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Die aktuellen Preise an der Zapfsäule sind nur die Ruhe vor dem Sturm.
Der Chef des Ölkonzerns ExxonMobil, Darren Woods, hat eine klare Warnung an Verbraucher und Märkte gerichtet: Der volle finanzielle Schaden der Krise an der Straße von Hormus ist in den aktuellen Preisen noch nicht angekommen. Bedeutet: Die Preise dürften noch einmal deutlich steigen.
Teurer Sprit ist erst der AnfangWoods drückt es so aus: „Der Markt hat den vollen Schaden noch nicht eingepreist“ (Quelle: The Street). Der Grund: Bisherige Puffer wie strategische Ölreserven und hohe kommerzielle Lagerbestände haben einen noch drastischeren Preisanstieg bisher verhindert.
Auch Öllieferungen, die vor der ersten Blockade die Straße noch passieren konnten, und sich auf der Reise befanden, haben noch für eine gewisse Sicherheit beim Nachschub gesorgt. Doch diese Schutzschilde beginnen zu bröckeln, was die Kosten für Benzin, Flugtickets und Transporte bald deutlich in die Höhe treiben würde, argumentiert der Chef des Ölkonzerns.
Diese Einschätzung wird durch neue Daten untermauert. Analysten von Goldman Sachs berichten, dass die weltweiten Rohöl- und Ölproduktbestände derzeit in einem Rekordtempo schrumpfen. Allein im Mai sanken bisher die Lagerbestände täglich um durchschnittlich 8,7 Millionen Barrel, berichtet Focus online. Sobald aber die Mindeststände erreich werden, sei der Markt weiteren Engpässen schutzlos ausgeliefert.
Wie hoch genau die Preise noch steigen könnten, verrät Woods nicht. Das lässt sich auch schwer beziffern. Der Trend ist für den Manager aber klar und zeigt nach oben. Exxon profitiert zwar ptenziell von den hohen Preisen, aber nicht von der anhaltenden Unsicherheit.
Auto, Flugzeug, Nahrung: Umfassender Preisschock könnte bevor stehenDie Straße von Hormus ist eine der wichtigsten Verbindungen des Welthandels – rund 20 Prozent des globalen Ölbedarfs werden normalerweise durch diese Meerenge transportiert. Die anhaltende Blockade zwingt den Markt, von seinen Vorräten zu leben. Für euch bedeutet das: Solange die Lager den Ausfall überbrücken, bleibt der Preisschock gedämpft. Neigen sich die Reserven aber dem Ende zu, schlägt die Krise mit voller Wucht auf die Verbraucherpreise durch.
Das heißt nicht nur teurer Sprit, steigende Preise für Flugtickets oder ein schlechtes Gefühl beim Warten auf die nächste Heizperiode. Wird der Warentransport insgesamt durch steigende Treibstoffkosten teurer, kann sich die Krise rund um die Straße von Hormus auf fast alle Verbrauchsgüter auswirken, nicht zuletzt auch auf die Lebensmittelpreise im Supermarkt.
Laut Woods würde es ein bis zwei Monate dauern, bis sich die Lieferketten normalisieren, selbst wenn noch heute alle Probleme gelöst werden, keine Blocken und Angriffe mehr zu befürchten wären. Schiffe müssen neu positioniert, Frachtstaus aufgelöst werden. Raffinerien mehrerer Produzenten wurden bereits beschädigt, sodass die Fördermenge wohl auf Jahre hinweg niedriger ausfallen wird. Hinzu kommt, dass die abgebauten Reserven wieder aufgefüllt werden müssen, was eine zusätzliche Nachfragewelle auslösen und die Preise weiter antreiben kann.
By Die aktuellen Preise an der Zapfsäule sind nur die Ruhe vor dem Sturm.
Der Chef des Ölkonzerns ExxonMobil, Darren Woods, hat eine klare Warnung an Verbraucher und Märkte gerichtet: Der volle finanzielle Schaden der Krise an der Straße von Hormus ist in den aktuellen Preisen noch nicht angekommen. Bedeutet: Die Preise dürften noch einmal deutlich steigen.
Teurer Sprit ist erst der AnfangWoods drückt es so aus: „Der Markt hat den vollen Schaden noch nicht eingepreist“ (Quelle: The Street). Der Grund: Bisherige Puffer wie strategische Ölreserven und hohe kommerzielle Lagerbestände haben einen noch drastischeren Preisanstieg bisher verhindert.
Auch Öllieferungen, die vor der ersten Blockade die Straße noch passieren konnten, und sich auf der Reise befanden, haben noch für eine gewisse Sicherheit beim Nachschub gesorgt. Doch diese Schutzschilde beginnen zu bröckeln, was die Kosten für Benzin, Flugtickets und Transporte bald deutlich in die Höhe treiben würde, argumentiert der Chef des Ölkonzerns.
Diese Einschätzung wird durch neue Daten untermauert. Analysten von Goldman Sachs berichten, dass die weltweiten Rohöl- und Ölproduktbestände derzeit in einem Rekordtempo schrumpfen. Allein im Mai sanken bisher die Lagerbestände täglich um durchschnittlich 8,7 Millionen Barrel, berichtet Focus online. Sobald aber die Mindeststände erreich werden, sei der Markt weiteren Engpässen schutzlos ausgeliefert.
Wie hoch genau die Preise noch steigen könnten, verrät Woods nicht. Das lässt sich auch schwer beziffern. Der Trend ist für den Manager aber klar und zeigt nach oben. Exxon profitiert zwar ptenziell von den hohen Preisen, aber nicht von der anhaltenden Unsicherheit.
Auto, Flugzeug, Nahrung: Umfassender Preisschock könnte bevor stehenDie Straße von Hormus ist eine der wichtigsten Verbindungen des Welthandels – rund 20 Prozent des globalen Ölbedarfs werden normalerweise durch diese Meerenge transportiert. Die anhaltende Blockade zwingt den Markt, von seinen Vorräten zu leben. Für euch bedeutet das: Solange die Lager den Ausfall überbrücken, bleibt der Preisschock gedämpft. Neigen sich die Reserven aber dem Ende zu, schlägt die Krise mit voller Wucht auf die Verbraucherpreise durch.
Das heißt nicht nur teurer Sprit, steigende Preise für Flugtickets oder ein schlechtes Gefühl beim Warten auf die nächste Heizperiode. Wird der Warentransport insgesamt durch steigende Treibstoffkosten teurer, kann sich die Krise rund um die Straße von Hormus auf fast alle Verbrauchsgüter auswirken, nicht zuletzt auch auf die Lebensmittelpreise im Supermarkt.
Laut Woods würde es ein bis zwei Monate dauern, bis sich die Lieferketten normalisieren, selbst wenn noch heute alle Probleme gelöst werden, keine Blocken und Angriffe mehr zu befürchten wären. Schiffe müssen neu positioniert, Frachtstaus aufgelöst werden. Raffinerien mehrerer Produzenten wurden bereits beschädigt, sodass die Fördermenge wohl auf Jahre hinweg niedriger ausfallen wird. Hinzu kommt, dass die abgebauten Reserven wieder aufgefüllt werden müssen, was eine zusätzliche Nachfragewelle auslösen und die Preise weiter antreiben kann.