Wir sind das SAH

Wir sind das SAH

By St.-Antonius-Hospital EschweilerSociety & CultureMedicineHealth & Fitness
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Wir sind das SAH episodes

  • Monika Conzen & Gülay Baser
    Familiale Pflege

    Wenn Angehörige plötzlich Pflege übernehmen

    Ein Krankenhausaufenthalt kann vieles verändern – manchmal innerhalb weniger Tage. Aus einem selbstständigen Menschen wird plötzlich jemand, der im Alltag Unterstützung braucht. Und aus Angehörigen werden Pflegende. Doch wie soll das funktionieren, wenn man darauf überhaupt nicht vorbereitet ist?

    In dieser Folge von „Wir sind das SAH“ sprechen Monika Conzen und Gülay Baser von der Familialen Pflege darüber, wie sie Angehörige auf diese neue Situation vorbereiten und ihnen Sicherheit für die Pflege zu Hause geben.

    Die beiden Pflegetrainerinnen zeigen ganz praktisch, wie Angehörige ihre Familienmitglieder mobilisieren, rückenschonend arbeiten und mit Hilfsmitteln umgehen können. Sie begleiten Familien auch nach der Entlassung und trainieren auf Wunsch direkt zu Hause – dort, wo im Pflegealltag die tatsächlichen Herausforderungen sichtbar werden.

    Doch die Familiale Pflege beschäftigt sich nicht nur mit Pflegetechniken. Es geht auch um die emotionalen Herausforderungen, die entstehen, wenn aus Partnern, Eltern oder Kindern plötzlich pflegende Angehörige werden.

    In dieser Folge geht es unter anderem um:

    • den Übergang vom Krankenhaus in die häusliche Pflege
    • die häufigsten Fragen und Unsicherheiten von Angehörigen
    • praktische Pflegetrainings und Mobilisation
    • rückenschonendes Arbeiten und den Umgang mit Hilfsmitteln
    • Hausbesuche und die besonderen Herausforderungen im häuslichen Umfeld
    • die emotionalen Belastungen pflegender Angehöriger
    • Demenz und einen sensiblen Umgang mit Menschen mit Demenz
    • Gesprächskreise und Unterstützung für Angehörige
    • Warnzeichen für Überforderung und Möglichkeiten zur Entlastung
    • Pflegegrad, Begutachtung und wichtige Unterstützungsmöglichkeiten
    • die Frage, wann Angehörige sagen können: „Ich kann das.“
    • Monika Conzen und Gülay Baser erzählen außerdem von besonderen Begegnungen aus ihrem Arbeitsalltag, von berührenden Rückmeldungen und davon, was sie Angehörigen gerne schon früher sagen würden.

      Die wichtigste Botschaft: Pflege muss niemand alleine lernen. Unterstützung zu suchen und anzunehmen, ist kein Zeichen von Schwäche, sondern kann der erste Schritt sein, damit Pflege zu Hause gut funktionieren kann.

      Kontakt zur Familialen Pflege am SAH

      Sie haben Fragen zur Pflege eines Angehörigen oder benötigen Unterstützung für die häusliche Pflegesituation?

      Die Familiale Pflege am SAH ist für Angehörige da und unterstützt unter anderem mit individuellen Pflegetrainings und Beratung.

      Telefon:

      +49 2403 76 - 1867
      +49 2403 76 - 1679

      E-Mail:

      Sprechen Sie die Familiale Pflege gerne an – am besten, bevor aus Unsicherheit Überforderung wird.

      35 min
    • Astrid Engels
      Leitende Hygienefachkraft

      Keime, Hygiene und der Blick fürs Unsichtbare

      Wie sauber ist eigentlich sauber? Wo lauern im Krankenhaus die größten Hygienegefahren? Und sieht eine Hygienefachkraft die Welt nach Feierabend mit anderen Augen?
      In dieser Folge von „Wir sind das SAH“ sprechen wir mit unserer leitenden Hygienefachkraft Astrid Engels über einen Bereich, der im Krankenhaus überall präsent ist – auch wenn man ihn oft erst bemerkt, wenn etwas nicht stimmt.
      Wir sprechen darüber, warum Hygiene weit mehr ist als Händedesinfektion, welche Rolle Keime im Krankenhaus spielen und warum manchmal kleine Dinge einen großen Unterschied machen können.
      Außerdem geht es um die Frage, ob sich der berufliche Blick auf Hygiene ins Privatleben überträgt: Wird im Hotelzimmer genauer hingeschaut? Was passiert beim Griff zur öffentlichen Türklinke? Und gibt es tatsächlich Orte, an denen eine Hygienefachkraft automatisch genauer hinsieht?
      Neben vielen praktischen Einblicken geht es auch um Vorurteile, typische Missverständnisse und die Frage, warum konsequente Hygiene im Krankenhaus Teamarbeit ist.

