Wasser Wärme Werte
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Wasser Wärme Werte episodes

  • #007 Brainstorm Retreat: Warum wir übers Wochenende in die Berge fahren, um über unsere Firma nachzudenken

    Kein Büro, keine Baustelle – stattdessen Spitzingsee. In dieser Folge sind Anes und Abel auf dem Weg zu ihrem ersten gemeinsamen Working Retreat, und die beiden nehmen euch live mit ins Auto. Warum überhaupt ein Wochenende „wegfahren, um über die eigene Firma nachzudenken"? Weil neue Umgebungen neue Gedanken brauchen – ein Satz, der angeblich von Einstein stammt und den die beiden wörtlich nehmen: Raus aus dem Alltag, raus aus den immer gleichen Abläufen, rein in ein Hotelzimmer mit Blick auf die Berge. Es geht um die eigene Mission, um Reverse Engineering vom großen Ziel zurück zum nächsten Schritt, und um die Frage, warum sie bewusst nicht alle Ziele öffentlich aussprechen wollen. Mittendrin dreht sich das Gespräch um Grundsätzlicheres: Macht Erfolg eigentlich unglücklich, wenn er zum Selbstzweck wird? Anes erzählt die Geschichte eines Astronauten, der nach der Rückkehr aus dem All in eine Depression fiel – und erst durch eine simple Aufgabe wieder herausfand. Der Mensch braucht eine Aufgabe, sagen die beiden, aber das Ziel darf nie die Endstation sein: Der Weg ist das Ziel. Und weil ein Roadtrip nie nur ernst bleibt, geht es auch um Steuern (die die beiden überraschend positiv sehen), Deutschland als heimliche Steueroase, den Vergleich mit Spanien und Bosnien – und darum, wieso man beim Halloween-Kostüm besser nicht ans Finanzamt denkt. Eine Folge übers Bremsen, Reflektieren und die Erkenntnis, dass man manchmal einen Meter Abstand nehmen muss, um das große Ganze wieder zu sehen. Handwerk ist nicht Plan B. Handwerk ist Zukunft.

