Klassentreffen

Wer spricht eigentlich wie über Klasse und warum? Mit Julian Daum


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Diese Folge ist etwas anderes als die anderen. Denn mit Julian Daum hat Olivier David diesmal einen Gast eingeladen, der von nun an auch als zweiter Host mit Menschen aus Aktivismus, Kultur und der Arbeitsrealität in Deutschland über »Klasse, Krise und Kultur« sprechen wird. Die Folge ist also so etwas wie eine längere Vorstellungsrunde.

Aber keine Sorge, es geht im Gespräch durchaus ums Eingemachte: Julian berichtet anhand des eigenen Lebenslaufs über die journalistische Arbeit zum Thema Rechtsextremismus, die eigene Klassenunsicherheit und karriereverändernde, postkoloniale Arbeitsbedingungen.

Außerdem gibt es einen kleinen Vorgeschmack auf kommende Themen. Stichwörter: Klassenverhältnisse als Unterdrückungsinstrument im Westjordanland oder Polizeigewalt aus Klassenperspektive.

Und keine Angst: Olivier bleibt Klassentreffen natürlich erhalten. Stattdessen werden sich die beiden von nun an abwechseln.

Zum Weiterlesen

  • Die Autor*innenseite von Julian Daum beim »nd« mit den veröffentlichten Texten
  • Als @julian.reports arbeitet Daum auch neben dem »nd« zu den Themen Faschisierung und rechte Politik in Deutschland, Europa und Westasien
  • Minute 06:13: Die Bezeichnung Westasien ist geografisch neutraler und bietet eine Alternative zur kolonial-eurozentrischen Bezeichnung Nahost.

    Minute 12:26: Bei dem archäologischen Ausgrabungsprojekt in Tadschikistan handelt es sich um das Projekt »Torbulok - ein Heiligtum im hellenistischen Fernen Osten«. Julian spricht von einem Tempel. Im Forschungskontext korrekter ist die Bezeichnung Heiligtum.

    Minute 37:34: Die sogenannte »Hilltop Youth« ist Teil der Besatzungsstrategie Israels im Westjordanland. Zu Annexionsbestrebungen vor dem Hintergrund der »Großisrael«-Ideologie hat Julian Daum im »nd« berichtet.

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    KlassentreffenBy nd