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Künstliche Intelligenz wird von großen Konzernen dominiert, sie verbraucht viel Energie und es gibt jede Menge kniffliger ethischer Fragestellungen. Der digitalpolitische Verein D64 hat sich mit anderen Organisationen der Frage angenähert, wie die Zivilgesellschaft KI solidarisch nutzen kann.
KI und Solidarität – geht das zusammen? Der digitalpolitische Verein D64 hat im Rahmen des Projektes „Code of Conduct Demokratische KI“ ein neues Whitepaper veröffentlicht, das sich laut der Pressemitteilung mit dem „Spannungsfeld zwischen der Dominanz globaler Tech-Unternehmen und dem solidarischen Auftrag gemeinwohlorientierter Organisationen“ beschäftigt. Das Papier mit dem Titel „Solidarische Praxis entlang der Nutzung von KI verankern“ biete gemeinwohlorientierten Organisationen einen praxisnahen Leitfaden für den solidarischen Umgang mit KI, so D64 weiter.
Entstanden ist das 35 Seiten starke Whitepaper (PDF) in Zusammenarbeit mit 19 Organisationen aus der Zivilgesellschaft, unter ihnen die Arbeiterwohlfahrt (AWO), die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO), das FrauenComputerZentrumBerlin (FCZB) und das Deutsche Rote Kreuz.
Dabei stand im Mittelpunkt die Frage: „Wie können wir den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) so gestalten, dass er unserem solidarischen Auftrag dient und nicht durch technologische Abhängigkeiten untergraben wird?“ Solidarität bedeute: Verantwortung teilen, Ressourcen gemeinsam steuern und dadurch Bedingungen schaffen, in denen vielfältige Bedarfe selbstbestimmt eingebracht werden können. Im Kontext von KI gerate dieser Anspruch schnell unter Druck, weil wenige globale Unternehmen die Entwicklung großer KI-Modelle und die digitale Infrastruktur dominieren würden.
Trotz dieser Spannungen könne die Zivilgesellschaft ihre Rolle als kritische Anwenderin und Gestalterin nutzen, heißt es auf der Seite des Projektes. Durch bewusste Entscheidungen ließen sich konkrete Handlungsräume öffnen: in der Auswahl von KI-Anwendungen, im Aufbau von Kompetenzen und in der Arbeit an gemeinsamen Standards. Das Whitepaper möchte hierbei Anstöße und Lösungsansätze für Organisationen geben.
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Entstanden ist das 35 Seiten starke Whitepaper (PDF) in Zusammenarbeit mit 19 Organisationen aus der Zivilgesellschaft, unter ihnen die Arbeiterwohlfahrt (AWO), die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO), das FrauenComputerZentrumBerlin (FCZB) und das Deutsche Rote Kreuz.
Dabei stand im Mittelpunkt die Frage: „Wie können wir den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) so gestalten, dass er unserem solidarischen Auftrag dient und nicht durch technologische Abhängigkeiten untergraben wird?“ Solidarität bedeute: Verantwortung teilen, Ressourcen gemeinsam steuern und dadurch Bedingungen schaffen, in denen vielfältige Bedarfe selbstbestimmt eingebracht werden können. Im Kontext von KI gerate dieser Anspruch schnell unter Druck, weil wenige globale Unternehmen die Entwicklung großer KI-Modelle und die digitale Infrastruktur dominieren würden.
Trotz dieser Spannungen könne die Zivilgesellschaft ihre Rolle als kritische Anwenderin und Gestalterin nutzen, heißt es auf der Seite des Projektes. Durch bewusste Entscheidungen ließen sich konkrete Handlungsräume öffnen: in der Auswahl von KI-Anwendungen, im Aufbau von Kompetenzen und in der Arbeit an gemeinsamen Standards. Das Whitepaper möchte hierbei Anstöße und Lösungsansätze für Organisationen geben.
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