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Mit einem zweitägigen Warnstreik will ver.di den Druck in den festgefahrenen Tarifverhandlungen für den Nahverkehr erhöhen.
Update vom 27. Februar 2026: Der Streik ist in vollem Gange und läuft im ÖPNV bundesweit bis einschließlich Samstag – in manchen Orten sogar bis in die frühe Sonntagnacht. Schaut am besten auf der Seite eures örtlichen Verkehrsbetriebs nach, um zu prüfen, wie sehr der Nahverkehr bei euch eingeschränkt ist.
Originalartikel vom 24. Februar 2026:
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft – kurz ver.di – hat die rund 100.000 Beschäftigten der kommunalen Verkehrsbetriebe zu einem bundesweiten Warnstreik aufgerufen. Der Ausstand soll am frühen Freitagmorgen (27. Februar 2026) beginnen und in vielen Regionen bis in die Nacht zum Sonntag (29. Februar 2026) andauern.
ÖPNV-Streik am Wochenende: Mit diesen Problemen müsst ihr rechnenIn dieser Zeit ist mit massiven Ausfällen und Stillständen bei Bussen, Straßenbahnen und U-Bahnen zu rechnen. Wichtig für euch: Die Deutsche Bahn ist von diesem Streikaufruf nicht betroffen, sodass S-Bahnen, Regional- und Fernverkehrszüge voraussichtlich planmäßig fahren werden.
Hintergrund des Arbeitskampfes sind die stockenden Tarifverhandlungen, die parallel in allen Bundesländern geführt werden. Im Zentrum der Forderungen stehen dabei nicht allein höhere Gehälter, sondern vor allem bessere Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten.
Konkret fordert die Gewerkschaft eine spürbare Entlastung durch kürzere Wochenarbeitszeiten, längere Ruhezeiten zwischen den Schichten und höhere Zuschläge für die Arbeit in der Nacht oder am Wochenende.
Verhandlungen ohne nennenswerte FortschritteLaut der stellvertretenden ver.di-Vorsitzenden Christine Behle kommen die Verhandlungen kaum voran, da die Arbeitgeber die Dringlichkeit nicht erkennen würden, die Arbeitsbedingungen entscheidend zu verbessern und so dem Personalmangel entgegenzuwirken.
Insgesamt sind rund 150 öffentliche Verkehrsunternehmen in allen Bundesländern von der Tarifrunde betroffen. Es gibt jedoch einige Ausnahmen: In Niedersachsen finden wegen einer noch geltenden Friedenspflicht keine Streiks statt. Ob sich die Beschäftigten in Hamburg und Baden-Württemberg dem Ausstand anschließen, wird erst im Laufe der Woche entschieden (Quelle: ver.di).
Für die meisten anderen Regionen erwartet ver.di jedoch ähnliche Auswirkungen wie beim ersten bundesweiten Streiktag am 2. Februar, als der Verkehr in mehr als 100 Unternehmen fast vollständig zum Erliegen kam.
Mit dem erneuten, breiten Arbeitskampf soll der Druck auf die kommunalen Arbeitgeberverbände nun entscheidend erhöht werden, um in der nächsten Verhandlungsrunde eine Einigung zu erzielen. Reisende sollten sich am Freitag und Samstag unbedingt vorab über die Kanäle ihrer lokalen Verkehrsbetriebe informieren und wenn möglich auf alternative Verkehrsmittel umsteigen.
By Mit einem zweitägigen Warnstreik will ver.di den Druck in den festgefahrenen Tarifverhandlungen für den Nahverkehr erhöhen.
Update vom 27. Februar 2026: Der Streik ist in vollem Gange und läuft im ÖPNV bundesweit bis einschließlich Samstag – in manchen Orten sogar bis in die frühe Sonntagnacht. Schaut am besten auf der Seite eures örtlichen Verkehrsbetriebs nach, um zu prüfen, wie sehr der Nahverkehr bei euch eingeschränkt ist.
Originalartikel vom 24. Februar 2026:
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft – kurz ver.di – hat die rund 100.000 Beschäftigten der kommunalen Verkehrsbetriebe zu einem bundesweiten Warnstreik aufgerufen. Der Ausstand soll am frühen Freitagmorgen (27. Februar 2026) beginnen und in vielen Regionen bis in die Nacht zum Sonntag (29. Februar 2026) andauern.
ÖPNV-Streik am Wochenende: Mit diesen Problemen müsst ihr rechnenIn dieser Zeit ist mit massiven Ausfällen und Stillständen bei Bussen, Straßenbahnen und U-Bahnen zu rechnen. Wichtig für euch: Die Deutsche Bahn ist von diesem Streikaufruf nicht betroffen, sodass S-Bahnen, Regional- und Fernverkehrszüge voraussichtlich planmäßig fahren werden.
Hintergrund des Arbeitskampfes sind die stockenden Tarifverhandlungen, die parallel in allen Bundesländern geführt werden. Im Zentrum der Forderungen stehen dabei nicht allein höhere Gehälter, sondern vor allem bessere Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten.
Konkret fordert die Gewerkschaft eine spürbare Entlastung durch kürzere Wochenarbeitszeiten, längere Ruhezeiten zwischen den Schichten und höhere Zuschläge für die Arbeit in der Nacht oder am Wochenende.
Verhandlungen ohne nennenswerte FortschritteLaut der stellvertretenden ver.di-Vorsitzenden Christine Behle kommen die Verhandlungen kaum voran, da die Arbeitgeber die Dringlichkeit nicht erkennen würden, die Arbeitsbedingungen entscheidend zu verbessern und so dem Personalmangel entgegenzuwirken.
Insgesamt sind rund 150 öffentliche Verkehrsunternehmen in allen Bundesländern von der Tarifrunde betroffen. Es gibt jedoch einige Ausnahmen: In Niedersachsen finden wegen einer noch geltenden Friedenspflicht keine Streiks statt. Ob sich die Beschäftigten in Hamburg und Baden-Württemberg dem Ausstand anschließen, wird erst im Laufe der Woche entschieden (Quelle: ver.di).
Für die meisten anderen Regionen erwartet ver.di jedoch ähnliche Auswirkungen wie beim ersten bundesweiten Streiktag am 2. Februar, als der Verkehr in mehr als 100 Unternehmen fast vollständig zum Erliegen kam.
Mit dem erneuten, breiten Arbeitskampf soll der Druck auf die kommunalen Arbeitgeberverbände nun entscheidend erhöht werden, um in der nächsten Verhandlungsrunde eine Einigung zu erzielen. Reisende sollten sich am Freitag und Samstag unbedingt vorab über die Kanäle ihrer lokalen Verkehrsbetriebe informieren und wenn möglich auf alternative Verkehrsmittel umsteigen.