Wir nehmen unsere Hunde heute oft überall mit hin, beschäftigen uns mit ihnen, sprechen mit ihnen und haben sie ständig im Blick. Gleichzeitig beobachten auch unsere Hunde uns – oft den ganzen Tag.
Doch muss ein Hund wirklich immer dabei sein und ständig „funktionieren“? Ruhig im Restaurant liegen, durch volle Innenstädte laufen, Menschenmengen aushalten und überall mitkommen – nur weil er es irgendwie kann?
In dieser Folge sprechen wir darüber, warum weniger manchmal mehr sein kann. Darüber, wie unterschiedlich Hunde mit Reizen umgehen, warum Rücksicht wichtiger sein kann als Anpassung und weshalb es völlig okay ist, den eigenen Hund nicht überallhin mitzunehmen.
Genauso wichtig ist aber auch die Frage, ob wir unseren Hunden manchmal ein bisschen mehr Freiheit von uns selbst geben sollten. Nicht ständig auf unsere Ansprache oder die nächste Beschäftigung warten, uns nicht permanent beobachten und nicht rund um die Uhr Teil unseres Alltags sein zu müssen.
Es geht um Ruhe, Selbstständigkeit und darum, unseren Hunden den Raum zu geben, einfach Hund zu sein. Denn vielleicht bedeutet ein gutes Zusammenleben nicht, möglichst viel gemeinsam zu machen – sondern auch zu erkennen, wann unser Hund uns gar nicht braucht.
Darüber sprechen wir in dieser Folge: Wie viel Nähe ist gut, wann wird aus „dabei sein“ zu viel und warum kann es manchmal die beste Entscheidung sein, unseren Hunden bewusst mehr Raum zu geben?