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WhatsApp erhält eine Funktion, die jeder einschalten sollte


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(Bildquelle: NurPhoto/ Samuel Boivin / IMAGO / Bearbeitung: GIGA)

WhatsApp hat seine KI-Funktionen weiter ausgebaut, diesmal mit Fokus auf eure Privatsphäre.

Meta hat für die eigene KI in WhatsApp einen „Inkognito-Chat“ erarbeitet. Die Funktion soll Unterhaltungen weder in der Cloud noch auf dem Smartphone speichern. Gleichzeitig kündigt der Konzern sogenannte „Nebenchats“ an: eine Art separater KI-Second-Screen für laufende Gespräche.

Laut Meta bekommt ihr bald KI-Chats ohne Verlauf

Die neue Funktion basiert auf Metas „Private Processing“-Technologie. Dahinter steckt ein System, das KI-Anfragen laut Unternehmen so verarbeitet, dass weder WhatsApp noch Meta selbst die Inhalte einsehen können. Die Chats bleiben Ende-zu-Ende-verschlüsselt und sollen zusätzlich nicht protokolliert werden (Quelle: WhatsApp).

Praktisch bedeutet das: Wer sensible Fragen zu Gesundheit, Finanzen oder dem Job an die KI stellt, hinterlässt angeblich keine dauerhaften Spuren. Anders als bei vielen anderen KI-Diensten kann sich die Meta AI in neuen Gesprächen außerdem nicht mehr an frühere Chats erinnern. Kontextfenster? Gibt im Inkognito-Modus bewusst nicht.

Meta reagiert damit auf einen Trend, der gerade überall sichtbar wird: Immer mehr Menschen nutzen KI-Chatbots statt klassischer Suchmaschinen. Und je persönlicher die Fragen werden, desto größer wird auch das Bedürfnis nach privaten Gesprächen.

Bald könnt ihr euch Meta AI mit sensiblen Fragen anvertrauen. (Bildquelle: WhatsApp)Nebenchats sollen Gruppen weniger chaotisch machen

Neben dem Inkognito-Modus plant WhatsApp noch eine weitere KI-Funktion: sogenannte Nebenchats. Bisher sehen andere Teilnehmer in Gruppen, wenn jemand die Meta AI nutzt. Künftig sollen KI-Anfragen in einem separaten Bereich laufen, ohne den eigentlichen Chat zu unterbrechen (Quelle: Reuters).

Das könnte vor allem bei längeren Diskussionen praktisch werden. Statt Nachrichten erst umständlich in ChatGPT oder Google zu kopieren, liefert die KI direkt im Hintergrund Infos oder Formulierungshilfen. Quasi ein stiller Copilot für WhatsApp-Chats.

Technisch setzt Meta dabei auf das neue KI-Modell „Muse Spark“, das künftig auch in Instagram, Facebook, Messenger und den Meta-KI-Brillen eingesetzt werden soll. Einen konkreten Release-Termin gibt es noch nicht. Laut Meta starten Nebenchats aber weltweit „in den kommenden Monaten“.

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