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Wer eines dieser iPhones besitzt, geht bald leer aus


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(Bildquelle: Severin Pick / GIGA)

Freut ihr euch auf die neuen KI-Funktionen von Apple? Dann habt ihr vielleicht das falsche iPhone.

Apple hat auf seiner Entwicklerkonferenz WWDC das neue Betriebssystem iOS 27 vorgestellt, das im Herbst für alle iPhones ab dem iPhone 11 ausgerollt wird. Während viele Nutzer also weiterhin mit Sicherheitsupdates und kleineren Verbesserungen versorgt werden, sieht es bei den großen Neuerungen anders aus.

Beste KI-Funktionen nur mit neuestem iPhone

Die mit Spannung erwarteten KI-Funktionen, die unter dem Namen „Apple Intelligence“ laufen, bleiben fast ausschließlich den neuesten und teuersten iPhones vorbehalten. Selbst das normale iPhone 17 ist raus.

Der Grund für diese strikte Trennung liegt in den gestiegenen Hardware-Anforderungen. Rechenintensive KI-Aufgaben, die direkt auf dem Gerät ausgeführt werden, setzen laut Apple nun zwingend zwölf Gigabyte Arbeitsspeicher voraus.

Damit sind selbst Basismodelle der jüngeren Vergangenheit von den spannendsten Funktionen ausgeschlossen. Den vollen Umfang der neuen Sprachmodelle und Siri-AI-Features erhalten nur das iPhone 17 Pro, das iPhone 17 Pro Max und das iPhone Air. Allgemein sind die meisten KI-Dienste erst ab der iPhone-15-Pro-Serie verfügbar.

Cloud-Anbindung mit spürbaren Nachteilen

Doch was passiert mit den älteren Geräten? Sie gehen nicht komplett leer aus, müssen für KI-Anfragen aber auf externe Cloud-Server von Apple zugreifen. Dieser Umweg hat in der Praxis zwei entscheidende Nachteile:

  • Die Reaktionszeiten bei Anfragen sind spürbar länger.
  • Es gibt tägliche Nutzungslimits für rechenintensive Aufgaben wie die Generierung von Bildern.

Wer diese Beschränkungen aufheben möchte, muss ein kostenpflichtiges Abonnement für iCloud+ abschließen.

Die neue Strategie betrifft nicht nur iPhones. Auch bei iPads und Macs hebt Apple die Hürde an und verlangt für die volle KI-Leistung mindestens einen Prozessor der M3- oder M4-Generation in Kombination mit zwölf Gigabyte Arbeitsspeicher. Für Nutzer älterer Modelle bedeutet das Update auf iOS 27 daher kaum mehr als eine übliche Systempflege.

Mit dieser klaren Trennung zwischen Basis- und Premium-Hardware schafft das Unternehmen einen starken Anreiz, auf ein Neugerät umzusteigen. Wer also die wirklichen Innovationen von Apple Intelligence nutzen möchte, wird über kurz oder lang in eines der aktuellen Spitzenmodelle investieren müssen.

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