Es waren merkwürdige Matches, die da gestern bei den Welsh Open in Llandudno liefen. Am Ende sind es zwei chinesische Debütanten und zwei Engländer, die sich durchsetzen konnten und das Halbfinale erreichten. Kathi Hartinger und Christian Oehmicke fassen die gestrigen Matches zusammen und blicken auf das Finalwochenende in Wales voraus.
Zwei Mal 5:0 am Nachmittag
Sowohl Shaun Murphy als auch Tian Pengfei setzten sich am Nachmittag mit 5:0 durch. Murphy behielt gegen Yuan Sijun aufgrund seiner Erfahrung letztlich klar die Oberhand. Der Chinese erwischte einen gebrauchten Tag und verlor auch Frame 4 noch, obwohl Murphy bereits zwei Snooker brauchte. Einen noch schlimmeren Tag hatte Ronnie O'Sullivan, der gegen Tian Pengfei zu keinem Zeitpunkt in sein Spiel fand und ebenfalls keinen einzigen Frame holte. Für Tian ist es das erste Halbfinale seiner Karriere.
Yuan und Ronnie dürfen nochmal ran
Dachte man, die Qualität würde am Abend steigen, sah man sich schnell enttäuscht. Robert Milkins und Mark Allen waren ebenfalls weit von ihrer Bestform entfernt und zeigten kein einziges hohes Break. Letztlich war es Milkins, der die Schlüsselbälle lochen konnte und sich mit 5:1 durchsetzte. Parallel gewann Pang Junxu mit 5:4 in einem spannenden Duell mit Joe O'Connor, der nach 1:3 und 2:4 noch zurückkam, sich letztlich aber nach einem Century des Chinesen im Decider geschlagen geben musste. Auch für Pang ist es das erste Halbfinale seiner Karriere.
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