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2006 schaltet die irische Firma Steorn eine Anzeige im Magazin The Economist. Die Behauptung: Eine neue Technologie könne Energie ohne Ende erzeugen. Um Zweifel auszuräumen, lädt das Unternehmen eine internationale Jury aus Wissenschaftlern und Ingenieuren ein, die das System unabhängig prüfen soll. In dieser Folge geht es um genau diese Jury.
Am Anfang steht ein kurzer Blick in das Kapitel „Urteil“ aus dem Roman Ware Hoffnung. Dort begleitet der Leser eine Gruppe von Experten nach Edinburgh, die prüfen sollen, ob an der spektakulären Behauptung etwas dran ist.
Anschließend rückt die reale Geschichte in den Mittelpunkt. Ich stelle Dr. Ian MacDonald vor, den Vorsitzenden der tatsächlichen Steorn-Jury. Nach Ablauf der Geheimhaltungsfrist sprach er erstmals ausführlicher über die Arbeit der Kommission. Seine Antworten geben einen seltenen Einblick in den Ablauf der Evaluation: Was der Jury tatsächlich gezeigt wurde, welche Versprechen gemacht wurden – und warum die Prüfung schließlich in einem einzigen knappen Satz endete.
Dabei zeigt sich ein Muster, das auch ohne tiefes technisches Wissen erkennbar ist. Versprechen, Verzögerungen, Demonstrationen, die nie wirklich überzeugen, und ein Projekt, das trotzdem immer weiterläuft.
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By Ulli Gerer2006 schaltet die irische Firma Steorn eine Anzeige im Magazin The Economist. Die Behauptung: Eine neue Technologie könne Energie ohne Ende erzeugen. Um Zweifel auszuräumen, lädt das Unternehmen eine internationale Jury aus Wissenschaftlern und Ingenieuren ein, die das System unabhängig prüfen soll. In dieser Folge geht es um genau diese Jury.
Am Anfang steht ein kurzer Blick in das Kapitel „Urteil“ aus dem Roman Ware Hoffnung. Dort begleitet der Leser eine Gruppe von Experten nach Edinburgh, die prüfen sollen, ob an der spektakulären Behauptung etwas dran ist.
Anschließend rückt die reale Geschichte in den Mittelpunkt. Ich stelle Dr. Ian MacDonald vor, den Vorsitzenden der tatsächlichen Steorn-Jury. Nach Ablauf der Geheimhaltungsfrist sprach er erstmals ausführlicher über die Arbeit der Kommission. Seine Antworten geben einen seltenen Einblick in den Ablauf der Evaluation: Was der Jury tatsächlich gezeigt wurde, welche Versprechen gemacht wurden – und warum die Prüfung schließlich in einem einzigen knappen Satz endete.
Dabei zeigt sich ein Muster, das auch ohne tiefes technisches Wissen erkennbar ist. Versprechen, Verzögerungen, Demonstrationen, die nie wirklich überzeugen, und ein Projekt, das trotzdem immer weiterläuft.
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