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Hinrich ist nach seinem Schulabschluss nach Morogoro, Tansania gegangen und arbeitet dort in der Organisation Tanzanian Support for Women‘s Rights. Moderator Mathias hat ihn vor Ort besucht. Hinrich berichtet, wie die Ankunft für ihn war, was seine Aufgaben sind, wie das Leben in seiner Gastfamilie ist und was sich für ihn durch weltwärts bisher verändert hat. Sein Motto für den Freiwilligendienst lautet „Andersgleich“ – denn auch bei kulturellen Unterschieden ist es das menschliche Miteinander, das verbindet.
Über Hinrich:
www.weltwaerts.de; www.engagement-global.de; www.bmz.de ; www.dtpev.de ; https://www.instagram.com/tasuwori_/
Freiwilligendienst trotz Corona?! Fatma reiste als Süd-Nord-Freiwillige während des Lockdowns im Februar 2021 aus der Türkei nach Deutschland ein und begann ihren Freiwilligendienst mit der Organisation Sozialer Friedensdienst Kassel e.V. in einem Kindergarten. Zu ihrem Freiwilligendienst motivierte die angehende Dolmetscherin vor allem eines: ihre Leidenschaft für die deutsche Sprache und Kultur. Durch ihre Arbeit ist die junge Süd-Nord-Freiwillige auf kulturelle Unterschiede in deutschen und türkischen Kinderbüchern aufmerksam geworden. Warum sie diese Literatur so fasziniert und was die Kinderbuchfigur „Heidi“ mit ihrem Traumberuf einer Dolmetscherin zu tun hat, das verrät sie in dieser Folge.
Über Fatma:
www. weltwaerts.de
In dieser Folge geht es nach Ecuador zu der ehemaligen Süd-Nord Freiwilligen Ester. Nach ihrem Psychologiestudium zog es Ester nach Erlangen, wo sie während ihres Freiwilligendienstes in der Umweltstation Jugendfarm e.V. mit Kindern arbeitete. Der Kulturschock war auf beiden Seiten groß: Während Ester lernte, dass viele Kinder nicht wissen, wo Ecuador liegt, waren diese wiederum erstaunt, dass dort Meerschweinchen auf dem Teller landen. Seit ihrer Rückkehr engagiert sich die selbstständige Psychologin in dem Frauenkollektiv Warmikunapacha in Cañar und macht sich für die mentale Gesundheit von Frauen stark. Wie sie die Rollenbilder von Frauen und Männern in Deutschland und Ecuador wahrnimmt und was das mit ihrem Engagement zu tun hat, verrät sie in dieser Folge.
Über Ester: Ester Ojeda Calderón hat 2015 das erste Mal ihr Heimatland Ecuador verlassen, um ihren Freiwilligendienst mit der Organisation Internationaler Bund e.V. - VAP Franken in der Umweltstation Jugendfarm e.V. in Erlangen zu absolvieren. Nach ihrer Rückkehr hat die studierte Psychologin nicht nur eine eigene Praxis eröffnet, sondern engagiert sich seitdem auch in einem Kollektiv von Frauenrechtlerinnen, wo sie Frauen mit geringen ökonomischen Mitteln psychologische Unterstützung bietet. Ihr Traum ist es, ein Zentrum aufzubauen, das Frauen in den Bereichen psychische Gesundheit und häusliche Gewalt Hilfestellungen leistet.
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In dieser Folge heißt es: Rollentausch! Ausnahmsweise stellt nicht Mathias die Fragen, sondern wird von Carlota Memba Aguado interviewt. Lasst euch von ihm mit nach Kenia nehmen und hört, wie seine Erfahrungen mit der kenianischen Gastfreundschaft ihn in seinem heutigen Engagement mit Geflüchteten inspiriert. Außerdem gibt Mathias einen Einblick, wie er den Umgang mit seiner Homosexualität in Kenia neu erlebt hat. „Ich freue mich immer auf all die spannenden Menschen, die ich treffen darf. Engagement ist so vielfältig, Hammer und inspirierend“, sagt der heutige Journalist und Videocreator.
Über Mathias:
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Wie ist es grade als Freiwillige vor Ort zu sein und wie ist es, mit etwas Abstand auf den Freiwilligendienst zurück zu blicken? Wie ist es, die gleiche Entsendeorganisation zu haben und doch in unterschiedlichen Ländern und Einsatzstellen zu sein? Welche Gedanken zur eigenen Zukunft kommen während des Freiwilligendienstes auf? Darüber sprechen wir mit Marlene und Karina. Marlene ist momentan mitten in ihrem Freiwilligendienst in Kamerun und Karina seit rund 2 Jahren wieder zurück aus ihrem Jahr in Südafrika. Beide sind mit der Organisation Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V. weltwärts gegangen und beide haben mit Kindern gearbeitet. Was sie für sich mitgenommen haben? Herausforderungen selbstbewusst anzunehmen und offen für neue Impulse und Wege zu sein!
