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Mit ihren Filmen bewegt sich die österreichische Regisseurin Sandra Wollner an der Grenze zwischen Realität und Vorstellung, zwischen Leben und Tod. In ihrem neuen Film „Everytime“, den sie bei der Viennale präsentiert hat und der für Deutschland ins Oscar-Rennen geht, erzählt sie von Verlust, Trauer und der Frage, wie das Leben nach einer Tragödie weitergeht. Ich habe Sandra Wollner bei der Viennale getroffen und mit ihr über ihre ungewöhnliche Art des filmischen Erzählens gesprochen. Es geht um das Zusammenspiel von Dokumentarischem und Surrealem, um die Zusammenarbeit mit Birgit Minichmayr und der Kinderdarstellerin Lotte Shirin Keiling. Wir sprechen über die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Fantasie, welche Rolle das Computerspiel „Vintage Story“ in ihrem Film spielt und darüber, wie man das Unfassbare in Bilder übersetzen kann.
Das Gespräch wurde am 26. Oktober 2026 beim Filmfestival Viennale aufgezeichnet.
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Vielen Dank an den Kärntner Musiker Cherry Toast für das wunderbare Intro und Outro. “Slowly Moving Forward” könnt ihr auf Spotify und auf YouTube in voller Länge hören.
Der Nino aus Wien hat sein neues Album „Neubau Alone“ aufgenommen – roh, verzerrt und voller Kratzer. In seinem Souterrain in Wien-Neubau spreche ich mit dem Wiener Singer-Songwriter über das Arbeiten im Proberaum, den Zauber junger Songs und darüber, wie schwierig es für ihn am Anfang seiner Karriere war, mit Ablehnung umzugehen. Es geht um einen Poetry-Slam-Versuch als Mutprobe, warum Der Nino aus Wien keine Kunstfigur ist und welche Verantwortung Musik mit sich bringt. Außerdem erzählt Nino Mandl, wie der Musiker bürgerlich heißt, von seinem Engagement für „Das Mädl aus der Vorstadt“ am Theater in der Josefstadt – ein Projekt, das ihn durchaus ein bisschen nervös macht. Wir sprechen über die Kunst des Unfertigen, das Alleinsein und das Songschreiben als ewige Suche.
Die Folge wurde am 3. September 2026 aufgezeichnet.
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Ein Soloalbum, große Ambitionen – und trotzdem kellnern, um über die Runden zu kommen. Der Wiener Musiker und Filmemacher Mwita Mataro kennt den Spagat zwischen künstlerischem Anspruch und wirtschaftlicher Realität. Mit seinem Album „Austrodrama“ schlägt er ein neues Kapitel auf. Doch wie viel Platz lässt das Musikbusiness für Träume? Und für wen macht man eigentlich Musik, wenn man sich nicht auf seine Geschichte reduzieren lassen will?
Das Gespräch wurde am 23. September 2026 aufgezeichnet. Die Folge mit Andreas Dorau und Mwita Mataro findet ihr hier.
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Wie spielt man eine historische Persönlichkeit, die bis heute als eine der prägendsten Figuren der österreichischen Politik gilt? Nils Arztmann verkörpert in Harald Sicheritz’ neuem Kinofilm „Bruno – Der junge Kreisky“ den späteren Bundeskanzler in seinen jungen Jahren – zwischen politischem Aufbruch, Widerstand, Liebeswirren und Selbstfindung.
Im Gespräch erzählt der Schauspieler aber nicht nur von dieser besonderen Rolle, sondern auch von seiner großen Leidenschaft für das Theater und seinem Engagement am Theater in der Josefstadt. Wie kam er bereits als Zehnjähriger zum Schauspiel? Was fasziniert ihn bis heute daran, immer wieder in völlig unterschiedliche Figuren einzutauchen? Und wie verändert sich das eigene Spiel, wenn man nicht vor einer Kamera, sondern vor einem Live-Publikum auf der Bühne steht?
Außerdem spricht Nils Arztmann über seine Arbeit an der kommenden TV-Serie „Pflegereif“, in der er einen Pfleger in einem Krankenhaus spielt, über die Herausforderung, sich in neue Lebenswelten und Berufe einzuarbeiten und darüber, welchen österreichischen Popstar er besonders gerne einmal in einem Biopic verkörpern würde.
Das Gespräch fand am 24. September im Wiener Filmcasino statt, das auch als Drehort für den Film über den jungen Bruno Kreisky diente.
