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Kriegs- und Besatzungserfahrungen, ein Spannungsbogen von Stalin bis Breschnew und unübersehbare Diskrepanz zwischen offizieller "Freunde"-Propaganda und praktischer Distanzierung: Die DDR-Bevölkerung hatte bis in die 80er-Jahre eine ambivalent-ablehnende Haltung zur Sowjetunion und Russland entwickelt. Diese kippte vermeintlich in der Vorwende-Zeit mit Gorbatschow, auch getrieben von zunehmend positiver Sowjet-Sicht aus dem Westen. Dabei entstand eine Projektionsfläche, die das Bild auf Russland bis heute enorm verzerrt. Die DDR-Forscher Prof. Dr. Gerd Dietrich und Dr. Maik Weichert erklären detailliert an sozialen und politischen Hintergründen im geteilten Deutschland, wie es dazu kommen konnte.
By Tim Hofmann, Torsten Kleditzsch (Freie Presse)Kriegs- und Besatzungserfahrungen, ein Spannungsbogen von Stalin bis Breschnew und unübersehbare Diskrepanz zwischen offizieller "Freunde"-Propaganda und praktischer Distanzierung: Die DDR-Bevölkerung hatte bis in die 80er-Jahre eine ambivalent-ablehnende Haltung zur Sowjetunion und Russland entwickelt. Diese kippte vermeintlich in der Vorwende-Zeit mit Gorbatschow, auch getrieben von zunehmend positiver Sowjet-Sicht aus dem Westen. Dabei entstand eine Projektionsfläche, die das Bild auf Russland bis heute enorm verzerrt. Die DDR-Forscher Prof. Dr. Gerd Dietrich und Dr. Maik Weichert erklären detailliert an sozialen und politischen Hintergründen im geteilten Deutschland, wie es dazu kommen konnte.

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