      In dieser Folge geht es unter anderem um:

      • Warum Händehygiene eine der wichtigsten Maßnahmen im Krankenhaus ist
      • Wo Keime vorkommen und warum nicht jeder Keim automatisch gefährlich ist
      • Welche besonderen Herausforderungen Hygiene im Krankenhaus mit sich bringt
      • Was Hygienefachkräfte sehen, was anderen vielleicht verborgen bleibt
      • Wie viel Hygiene im Alltag tatsächlich notwendig ist
      • Ob der Beruf den persönlichen Blick auf Sauberkeit verändert
      • Welche Hygienemythen sich besonders hartnäckig halten
      • Warum gute Hygiene nur gemeinsam funktioniert

      22 min
    • Benedikt Breuer
      Arzt in Weiterbildung - Anästhesie und Operative Intensivmedizin

      Klinik für Anästhesie und Operative Intensivmedizin: https://www.sah-eschweiler.de/kliniken-experten/kliniken/anaesthesie

      Unsere Notfallmedizin: https://www.sah-eschweiler.de/kliniken-experten/kliniken/anaesthesie/notfallmedizin

      In dieser Folge mit Benedikt Breuer:

      • vom Rettungssanitäter zum Mediziner
      • Anästhesie und Notfallmedizin
      • Medizinstudium und Familiengründung
      • Arzt, Ehemann und zweifacher Vater
      • Angst vor Narkose und Kontrollverlust
      • Vertrauen zwischen Patient und Arzt
      • Gewalt gegen Rettungskräfte
      • der Umgang mit dramatischen Einsätzen
      • Abschalten und Verarbeiten
      • Zivilcourage im Alltag
      • der Brand auf dem Weg zur Arbeit
      • die Ehrung durch den Polizeipräsidenten aus Aachen

      31 min
    • Joy Singh
      Auszubildende Pflegefachfrau

      Unsere Pflegeausbildung: https://www.sah-eschweiler.de/pflegeausbildung

      Unsere Infos zum FSJ/BUFDI: https://www.sah-eschweiler.de/karriere/karriere-starten-im-sah/freiwilligendienst-bufdi/fsj

      30 min
    • Julia Frings
      Operationstechnische Assistentin (OTA)

      Im OP muss jeder Handgriff sitzen. Konzentration, Teamwork und Vertrauen sind entscheidend – und manchmal braucht es auch starke Nerven und ein gutes Gespür für die Menschen.

      In dieser Folge von „Wir sind das SAH“ ist Julia Frings zu Gast. Seit acht Jahren arbeitet sie als Operationstechnische Assistentin (OTA) im SAH. Ihr beruflicher Weg begann allerdings ganz anders: Nach ihrem Schulabschluss absolvierte sie zunächst eine Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten (MFA) in einer HNO-Praxis. Irgendwann war ihr klar: Da geht noch mehr. Sie entschied sich für eine zweite Ausbildung und fand ihre berufliche Heimat im OP.
      Heute arbeitet Julia in der Plastischen Chirurgie und Gefäßchirurgie und erzählt, was den Beruf der OTA ausmacht, warum im OP wirklich alles Hand in Hand gehen muss und wie man lernt, auch in stressigen Situationen den Überblick zu behalten.
      Wie fühlt es sich an, wenn man schon ahnt, welches Instrument der Operateur als Nächstes braucht? Wie geht man mit schwierigen Situationen und langen Einsätzen um? Und was macht diesen Beruf trotz aller Herausforderungen so besonders?
      Außerdem geht es in dieser Folge weit über den OP des SAH hinaus: Julia war bereits zweimal mit einem Team von Interplast in Afrika im Einsatz. Sie nimmt uns mit in eine völlig andere Arbeitswelt und berichtet von besonderen Begegnungen, Herausforderungen und Momenten, die sie nachhaltig geprägt haben.

      Julias Kliniken:

      Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie - Handchirurgie - Wiederherstellungschirurgie: https://www.sah-eschweiler.de/kliniken-experten/kliniken/plastische-aesthetische-und-hand-chirurgie
      https://www.sah-eschweiler.de/kliniken-experten/kliniken/gefaesschirurgie
      In dieser Folge sprechen wir unter anderem über:
      • Julias Weg von der MFA zur OTA
      • die Ausbildung und Aufgaben einer Operationstechnischen Assistentin
      • den besonderen Teamgeist und die Atmosphäre im OP
      • sterile und unsterile Aufgaben und die Zusammenarbeit während einer Operation
      • Arbeiten unter Zeitdruck und den Umgang mit Stress
      • die Besonderheiten der Plastischen und Gefäßchirurgie
      • den Umgang mit Patientinnen und Patienten vor einer Operation
      • lange Arbeitstage, Dienste und die schönen Seiten des OTA-Berufs
      • Julias Einsätze mit Interplast in Afrika
      • besondere Erfahrungen und Begegnungen, die bleiben
      • die Frage, was wir aus solchen Auslandseinsätzen für unseren Alltag mitnehmen können
      • und natürlich: Warum OTA ein Beruf mit Verantwortung, Teamgeist und viel Herz ist

