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In Bischofferode im Norden Thüringens wurde zu DDR-Zeiten "weißes Gold" gefördert - Kaliumsalz für die Düngemittelproduktion. Die Grube galt als Vorzeigebetrieb, mit vollen Auftragsbüchern.
Doch 1993 wird sie geschlossen – ein Symbol für den umstrittenen Umgang der Treuhand mit ostdeutschen Betrieben. Heute erinnert ein gigantischer Berg aus Salzrückständen an die vergangene Zeit. Es ist ein Erbe, das nicht nur die Umwelt belastet. Denn die Wut vieler ehemaliger Kalikumpel ist bis heute nicht ganz verschwunden und prägt die Erinnerung der Region an die Wiedervereinigung.
Unsere Reporterin Marie Müller war vor Ort.
By Bayerischer RundfunkIn Bischofferode im Norden Thüringens wurde zu DDR-Zeiten "weißes Gold" gefördert - Kaliumsalz für die Düngemittelproduktion. Die Grube galt als Vorzeigebetrieb, mit vollen Auftragsbüchern.
Doch 1993 wird sie geschlossen – ein Symbol für den umstrittenen Umgang der Treuhand mit ostdeutschen Betrieben. Heute erinnert ein gigantischer Berg aus Salzrückständen an die vergangene Zeit. Es ist ein Erbe, das nicht nur die Umwelt belastet. Denn die Wut vieler ehemaliger Kalikumpel ist bis heute nicht ganz verschwunden und prägt die Erinnerung der Region an die Wiedervereinigung.
Unsere Reporterin Marie Müller war vor Ort.