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Das Präventionsprojekt 113 zeigt seit Jahren an Schulen im Landkreis Cloppenburg, wie weit die Folgen eines einzigen Verkehrsunfalls reichen. Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahren erleben ein 90‑minütiges Bühnenprogramm, das niemanden kalt lässt: echte Einsatzkräfte, echte Geschichten, echte Schicksale.
Warum 113?
In dieser Episode sprechen wir mit Landrat Johann Wimberg, der das Projekt unterstützt und erklärt, warum Verkehrsprävention im Landkreis Cloppenburg eine so zentrale Rolle spielt.
Heinz Dierker, Leiter der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) des DRK, berichtet von der Arbeit seines Teams – von Gesprächen in den schwersten Stunden, von der Begleitung von Angehörigen, Zeugen und Einsatzkräften und von der Frage, wie man Menschen in akuten Ausnahmesituationen Halt geben kann.
Mit Herwig Grotelüschen sprechen wir über die Perspektive eines betroffenen Vaters. Seine Geschichte zeigt eindrücklich, wie tief ein Unfall in Familien eingreift und wie lange die Folgen bleiben.
Jan Oskar Höffmann, Anwalt für Verkehrsrecht, erklärt die juristischen und finanziellen Konsequenzen, die viele unterschätzen – für Verursacher, Angehörige und alle, die in die Abläufe nach einem Unfall eingebunden sind.
Und Andreas Sadelfeld, Bestatter, gibt Einblicke in die letzten Schritte nach einem Unfalltod: über Würde, über Abschied und über die Menschen, die er in diesen Momenten begleitet.
Diese Folge zeigt, warum 113 weit mehr ist als ein Bühnenprogramm. Es ist ein Blick auf die Menschen hinter der Zahl – und ein eindringlicher Appell, Verantwortung im Straßenverkehr ernst zu nehmen.
Das Bühnenprogramm 113 ist der Ausgangspunkt dieser besonderen Doppelfolge. Ein Präventionsprojekt, das im Landkreis Cloppenburg seit Jahren für Gänsehaut sorgt – und für nachhaltige Wirkung. Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahren erleben an ihren Schulen ein 90‑minütiges Bühnenformat, das niemanden unberührt lässt. Warum? Weil hier echte Einsatzkräfte über echte Einsätze sprechen. Keine Schauspieler, keine erfundenen Geschichten, sondern Menschen, die dort waren, wo Sekunden über Leben entscheiden. Genau deshalb sprechen wir darüber.
In diesem ersten Teil hören Sie, was Einsatzkräfte wirklich erleben – und wie diese Erlebnisse sie bis heute begleiten. Unsere Gäste bilden die komplette Rettungskette ab: Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst.
Mit Marina Koopmann von der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta sprechen wir über die ersten Minuten nach einem Unfall, über Ursachen, die immer wiederkehren, und über die Frage, warum Prävention oft schon viel früher beginnen müsste.
Reinhard Vaske von der Freiwilligen Feuerwehr Emstek erzählt von technischen Rettungen, von Einsätzen, die man nicht vergisst, und von der Verantwortung, die Feuerwehrleute tragen, wenn sie als Erste an einer Unfallstelle eintreffen.
Und Lars Freiberg vom DRK berichtet aus der Perspektive des Rettungsdienstes: von medizinischen Entscheidungen unter Zeitdruck, von Bildern, die bleiben, und von der Frage, wie man nach schweren Einsätzen wieder in den Alltag zurückfindet.
Diese Folge zeigt, warum 113 weit mehr ist als ein Bühnenprogramm. Es ist ein eindringlicher Blick hinter Blaulicht und Martinshorn – und ein Appell an uns alle, Verantwortung im Straßenverkehr ernst zu nehmen.
In dieser neuen Folge von Wir ist hier widmen wir uns einem Thema, das viele Familien bewegt – und das oft erst dann sichtbar wird, wenn die Situation bereits belastend ist: Trennung und Scheidung. Wir sprechen darüber, was passiert, wenn Eltern auseinandergehen, aber weiterhin gemeinsam Verantwortung für ihre Kinder tragen müssen, und wie wichtig es ist, dass Kinder in dieser Phase nicht zwischen die Fronten geraten. Unsere Gäste, Sandra Steenken und Louisa Schnieders aus dem Jugendamt des Landkreises Cloppenburg, geben Einblicke in ihre tägliche Arbeit mit Familien in Krisensituationen. Sie erläutern, wie Beratung dabei hilft, Konflikte zu entschärfen, tragfähige Lösungen zu entwickeln und gerichtliche Auseinandersetzungen möglichst zu vermeiden.
weiterführender Link:
In dieser Folge wird’s spannend für alle, die gern mit dem Rad im Landkreis Cloppenburg unterwegs sind. Denn der Landkreis hat sein komplettes Radverkehrsleitsystem modernisiert – und damit einen großen Schritt in Richtung komfortabler, einheitlicher und intuitiver Orientierung gemacht.