      22 min
    • Anna Röhrig
      Freigestellte Praxisanleiterin

      Sie begleitet, berät und unterstützt unsere Auszubildenden, plant Unterrichtseinheiten, prüft Lernfortschritte und sichert die hohe Ausbildungsqualität unseres Hauses. Anna Röhrig ist freigestellte Praxisanleiterin, studiert Pflegepädagogik und kennt die Herausforderungen des Pflegeberufs aus langjähriger Erfahrung. Im Podcast sprechen wir über den Wandel in der Pflegeausbildung, die Karrieremöglichkeiten des Berufs, ihre eigene Ausbildungszeit und besondere Erfolgserlebnisse.

      30 min
    • Karin Stock
      Oberärztin

      In dieser Episode unseres Mitarbeiterpodcasts geht es um Ästhetik, Funktion und um einen Beruf, bei dem Fingerspitzengefühl und millimetergenaue Präzision gefragt sind. Karin Stock ist Oberärztin in unserer Klinik für plastische Chirurgie, Handchirurgie und Wiederherstellungschirurgie. Sie beschäftigt sich mit beschädigten Körperformen etwa durch Krankheit, Unfall oder Verbrennung, mit sichtbar gestörten Körperfunktionen und plastisch-ästhetischen Korrekturen. Im Gespräch beschreibt sie die Bedeutung von komplexen Rekonstruktionen für die Patientinnen und Patienten, etwa nach einer Brustkrebserkrankung und ihre Faszination für die Handchirurgie. Und sie beschreibt, wie sie ihre Arbeit und die Rolle als Mutter von 2 Jungs unter einen Hut bekommt.

      27 min
    • Katharina Pristat
      Ergotherapeutin

      Kennen Sie den Unterschied zwischen Physiotherapie und Ergotherapie? In unserer neuen Podcastfolge klären wir nicht nur diese, sondern noch viele weitere Fragen. Soviel sei verraten: Wenn ich nach einer Erkrankung in meiner Bewegung so eingeschränkt bin, dass ich meinen Alltag alleine nicht mehr meistern kann, lerne ich mit etwas Glück einen Menschen wie Katharina Pristat kennen. Als Ergotherapeutin in unserem EuregioRehaZentrum hilft sie Patientinnen und Patienten nach einer Erkrankung, alltägliche Dinge wie Anziehen, Essen, Schreiben und so weiter wieder neu zu erlernen. Neben körperlichen Einschränkungen kümmert sie sich auch um Menschen mit Demenz, besucht Patienten auf der Palliativstation, hört manchmal einfach nur zu oder fertigt Schienen und andere Hilfsmittel an. Ein sehr abwechslungsreicher Beruf also und eine spannende Podcastfolge. Hört einfach mal rein.

      30 min
    • Melanie Beyer
      Controllerin

      Damit auch ein Krankenhaus finanziell gesund bleibt, braucht es Menschen wie unsere Kollegin Melanie. Als Controllerin übernimmt sie eine oft unterschätzte und ebenso oft missverstandene Rolle. Im Podcast sprechen wir über ihre Aufgaben, welche Fähigkeiten sie und ihre Kolleginnen und Kollegen dafür mitbringen und beantworten unter anderem die Frage, ob für den Controller das Excel-Programm wirklich so wichtig ist wie die Säge für den Schreiner. Wir schauen außerdem auf Melanies zweiten Aufgabenbereich, denn sie ist gleichzeitig Stellvertretende Vorsitzende unseres Fördervereins HOPE.

      22 min
    • Alexandra Maaßen
      Pflegefachfrau Springerpool

      Alleinerziehende Mama von einem Vierjährigen sein und gleichzeitig in der Pflege arbeiten? Das geht – gut sogar. Alexandra Maaßen zeigt wie, denn sie ist seit knapp einem Jahr Teil unseres Springerpools. Schichtpläne oder Wochenenddienste spielen für sie keine Rolle. Stattdessen hat sie feste Arbeitstage und Urlaubszeiten und bekommt die Betreuung ihres Sohnes Lukas trotz Viertagewoche gut geregelt. Für wen der Springerpool sonst noch geeignet ist und wie es in ihrer Situation mit den Karrierechancen aussieht, erzählt sie im Podcast.

      21 min

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