Über den Tag hinaus

Über den Tag hinaus

By Heinrich-Böll-StiftungSociety & CultureNewsEducationPolitics
Download on the App Store

Über den Tag hinaus episodes

  • Wie schützt uns das Grundgesetz, Susanne Baer?

    Wie schützt das Grundgesetz die Art, wie wir leben? Für Susanne Baer ist das keine abstrakte juristische Frage: Grundrechte schützen Menschen auch dann, wenn ihre Lebensweise, ihre Überzeugungen oder ihre Situation sie zur Minderheit machen. In dieser Folge von Über den Tag hinaus spricht Imme Scholz mit der ehemaligen Bundesverfassungsrichterin darüber, wie dieser Schutz in der Praxis funktioniert – und wie am Bundesverfassungsgericht um Entscheidungen gerungen wird.

    Wie kommen acht unterschiedliche Richter*innen auch bei großen Kontroversen zu einem Konsens? Welche Rolle spielen unterschiedliche Erfahrungen und Perspektiven? Und wie geht ein Gericht mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und umkämpften Wahrheiten um? Susanne Baer gibt Einblicke in die Arbeitsweise des Bundesverfassungsgerichts und erklärt, warum Verfassungsrecht nicht mit persönlichen politischen Überzeugungen verwechselt werden darf.

    Anhand von Klimaschutz, Migration und Diskriminierung wird deutlich, wie konkret diese Fragen werden können. Welche Rechte haben künftige Generationen? Wie weit reicht die Verantwortung des Staates gegenüber Geflüchteten? Und was bedeutet Gleichheit, wenn Menschen unter sehr unterschiedlichen Voraussetzungen leben? Dabei geht es auch um das Verhältnis von individueller Freiheit und Gemeinwohl – und um Baers Gedanken, dass das Grundgesetz auf eine Art auch eine „feministische Verfassung“ ist.

    Ein Gespräch über das Ringen um Konsens, die Bedeutung unterschiedlicher Perspektiven und darüber, was das Grundgesetz ganz konkret mit unserem Leben zu tun hat.

    Host: Imme Scholz, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung

    Wenn euch dieser Podcast gefällt, abonniert Über den Tag hinaus auf Spotify, Apple Podcasts oder der Podcastplattform eurer Wahl. Damit unterstützt ihr unsere Arbeit und verpasst keine Folge mehr zu den großen Fragen unserer Zeit.

    Spotify

    | Apple Podcasts
    | RSS | boell.de

    Ihr habt Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Schickt uns gern eine Mail an [email protected]

    Weiterführende Links

    Susanne Baer beim Bundesverfassungsgericht

    Rote Linien. Wie das Bundesverfassungsgericht die Demokratie schützt – Bundeszentrale für politische Bildung

    Das Bundesverfassungsgericht

    Das Grundgesetz

    Kapitelmarken

    (00:00) Warum das Grundgesetz für alle da ist

    (01:20) Welche roten Linien zieht das Bundesverfassungsgericht?
    (05:44) Warum unterschiedliche Perspektiven im Gericht wichtig sind
    (13:34) Wie aus Streit Konsens und eine Entscheidung wird
    (20:00) Wie Gerichte mit Fakten und umkämpftem Wissen umgehen
    (23:20) Klimaschutz und die Freiheit künftiger Generationen
    (32:05) Warum Verlässlichkeit wichtiger ist als blindes Vertrauen
    (35:35) Freiheit, Gemeinwohl und die Rechte anderer
    (40:22) Migration, Menschenrechte und die Grenzen politischer Mehrheiten
    (46:11) Gleichheit, Diskriminierung und ein „feministisches Grundgesetz“

    Credits: Foto Susanne Baer: Petra Rickert, Bearbeitung: hbs, alle Rechte vorbehalten.

    1 hr
  • Was kommt nach dem Westen, Daniel Marwecki?

    Was bedeutet es, wenn die Welt nicht mehr vom Westen dominiert wird – ohne dass der Westen deshalb einfach verschwindet? In dieser Folge von Über den Tag hinaus spricht Imme Scholz mit dem Politikwissenschaftler Daniel Marwecki über sein Buch Die Welt nach dem Westen und über die Neuordnung der Macht im 21. Jahrhundert.