Über Marlene: Marlene Krauthausen schaltet sich für diese Folge aus Kamerun dazu, wo sie im September 2021 ihren Freiwilligendienst in dem Projekt AHP²V (Association Humanitaire pour la promotion des personnes socialement vulnérables) antrat. In der Einrichtung, in der die 18 Jährige zurzeit arbeitet, leben circa 35 Bewohnerinnen und Bewohner, die körperliche und/oder geistige Behinderungen haben und sozial benachteiligt sind. Über ihre Motivation für den Freiwilligendienst sagt sie, dass sie bei der Unterstützung gesellschaftlich benachteiligter Menschen helfen und für sich (lebens-)praktische Erfahrungen sammeln möchte. Nach ihrem Freiwilligendienst plant die gebürtige Oberhausenerin ein Studium der Humanmedizin an der Charité in Berlin, für welches sie bereits einen Platz hat.
Über Karina: Karina Schmirler war 2018/19 mit den Freunden der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V. im Township Khayelitsha in Kapstadt, Südafrika. Hier hat sie sich für ein Jahr im Center for Creative Education engagiert, einer Ausbildungsstätte für Erzieherinnen und Erzieher aus Kindergärten in den Townships. Nach ihrer Rückkehr hat die 22 Jährige ehrenamtlich bei einem Projekt mitgearbeitet, das Deutschnachhilfe für Geflüchtete anbietet. Auch ihrer ehemaligen Entsendeorganisation ist sie treu geblieben und hat eine Ausbildung zur Teamerin gemacht. Aktuell studiert sie Chemie und Geschichte auf Lehramt an der Goetheuniversität Frankfurt.
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weltwärts mit einer Behinderung? Das geht! Janine hat es vorgemacht und war in Indien. In der Folge berichtet sie, wie sie sich auf ihren Dienst vorbereitet hat und welche Rolle ihre körperliche Behinderung vor Ort spielte. Außerdem gehört Janine zu einem ganz besonderen weltwärts-Jahrgang: Die Corona-Pandemie zwang sie frühzeitig zurück nach Deutschland zu reisen. Heute setzt sich die Studentin für den Klimaschutz ein und macht sich gemeinsam mit einer Gruppe ehemaliger Freiwilliger mit Behinderung für Inklusion im Freiwilligendienst stark.
Über Janine Thoma:
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Auf die Plätze, fertig, los! Sportbegeistert und engagiert ging Yanneck als einer der ersten weltwärts Freiwilligen nach Südafrika. Heute arbeitet der leidenschaftliche Headis-Spieler beim ASC Göttingen von 1846 e.V. und macht so seine Leidenschaft zum Beruf. In dieser Folge erhaltet ihr einen Einblick hinter die Kulissen einer Entsendeorganisation und erfahrt, warum Yanneck immer noch Gänsehaut bei dem Gedanken an seinen Freiwilligendienst bekommt.
Über Yanneck Kessel:
Über den „Tassen“-rand hinaus: nach seiner Ausbildung zum Schifffahrtskaufmann entschied sich Sebastian dazu noch einmal aufzubrechen und entdeckte während seines Freiwilligendienstes im Regenwald Perus seine wahre Leidenschaft – den Kaffee. Heute engagiert sich der gebürtige Hamburger nicht nur bei seiner Entsendeorganisation Ecoselva e.V., sondern macht sich auch für einen nachhaltigeren und gerechteren Kaffeehandel stark.
Über Sebastian Gabriel:
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Felix Popescu war einer der ersten Freiwilligen, die weltwärts gingen. Felix erzählt in der Folge, wie sein Freiwilligendienst in Indien ihn über die vielen Jahre geprägt hat und sich sein Engagement nach weltwärts weiterentwickelte. „Ich möchte Menschen Raum zur Entfaltung geben.“ Aus diesem Gedanken heraus entstand die Schulungsreihe „Multi-Schulung-Flucht“, für die er sogar mit einem Preis für sein Engagement ausgezeichnet wurde.
Über Felix Popescu:
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Back to the roots: Als Freiwillige mit tansanischen Wurzeln erhoffte Carlota, dass der Freiwilligendienst in Tanga (Tansania) sie auch ein Stück näher an ihre Familiengeschichte führen würde. Vor Ort entdeckte sie, wie das Reisen und der Kulturaustausch die Persönlichkeit positiv verändern – und traf tatsächlich einen Teil ihrer Familie. Heute erhebt sie ihre Stimme nicht nur im Chor, sondern auch für Inklusion und gegen Rassismus und koloniale Machtstrukturen – unter anderem in der Politischen Freiwilligenvertretung internationaler Freiwilligendienste (PFIF).
Über Carlota Memba Aguado:
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