Wer schaut Sachen? - Ein Filmpodcast

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Wer schaut Sachen? - Ein Filmpodcast episodes

  • Enthüllung (1994) - Handfeste Übergriffe und körperlose Cyber-Welten
    Bevor wir ahnen konnten, dass Demi Moore im Jahr 2024 mit „The Substance“ ein fulminantes Comeback gelingen würde, hatten wir uns schon einige Zeit davor mit einem ihrer weit zurückliegenden Werke auseinandergesetzt: dem an der Kinokasse höchst erfolgreichen, heutzutage aber weitestgehend vergessenen Erotik(?)-Thriller(?) „Enthüllung“ (Disclosure, 1994) von Barry Levinson. Über zwei Jahrzehnte vor dem Beginn der MeToo-Bewegung war dieser Film ein Vorreiter dafür, die Problematik der sexuellen Belästigung am Arbeitsplatz auf die große Leinwand zu bringen. Unser von Michael Douglas verkörperte Held wird dabei nicht nur Opfer desselben, sondern dazu auch noch gleich mit zwei für ihn futuristischen Konzepten konfrontiert: Frauen in Führungspositionen und dem Cyberspace! Wir versuchen für euch zu enthüllen, ob dieser Film ein Plädoyer für Gleichberechtigung oder eher Männerrechtspropaganda sein möchte, wie konfus die Business-Intrigen um CD-ROM-Laufwerke konzipiert sind, wie groß eigentlich das Schreckpotential digitaler Avatare ist und warum dieser Film laut Janis in seiner nagelneuen Kategoriekreation „Abfall“ einen Ehrenplatz auf der Müllhalde der Filmgeschichte verdient hat. Before you say no, give it a go!
    1 hr 39 min
  • Duell – Enemy at the Gates (2001) - Sniper-Spektakel und artifizielle Akzente
    Guess who’s back, back again? Zurück aus der Versenkung meldet sich der Filmpodcast eures Vertrauens mit einer von zwei mittlerweile quasi historischen Episoden, die fast für immer verschollen wären und euch nun frisch aufgewärmt für euren Hörgenuss kredenzt werden. Hier wartet uns Oli mit einem Zweikampf an frischen Kategorien auf und setzt sich dabei mal wieder mindestens einmal in die eigens gepflanzten Nesseln: Unter „Olis Kunst des Krieges“ und „Olis Easy Watching“ beschäftigen wir uns mit „Duell – Enemy at the Gates“ (Enemy at the Gates, 2001). Jean-Jacques Annauds WWII-Drama über den Scharfschützen-Showdown zwischen einem russischen Nationalhelden und einem Nazi-Major serviert uns hochkarätige anglophone Stars mit einigen deutschen Kartoffeln als Beilage. Wie leicht bekömmlich das für uns tatsächlich ist, wie eindeutig sich dieser Film zum Sozialismus positioniert und wie erfolgreich sich hier Sniper-Duell und Liebes-Triell dramaturgisch die Waage halten, sind nur einige der Fragen, die wir in dieser Folge zu beantworten versuchen. Und zum Abschluss widmen wir uns noch einem von Janis‘ absoluten Herzensthemen und verraten unsere favorisierten russischen Fake-Akzente. Tune back in, it’s a win!
    1 hr 39 min
  • In einem Jahr mit 13 Monden (1978) - (trans)Genderdiskussion und Schlachthaushorror
    In Janis‘ neuer Kategorie "Queer Eye", heute "Germany Edition", dreht sich alles um das LGBTQIA+ -Kino jenseits aller Cis-Hetero-Normen. Mit Rainer Werner Fassbinder findet endlich der Großmeister des neuen deutschen Kinos seinen Weg in unseren unwürdigen Hobbyraum des Ätherdesigns. Wenn ihr schon immer wissen wolltet, worum es in "In einem Jahr mit 13 Monden" (1978) tatsächlich geht, was Gottfried John so macht, wenn er nicht Julius Cäsar spielt, wie ekelhaft Rinderschlachtungen wirklich sind und wie überraschend und verwirrend Homosexualität und Transgeschlechtlichkeit hier verhandelt werden, schaltet dringendst ein und sagt mal wieder Hallöchen zu euren liebsten Podcast-Pflaumen. Drück Play, ‘cause we say!
