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Was bedeutet es, wenn die Welt nicht mehr vom Westen dominiert wird – ohne dass der Westen deshalb einfach verschwindet? In dieser Folge von Über den Tag hinaus spricht Imme Scholz mit dem Politikwissenschaftler Daniel Marwecki über sein Buch Die Welt nach dem Westen und über die Neuordnung der Macht im 21. Jahrhundert.
Ausgehend von seinen Erfahrungen in Hongkong geht es um den rasanten Wandel in Asien, um Chinas Zukunftserzählung, um Europas Verlust an Selbstgewissheit und um die Frage, warum der Westen seinen relativen Abstieg endlich realistischer begreifen muss. Daniel Marwecki plädiert dafür, diesen Wandel weder nostalgisch noch panisch zu deuten, sondern politisch produktiv zu machen: nicht als Untergangserzählung, sondern als Aufforderung, neue Formen von Kooperation, Wohlstand und demokratischer Selbstbehauptung zu entwickeln.
Außerdem geht es um Trump, Rubio und die imperiale Versuchung des Westens, um die Bedeutung der Vereinten Nationen, um neue Handlungsspielräume des globalen Südens und um die Frage, wie Europa in einer unübersichtlichen Welt handlungsfähig bleiben kann – nicht durch Rückzug, sondern durch klügere Partnerschaften, Dekarbonisierung, institutionelle Reformen und ein glaubwürdiges eigenes Zukunftsprogramm.
Host: Imme Scholz, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung
Wenn euch dieser Podcast gefällt, abonniert Über den Tag hinaus auf Spotify oder Apple Podcasts oder dem Podcastplayer eurer Wahl. Damit unterstützt ihr unsere Arbeit und verpasst keine Folge mehr zu den großen Fragen unserer Zeit.
Ihr habt Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Schickt uns gern eine Mail an [email protected]
• VIDEO: Daniel Marwecki bei der Heinrich-Böll-Stiftung Veranstaltung Books That Matter – Die Welt nach dem Westen
• Daniel Marwecki an der University of Hong Kong
• Die Welt nach dem Westen – Buch beim Ch. Links Verlag
• „Über den Tag hinaus“ abonnieren
(00:00) Einstieg: Macht, Gewalt und westliche Dominanz
Credits:
By Heinrich-Böll-StiftungWas bedeutet es, wenn die Welt nicht mehr vom Westen dominiert wird – ohne dass der Westen deshalb einfach verschwindet? In dieser Folge von Über den Tag hinaus spricht Imme Scholz mit dem Politikwissenschaftler Daniel Marwecki über sein Buch Die Welt nach dem Westen und über die Neuordnung der Macht im 21. Jahrhundert.
Ausgehend von seinen Erfahrungen in Hongkong geht es um den rasanten Wandel in Asien, um Chinas Zukunftserzählung, um Europas Verlust an Selbstgewissheit und um die Frage, warum der Westen seinen relativen Abstieg endlich realistischer begreifen muss. Daniel Marwecki plädiert dafür, diesen Wandel weder nostalgisch noch panisch zu deuten, sondern politisch produktiv zu machen: nicht als Untergangserzählung, sondern als Aufforderung, neue Formen von Kooperation, Wohlstand und demokratischer Selbstbehauptung zu entwickeln.
Außerdem geht es um Trump, Rubio und die imperiale Versuchung des Westens, um die Bedeutung der Vereinten Nationen, um neue Handlungsspielräume des globalen Südens und um die Frage, wie Europa in einer unübersichtlichen Welt handlungsfähig bleiben kann – nicht durch Rückzug, sondern durch klügere Partnerschaften, Dekarbonisierung, institutionelle Reformen und ein glaubwürdiges eigenes Zukunftsprogramm.
Host: Imme Scholz, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung
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