    Ausgehend von seinen Erfahrungen in Hongkong geht es um den rasanten Wandel in Asien, um Chinas Zukunftserzählung, um Europas Verlust an Selbstgewissheit und um die Frage, warum der Westen seinen relativen Abstieg endlich realistischer begreifen muss. Daniel Marwecki plädiert dafür, diesen Wandel weder nostalgisch noch panisch zu deuten, sondern politisch produktiv zu machen: nicht als Untergangserzählung, sondern als Aufforderung, neue Formen von Kooperation, Wohlstand und demokratischer Selbstbehauptung zu entwickeln.

    Außerdem geht es um Trump, Rubio und die imperiale Versuchung des Westens, um die Bedeutung der Vereinten Nationen, um neue Handlungsspielräume des globalen Südens und um die Frage, wie Europa in einer unübersichtlichen Welt handlungsfähig bleiben kann – nicht durch Rückzug, sondern durch klügere Partnerschaften, Dekarbonisierung, institutionelle Reformen und ein glaubwürdiges eigenes Zukunftsprogramm.

    Host: Imme Scholz, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung

    Wenn euch dieser Podcast gefällt, abonniert Über den Tag hinaus auf Spotify oder Apple Podcasts oder dem Podcastplayer eurer Wahl. Damit unterstützt ihr unsere Arbeit und verpasst keine Folge mehr zu den großen Fragen unserer Zeit.

    Ihr habt Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Schickt uns gern eine Mail an [email protected]

    Weiterführende Links

    • VIDEO: Daniel Marwecki bei der Heinrich-Böll-Stiftung Veranstaltung Books That Matter – Die Welt nach dem Westen

    • Daniel Marwecki an der University of Hong Kong

    • Die Welt nach dem Westen – Buch beim Ch. Links Verlag

    • „Über den Tag hinaus“ abonnieren

    Kapitelmarken

    (00:00) Einstieg: Macht, Gewalt und westliche Dominanz

    (00:38) Perspektive aus Hongkong: Was man in Europa leicht übersieht
    (05:16) Warum die Zukunftserzählung heute stärker in Asien liegt
    (07:39) Was „nach dem Westen“ eigentlich bedeutet
    (13:15) Europas Machtverlust und die Suche nach einem neuen Narrativ
    (28:48) Partnerschaften auf Augenhöhe und Europas Rolle in der Welt
    (37:41) Warum die Vereinten Nationen weiter wichtig bleiben
    (40:17) Trump, Iran und die Rückkehr nackter Machtpolitik
    (46:31) Europas strategische Autonomie zwischen Anspruch und Abhängigkeit
    (56:17) Was nach dem Westen kommen könnte

    Credits:

    Foto: © Nassim Rad, Bearbeitung: hbs.

    59 min
  • Wie verteidigungsfähig ist Europa, Jana Puglierin?

    Europa muss sich verteidigen können – militärisch, politisch und gesellschaftlich. In dieser Folge von Über den Tag hinaus sprechen Imme Scholz und Jan Philipp Albrecht mit der Politikwissenschaftlerin und Sicherheitsexpertin Jana Puglierin darüber, was Verteidigungsfähigkeit heute eigentlich bedeutet und warum sie weit mehr ist als nur Aufrüstung.

    Im Zentrum des Gesprächs stehen die Folgen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine, die schwindende Verlässlichkeit der USA und die Frage, welche Verantwortung Deutschland in Europa übernehmen muss. Jana Puglierin erklärt, warum Abschreckung und Verteidigungsfähigkeit keine aggressiven Konzepte sein müssen, sondern Reaktionen auf eine veränderte sicherheitspolitische Realität.

    Außerdem geht es um die Europäisierung der NATO, das schwierige Thema nukleare Abschreckung und um Europas Partnerschaften in einer neuen Weltordnung: Welche Signale sendet Europa, wenn Verteidigungsausgaben steigen und gleichzeitig Mittel für zivile Krisenprävention und internationale Kooperation schrumpfen?

