Glaubenstruhe

Wie die Träumenden


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„Als der HERR die Gefangenen Zions zurückbrachte,
da waren wir wie Träumende.“ (Psalm 126,1)

Diese obige Stelle der Bibel spricht von dem politischen Zustand des Volkes Israel, als sie aus der Gefangenschaft Babyloniens befreit wurden, und sich wie in einem unfassbaren Traum befanden. Dies kann jeder gut nachvollziehen, der auch mal in einem Gefängnis saß, und sich plötzlich frei bewegen durfte.

Diese große politische Befreiung Israels kann auch als ein Symbol verstanden werden. Eine Befreiung aus dem Gefängnis der sündigen Welt, bei der Wiederkunft unseres Heilandes und zukünftigen Königs, dem Herrn Jesus.

„Jetzt aber, da ihr von der Sünde frei und Gott dienstbar geworden seid, habt ihr als eure Frucht die Heiligung, als Ende aber das ewige Leben.“ (Römer 6,22)Seit meiner Kindheit träume ich, endlich einmal auf diese versprochene, neue Erde zu kommen. Ich ernähre mich gesund, nehme keine Drogen, sammle keinen Reichtum, und baue mir kein Haus. Ich kämpfe weiterhin den guten Kampf des Lebens, und teile meine Hoffnung mit den Anderen. Obwohl viele von denen aufgegeben haben, bete ich selbst täglich um die Kraft im Jagen nach der einstigen Krone des Lebens, und der Bleibe in der himmlischen Stadt, Jerusalem.

Ich weiß schon heute: Wenn es sich endlich bewahrheitet, und die Wiederkunft real kommt, werde ich wie ein Träumender sein. Dieser Traum, voll Zuversicht und geprobten Glaubens, hält mich, weiterhin an dem einmal gesetzten Lebensziel ganz festzuhalten.

Ich glaube, dass nicht nur der Mensch, sondern die ganze Schöpfung sich nach Besserem sehnt. Denn sowohl die Tiere, als auch die Pflanzen, können sich sowohl freuen, als auch weinen; gedeihen, als auch untergehen, je nach den Bedingungen, in denen sie Leben.

„Denn wir wissen, dass die ganze Schöpfung zusammen seufzt und zusammen in Geburtswehen liegt bis jetzt. (Römer 8,22)

Je länger die Zeit des Wartens ist, um so größer ist dann die Freude und der Jubelschrei. Es ist erwiesen, dass ein langes Warten, im Rückblick nur kurz vorkommt. Als ich ein Kind war, war die Vorstellung eines über neunzig Jahre langen Lebens unendlich lang. Heute, mit meinen neunzig Jahren, kommt mir diese Zeit wie ein vorbei geflogener Augenblick vor.

„So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen.“ (Epheser 2,19)

Der Jubel wird umso größer, wenn man bedenkt, dass gerade ich ein Bürger dieser Stadt sein darf.

„Die wir in den Vergehungen tot waren, mit dem Christus lebendig gemacht – durch Gnade seid ihr gerettet!“ (Epheser 2,5) „Gottes Gabe ist es.“ (Epheser 2,8)

In der letzten Zeit ist die ganze Welt in eine sehr spannende und gefährliche Lage hineingeraten. Überall wird von dem bevorstehenden Weltkrieg gesprochen. Eine panische Angst erschüttert die Gemüter.

Bei all dem ist auch mir selbst nicht zum Lachen zumute. Obwohl es auf Grund der biblischen Prophetie doch einmal mit der Krise so weit kommen soll. Und doch, die menschliche Schwäche macht sich auch bei mir bemerkbar.

„So lasst uns hinzutreten mit wahrhaftigem Herzen in der Fülle des Glaubens, besprengt in unsern Herzen und los von dem bösen Gewissen und gewaschen am Leib mit reinem Wasser. Lasst uns festhalten an dem Bekenntnis der Hoffnung und nicht wanken; denn er ist treu, der sie verheißen hat; … und das umso mehr, als ihr seht, dass sich der Tag naht. … Gedenkt aber der früheren Tage, an denen ihr, die ihr erleuchtet wurdet, erduldet habt einen großen Kampf des Leidens, indem ihr zum Teil selbst durch Schmähungen und Bedrängnisse zum Schauspiel geworden seid, zum Teil Gemeinschaft hattet mit denen, welchen es so erging. weil ihr wisst, dass ihr eine bessere und bleibende Habe besitzt. Darum werft euer Vertrauen nicht weg, welches eine große Belohnung hat. Denn »nur noch eine kleine Weile, so wird kommen, der da kommen soll, und wird nicht lange ausbleiben. Mein Gerechter aber wird aus Glauben leben. Wenn er aber zurückweicht, hat meine Seele kein Gefallen an ihm« Wir aber sind nicht solche, die zurückweichen und verdammt werden, sondern solche, die glauben und die Seele erretten.“ (Hebräer 10, 2-39)

„Denn es ist erschienen die heilsame Gnade Gottes allen Menschen und erzieht uns, dass wir absagen dem gottlosen Wesen und den weltlichen Begierden und besonnen, gerecht und fromm in dieser Welt leben.“ (Titus 2,11.12)

Gehöre zu den Träumenden

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