    22 min
  • #006 Unternehmeralltag im Handwerk: Wie wir unsere Woche planen – und warum Sonntag unser Montag ist
    Wie sieht der Unternehmeralltag im Handwerk wirklich aus? In dieser Folge nehmen wir euch mit durch eine komplette Woche – ohne Filter, ohne Hochglanz.
    Unsere Woche beginnt nicht am Montag, sondern am Sonntag: Planung, Angebote, Rechnungen, Mitarbeiter koordinieren. Anes sitzt jeden Sonntagmorgen anderthalb bis zwei Stunden mit seinem Planer da, Abel schreibt alles erst per Hand auf und spiegelt es dann in den Outlook-Kalender, damit jeder im Team weiß, wo er am nächsten Tag steht. Seit kurzem läuft bei uns außerdem die Handwerkersoftware Hero – mit Schnittstellen zu Großhändlern, Lexoffice und DATEV, Baustellenberichten und Fotos direkt aus der App. Warum wir trotzdem immer Luft im Kalender lassen? Weil montags garantiert der Notfall reinkommt, mit dem niemand gerechnet hat. Und weil unsere Leute nicht Tag für Tag Überstunden schieben sollen.
    Danach wird es grundsätzlich: Wie setzt man Prioritäten, wenn alles gleichzeitig dringend ist? Wir sprechen über Stephen Coveys „7 Wege zur Effektivität", das Bild mit dem Krug und den großen Steinen und über den Unterschied zwischen „dringend" und „wichtig" – zum Beispiel Sport, an dessen Tür niemand klopft, bis der Arzt es tut. Es geht um Durchhänger und die 5-4-3-2-1-Methode, um Schlaf, bewusstes Atmen und Meditation, die im Handwerk gern belächelt wird. Um Weiterbildung, Bücher, Seminare und Netzwerke wie BNI. Und um den Satz, den Abel seit seiner Ausbildung nicht mehr loslässt: Du musst nicht arbeiten – du darfst arbeiten.
    Work-Life-Balance? Damit tun wir uns schwer. Für uns gibt es keine zwei Leben, kein „ab 16 Uhr bin ich ein anderer". Freiheit heißt für uns nicht frei von Arbeit, sondern dauerhaft der Mensch sein zu dürfen, der man ist – auf der Baustelle, im Büro und zu Hause. Am Ende landen wir bei der Frage, was uns an diesem Leben am meisten Spaß macht: aus einer Idee, einem Gefühl und einer Entscheidung ein echtes Badezimmer zu erschaffen. Und bei der Erkenntnis, dass Millionen auf dem Konto nichts wert sind, wenn die Gesundheit fehlt.
    Eine Folge für alle, die einen Handwerksbetrieb führen, gerade darüber nachdenken – oder einfach wissen wollen, was hinter den Kulissen passiert.
    Handwerk ist nicht Plan B. Handwerk ist Zukunft.
    40 min
  • #005 Der Tropfen, den keiner sehen wollte - Wie aus einer Kleinigkeit ein Wasserschaden wird
    Heute sitzt Anes mal in Arbeitskleidung im Studio – und das hat einen Grund. Statt zu drehen, stand er heute in einer Münchner Altbauküche: aufgequollenes Parkett, durchnässtes Abdeckvlies, und die Nachbarin von unten mit einem gelben Fleck an der Decke. Auslöser? Ein Eckventil hinter einer Revisionsklappe. Keiner will es gewesen sein.
    Genau da fängt diese Folge an. Denn große Wasserschäden entstehen fast nie plötzlich – sie werden übersehen. Von jemandem, der sich im engen Schacht gedacht hat: besser nicht gesehen haben, dann muss ich es auch nicht machen.
    Anes und Abel sprechen darüber, warum diese Arbeitseinstellung im Handwerk nichts verloren hat, wo der Unterschied zwischen Schuld und Verantwortung liegt – und warum Hoffen keine Methode ist.
    21 min
  • #004 Warum "günstig" am Ende oft am teuersten ist

    Badewanne raus, Waschtisch raus, WC neu. Kein Luxus, keine Sonderwünsche. Anes nennt bei der Erstbesichtigung eine Hausnummer – und die Kundin fällt aus allen Wolken. Erste Rückfrage: Kann ich die Toilette nicht selbst im Internet bestellen? Genau da fängt diese Folge an. Anes und Abel rechnen vor, was tatsächlich in einem Stundensatz steckt, warum Endkunden gar keinen realistischen Preisanker haben können – und warum ein Bad, das 20 Jahre halten soll, im Vergleich zum Auto in der Einfahrt ziemlich günstig aussieht. Der zweite Teil ist ein Appell an die eigene Branche: Wer sich unter Wert verkauft, schadet nicht nur sich selbst. Am Ende bekommt der Kunde weniger, als er verdient hätte – und merkt es erst, wenn die Duschtasse nach einem Jahr absackt.

    20 min
  • #003 Meistertitel, Verantwortung und die Zukunft des Handwerks: Christoph Stich von der SHK Innung München im Gespräch