    Ein Gespräch über Sicherheit im Umbruch, strategische Verantwortung und die Frage, wie Europa in einer unsicheren Welt handlungsfähig bleiben kann.

    Hosts: Jan Philipp Albrecht und Imme Scholz, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung

    Wenn euch dieser Podcast gefällt, abonniert Über den Tag hinaus auf Spotify, Apple Podcasts oder per RSS-Feed in der Podcast-App eurer Wahl. Damit unterstützt ihr unsere Arbeit und verpasst keine Folge mehr zu den großen Fragen unserer Zeit.

    Weiterführende Links

    • „Über den Tag hinaus“ abonnieren

    • Jana Puglierin beim European Council on Foreign Relations

    • Wer verteidigt Europa? Die neuen Kriegsgefahren und was wir tun müssen, um uns zu schützen

    • Mind the Deterrence Gap: Assessing Europe’s Nuclear Options — European Nuclear Study Group, mit u. a. Tobias Bunde und Claudia Major.

    • Russia’s Nuclear Signaling in the War Against Ukraine — SWP / Peace Research Center Prague, von Liviu Horovitz und Michal Smetana.

    Kapitelmarken

    (00:00) Intro

    (01:14) Haben wir uns zu schnell an die neue Sprache der Verteidigung gewöhnt?
    (06:01) Was Verteidigungsfähigkeit heute wirklich bedeutet
    (07:35) Warum Europa auf Deutschland schaut
    (13:45) Wie Europa verteidigungsfähiger werden kann
    (24:17) Wer führt, wenn die USA nicht mehr führen wollen?
    (27:19) Nukleare Abschreckung und Europas größtes Dilemma
    (32:21) Leben wir in einem zweiten Atomzeitalter?
    (37:22) Sicherheit im Umbruch und Europas Rolle in der Welt
    (39:34) Was der globale Süden von Europa erwartet
    (47:21) Warum Sicherheit mehr ist als Militär
    (52:11) Wie optimistisch kann man auf Europas Zukunft blicken?
    (55:12) Outro

    Credits:

    Foto: ECFR / Bearbeitung: hbs.

    54 min
  • Wie schützen wir Frauen im Netz, Josephine Ballon?

    Digitale Gewalt ist kein Randphänomen – sondern ein strukturelles Problem, das unsere Demokratie herausfordert. In dieser Folge sprechen Imme Scholz und Jan Philipp Albrecht mit der Juristin und HateAid-Co-Geschäftsführerin Josephine Ballon über sexualisierte Deepfakes und Hass im Netz.

    Es geht es um strafrechtliche Lücken, schleppende Rechtsdurchsetzung und die Frage, warum digitale Gewalt noch immer zu oft als Randphänomen behandelt wird. Josephine Ballon beschreibt, wie sehr insbesondere Frauen von digitaler Gewalt betroffen sind, warum neue technische Möglichkeiten alte antifeministische Muster verschärfen und weshalb es nicht reicht, nur auf individuelle Meldungen und Löschungen zu setzen.

    Hosts: Jan Philipp Albrecht und Imme Scholz, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung

    Wenn euch dieser Podcast gefällt, abonniert Über den Tag hinaus auf Spotify, Apple Podcasts oder der Podcastplattform eurer Wahl. Damit unterstützt ihr unsere Arbeit und verpasst keine Folge mehr zu den großen Fragen unserer Zeit.

    Spotify

    | Apple Podcasts
    | RSS | boell.de

    Ihr habt Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Schickt uns gern eine Mail an [email protected]

    Weiterführende Links
    • HateAid | Infos und Hilfe bei digitaler Gewalt von HateAid

    • Digital Services Act der EU

    • Kapitelmarken
      • (00:00) Intro
      • (01:13) Warum der Fall Collien Fernandes so grundlegend ist
      • (04:42) Was das Gesetz gegen digitale Gewalt ändern soll
      • (07:59) Warum es einen neuen Straftatbestand braucht
      • (13:19) Wieso digitale Gewalt gegen Frauen häufig sexualisierte Gewalt ist
      • (16:35) Warum Meldewege und Plattformen Betroffene oft im Stich lassen
      • (21:30) Was Regulierung gegen sexualisierte Deepfakes leisten kann
      • (31:57) Warum Plattformen mehr Verantwortung tragen müssen
      • (36:34) HateAid unter politischem Druck und US-Sanktionen
      • (45:38) Was trotzdem Hoffnung macht
      • (48:27) Outro
      • Credits: Foto: © Sven Serkis, Bearbeitung: hbs.

