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In dieser Episode spricht Torsten mit Gunther Kracke darüber, was Unternehmen wirklich in Bewegung bringt und warum Performance schon lange vor der Kennzahl entsteht. Ausgangspunkt ist seine klare Haltung: KPIs sind keine Ziele, sondern das Ergebnis davon, wie gut eine Organisation funktioniert. Gunther erklärt, warum selbst gute Prozesse ins Leere laufen können, wenn Menschen nicht mitgehen, und weshalb Veränderung einen eigenen Antrieb in der Organisation braucht. Dabei geht es um die drei ›Betriebssysteme des Gehirns‹ Sicherheit, Zugehörigkeit und Zufriedenheit, um Transparenz als Grundlage für Veränderung und um die kleinen Stellschrauben, die im Unternehmen ofmals eine große Wirkung entfalten. Außerdem sprechen die beiden darüber, warum Führungskräfte selbst Raum für Reflexion brauchen und weshalb ein gemeinsames Zielbild gerade in unsicheren Zeiten mehr Orientierung geben kann als reiner KPI-Druck.
Zu Gast ist Gunther Kracke, Gründer der Oculus Concept GmbH. Nach vielen Jahren in SAP-Großprojekten, Projektleitung und Projektrettung beschäftigt er sich heute damit, wie Menschen, Strukturen und Zusammenarbeit in Veränderungsprozessen zusammenspielen. Im Gespräch verbindet er Erfahrungen aus mehr als 20 Jahren an der Schnittstelle von IT, Business und Mensch mit seinem systemischen Blick auf Organisationen und einer persönlichen Überzeugung, die ihn seit seiner Kindheit begleitet: Oft ist deutlich mehr möglich, als zunächst angenommen wird.
In dieser Episode spricht Torsten mit Markus Gutberlet darüber, was erfolgreiche Transformation wirklich ausmacht und warum viele Unternehmen dabei trotz guter Konzepte ins Stocken geraten. Markus erklärt, weshalb es hohe Ambitionen, schnelle Reaktionen und vor allem konsequente Umsetzung braucht. Dabei geht es um die Rolle von Führung, um die aktive Einbindung von Mitarbeitenden und um die Frage, wie Veränderung im Unternehmen wirklich verankert werden kann.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Rolle des CFO. Markus beschreibt, warum Finance heute stärker nach vorne schauen muss und wie der CFO zum Gestalter von Performance und Veränderung werden kann. Dazu gehören Transparenz, klare Prioritäten und ein enger Steuerungsrhythmus, mit dem Probleme früh sichtbar werden und schneller gelöst werden können. Auch AI spielt dabei eine Rolle: Sie kann Analysen und Entscheidungen beschleunigen, während Orientierung, Klarheit und Veränderung weiterhin Führungsaufgaben bleiben.
Zu Gast ist Markus Gutberlet, CFO bei der HUF Group. Zuvor verantwortete er die gruppenweite Transformation des Unternehmens und war viele Jahre in der Topmanagement-Beratung bei Mc Kinsey tätig. Er kennt Transformation aus jeder Perspektive und verbindet im Gespräch seine Erfahrungen aus Beratung und Industrie, um zu zeigen worauf es ankommt, wenn aus Veränderungsplänen tatsächlich Wirkung entstehen soll.
In dieser Episode spricht Torsten mit Oliver Sowa darüber, wie Transformation in Unternehmen wirklich wirksam werden kann. Im Zentrum steht die Frage, warum Veränderung bei den Strukturen beginnt: bei Prozessen, Verantwortlichkeiten, Zusammenarbeit und allem, was im Unternehmen Wert schafft oder Wirkung verhindert. Oliver Sowa gibt Einblicke in den Wendepunkt eines gescheiterten ERP-Projekts, das anschließende Aufräumen historisch gewachsener Strukturen, die Reduzierung von Abteilungssilos und die Abschaffung von Provisionen im Vertrieb. Außerdem geht es um Klarheit statt Kontrolle, Vertrauen in der Führung und die Frage, warum Digitalisierung und KI erst dann Wirkung entfalten, wenn Prozesse und Daten sauber aufgestellt sind.Zu Gast ist Oliver Sowa, Geschäftsführer der Beutlhauser Gruppe, einem familiengeführten Handels- und Dienstleistungsunternehmen mit rund 1.500 Mitarbeitenden an etwa 27 Standorten. Gemeinsam mit Wolf Lotter hat er das Buch „Transformation“ veröffentlicht – ein Denkrahmen für alle, die Veränderung vom ursächlichen Problem her denken und Organisationen wirklich wirksamer machen wollen.
