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In dieser Folge steht Ricardo an einem Wendepunkt. Nach seinen Begegnungen mit fragwürdigen Energieprojekten wird ihm klar, dass er nicht einfach zur Tagesordnung übergehen kann. Zusammen mit Ragnar, Natalya und Marlen überlegt er, wie man solchen Täuschungen begegnen kann, ohne sich selbst angreifbar zu machen. Aus Ärger wird ein Plan.
Der reale Fall führt nach Österreich: Zur ASFINAG, zur Arlberg-Schnellstraße S16 und zu Gerhard Pirchl, der gefährliche Unfallstellen mit Pendel, Rätia-Steinen und „Gegenadern“ entschärfen wollte. Die Geschichte wirkt auf den ersten Blick skurril. Bei näherem Hinsehen zeigt sie aber, wie Pseudowissenschaft in Institutionen eindringen kann, wenn echte Probleme, Handlungsdruck, Fachsprache und der Satz „Schaden kann’s ja nicht“ zusammenkommen.
Außerdem geht es diesmal um Recherche als praktische Seite des angewandten Zweifels. Wie findet man alte Quellen? Was leisten archive.org, Google Books, Patentdatenbanken, Firmenregister und wissenschaftliche Literatur? Warum sind Primärquellen so wichtig? Und warum sind Zitatketten noch lange keine Beweisketten?
Zum Abschluss folgt der Fehlschluss der Woche: der Strohmann-Trugschluss. Denn wer eine Diskussion gewinnen will, sollte zuerst auf das antworten, was tatsächlich gesagt wurde.
Links:
By Ulli GererIn dieser Folge steht Ricardo an einem Wendepunkt. Nach seinen Begegnungen mit fragwürdigen Energieprojekten wird ihm klar, dass er nicht einfach zur Tagesordnung übergehen kann. Zusammen mit Ragnar, Natalya und Marlen überlegt er, wie man solchen Täuschungen begegnen kann, ohne sich selbst angreifbar zu machen. Aus Ärger wird ein Plan.
Der reale Fall führt nach Österreich: Zur ASFINAG, zur Arlberg-Schnellstraße S16 und zu Gerhard Pirchl, der gefährliche Unfallstellen mit Pendel, Rätia-Steinen und „Gegenadern“ entschärfen wollte. Die Geschichte wirkt auf den ersten Blick skurril. Bei näherem Hinsehen zeigt sie aber, wie Pseudowissenschaft in Institutionen eindringen kann, wenn echte Probleme, Handlungsdruck, Fachsprache und der Satz „Schaden kann’s ja nicht“ zusammenkommen.
Außerdem geht es diesmal um Recherche als praktische Seite des angewandten Zweifels. Wie findet man alte Quellen? Was leisten archive.org, Google Books, Patentdatenbanken, Firmenregister und wissenschaftliche Literatur? Warum sind Primärquellen so wichtig? Und warum sind Zitatketten noch lange keine Beweisketten?
Zum Abschluss folgt der Fehlschluss der Woche: der Strohmann-Trugschluss. Denn wer eine Diskussion gewinnen will, sollte zuerst auf das antworten, was tatsächlich gesagt wurde.
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