        49 min
      • Wie gefährlich ist der Rechtsruck für Inklusion und Teilhabe, Simone Fischer?

        Wie inklusiv ist Deutschland eigentlich wirklich?

        Und was bedeutet es, wenn eine Bundestagsabgeordnete nicht nur über Barrieren spricht, sondern sie jeden Tag selbst erlebt? Und wie gefährdet die politisch Rechte die Inklusion und Teilhabe?

        In dieser Folge „Über den Tag hinaus“ spricht Imme Scholz mit Simone Fischer, seit Februar neu im Bundestag und Sprecherin für Pflegepolitik der Grünen.

        Sie reden darüber, warum Inklusion unter Druck steht – und warum die Radikalisierung von rechter Politik besonders Menschen mit Behinderung trifft.
        Simone erzählt, wie barrierefrei der Bundestag tatsächlich ist, welches Privileg sie als Bundeabgeordnete dabei genießt und welche Hürden bleiben und wo echte Offenheit entsteht.

        Und wir sprechen über ein Thema, das uns alle betrifft – wenn nicht heute, dann vielleicht bald: Pflege.

        Ob als pflegende Angehörige oder als Menschen, die einmal selbst Unterstützung brauchen – Pflege ist eine Frage unserer gemeinsamen Zukunft.
        Simone erklärt, warum das System schon heute am Limit ist, weshalb wir ohne internationale Fachkräfte nicht auskommen und welche politischen Entscheidungen jetzt wirklich überfällig sind.

        Ein persönliches, politisches und überraschend hoffnungsvolles Gespräch über Sichtbarkeit, Würde – und darüber, wie eine Gesellschaft aussehen kann, die niemanden zurücklässt.

        Ein Podcast mit:

        • Simone Fischer, Mitglied des deutschen Bundestages, direktgewählte Abgeordnete für den Wahlkreis Stuttgart, u.a. Sprecherin für Pflegepolitik der Bundesfraktion Büdnis90/Die Grünen
        • Dr. Imme Scholz, Vorständin der Heinrich-Böll-Stiftung e.V.
        • Jan Philipp Albrecht, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung e.V.
        • Weiterführende Links:

          Simone Fischer Webseite

          Simone Fischer Instagram

          Der Beitrag vom ZDF Mittagsmagazin-Mensch über Simone Fischer zeigt sowohl ihren Einsatz für Inklusion und Pflegeals auch nochmal ihren Alltag im Bundestag als kleinwüchsige Person

          „Über den Tag hinaus“ abonnieren

          Credits: Foto: © Blu Dolci, Bearbeitung: hbs.

          37 min
        • Kann es eine „universelle Moral“ geben, Markus Gabriel?

          Was passiert mit unseren Vorstellungen von Gerechtigkeit und Moral, wenn Digitalisierung und KI unsere Gesellschaft so grundlegend verändern? Wie gelingt es Europa, sich auf seine gemeinsamen Werte zu verständigen wenn die Perspektiven immer stärker auseinanderdriften?

          Jan Philipp Albrecht spricht mit Markus Gabriel, Philosoph, Autor und Professor, über die Rolle von Moral in einer polarisierten Gesellschaft, über blinde Flecken in der deutschen Wahrnehmung der Welt, über das Spannungsverhältnis zwischen „gerechter“ Regulierung und dem Idealbild mündiger Bürger*innen und darüber, warum er für ein Kinderwahlrecht plädiert.

