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Theoretisch können wir heute alles sein. Und trotzdem halten sich hartnäckig Vorstellungen davon, wie Frauen und Männer „sein sollten“. Warum ist das so?
In der dritten Folge geht es um gesellschaftliche Prägungen, die dazu beitragen, dass wir immer wieder in bestimmte Rollenmuster schlüpfen. Gemeinsam mit Diana Lengersdorf, Professorin für Geschlechtersoziologie, suchen wir nach Antworten: Woher kommt die starre Vorstellung von „typisch männlich“ und „typisch weiblich“? Warum fallen selbst Menschen, die Gleichberechtigung leben möchten, oft in klassische Muster zurück? Und welche Rolle spielen Familie, Schule, Freundeskreise und unsere täglichen Routinen dabei?
Prof. Dr. Diana Lengersdorf ist Professorin für Geschlechtersoziologie an der Universität Bielefeld und erforscht, wie Geschlechterrollen entstehen und wie sie sich verändern. Mit ihr sprechen wir darüber, warum Vorstellungen von Männlichkeit oft hartnäckiger sind als unsere Überzeugungen, welche Veränderungen bereits sichtbar werden und wie Care-Arbeit gerechter verteilt werden kann.
Dabei geht es um: die historischen Ursprünge heutigerRollenbilder, neue Vorstellungen von Männlichkeit, Familiengründung als Wendepunkt für viele Paare, den Einfluss von Sozialisation und Peer Groups, die Macht der Alltagsroutinen, und die Frage, wie gesellschaftlicher Wandelüberhaupt möglich wird.
Links & Quellen:
Credits:
Kapitelmarker:
Männer und Frauen sind gleich – so steht es zumindest in unserem Grundgesetz. Im Leben, im Alltag sieht das leider oft anders aus. Bei der fairen Verteilung der Care-Arbeit, bei den Karrierechancen, beim Geld verdienen – fast überall spielt das Geschlecht eine Rolle, obwohl es das offensichtlich gar nicht dürfte.
Was läuft da schief? Woran liegt es, dass wir in so vielen Bereichen des Lebens durch die Geschlechterbrille schauen? Wohin führt das u? Und wie lässt sich das ändern? Davon handelt die zweite Folge von We care für Gleichstellung. Unsere Co-Hosts Johanna und Sebastian verraten darin, ob und wie sie fürs Alter vorsorgen und wie sie damit umgehen, dass bei ihnen „die Frau“ mehr verdient als „der Mann“.
Moderatorin Dana macht den Deep Dive ins Thema und spricht mit zwei Expertinnen, die zum Thema forschen und beraten.
Mirjam Dierkes ist Sozial- und Politikwissenschaftlerin. Sie unterstützt Landesregierungen bei der Entwicklung von Gleichstellungsstrategien und. Sie beschäftigt sich mit der Vereinbarkeit von Sorge-arbeit und Erwerbstätigkeit und sowie der Frage, wie sich Care-Arbeit geschlechtergerecht verteilen lässt.
Prof. Dr. Alexandra Niessen-Ruenzi lehrt Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Corporate Governance an der Universität Mannheim. Sie untersucht die Ursachen der diversendiverser Gender Gaps, beispielsweise bei den Einkommen, bei der Altersvorsorge und beim Investitionsverhalten.
In den Gesprächen geht es um:
Links & Quellen:
Prof. Dr. Alexandra Niessen-Ruenzi auf der Homepage der Universität Mannheim: https://www.bwl.uni-mannheim.de/niessen-ruenzi/
Weiterführende Quellen zu Aussagen von Mirjam Dierkes:
Credits:
Kapitelmarker:00:00 – 01:35: Intro und Begrüßung01:36 – 03:32: Wie Johanna und Sebastian Gleichstellung erleben03:33 – 08:04: Mirjam Dierkes über Rollenklischees und Mental Load08:05 – 17:35: Mirjam Dierkes über Ursachen von Geschlechterungerechtigkeiten 17:36 – 28:17: Prof. Dr. Alexandra Niessen-Ruenzi über das Risiko von Frauen, in finanzielle Abhängigkeit zu geraten28:18 – 33:10: Prof. Dr. Alexandra Niessen-Ruenzi über Investitionen33:11 – 40:49: Wie Johanna und Sebastian fürs Alter vorsorgen40:50 – 41:59: Ausblick
Wer kümmert sich? Wer macht Karriere? Wer verdient die Kohle und wie können wir Verantwortung gerechter teilen?
Fragen wie diese betreffen uns früher oder später alle. Trotzdem sprechen wir oft erst darüber, wenn Entscheidungen längst getroffen sind.
Genau deshalb gibt es We care für Gleichstellung. Mit diesem Podcast wollen wir Wissen, Erfahrungen und Perspektiven teilen, damit ihr wichtige Entscheidungen zu Partnerschaft, Familie, Beruf und Finanzen bewusst und informiert treffen könnt.
In der ersten Folge lernt ihr unsere Co-Hosts Johanna und Sebastian kennen. Die beiden sind seit vielen Jahren ein Paar und sprechen in ihrem Podcast offen und ohne Tabus über ihre Beziehung. Bei We care für Gleichstellung geht es um Themen, auf die sie noch keine Antworten gefunden haben.
Gemeinsam mit Moderatorin Dana Hoffmann gehen sie den Fragen nach: Wie stellen sie sich eine faire Partnerschaft vor? Warum beschäftigen sich Frauen oft früher und intensiver mit dem Thema als Männer? Welche Rolle spielen unsere Kindheitserfahrungen? Und wie frei sind unsere Entscheidungen eigentlich, wenn gesellschaftliche Strukturen oft schon vorgeben, wer welche Verantwortung übernimmt?
In dieser Folge sprechen wir über:
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