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Im Roman-Kapitel „Weltfrieden“ trifft Ricardo in Edinburgh auf Angus McKenna, einen charmanten Visionär mit einer Technologie, die angeblich Klimawandel und Ressourcenkriege beenden und vielleicht gleich den Weltfrieden bringen kann. Je länger das Gespräch dauert, desto klarer wird: Hier wird kein belastbares Gerät verkauft, sondern eine perfekte Geschichte.
Von dort aus führt diese Folge in ein besonders spannendes Grenzgebiet: wissenschaftsnahe Pseudowissenschaft. Im Zentrum steht Harold „Hal“ Puthoff, ein hervorragend ausgebildeter Elektrotechniker und Laserforscher, der sich immer wieder an die Ränder des wissenschaftlich Etablierten bewegt hat. Uri Geller, Remote Viewing, Zero Point Energy, Warp Drive: Puthoffs Themen haben fast immer das Format der großen Sensation.
Die Folge zeichnet nach, wie sich durch seine Laufbahn ein Muster zieht. Puthoff kennt die wissenschaftliche Methode, spricht ihre Sprache und benennt methodische Probleme oft völlig korrekt. Gleichzeitig zeigt sich immer wieder, dass seine stärksten Hoffnungen erstaunlich widerstandsfähig bleiben. Scheitern Konzepte, wankt selten die Leitidee. Bleibt ein Nachweis aus, wandert der Durchbruch in die Zukunft.
Anhand von Project Alpha, der BBC-Doku über Stanley Meyer und einem Ausflug in die wissenschaftliche Methode zeigt die Folge, warum hohe Fachkompetenz nicht automatisch vor Wunschdenken schützt. Am Ende geht es um eine einfache, aber folgenreiche Frage: Was passiert, wenn jemand wissenschaftlich denkt, aber seine Skepsis nicht konsequent gegen die eigenen Lieblingsideen richtet?
Links:
By Ulli GererIm Roman-Kapitel „Weltfrieden“ trifft Ricardo in Edinburgh auf Angus McKenna, einen charmanten Visionär mit einer Technologie, die angeblich Klimawandel und Ressourcenkriege beenden und vielleicht gleich den Weltfrieden bringen kann. Je länger das Gespräch dauert, desto klarer wird: Hier wird kein belastbares Gerät verkauft, sondern eine perfekte Geschichte.
Von dort aus führt diese Folge in ein besonders spannendes Grenzgebiet: wissenschaftsnahe Pseudowissenschaft. Im Zentrum steht Harold „Hal“ Puthoff, ein hervorragend ausgebildeter Elektrotechniker und Laserforscher, der sich immer wieder an die Ränder des wissenschaftlich Etablierten bewegt hat. Uri Geller, Remote Viewing, Zero Point Energy, Warp Drive: Puthoffs Themen haben fast immer das Format der großen Sensation.
Die Folge zeichnet nach, wie sich durch seine Laufbahn ein Muster zieht. Puthoff kennt die wissenschaftliche Methode, spricht ihre Sprache und benennt methodische Probleme oft völlig korrekt. Gleichzeitig zeigt sich immer wieder, dass seine stärksten Hoffnungen erstaunlich widerstandsfähig bleiben. Scheitern Konzepte, wankt selten die Leitidee. Bleibt ein Nachweis aus, wandert der Durchbruch in die Zukunft.
Anhand von Project Alpha, der BBC-Doku über Stanley Meyer und einem Ausflug in die wissenschaftliche Methode zeigt die Folge, warum hohe Fachkompetenz nicht automatisch vor Wunschdenken schützt. Am Ende geht es um eine einfache, aber folgenreiche Frage: Was passiert, wenn jemand wissenschaftlich denkt, aber seine Skepsis nicht konsequent gegen die eigenen Lieblingsideen richtet?
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