In dieser Episode spricht Torsten mit Jana Schönfeld und Michael Lehmkuhl von der Hettich Group darüber, wie Performance und Transformation in einem globalen Familienunternehmen wirksam gesteuert werden können. Bei Hettich geht es dabei weniger um den Begriff Performance, sondern um Ergebnisse, Effektivität und Wirksamkeit.Im Gespräch geht es um das Prinzip Many to Many, um Verantwortung ohne klassische Titel-Logik, maximale Transparenz, OKR und Agile als Methodenbaukasten sowie um die Frage, warum Fokus, Klarheit und Konsequenz entscheidend sind, wenn Organisationen auch unter Druck handlungsfähig bleiben sollen.Zu Gast sind Jana Schönfeld und Michael Lehmkuhl von der Hettich Group, einem der weltweit führenden Hersteller von Möbelbeschlägen mit Hauptsitz in Ostwestfalen-Lippe. Gemeinsam geben sie Einblicke in eine besondere Unternehmenskultur, in der Transformation nicht nur an Konzepten, sondern am Verhalten der Menschen gemessen wird.
In dieser Episode spricht Katharina Claes mit Bart Ader von MANN+HUMMEL über Performance im Einkauf – und warum das nie für alle dasselbe bedeutet. Im Gespräch geht es um seinen Quereinstieg aus Supply Chain und Logistics, um konkrete Use Cases als Einstieg in neue Themen und um die Frage, wie neue Perspektiven helfen können, den Satz „Das haben wir immer schon so gemacht“ zu hinterfragen.
Außerdem spricht Bart darüber, warum Job Rotation im Einkauf frische Impulse auslösen kann, wie sich festgefahrene Lieferantenbeziehungen neu aufsetzen lassen und was starke Teams ausmacht: Menschen, die sich gegenseitig unaufgefordert unterstützen. Ein weiterer Aspekt ist sein Blick auf Resilienz und Antifragilität, um aus Krisen, Schocks und Veränderungen zu lernen, sich anzupassen und besser zu werden.
Bart Ader verantwortet bei MANN+HUMMEL den strategischen Einkauf für direkte Materialien mit einem Einkaufsvolumen von rund 1,6 bis 1,7 Milliarden Euro. Durch seinen Weg aus Supply Chain und Logistics in den Einkauf bringt er einen breiten Blick auf Performance, Zusammenarbeit und Veränderung mit.
Performance Management ist mehr als Reporting und Dashboards. Es geht darum, aktuelle und zukünftige Leistung sichtbar zu machen und daraus echte Steuerung abzuleiten.In dieser Episode spricht Torsten mit Prof. Dr. Ronald Gleich darüber, woran man erkennt, ob ein Unternehmen wirklich steuert oder nur berichtet. Im Gespräch geht es um Leistungstransparenz, KPI-Fokus, Balanced Scorecard, Business Partner Controlling und die Frage, warum Performance Management ohne Rückhalt des Topmanagements kaum Wirkung entfalten kann.Außerdem erklärt Ronald Gleich, warum Abweichungen kein Anlass zur Rechtfertigung sein sollten, sondern ein Ausgangspunkt für Lösungen, und was CFOs in den ersten 90 Tagen konkret tun können.Zu Gast ist Prof. Dr. Ronald Gleich, Professor für Performance Management und Controlling an der Frankfurt School of Finance & Management sowie Mitinitiator des Center for Performance Management & Controlling.
