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Eine simple Änderung am Preisschild sorgt bei eurem nächsten Lidl-Einkauf schnell für Verwirrung.
Eine kleine, aber entscheidende Änderung an den Preisschildern von Lidl sorgt für Gesprächsstoff und erfordert von euch beim nächsten Einkauf besondere Aufmerksamkeit.
Lidl hat Preisschilder verändertDer Discounter hat die Gestaltung seiner Preisauszeichnung angepasst und setzt dabei auf eine Farbe, die die meisten bisher ausschließlich mit Rabatten verbunden haben. Ab sofort sind die Standardpreise für alle Artikel in roter Schrift ausgezeichnet, nicht mehr in Schwarz.
Diese Umstellung kann leicht zu Missverständnissen führen, denn die rote Schrift allein signalisiert kein Sonderangebot. Um die echten Schnäppchen von den regulären Preisen zu unterscheiden, müsst ihr auf ein anderes Merkmal achten. Nur wenn das gesamte Preisschild rot hinterlegt ist und die Ziffern in weißer Farbe darauf erscheinen, handelt es sich um ein reduziertes Produkt.
Doch auch bei dieser Anzeige kann es Kombi-Preise geben, bei denen nur ein Teil des Preisschildes in rot gefasst ist. Wie das im Laden aussieht, hat mydealzTV festgehalten:
Vorsicht vor der Signalfarbe RotMit diesem Schritt weicht Lidl von einer tief verankerten Gewohnheit im Einzelhandel ab. Die Farbe Rot wird im Marketing gezielt als Signalfarbe eingesetzt, um Dringlichkeit und besondere Gelegenheiten zu suggerieren – klassischerweise bei Sale-Aktionen. Die psychologische Wirkung ist stark, weshalb die neue, durchgehende Verwendung für Standardpreise das Potenzial hat, Kunden zum Kauf zu verführen – zu Standardpreisen.
Die Änderung fällt in eine Zeit, in der Verbraucher durch die Inflation der vergangenen Jahre ohnehin sehr preissensibel sind. Der Wettbewerb unter den Discountern um die preisbewussteste Kundschaft ist intensiver denn je. Für euch als Kunden gilt daher: Lasst euch nicht allein von der Farbe leiten, sondern prüft genau, wie das Preisschild gestaltet ist und vergleicht die Preise.
Peter Hryciuk (Eigene Meinung):
Im Gegensatz zu vielen anderen Discountern hat Lidl seine Preise über den Produkten stehen. Das hat an der Kasse schon oft für Verwirrung und ungewollt hohe Preise gesorgt. Ich habe es selbst oft mitbekommen, dass beispielsweise Tomaten das Doppelte oder Dreifache gekostet haben, weil Kunden dachten, dass der Preis unten gilt. Es werden auch Aktionswaren gezielt neben deutlich teureren Produkten platziert. Wer nicht genau hinschaut an der Kasse und den Kassenbeleg nicht checkt, erlebt eine teure Überraschung. Die roten Zahlen auf den Preisschildern sind der nächste Trick.
By Eine simple Änderung am Preisschild sorgt bei eurem nächsten Lidl-Einkauf schnell für Verwirrung.
Eine kleine, aber entscheidende Änderung an den Preisschildern von Lidl sorgt für Gesprächsstoff und erfordert von euch beim nächsten Einkauf besondere Aufmerksamkeit.
Lidl hat Preisschilder verändertDer Discounter hat die Gestaltung seiner Preisauszeichnung angepasst und setzt dabei auf eine Farbe, die die meisten bisher ausschließlich mit Rabatten verbunden haben. Ab sofort sind die Standardpreise für alle Artikel in roter Schrift ausgezeichnet, nicht mehr in Schwarz.
Diese Umstellung kann leicht zu Missverständnissen führen, denn die rote Schrift allein signalisiert kein Sonderangebot. Um die echten Schnäppchen von den regulären Preisen zu unterscheiden, müsst ihr auf ein anderes Merkmal achten. Nur wenn das gesamte Preisschild rot hinterlegt ist und die Ziffern in weißer Farbe darauf erscheinen, handelt es sich um ein reduziertes Produkt.
Doch auch bei dieser Anzeige kann es Kombi-Preise geben, bei denen nur ein Teil des Preisschildes in rot gefasst ist. Wie das im Laden aussieht, hat mydealzTV festgehalten:
Vorsicht vor der Signalfarbe RotMit diesem Schritt weicht Lidl von einer tief verankerten Gewohnheit im Einzelhandel ab. Die Farbe Rot wird im Marketing gezielt als Signalfarbe eingesetzt, um Dringlichkeit und besondere Gelegenheiten zu suggerieren – klassischerweise bei Sale-Aktionen. Die psychologische Wirkung ist stark, weshalb die neue, durchgehende Verwendung für Standardpreise das Potenzial hat, Kunden zum Kauf zu verführen – zu Standardpreisen.
Die Änderung fällt in eine Zeit, in der Verbraucher durch die Inflation der vergangenen Jahre ohnehin sehr preissensibel sind. Der Wettbewerb unter den Discountern um die preisbewussteste Kundschaft ist intensiver denn je. Für euch als Kunden gilt daher: Lasst euch nicht allein von der Farbe leiten, sondern prüft genau, wie das Preisschild gestaltet ist und vergleicht die Preise.
Peter Hryciuk (Eigene Meinung):
Im Gegensatz zu vielen anderen Discountern hat Lidl seine Preise über den Produkten stehen. Das hat an der Kasse schon oft für Verwirrung und ungewollt hohe Preise gesorgt. Ich habe es selbst oft mitbekommen, dass beispielsweise Tomaten das Doppelte oder Dreifache gekostet haben, weil Kunden dachten, dass der Preis unten gilt. Es werden auch Aktionswaren gezielt neben deutlich teureren Produkten platziert. Wer nicht genau hinschaut an der Kasse und den Kassenbeleg nicht checkt, erlebt eine teure Überraschung. Die roten Zahlen auf den Preisschildern sind der nächste Trick.