          Ein Podcast mit:

          • Prof. Dr. Markus Gabriel, Philosoph, Bestsellerautor, Professor und Direktor des Internationalen Zentrums für Philosophie in Bonn
          • Jan Philipp Albrecht, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung e.V.
          • Dr. Imme Scholz, Vorständin der Heinrich-Böll-Stiftung e.V.
          • Weiterführende Links:

            Markus Gabriels Webseite

            Markus Gabriel bei Jung & Naiv zu Moral, Verschwörungstheorien und Kapitalismus

            Beitrag von Jan Philipp Albrecht zu „Sicherheit ist, was Freiheit und Selbstbestimmung für alle schafft“

            „Über den Tag hinaus“ abonnieren

            Credits: Foto: © Stefan Kaminski, Bearbeitung: hbs.

            53 min
          • Wie produktiv ist Wut in der Politik, Marina Weisband?

            Wie kann Demokratie gelernt und gelebt werden – gerade in Zeiten von Polarisierung, digitalen Aufmerksamkeitsökonomien und gesellschaftlicher Unsicherheit? In dieser Folge von „Über den Tag hinaus“ spricht Jan Philipp Albrecht mit Marina Weisband über ihre Erfahrungen und Überzeugungen. Es geht darum, warum Kinder und Jugendliche früh lernen sollten, dass ihre Stimme zählt, welche Rolle Schule, Eltern und digitale Räume dabei spielen und wieso Lobbyismus und politische Strukturen mehr Beteiligung von Bürger*innen brauchen.

            Marina Weisband erzählt außerdem, was wir von Krankheit, Behinderung und Krisenerfahrungen über den Wert des Menschseins jenseits des Leistungsprinzips lernen können – und wie sie trotz düsterer Aussichten an der Hoffnung festhält.

            Ein Podcast mit:

            • Marina Weisband, Diplom-Psychologin, Publizistin, Beteiligungspädagogin, Projektleiterin von Aula

            • Jan Philipp Albrecht, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung e.V.

            • Dr. Imme Scholz, Vorständin der Heinrich-Böll-Stiftung e.V.

            Weiterführende Links:

            • „Über den Tag hinaus“ abonnieren

            • Marina Weisbands Website

            • Projekt Aula – Digitale Beteiligung in Schulen

            • Infos zu ME/CFS bei der Deutschen Gesellschaft für ME/CFS

            Credits: Foto: © Dominik Butzmann, Bearbeitung: hbs.

            1 hr 6 min
          • Wie neutral darf Recht sein, Ronen Steinke?

            Warum geraten demokratische Institutionen unter Druck – und was sagt das über uns als Gesellschaft aus? In dieser Folge sprechen Imme Scholz und Jan Philipp Albrecht mit dem Juristen, Autor und Journalisten Ronen Steinke über die brennenden Fragen unserer Zeit: von der drohenden Erosion rechtsstaatlicher Prinzipien bis zur juristischen (Un-)Gleichbehandlung internationaler Konflikte.

            Steinke macht deutlich: Das Recht ist ein Instrument der Gestaltung – und der Abgrenzung. Wer es nutzt, wem es dient und wo es versagt, sagt viel über den Zustand unserer Demokratie aus.

            Ein Podcast mit:

            • Dr. Ronen Steinke, Jurist, Journalist und Autor

            • Dr. Imme Scholz, Vorständin der Heinrich-Böll-Stiftung e.V.

            • Jan Philipp Albrecht, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung e.V.

            Weiterführende Links:

            • "Über den Tag hinaus" abonnieren

            • Podcast böll.fokus „Stärke des Rechts oder Recht des Stärkeren? Die Zukunft des Völkerrechts“

            • Imme Scholz‘ Kolumne „Die Trümmer Gazas, die Trümmer des Völkerrechts“

            • Ronen Steinkes Artikel und Analysen in der SZ

            • Ronen Steinke zum Fall Brosius-Gersdorf

            • Ronen Steinke zum Thema Gaza

            • Ronen Steinkes Podcast „Ist das gerecht?“

            • Website von Ronen Steinke

            Credits: Foto: Tobias Kruse/Ostkreuz, alle Rechte vorbehalten, Bearbeitung: hbs.

            51 min
          • Wie links wollen die Grünen sein, Ricarda Lang?

