Was bedeutet es, an der NATO-Ostflanke zu dienen – dort, wo die Grenze zwischen Frieden und möglicher Bedrohung spürbar nah ist? Diese Frage wird für rund 500 Soldatinnen und Soldaten aus dem nordhessischen Schwarzenborn nun Realität. Denn sie sind ab Januar 2026 in Litauen stationiert. Warum und wie Hessen dort einen wichtigen Teil zur Abschreckung und Verteidigungsbereitschaft der NATO leistet, erklärt in dieser Folge Oberstleutnant Sebastian Hagen, Kommandeur des Jägerbataillon 1 aus Schwarzenborn. Wie der Alltag im NATO-Camp aussieht und wie die litauische Bevölkerung die Bundeswehr wahrnimmt, darüber erzählt Hauptmann Maximilian Jost, Jugendoffizier aus Frankfurt. Er war bereits für einige Monate in Litauen stationiert und kennt die sicherheitspolitische Bedeutung der Mission.