    In dieser Folge haben wir einen Gast dabei, der wie kaum jemand anderes weiß, was es bedeutet, den Meistertitel wirklich zu leben: Christoph Stich, Fachbereichsleiter der Meisterschule für Spengler bei der SHK Innung München, Vorsitzender des Meisterprüfungsausschusses im Spenglerhandwerk und Mitglied des Prüfungsausschusses im Installateur- und Heizungsbauerhandwerk. Wir sprechen darüber, was der Meistertitel heute wirklich bedeutet – und warum er für Christoph nicht das Ziel, sondern der Startschuss war: zum täglichen Weiterlernen, zum Verantwortung übernehmen, zum Meister-werden im echten Sinne. Sein Weg führte ihn vom Mitschauen auf der Baustelle seiner Eltern über die Gesellenzeit bis zum Meister, Betriebswirt HWK und schließlich in die Innung – angetrieben von einem Wissensdurst, der bis heute nicht aufgehört hat. Wir reden über die großen Herausforderungen, die das Handwerk gerade bewegen: das Gebäudeenergiegesetz, Wärmepumpen, Photovoltaik, Smart Home – und warum genau jetzt Menschen gebraucht werden, die nicht nur montieren, sondern auch denken, führen und Verantwortung tragen. Denn eines macht Christoph in diesem Gespräch klar: Wer Meister ist, muss in einer Disziplin sofort wieder Schüler werden in der nächsten. Eine Folge über Handwerk als Haltung – und den Mut, nie aufzuhören zu lernen. Links: https://www.shk-innung-muenchen.de
    https://www.aneskurtovic.de

    51 min
  • #002 Vom Erstkontakt bis zur Schlussrechnung: So läuft ein Badezimmer-Projekt wirklich ab
    In dieser Folge nehmen wir euch mit hinter die Kulissen eines kompletten Badezimmer-Projekts – von der ersten Anfrage bis zur letzten Rechnung. Was passiert eigentlich, bevor der erste Hammer fällt? Warum ist das Erstgespräch mit dem Kunden so entscheidend – und was hat eine freistehende Badewanne mit echtem Zuhören zu tun?
    Wir sprechen darüber, wie wir Kundenanfragen aufnehmen, was beim Aufmaß alles zu beachten ist und warum wir immer zuerst fragen: Was wollt ihr wirklich fühlen in eurem neuen Bad? Denn ein gutes Badezimmer ist kein Katalogprojekt – es ist ein Wohlfühlraum, der zu seinem Menschen passen muss.
    Wir erklären, warum wir jeden Schritt fotografisch dokumentieren, Leitungen immer nach Norm abdrücken und selbst beim WC montieren eine klare Reihenfolge haben. Und wir reden auch über den Moment, in dem das Projekt fertig ist – wenn der Kunde das erste Mal sein neues Bad betritt, schweigt und die Augen aufgehen. Dieses Gefühl ist der Grund, warum wir machen, was wir machen.
    Vom Erstkontakt bis zur Schlussrechnung können 4 bis 6 Wochen vergehen – manchmal auch mehr. Wir zeigen euch, warum das so ist, was dabei alles passiert und warum echte Qualität eben Zeit braucht. Denn eines ist für uns klar: Gut Ding will Weile haben.
    36 min
  • #001 Wasser Wärme Werte - Wer wir sind, was uns verbindet und warum dieser Podcast existiert

    In unserer ersten Folge nehmen wir euch mit auf unsere Reise: Wer sind wir, woher kommen wir – und warum haben wir diesen Podcast gestartet? Anes erzählt, wie er als Kriegsflüchtling aus Bosnien nach Deutschland kam, sich mit harter Arbeit, zwei Nebenjobs und dem Meistertitel eine Existenz aufgebaut hat – und warum ihm der Moment, als ein Kunde sein erstes Luxusbad betrat und sprachlos war, gezeigt hat: Das ist sein Weg. Abel berichtet, wie er sich vom Lehrling mit 9,50 € Stundenlohn zum Meister hochgearbeitet hat – getrieben von einem unbändigen Ehrgeiz und dem Traum vom eigenen Unternehmen. Aus einem zufälligen Autoinserat wurde eine Partnerschaft, und heute stehen wir gemeinsam für das, was wir lieben: Handwerk mit Herz, Qualität und Vision. Denn eines ist für uns klar – Handwerk ist nicht Plan B. Handwerk ist Zukunft.

    27 min

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Zwei Meister, ein Handwerk, eine Überzeugung: Wer mit Wasser, Wärme und echten Werten arbeitet, baut mehr als Bäder – er baut Lebensgefühl.