Meine Geschichte für den ORF findet man hier: https://orf.at/stories/3442885/
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Nach 14 Jahren sind Zeronic zurück – aber warum eigentlich? Lange war es still um die burgenländisch-wienerische Alternative-Rockband. Jetzt gibt es mit „Modernism“ ein neues Album und vor allem eine neue Lust am gemeinsamen Musikmachen. Im Gespräch erzählt Sänger und Gitarrist Mik Tanczos, warum die Bandgeschichte damals langsam ausgetröpfelt ist, was den entscheidenden Ruck für die Rückkehr gegeben hat und warum sich das neue Kapitel für ihn erstaunlich selbstverständlich anfühlt.
Die Folge wurde am 26. August 2026 aufgezeichnet.
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Oskar Haag ist zurück: Mit „Lost Cause“ veröffentlicht der österreichische Musiker und Schauspieler sein zweites Album – ein persönliches Coming-of-Age-Geschichte über schwierige Teenagerjahre in Kärnten, Liebe und Selbstfindung und seine besondere Beziehung zu den Eltern. Oskar erzählt, warum ihm in der Schule gesagt wurde, er sei ein „Lost Cause“, und weshalb er heute eine gewisse Genugtuung darüber empfindet. Außerdem sprechen wir über seine Leidenschaft für Fußball und den FC Barcelona, darüber, wie sich seine Schauspielerei auf der Bühne und im Film entwickelt hat und wie er seinen eigenen Weg als Künstler findet. Ein Gespräch über berühmte Eltern, Liebe und persönliche Freiheit.
Die Podcast-Folge wurde am 14. Juli 2026 aufgezeichnet.
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Alles auf Anfang: Musikerin Mine spricht in dieser Folge von „Was soll das alles?“ über ihr neues Album „Killer“ und das Gefühl, alte Versionen von sich selbst hinter sich zu lassen. Was musste sterben, damit etwas Neues entstehen kann? Musikalisch schlägt Mine ebenfalls ein neues Kapitel auf: Analoge Synthesizer treffen auf einen Sound zwischen Hyperpop, melancholischem Pop und elektronischer Musik. Wir sprechen über Politik und Gesellschaft, über Ungleichheit, performativen Aktivismus, Zivilcourage und das Verabschieden gesellschaftlicher Vorstellungen – und über ihre Lip-Sync-Videos, mit denen sie sexistische Aussagen und gesellschaftliche Machtverhältnisse parodiert. Ein Gespräch über Neuanfänge, Selbstzweifel und die Befreiung von alten Vorstellungen.
Die Podcast-Folge wurde am 27. August 2026 aufgezeichnet.
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Seit 25 Jahren gehört Laith Al-Deen zu den prägenden Stimmen des deutschsprachigen Pop. Zum Jubiläum schaut er allerdings nicht einfach zurück: Für sein Album „25 – Best Of“ hat er 15 seiner Songs komplett neu arrangiert, darunter auch „Ich will nur wissen“, den Titelsong seines Debüts.
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Laut, verletzlich und voller Widersprüche: My Ugly Clementine sind zurück. Sophie Lindinger, Mira Lu Kovacs und Nastasja Ronck sprechen in dieser Folge von „Was soll das alles?“ über ihr neues Album „Apply Autonomy“. Es geht um die Ambivalenz eines glücklichen Lebens in einer Welt, die scheinbar aus den Fugen gerät. Um Autonomie und Verbundenheit, um Freundschaft als Lebenselixier, Beziehungen und die Gefahr, alles alleine schaffen zu wollen. „Apply Autonomy“ ist dabei auch eine Art Coming-of-Age-Geschichte und erzählt davon, wie drei eigenständige Musikerinnen als Band immer mehr zusammengefunden haben.
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Die schöne Sommerpause: Zurück am 4. September!
Im Wiener Top Kino treffe ich Fraeulein Astrid, die gerade ein neues Kapitel aufschlägt: Nach englischsprachigen Songs veröffentlicht die Singer-Songwriterin ihre Musik jetzt auf Deutsch und arbeitet auf ihr Debütalbum hin, das 2027 erscheinen soll. Wir sprechen über ihren Protestsongcontest-Song „sag mir du erinnerst dich“, der Endometriose und Medical Gaslighting thematisiert, ihren Wunsch, sich als Produzentin zu etablieren, und darüber, wie ihre steirische Heimat Frohnleiten ihre Musik geprägt hat. Außerdem geht es um den Mut, persönliche Geschichten in Songs zu verwandeln und warum sich dieser musikalische Neustart genau richtig anfühlt.
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