Folge 4 – Ein Stück Demokratie
Die Gründung der Stiftung EVZ wird rückblickend oft als überfälliger Kompromiss gesehen, mit dem keiner der Beteiligten wirklich zufrieden war. Welche Forderungen blieben konkret offen und warum war der Kompromiss dennoch wertvoll? Wie erging es Menschen, die vom Stiftungsgesetz ausgeklammert worden waren? Und welchen Auftrag hat die Stiftung EVZ heute, lange nach Abschluss der Auszahlungen?
In der vierten Folge von „Wert & Würde“ beleuchtet Podcasthost Daniel Christensen die Nachwirkungen der Verhandlungen. Mit Stimmen aus der Stiftung EVZ und der Wirtschaft sowie von Betroffenen spricht er darüber, wie die Auszahlungsprogramme die unterschiedlichen Opfergruppen unterschiedlich gut erreichten – und wer dabei gänzlich außen vor blieb. Die Folge fragt außerdem, welchen Stellenwert die finanzielle und symbolische Anerkennung ihres Leids für Betroffene hatte. Katrin Kowark gibt zudem Einblicke in die heutige Arbeit der Stiftung und erzählt von Förderprojekten, die sich bis heute mit nationalsozialistischem Unrecht auseinandersetzen.
Abschlussbericht zu den Auszahlungsprogrammen „Gemeinsame Verantwortung und moralische Pflicht“ (2007)Digitale Quellenwerkstatt „Mit Stempel und Unterschrift“Projekt Von einem Ort des Jubels zu einem Ort des Unrechts zu NS-Zwangsarbeit auf FußballplätzenWeiterführendes E-Learning „Ausgezahlt?!“ auf der EVZ Academy – online platformListe der Unternehmen, die in die Stiftungsinitiative der deutschen Wirtschaft eingezahlt habenStudien und Publikationen der GUG e.V. zu Unternehmensgeschichten im NSWebsite des dokumentartheater berlin von Marina SchubarthWebsite der Lagergemeinschaft Ravensbrück/ Freundeskreis e.V. Website des Maximilian-Kolbe-WerkWebsite von Amcha DeutschlandWebsite Slavery Footprint zu Zwangsarbeit heute