Was bisher nebeneinander existierte, wächst jetzt zusammen:
Wir sprechen darüber,
Zu Gast im Kreishaus sind:
Eine Folge für alle, die gern unterwegs sind – und für alle, die wissen wollen, wie moderne Radverkehrsplanung im Landkreis Cloppenburg aussieht.
Weitere Informationen zum Radwegenetz, zu Touren und zum Rad-Aktionstag gibt es auf den Webseiten der Erholungsgebiete im Landkreis Cloppenburg sowie auf der Website des Landkreises Cloppenburg.
In dieser Podcastfolge von „Wir ist hier.“ steht ein Gesetz im Mittelpunkt, das im Alltag kaum jemand kennt, im Ernstfall aber über Schutz, Hilfe und schnelle Entscheidungen entscheidet: das Niedersächsische Gesetz über Hilfen und Schutzmaßnahmen für psychisch Kranke (NPsychKG). Es regelt, wie Menschen in schweren psychischen Krisen unterstützt werden – freiwillig, niedrigschwellig, aber auch dann, wenn akute Gefährdungen vorliegen und sofort gehandelt werden muss.
Psychische Krisen können jeden treffen: Depressionen, Ängste oder Situationen, in denen jemand keinen Ausweg mehr sieht. Für solche Momente gibt es im Landkreis Cloppenburg klare Strukturen. Eine zentrale Rolle spielt der Sozialpsychiatrische Dienst des Gesundheitsamtes. Er arbeitet auf Grundlage des NPsychKG, hört zu, kommt bei Bedarf nach Hause, begleitet Betroffene in Krisen, bietet Gruppenangebote an und vermittelt medizinische oder psychosoziale Hilfen – freiwillig, vertraulich und kostenfrei.
Doch das NPsychKG greift auch dann, wenn es wirklich akut wird: wenn jemand sich selbst oder andere gefährdet, nachts oder am Wochenende. Für diese Situationen organisiert das Ordnungsamt des Landkreises einen 24-Stunden-Bereitschaftsdienst. Er sorgt dafür, dass Entscheidungen schnell getroffen und sichere Unterbringungen veranlasst werden können – immer mit dem Ziel, Schutz zu gewährleisten und gleichzeitig die Rechte der Betroffenen zu wahren.
Wie diese gesetzlichen Vorgaben in der Praxis umgesetzt werden, wer im Ernstfall entscheidet, was ein Notfall ist, und wie man zwischen Hilfe, Schutz und Selbstbestimmung abwägt – darüber spricht Moderator Lars Cohrs mit Landrat Johann Wimberg und Pia Kuhlmann aus dem Ordnungsamt, die für die Aufgaben des Landkreises im Rahmen des NPsychKG verantwortlich ist.
In dieser Folge von „Wir ist hier.“ nehmen wir Sie mit in einen Bereich, der oft unscheinbar wirkt und doch voller Bedeutung steckt: den Naturschutz. Er beginnt direkt vor unserer Haustür – in Mooren, Auen, Niederungen – und reicht bis in die strategischen Entscheidungen unserer Kreisverwaltung.
In dieser Ausgabe von WIR IST HIER richten wir den Blick auf ein Gremium, das selten im Rampenlicht steht, aber für mehr als 1.100 Mitarbeitende im Landkreis Cloppenburg unverzichtbar ist: den Personalrat. Und wir sprechen mit einer Frau, die diese Verantwortung in bemerkenswert jungen Jahren übernommen hat.
Gleichstellung ist weit mehr als ein abstrakter Begriff. Sie betrifft unseren Alltag an vielen Stellen: Chancengleichheit, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Teilhabe, Sichtbarkeit, Schutz vor Diskriminierung – und damit die Frage, wie wir als Gesellschaft miteinander leben wollen.
Ein Freiwilliges Soziales Jahr oder der Bundesfreiwilligendienst sind für viele junge Menschen weit mehr als eine Übergangszeit: Sie sind ein Jahr voller Orientierung, Verantwortung und persönlicher Entwicklung. Gleichzeitig sind FSJ und BFD für Schulen, soziale Einrichtungen und die Gefahrenabwehr längst unverzichtbar geworden.
weiterführende Links:
Ein tödlicher Vorfall im Landkreis Vechta hat die Region erschüttert: Ein Mann wird von seinem eigenen Hund angegriffen und stirbt an den Folgen. Der Fall wirft viele Fragen auf. Wie regelt Niedersachsen die Haltung potenziell gefährlicher Hunde? Welche Pflichten haben Halterinnen und Halter? Und wie wird kontrolliert, ob diese Regeln eingehalten werden?
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