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Zu eurem Glück konnten wir uns danach noch aufraffen und ein unterhaltsames Stündchen über Präsidenten, Fußball, iPhone, New York und flattr zusammenzutragen.
Viel Spaß!
Wir…
Einmal im Jahr kommt auch der einsiedlerischste Blogger aus seinem Keller gekrochen, blinzelt mit kleinen Äuglein ängstlich die Sonne an und folgt einem Instinkt, der Älter ist als Twitter und Foursqure zusammen: er macht sich auf die Lange Reise nach Berlin zur re:publica um sich mit seines gleichen zu treffen (und Gerüchten nach mitunter sogar zu paaren, aber Mutmaßungen haben hier nichts verloren).
Natürlich durften da auch @mspro und ich nicht fehlen, und so haben wir uns im Scheinwerferlicht auf der kleinen Bühne im Blauen Saal eingefunden, um miteinander und dem Publikum zu reden.
Es geht um die re:publica, kurz um Apples iAds, Postprivacy und darum, war Mark Zuckerberg mit Rosa von Praunheim gemeinsam hat.
Viel Spaß beim Hören!
Das Foto hat uns @bosch netterweise zur Verfügung gestellt, der sich auf die Bühne geschmuggelt hatte.
Und zwar schon am Donnerstag, auf der re:publica:
Donnerstag, 15. April
Ihr bringt das Bier mit, wir die Themen.
Wir freuen uns!
Außerdem finde ich den Podcast auch inhaltlich ziemlich gelungen, auch wenn mspro behauptet ein wenig verkatert gewesen zu sein.
und um folgende Themen ging es:
Die Metaebene ist das Podcaststudio von Tim Pritlove. Die heiligen Hallen des Chaos Radio Express und einiger anderer Produktionen, zum Beispiel des Mobilemacs-Podcasts. Max, der ja letzteren mit Tim gemeinsam bestreitet, hat ihn nun gefragt, ob wir mit unserem Podcast nicht auch und so… und siehe da: wir dürfen!
Also, wir, Max und ich, in den heiligen Hallen mit der großartigen Akustik, mit der tollen Technik. Alle Filter auf Dings, alle Einstellungen feingetuned. Persönliche Einführung von Tim. Zack noch den Pegel hier, das Balancing dort. Alles nochmal optimiert und durch dröflzig Filter gejagt, klingt perfekt – es geht los!
Und während wir uns die ganze Zeit in einer wundervollen Tonqualität gegenseitig in die Kopfhörer sprachen, nahmen wir nicht das Outputsignal dieser Technikwundertüte, sondern das BuildIn-Mirko von Max seinem Macbook Pro auf. Dumm, wenn man kurz nachdem man alles gecheckt hat und kurz bevor man anfängt noch schnell ein Kabel austauscht. Und das dann kaputt ist.
Das Resultat: der tonqualitativ schlechteste Podcast der WMR-Reihe. Es ist sooo bitter. Wir haben lange überlegt, dieses Machwerk überhaupt zu veröffentlichen, ich habe sogar eine Umfrage gestartet. Die Mehrheit ist dafür. Also: hier ist er:
Wir müssen Reden Nr05.
Dafür ist das Ding ganz schön lang geworden. Über zwei Stunden, diesmal. Das haben wir hin bekommen, indem wir einfach jedes Argument zwei mal anbrachten und aaaaußerdem immer aaaalle „Aaaaaas“ gedehnt aaaaausgesprochen haaaaaben. Außerdem haben wir einfach jeden dritten Satz noch mal wiederholt. Außerdem haben wir einfach jeden dritten Satz noch mal wiederholt.
Und obwohl Max hier schon alles über das iPad gesagt hat, was es zu sagen gibt, haben wir schon wieder darüber gesprochen. So sind se, die Fanboys. Allerdings sprachen wir hier eher von der gesellschaftspolitischen und das heißt vor allem journalistisch-/Verlegerischen Seite des iPadhypes.
Außerdem gab es ein kurzes Update zu den Googlecyberwars und schließlich diskutieren wir die Idee und Konzepte der Liquid Democracy.
Viel Spaß!
Wir müssen reden IV
Während Max etwas raus ist, aus dem ganzen Netzdingens hab ich eine ganze Menge zu erzählen. Das tu ich dann auch und so diskutieren wir über:
1. Googles Ankündigung, sich aus dem chinesischen Markt abzusetzen,
Also im Grunde nicht wirklich was neues für die Leser meines Blogs. Nur eben im lockeren Plauderton, angereichert mit allerlei Nebenkriegsschauplätzen und dem verlässlichen Widerspruch von Max.
Außerdem: Tadaaaa! Wir haben einen Podcastfeed. Jedenfalls einen Vorläufigen. Eventuelle Improvements bleiben uns natürlich vorbehalten.
Viel Spaß!
Wir müssen reden III
[…]
Heute, mit den Augen eines alten Mannes, sehe ich diese Ankündigung dieser längst vergessenen Ära durch die Milde der gereiften Weisheit gegenüber dem jugendlichen Übermut von damals.
Aber dennoch: Wir haben es finaly geschafft. Ein zweiter Teil, in dem wir launisch von Thema zu Thema hüpfen und unsere Halbinformiertheit zu Meinungssurrogaten aufblasen, kann man hier herunterladen und oder direkt anhören. Und einen Namen haben wir uns auch ausgedacht!
wir müssen reden II
Des weiteren ist dies hier ein Platzhalter, denn es bohrten viele Twitterer Fragen in unsere Bäuche, eines angemessenen Podcastfeeds betreffend. Mit Recht! Und so bastelt Max ja bereits kräftig daran und sobald er fertig ist, werd ich auch den hier verlinken.
Wenn aber eine Podcast-Legende wie @343max bei mir anfragt, ob ich nicht Lust hätte mit ihm was auszuprobieren, dann bin ich natürlich nicht zu halten. Wir haben es also versucht und obwohl man mangels Konzept nicht mal von einem „Proof of Concept“ sprechen kann, ist es glaub ich ganz okay geworden.
Wir sprechen übers Internet, Schwarz-Gelb, Netzpolitik, Freiheit und Wirtschaftswissenschaften. Außerdem halte ich einen langen Monolog über dieses Buch. Das alles wollte ich mal in einem Blogeintrag verarbeiten. Nun ist es ein Podcast geworden. Auch super.
Hier das gute Stück. (mp3)
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