In dieser Episode spricht Lothar Färber darüber, wie sich Einkauf in einem globalen Hightech-Unternehmen verändert. Denn moderne Einkaufsorganisationen verhandeln nicht nur Preise. Sie sichern Technologie, gestalten Lieferantenpartnerschaften und leisten einen messbaren Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit. Im Gespräch geht es um die Carl Zeiss AG als eines der wichtigsten Hightech-Unternehmen Europas, um die Balance zwischen Kosten, Innovation und Partnerschaft sowie um die Frage, warum Performance- und Effizienzprogramme oft nicht an der Methode scheitern, sondern an fehlender Priorisierung, Führung und Umsetzungskraft. Zu Gast ist Lothar Färber, Einkaufsverantwortlicher bei der Carl Zeiss AG. Er verantwortet ein Einkaufsvolumen von rund 1,6 Milliarden Euro und gibt Einblicke in eine Einkaufswelt zwischen Hightech, Digitalisierung, globaler Beschaffung und Transformation.
In dieser Episode spricht Jannis Johannmeier über eine unbequeme Wahrheit: Viele Unternehmen informieren sauber, argumentieren logisch, messen alles und wundern sich trotzdem, warum Transformation nicht auf die Straße kommt. Denn Menschen folgen keiner Excel-Logik. Sie folgen Geschichten, Bildern, Emotionen und Führung, die sichtbar Haltung zeigt. Mit seinem Begriff „Propaganda for the Good“ setzt er hier an, um Orientierung zu schaffen, Bewegung auszulösen und Performance überhaupt erst wirksam zu machen.
Im Gespräch geht es um das Ende von „Spaltmaß Deutschland“, die Illusion rationaler Entscheidungen, die Macht von Narrativen und die Frage, warum CEOs heute auch Chief Storytelling Officer sein müssen.
Zu Gast ist Jannis Johannmeier, Kommunikationsexperte, Gründer der Kommunikationsberatung The Trailblazers und Autor des Buches „Propaganda for the Good“. Seine These: In einer Welt voller Informationen gewinnt nicht die sachlichste Botschaft, sondern die Story, die Menschen erreicht.
In dieser Folge von Werte & Hebel spricht Torsten Bendlin mit Carmen Erhardt, CPO von Swisslog, darüber, wie Einkauf vom reinen Kostenfaktor zum echten Werttreiber werden kann. Dabei wird klar: Moderner Einkauf ist weit mehr als Verhandlung und Savings-Reporting. Er muss früh im Geschäft sein, nah an Sales und Projekten arbeiten und dort Wirkung entfalten, wo wichtige Entscheidungen fallen.
Carmen Erhardt zeigt, wie dieser Wandel in der Praxis gelingt. Wert entsteht im Einkauf nicht zufällig, sondern durch klare Prioritäten, einfache Prozesse und eine saubere Steuerung der Initiativen. Sie spricht darüber, wie sie bei Swisslog den Wandel von Purchasing zu Procurement angestoßen hat — mit stärkerem Kategorienmanagement, mehr Digitalisierung, klaren Zielen und dem Mut, Themen auch zu stoppen, wenn sie keinen echten Beitrag leisten.
Carmen Erhardt verantwortet als CPO den globalen Einkauf bei Swisslog (KUKA Group). Zuvor war sie rund 20 Jahre bei Henkel tätig und prägte dort unter anderem Digitalisierung, Analytics und globale Source-to-Pay-Strukturen.
In dieser Episode spricht Frauke von Polier darüber, warum Transformation heute kein linearer Weg von A nach B mehr ist, sondern ein permanenter Prozess in Schleifen. Sie zeigt, warum viele Programme im Alltag an Energie verlieren, wie Führung dabei Orientierung und Momentum halten kann und weshalb Haltung oft viel entscheidender ist als jede Methodik. Im Mittelpunkt stehen dabei das Menschenbild von Führung, das bewusste Zusammendenken von Kultur und Kennzahlen und die Frage, wie Leadership Wirksamkeit überhaupt erst möglich macht. Außerdem geht es um Leadership der Zukunft, warum KI Führung nicht ersetzt, sondern ihre Bedeutung weiter erhöht und welche Aspekte beim Menschen bleiben müssen, damit Organisationen leistungsfähig bleiben.
Zu Gast ist Frauke von Polier, Chief People Officer und Mitglied des Executive Boards der Viessmann Generations Group. Zuvor war sie Chief People Officer bei Zalando und COO People bei SAP. Als CHRO of the Year steht sie für einen ganzheitlichen Blick auf Performance, der People, Kultur und Business konsequent zusammendenkt.
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