Brasilien ist vergleichbar mit dem Wilden Westen. Zumindest in Teilen des Landes herrschen noch ähnliche Verhältnisse. Indigene Stämme werden bedroht, unterdrückt, vertrieben. Und auch wenn die Verfassung ihnen seit 30 Jahren das Recht auf das Land ihrer Vorfahren zuspricht, hausen viele Gruppen immer noch unter elenden Verhältnissen am Straßenrand. Sie haben zwar Besitztitel, können sie aber nicht durchsetzen. Zum Beispiel die Guaraní im Bundesstaat Mato Grosso do Sul. Seit Generationen warten sie teilweise auf das ihnen zugesprochene Land, werden von Großgrundbesitzern angegriffen, angefeindet und sogar umgebracht.