            Seit Mai 2025 regiert in Deutschland (wieder einmal) eine Große Koalition unter Führung der CDU. Nicht mehr auf der Regierungsbank: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, die nach einer Regierungsbeteiligung in der historisch unpopulären Ampel-Regierung wieder die harte Oppositionsbank drücken. Dass die kommenden Jahre durchaus Potential dafür bieten, verlorengegangene Glaubwürdigkeit wieder zu gewinnen, argumentiert die ehemalige Grünen-Parteivorsitzende Ricarda Lang im Gespräch mit Imme Scholz und Jan Philipp Albrecht.

            Können die Grünen glaubhaft dafür eintreten, dass die anstehende Transformation nicht zu Lasten von Normal- und Geringverdienenden geht? Können progressive Kräfte die Verzichtserzählung hinter sich lassen und tatsächlich breite Teile der Gesellschaft für eine Vision gewinnen, die nicht von Mangel für die meisten und Überfluss für die wenigen geprägt ist? Und wenn man weder durch beschwichtigen, noch totschweigen Mehrheiten für Veränderung gewinnt – wie kommen Progressive dann wieder in die Vorderhand? Um dies und noch viel mehr geht es in der aktuellen Episode von „Über den Tag hinaus“.

            Ein Podcast mit:

            • Ricarda Lang, MdB, ehemalige Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

            • Dr. Imme Scholz, Vorständin der Heinrich-Böll-Stiftung e.V.

            • Jan Philipp Albrecht, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung e.V.

            Weiterführende Links:

            Auf Apple Podcasts anhören

            Auf Spotify anhören

            Ricarda Langs Abschiedsrede auf der 50. BDK in Wiesbaden

            Die Grünen nach der Wahl: Die Chance für einen Neuaufbruch nutzen!

            Nach Trump-Schock: Deutschland und Europa müssen globale Kooperation neu denken

            Andreas Reckwitz: Verlust. Ein Grundproblem der Moderne I Zeitdiagnostische Interventionen #1

            Foto: Elias Keilhauer, alle Rechte vorbehalten, Bearbeitung: hbs.

            46 min
          • Martina Merz über die Transformation der deutschen Industrie

            Die aktuellen Herausforderungen für die deutsche Industrie sind enorm – Energiewende, Digitalisierung und Wettbewerbsfähigkeit im globalen Kontext. Welche Verantwortung tragen Wirtschaft und Politik, um Raum für Innovation zu schaffen? Was wurde bisher verschleppt? Wie begegnet der Industriestandort Europa einer zweiten Trump-Präsidentschaft und einem starken China? Wie gehen wir mit dem steigenden Bedarf nach kritischen Rohstoffen um? Und wie kann man es schaffen, dass der anstehenden Transformation nicht mit Angst, sondern mit Optimismus begegnet wird?

            In dieser Episode von "Über den Tag hinaus" diskutieren Imme Scholz und Jan Philipp Albrecht über dies und noch viel mehr mit Martina Merz, ehemalige Vorstandsvorsitzende von ThyssenKrupp und heute im Vorstand des Bergbaukonzerns Rio Tinto.

            Ein Podcast mit:

            · Martina Merz, ehemalige Vorstandsvorsitzende der ThyssenKrupp AG und Expertin für Transformationsprozesse in der deutschen Industrie

            · Dr. Imme Scholz, Vorständin der Heinrich-Böll-Stiftung e.V.

            · Jan Philipp Albrecht, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung e.V.

            Weiterführende Links:

            · Dossier der Heinrich Böll Stiftung: Kritische Rohstoffe in Südosteuropa

            · Hintergrund der Heinrich Böll Stiftung: Das falsche Versprechen vom "verantwortungsvollen Bergbau"

            · Wirtschaftsatlas der Heinrich Böll Stiftung

            Credits: Foto: Stephanie Trenz, alle Rechte vorbehalten, Bearbeitung: hbs.

            44 min

          About Über den Tag hinaus

          From the publisher's feed

          Im Podcast "Über den Tag hinaus" tauchen Dr. Imme Scholz und Jan Philipp Albrecht in gesellschaftsrelevante Themen ein. Gemeinsam mit ihren Gäst*innen, darunter sowohl bekannte Persönlichkeiten als…