte Igor Strawinsky seine "Geschichte vom Soldaten". Was sich am Ende des Ersten Weltkrieges aus der Not heraus ergab, wurde zum Prototyp eines neuen Genres. Nun findet die Uraufführung in Lausanne statt.
27.09.1826: Ein unscheinbares Päckchen mit kostbarem Inhalt verlässt die österreichische Hauptstadt. Es ist ein Bündel Noten, genauer gesagt, eine schön gebundene, fein säuberliche Abschrift der Neunten Symphonie von Ludwig van Beethoven.
26.09.1835: Donizetti ist stolz auf den triumphalen Erfolg seiner "Lucia di Lammermoor" bei der Uraufführung am Teatro San Carlo in Neapel. Und auch die Wahnsinnsszene der Lucia kommt gut an. Später werden auch Interpretinnen wie Maria Callas, Joan Sutherland oder Edita Gruberova dafür gefeiert.
Ein radikaler Sparvorschlag, um den schon damals drohenden Kulturinfarkt zu verhindern? Nein, es ist die zugespitzte Fassung einer provakanten Äußerung, die von keinem Geringeren als Pierre Boulez stammt.
24.09.1953: Schon seit Monaten tüftelt Karlheinz Stockhausen in einem Studio des Nordwestdeutschen Rundfunks an einem neuen Stück. Es ist vielleicht das Abstrakteste, was bis dahin komponiert wurde. Zur Geburt seiner Tochter lässt er sich allerdings noch etwas Besonderes dafür einfallen.
21.09.1888: Sein ganzes Leben lang schon quält sich Tschwaikowsky. Nun schreibt er einen Brief an den Großfürsten Konstantin Konstantinovic, in dem sich der Komponist selbstkritisch über seine Manfred-Symphonie äußert, die er einst als bestes seiner symphonischen Werke pries.
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