Komplementärtherapie im Fokus

Wenn Müssen zum Wollen wird: Warum Supervision mehr ist als ein Pflichtprogramm


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Mit der neuen Prüfungsordnung ändert auch die Anzahl der vorgeschriebenen Supervisionsstunden. Erst fand ich das sehr bedauerlich. Ist die Supervision doch ein einsames Gefäss zur Weiterentwicklung zwischen Branchenzertifikat und Höherer Fachprüfung. Der Grund weshalb die Stunden halbiert wurden, ist mitunter der, dass die Menschen nicht innerhalb zweier Jahre viele Stunden absolvieren, einzig mit der Motivation, dass sie schliesslich zur Prüfung zugelassen werden. Dieser Gedanke finde ich essentiell. Denn persönliche Entfaltung kann kein Pflichtprogramm sein. Wir müssen eh viel zu viel und vorlauter Müssen gibt’s kaum mehr Platz fürs Wollen. Die Reduktion der geforderten Stunden ermöglicht also ein weniger an Müssen und bietet Raum für ein mehr an Wollen. Aus dem Pflichtprogramm wird eine wertvolle individuelle Weiterbildung. Was bleibt, wenn das Müssen geht: das diskutiere ich heute gemeinsam mit Sabine Bannwart, Präsidentin der Shiatsu Gesellschaft Schweiz, selbst erfahreneShiatsutherapeutin mit eidgenössischem Diplom und Supervisorin.

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Sabine Bannwart und Tamara Odermatt

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Komplementärtherapie im FokusBy Tamara Odermatt