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Jan von der CineCouch ist erneut zu Gast auf Max‘ Reise durch den deutschen Film. Dieses Mal geht es um Wunschkonzert, der einer der eindeutig propagandistischen Unterhaltungsfilme des Nationalsozialismus ist. Und so geht es nicht nur um den Film selbst, sondern auch um den Umgang mit NS-Filmen allgemein und diverse (verhältnismäßig) neue Literatur.
Geschaut wurde der Film tatsächlich mal wieder in einem Kino! Max ist relativ spontan nach Wiesbaden gereist und wurde von Jan ins Murnau-Filmtheater eingeladen, wo der Film anlässlich des 100. Geburtstages von Hauptdarstellerin Ilse Werner gezeigt wurde. Dazu gab es eine Einführung von der Filmwissenschaftlerin und Murnau-Mitarbeiterin Marie Dudzik.
Wir sprechen nicht nur über Inszenierungsweisen des Films und Figuren mit Dialekt, sondern auch über die Rahmenbedingungen, unter denen Filme der NS-Zeit heute veröffentlicht und/oder aufgeführt werden. Dazu gibt sich Max ganz intellektuell und zitiert aus einigen Büchern und Heften.
Ist der Film heute noch wirksam? Können wir das überhaupt beurteilen? Und wirkt ein Film nicht sowieso auf jeden Menschen anders? Natürlich: Es ist kompliziert. Wir versuchen uns dennoch an einer Einschätzung.
Ab und an schweifen wir natürlich ab und gegen Ende fasst Max den Entschluss, doch mal ein Label anzuschreiben, um die Erstellung eines Audiokommentars anzubieten. Mal sehen, ob er das auch wirklich tut und was als Antwort kommt.
Die Zitate und Erwähnungen stammen aus bzw. beziehen sich auf:
Wunschkonzert bei der OFDb* | letterboxd
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Wiederaufführung: Webseite | Twitter | Instagram | fyyd | Apple Podcast | Spotify | letterboxd-Liste der besprochenen Filme
Im Zuge der Reise durch den deutschen Film vor, während und nach der NS-Zeit machen wir einen Sprung in die Nachkriegszeit. Für die Besprechung der bulgarisch-ostdeutschen Koproduktion Sterne aus dem Jahr 1959 von Konrad Wolf hat sich Max Unterstützung aus Potsdam geholt und Becci und Christopher zu Gast.
Zu dritt machen wir uns Gedanken über Menschlichkeit und den Unterschied von Mentsch und Mensch. Auch die Frage, wo denn Widerstand beginnt, wird thematisiert. Dazu heißt es Greif zur Kamera, Kumpel, wir füllen leere Blätter und ermitteln, wofür das S steht. Bleibt nur noch die Frage, ob das auch der Beginn einer wunderbaren Freundschaft ist, denn Utopie ist sehr schnell recht langweilig, oder?
Und weil das noch lange nicht alles ist, gibt’s etwas Jiddisch. Auch die Produktionsgeschichte gerät in unser Blickfeld, genauso wie einige der Personen vor und hinter der Kamera.
Wie mittlerweile schon Gewohnheit zitiert Max aus dem Buch Filmkünstler A-Z (in der Reihe Meyers Taschenlexikon) von Joachim Reichow, VEB Bibliographisches Institut Leipzig 1967. Dazu kommt dieses Mal noch Das große Lexikon der DEFA-Spielfilme. Die vollständige Dokumentation aller DEFA-Spielfilme von 1946 bis 1993 (Neuausgabe in zwei Bänden). von F.-B. Habel erschienen bei Schwarzkopf & Schwarzkopf.
Sterne bei der OFDb* | letterboxd
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Nach dem gemeinsamen Ritt auf der Kanonenkugel namens Münchhausen in Folge 178 schippert Max dieses Mal die Spree entlang und zwar wiederum mit Jan von der CineCouch. Zusammen wird bei frischen Brötchen über Helmut Käutners so genannten Überläuferfilm Unter den Brücken gesprochen.
Entstanden in der Spätphase des Zweiten Weltkriegs erfuhr der Film erst nach der Befreiung seine Uraufführung. Das Filmgespräch dreht sich unter anderem um tierische Begleiter, eine gepustete Locke, Teer unterm Fingernagel, Dieselmotoren und Geräusche, die zu Musik werden. Und auch die Frage, ob es sich um einen Film des Nationalsozialismus handelt, wird gestellt.
