Ungarn wird seit fünfzehn Jahren von Viktor Orbán und seiner Fidesz-Partei regiert. Orbán steht für eine Ungarn-zuerst-Politik. Das Land hat aber eine schlechte Presse. Warum eigentlich? Weil es nicht auf die Anweisungen der Europäischen Kommission hört? Vielleicht. Weil es einen eigenen ungarischen Weg in der Migrations- und Innenpolitik verfolgt? Darüber spricht Frank Wahlig mit Bence Bauer, Leiter des Deutsch-Ungarischen Instituts für Europäische Zusammenarbeit am Mathias Corvinus Collegium in Budapest.