    1 hr 34 min
  • Synecdoche, New York (2008) - Existenziellste KunstKunst und TopTattoos
    Oh boy... man sollte meinen, dass bei dem harten Tobak hier Janis die heutige Folge verbrochen hat. Stattdessen hat sich Oli in tiefster Demut vor Charlie Kaufmans "Synecdoche, New York" (2008) und dessen übertriebenster Kompliziertheit als unwissend, aber wissbegierig geoutet, um zu erkennen, was dieses, dieses Ding im Innersten zusammenhält. Also kommt gerne mit, wenn wir mit zitternden Fackeln ins dunkelste Herz filmischen Wahnsinns und Eigensinns vorstoßen, das unser kleiner Podcast je zu bieten hatte. Hört mal rein, wenn Ihr schon immer wissen wolltet, was der Kern menschlicher Existenz und Sehnsucht wirklich ist, warum man eigentlich das Theater für diese Erkenntnis braucht, wie verwirrend Zeitsprünge im Film wirklich sein können und was ein brennendes Haus an Miete kostet. Und als Schmankerl: eine Top 3 unserer liebsten Filmtattoos. Gebt euch das, das wird krass!
    1 hr 57 min
  • Sexy Beast (2000) - Gangstergefühle und Poolgewalt
    Janis macht munter weiter mit seiner Reihe unerwarteter Kategorien. Heute auf der Karte: "Männer machen Sachen". Mit Jonathan Glazers Erstlingswerk "Sexy Beast" (2000) mit Ray Winstone und Ben Kingsley hält das britische Neo-Noir-Kino über exzentrische Gefühlswelten krimineller Boys Einzug in die Ruhmeshalle unserer WSS-Premiumauswahl. Wer oder was eigentlich ein sexy Beast ist, wie ungewöhnlich und filmdominierend Ben Kingsleys Performance wirklich ist, wie verspielt und genrebrechend wir den knusprigen Ray Winstone in der Speedo-Badehose tatsächlich finden und was unsere Top 1 der Tode im/am Pool der Filmgeschichte ist, erfahrt Ihr wie immer bei uns, euren knusprigen Kino-Kumpanen. Hör doch mal, ist optimal!
    1 hr 42 min
  • Das Bourne Ultimatum (2007) - Drastische Dramaturgien und akute Agentereien
    It's Payback-Time! Nachdem Janis Olis Sportkategorie gekapert hat, herrschte dicke Luft zwischen uns beiden. Um die entsetzlichen Spannungen in das Vergessen der Vergangenheit abzuschieben, versucht Oli Janis' schlimmste Ängste mit "Das Bourne Ultimatum" (The Bourne Ultimatum, 2007), dem dritten Teil der Bourne-Saga, wahr werden zu lassen. Paul Greengrass ist zurück und versorgt uns mit kameraumgehenden Parcours-Szenen, Haudrauf-Kämpfen und allem, was die versteckte Welt der internationalen Superagenten zu bieten hat. Wir diskutieren die spezielle Action-Dramaturgie, in der die Narration nur Beiwerk ist, wie die supercharged Agentenwelt des Films gestaltet ist, wie krass Jason Bourne wirklich ist und warum Pseudo-Lovestories immer scheiße sind. Schaltet ein, muss einfach sein!