Die von Jan angesprochene Kritik von Michael Althen findet sich HIER.
Max zitiert aus dem Buch Filmkünstler A-Z (in der Reihe Meyers Taschenlexikon) von Joachim Reichow, VEB Bibliographisches Institut Leipzig 1967.
Unter den Brücken bei der OFDb* | letterboxd
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Christian ist wieder da! Für einen Gastauftritt konnte das Gründungsmitglied nochmal vor das Mikrofon gelockt werden. Und wir reden über einen Film voller Gesang.
Das Gespräch dreht sich um die vertrackte Familiensituation, um (geplatzte) Träume, dem sich Annähern an Traumata- Auch das Wiedersehen, bzw. das Wiederhören (um das hier auch richtig doll auf eine Metaebene zu hieven) ist zentraler Bestandteil des Films und auch unseres Austauschs. Zu der Musik empfohlen sei folgende Episode von Thea Suh: DonnaSori KBites: Die fünf Pansori – traditionelle koreanische Musik.
Sopyonje – Die blinde Sängerin bei der OFDb* | letterboxd
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Neben physischen Veröffentlichungen ist der Film kostenlos und legal in der Originalversion mit englischen Untertiteln beim YouTube-Kanal des Korean Film Archive zu sehen: HIER.
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Im Rahmen des diesjährigen #oWestern gibt es ein kleines Experiment: Max versucht sich an einem Audiokommentar zu Robert Aldrichs stargespicktem The Last Sunset. Der angedachte Fokus liegt dabei darauf, herauszufinden, wieso der Film bei der ersten Begegnung einen durchaus bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Für den Audiokommentar wurde die Blu-ray Disc von Koch Media genutzt, erschienen in der Reihe der Western Legenden.
Der #oWestern wurde 2016 von der CineCouch ins Leben gerufen und beschreibt das Schauen und Besprechen von Western an Ostern. Podcasttechnisch gibt es dabei dieses Jahr neben dieser Wiederaufführungsepisode Beiträge zu und von:
The Last Sunset bei der OFDb* | letterboxd
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Sieben Jahre gibt es unseren Podcast nun schon. Zeit also, einfach mal die bislang längste reguläre Folge zu veröffentlichen. Gemeinsam mit Jan von der CineCouch und dem GoEast – Festival des Mittel- und Osteuropäischen Films reist Max in eine nicht ganz gewöhnliche Literaturverfilmung: Münchhausen, nach einem Drehbuch von Erich Kästner. Wir spüren diesem Film nach, der übergroß in Agfacolor und mit jeder Menge Tricktechnik Eskapismus schreit, während sich in der Realität langsam das Kriegsgeschehen wendet. Jan kann zudem aus erster Hand kleine Einblicke in die Arbeit der Murnau-Stiftung geben. Neben äußeren Aspekten schauen wir auch auf Drehbuch und Regie, fragen uns, welchen Filmfiguren wir eigentlich vertrauen können, inwieweit der Film den Zweiten Weltkrieg kommentiert und ob es ein Film im oder vor allem auch ein Film des Nationalsozialismus ist – und was dies auch für unseren Umgang mit dem Film bedeutet.
Zum Thema Farbfilm gibt es bei Timeline of Historical Film Colors von Prof. Dr. Barbara Flueckiger (Twitter-Account) jede Menge zu entdecken.
Für geneigte Leser*innen gibt es Stilepochen des Films: Der NS-Film aus dem Reclam-Verlag.
Ein Vergleich der Premieren- und der Verleihfassung von Münchhausen findet sich bei Schnittberichte.
Münchhausen bei der OFDb* | letterboxd
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Es zieht uns mal wieder in die 80er Jahre. In die Welt von Kranichen, gestrichenen Zäunen und ungewöhnlicher Halloween-Kostüme: The Karate Kid steht auf dem Programm. Wir überlegen, warum so mancher US-(Jugend)Film dieser Zeit bei uns wohlige Gefühle hervorruft. Außerdem sprechen wir über Vaterfiguren, Kriegsveteranen und diskutieren, ob und wie manches Verhalten zu rechtfertigen ist – oder eben nicht.
