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Nach der Ankündigung des kostenlosen ESU-Programms in der EU hatten viele wahrscheinlich gedacht, dass Windows 10 einen längeren Atem haben wird.
Windows 11 konnte seinen Nutzeranteil in Deutschland in den letzten zwei Monaten exorbitant steigern. Während im Dezember 2025 rund 49,3 Prozent auf das aktuelle Microsoft-OS setzten, waren es im Februar laut StatCounter sage und schreibe 74,7 Prozent.
Windows 11 legt massig an Nutzern zuIrgendwo müssen die Nutzer ja herkommen – und wer sich die Verteilung anschaut, der sieht sofort, wer der Leidtragende ist: Windows 10. Im Dezember 2025 blieben noch 48,3 Prozent aller Windows-Nutzer dem Klassiker treu, im Februar 2026 waren es nur noch 24,6 Prozent.
Nutzeranteile der unterschiedlichen Windows-Versionen in Deutschland im zeitlichen Verlauf. (Bildquelle: StatCounter)Auch im weltweiten Vergleich sieht es ähnlich aus. Hier hat es Windows 11 im gleichen Zeitraum geschafft, seinen Nutzeranteil von 50,7 Prozent auf 72,6 Prozent zu steigern. Windows 11 hingegen sackte von 44,7 Prozent auf 26,5 Prozent ab. Die anderen Windows-Versionen spielen seit dem Jahreswechsel quasi keine Rolle mehr.
Wie hat Windows 11 diese Trendwende geschafft?Warum so viele Leute seit dem Jahreswechsel anscheinend auf Windows 11 umsteigen, ist nicht wirklich klar. Windows 10 bekommt zwar seit Mitte Oktober 2025 offiziell keine Sicherheits-Updates mehr, doch wer sich hierzulande für das kostenlose ESU-Programm anmeldet, wird noch bis Oktober 2026 von Microsoft mit entsprechenden Patches versorgt.
» Video ansehen: Windows 10: So bekommt ihr weiter Updates (zum ESU-Programm anmelden)
Möglich ist, dass diverse Firmen und Unternehmen ihre Geräte zum Jahreswechsel auf Windows 11 umgesattelt oder ihre Hardware gar gänzlich ausgetauscht haben.
Auch nicht auszuschließen: Die Statistik könnte schlichtweg durch einen Tracking-Fehler stark verfälscht worden sein. Ein derart schnelles Wachstum an Nutzern legt diese Vermutung zumindest nahe. Vielleicht wurde auch am Tracking-Algorithmus etwas geändert – zum aktuellen Zeitpunkt gibt es aber auch dazu keine klare Ansage.
Fakt ist: Sollte Windows 11 es wirklich geschafft haben, seinen Nutzeranteil binnen dieser kurzen Zeit dermaßen zu steigern, kommt das einem kleinen Wunder gleich – und dürfte Salz in die Wunden derer reiben, die darauf gehofft hatten, dass Microsoft eventuell doch noch länger an Windows 10 festhalten könnte.
By Nach der Ankündigung des kostenlosen ESU-Programms in der EU hatten viele wahrscheinlich gedacht, dass Windows 10 einen längeren Atem haben wird.
Windows 11 konnte seinen Nutzeranteil in Deutschland in den letzten zwei Monaten exorbitant steigern. Während im Dezember 2025 rund 49,3 Prozent auf das aktuelle Microsoft-OS setzten, waren es im Februar laut StatCounter sage und schreibe 74,7 Prozent.
Windows 11 legt massig an Nutzern zuIrgendwo müssen die Nutzer ja herkommen – und wer sich die Verteilung anschaut, der sieht sofort, wer der Leidtragende ist: Windows 10. Im Dezember 2025 blieben noch 48,3 Prozent aller Windows-Nutzer dem Klassiker treu, im Februar 2026 waren es nur noch 24,6 Prozent.
Nutzeranteile der unterschiedlichen Windows-Versionen in Deutschland im zeitlichen Verlauf. (Bildquelle: StatCounter)Auch im weltweiten Vergleich sieht es ähnlich aus. Hier hat es Windows 11 im gleichen Zeitraum geschafft, seinen Nutzeranteil von 50,7 Prozent auf 72,6 Prozent zu steigern. Windows 11 hingegen sackte von 44,7 Prozent auf 26,5 Prozent ab. Die anderen Windows-Versionen spielen seit dem Jahreswechsel quasi keine Rolle mehr.
Wie hat Windows 11 diese Trendwende geschafft?Warum so viele Leute seit dem Jahreswechsel anscheinend auf Windows 11 umsteigen, ist nicht wirklich klar. Windows 10 bekommt zwar seit Mitte Oktober 2025 offiziell keine Sicherheits-Updates mehr, doch wer sich hierzulande für das kostenlose ESU-Programm anmeldet, wird noch bis Oktober 2026 von Microsoft mit entsprechenden Patches versorgt.
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Möglich ist, dass diverse Firmen und Unternehmen ihre Geräte zum Jahreswechsel auf Windows 11 umgesattelt oder ihre Hardware gar gänzlich ausgetauscht haben.
Auch nicht auszuschließen: Die Statistik könnte schlichtweg durch einen Tracking-Fehler stark verfälscht worden sein. Ein derart schnelles Wachstum an Nutzern legt diese Vermutung zumindest nahe. Vielleicht wurde auch am Tracking-Algorithmus etwas geändert – zum aktuellen Zeitpunkt gibt es aber auch dazu keine klare Ansage.
Fakt ist: Sollte Windows 11 es wirklich geschafft haben, seinen Nutzeranteil binnen dieser kurzen Zeit dermaßen zu steigern, kommt das einem kleinen Wunder gleich – und dürfte Salz in die Wunden derer reiben, die darauf gehofft hatten, dass Microsoft eventuell doch noch länger an Windows 10 festhalten könnte.