    1 hr 39 min
  • A Beautiful Mind (2001) - Oscar-Facts und Krankheits-Acts
    It's the most wonderful time of the year! Es ist Oscar-Saison, die Nominierungen sind raus und spannende Geschichten um Auf- und Abstieg von Filmen und Stars entspinnen sich vor unseren Augen. Da haben wir aber keinen Bock drauf und kümmern uns in unserer brandneuen Oscar-Kategorie um die Gewinner-Filme des "Best Picture"-Awards, die Janis und Oli nie gesehen haben. Wenn Ihr wissen wollt, was Ihr braucht, wenn Ihr ein Film seid und 'nen Oscar wollt, welche Hürden "A Beautiful Mind" hierbei auf seinem Weg zum Sieg übersprungen hat, wie überraschend das Ganze für uns war und warum ein anderer Titel für Ron Howards Historien-Mathematik-Agenten-Familien-Drama "Dumm oder geil? - Der Film" ist, dann hört doch mal rein bei euren viereck-äugigen Profi-Nerds. Klick mal drauf, es gibt Filme zuhauf!
    1 hr 55 min
  • Family Romance, LLC (2019) - Doku-Fail und Familienkauf
    Gönnt euch ein Familienmitglied gegen Bares. Yuichi Ishii macht es möglich! Regie-Dinosaurier Werner Herzog erzählt die Geschichte von Ishiis Firma, die inszenierte Magic Moments des Alltags und gefälschte Familienmitglieder auf Anfrage bereitstellt. Im Zentrum steht das Verhältnis von Ishii zu einem kleinen Mädchen, dessen verschollenen Vater er vorgaukelt zu sein. Warum wir (Oli) ein neues Doku-Format versprochen haben und einen Spielfilm besprechen, welche Verfahren des Dokumentarischen hier zum Einsatz kommen und wie wir es finden, wenn Werner Herzog uns vor Filmbeginn seinen Film erklärt, erfahrt ihr wie immer bei uns, dem Grabbeltisch der Filmgeschichte. Hör's schon an, kommt gut an!
    1 hr 38 min
  • Eine Klasse für sich (1992) - Hot Hanks und Schwesterfeindinnen
    Coup d'état! Janis zettelt Revolutionen an und nimmt sein Schicksal selbst in die Hand. Um nach "Tin Cup" ein weiteres Sportdebakel für sich und euch abzuwenden, gibt es heute in "Janis" Sportschau" Penny Marshalls "Eine Klasse für sich" (A League Of Their Own, 1992) mit Tom Hanks, Geena Davis und Madonna. In dieser Familien-Dramedy über zwei Schwestern, die in einer neugegründeten amerikanischen Baseballliga mit ausschließlich weiblichen Teams spielen, während die Männer im zweiten Weltkrieg kämpfen, werden leichtbekömmlich Themen von weiblicher Emanzipation, dem Sportgeschäft und der Liebe zweier Schwestern erzählt. Wie sexualisiert Tom Hanks hier wirklich wird, ob der Film trotz emanzipatorischem Gestus sexistische Tendenzen besitzt und wie nice Baseball tatsächlich ist, erfahrt Ihr mal wieder bei uns, euren Wächtern des Watchbaren. Dazu gibt es noch unsere Top 1 der besten Schwesternrivalitäten im Film. Klick schon drauf, gib endlich auf!
    1 hr 42 min
  • Blade (1998) - Bad-Ass-Blutsauger und MCUrsprünge
    Janis' Albträume werden wahr: mit Wesley Snipes als "Blade" (1998) widmen wir uns endlich der Comicverfilmung. Mit dieser Vampir-Action graben wir ganz tief an den Wurzeln des heutigen Marvel-Wahnsinns. Daywalker Blade kämpft zusammen mit einer Ärztin und einem kettenrauchenden Zottelmann gegen eine fanatische Vampir-Sekte, welche den gesamten Planeten vampirisieren will. Was wir zur, für heutige Maßstäbe untypischen, Grittiness des Films, der überdominanten Coolness Blades und der ausgebufften Vampirwelt hinter der Menschenwelt zu sagen haben, erfahrt Ihr wie üblich bei uns, den Fringe-Freunden des Films. Guckt mal rein, wird schon gut sein.
    1 hr 41 min

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Wer schaut Sachen? Na wir! Oli und Janis schauen Filme und diskutieren darüber.

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