Hat Ralph Macchio das Geheimnis ewiger Jugend entdeckt, lösen Fußball und Karate Football als populären US-Sport ab? Das sind nur zwei der absolut essentiellen Fragen, denen wir in unserem Filmgespräch nachgehen. Max sehnt sich zudem nach dem im Film porträtierten Freizeitpark.
Wir podcasten fremd: Carli war zu Gast bei Keanu Reloaded und hat dort über Gus van Sants My Own Private Idaho gesprochen. Max hat an der SpielBar Platz genommen und über seine Arbeit im Kino gesprochen.
The Karate Kid bei der OFDb* | letterboxd
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Auch in 2021 setzt Max die Reise durch den deutschen Film fort. Mit Tanz auf dem Vulkan geht es ins Jahr 1938 und von dort nach Paris 1830. Ausnahmsweise mal alleine grübelt Max über behauptete Bösartigkeit, charismatische Theaterdarsteller und Regenschirme. Faszinierend auch die vielseitige Sportskanone Gräfin Cambouilly, die nicht nur gekonnt Federball kann, sondern auch im Fechten den richtigen Stich setzt. Doch wie passt das alles in die Zeit des Vorabends des Zweiten Weltkriegs?
Als Gastspiel erwähnt Max seinen Besuch beim Spätfilm. Neben dem bereits in der letzten Folge genannten Vorgeplänkel in Episode 228 gibt es nun auch das Gespräch zu Max‘ Lieblingsfilm Manhunter im Spätfilm Numero 231 zu hören. Völlig unterschlagen wurde das Gastspiel bei Keanu Reloaded, wo Point Break besprochen wurde. Dort wird demnächst übrigens auch Carli zu hören sein.
Tanz auf dem Vulkan bei der OFDb* | letterboxd
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Zum Jahresausklang wird es bei uns romantisch. Oder doch tragisch? In der Hongkong Love Affair (im Original Tian mi mi, international vor allem auch als Comrades, Almost a Love Story bekannt) aus dem Jahre 1996 folgen wir den Wegen der Festlandchinesen Qiao Li und Xiao Jun durch Hongkong, wo sie sich Mitte der 80er Jahre die Erfüllung ihrer Träume erhoffen.
Welche Träume bestimmen das Leben der Protagonist*innen? Und was macht man eigentlich, wenn man seine Träume tatsächlich verwirklicht hat? Viel wichtiger noch: Wie ist das eigentlich mit Fahrrad fahren? Wir sind bemüht, uns so sanft an die Geschichte anzunähern, wie es das zentrale Paar im Film tut. Dabei erörtern wir, was der innere Antrieb der Figuren sein mag. Nebenbei verraten wir auch, was uns an der Inszenierung immer mal wieder fasziniert hat.
Max war im Spätfilm zu Gast: SF228 – Der neue Hays-Code und wird dort Anfang Januar mit der Besprechung eines ganz besonderen Films erneut zu hören sein.
Das Filmpodcastverzeichnis von Schöner Denken findet sich: HIER
Der von Max erwähnte Podcast rund um Manga, Anime, japanische Serien ist GosShip.
Und die Verbindung von Schöner Denken und GosShip ist (vielleicht) der Themenmonat Japanuary. Also Japanische Kultur (bzw. acht Filme) im Januar entdecken. Die Internetanlaufstelle dazu findet ihr HIER.
Das Titellied Tian Mi Mi von Teresa Teng ist beispielsweise bei YouTube zu hören.
Comrades: Almost a Love Story bei der OFDb* | letterboxd
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Unsere Reise durch den deutschen Film in der NS-Zeit geht weiter. Dieses Mal geht es um Amphitryon – Aus den Wolken kommt das Glück, eine göttliche Verwechslungskomödie mit musikalischem Anstrich. Zwischen lüsternen römischen Göttern in griechischen Gefilden fragen wir uns, ob und wo die Unterschiede zwischen einem Film im und einem Film des Nationalsozialismus liegen. Dabei schauen wir auf Reden voller Selbstaufopferung, auf Gottesanbetung und -darstellung.
Geschaut haben wir die Blu-ray Disc, welche bei Universum Film (mittlerweile Leonine) erschienen ist.
Max hat folgende Bücher aufgeschlagen:
Amphitryon bei der OFDb* | letterboxd
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